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Durch die Anerkennung der Allheit des Geistes die materiellen Annahmen meistern!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, March 14th, 2016

[Durch die Anerkennung der Allheit des Geistes die materiellen Annahmen meistern!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

„Materie“

Für die Woche vom 15. bis 21. Februar 2016

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Hast du jemals etwas so grundlegend Neues erfahren, dass es alles in Frage stellte, was du zu wissen meintest? Vielleicht ging es sogar um etwas so bemerkenswert Neues, dass du Zweifel hattest, es jemals zu verstehen. Die Worte des Goldenen Textes sind der Gipfel einer Lektion, die Jesu Zuhörer kaum ertragen konnten. So drückten es seine Jünger aus: „Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?“ (Joh. 6:60) Jesus antwortete auf ihre Verwunderung: „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze.“ In dem Zusammenhang erklärte Jesus den Jüngern, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf die Botschaft seiner Lektion richten sollten, statt in der Formulierung zu achten. Aber das ging über das hinaus, was sie verkraften konnten. In dem Bericht liest man weiter: „Von da an zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.“ (Joh 6:66)

Für den menschlichen Sinn ist die Idee, dass Geist die einzige lebensspendende Kraft ist und dass das Fleisch oder die Materie wertlos ist, immer noch „eine harte Lehre“.

Wie wir schon einmal festgestellt haben, ist die Popularität von Science Fiction und von fantastischen Geschichten in der Unterhaltungsbranche ein gewisser Hinweis dafür, dass es eine Faszination für den Gedanken gibt, dass Materie, Zeit und Raum doch nicht so feste Gegebenheiten sind, wie es scheint. Aber der Gedanke, dass Gott, Geist, die Kraft ist, die die Materie überwindet, scheint schwer zu ertragen zu sein.

Diese Wochenlektion zeigt, dass das Fleisch tatsächlich zu nichts nütze ist, wenn die Wirklichkeit des Geistes verstanden wird.

Im Wechselseitigen Lesen werden die Kinder Israel ermahnt, nicht dem Aberglauben und dem Götzendienst ihrer Chaldäischen Eroberer zu folgen. Die heidnischen Götzen waren aus Holz, Stein und Edelmetallen gefertigt. Sie mögen eindrucksvoll ausgesehen haben, aber sie waren nichts anderes als leblose, unfähige Statuen. In unserer Zeit ist an die Stelle des Götzendienstes die Verehrung der Gesetze der Materie getreten. Materielle Gesetze mögen eindrucksvoll sein, aber wie die Götzen von gestern haben sie nicht die Fähigkeit, uns zu schaden oder zu nutzen. Wie Jeremia es ausdrückt. sind sie vergeblich. (KJV: eine vergebliche Lehre). Die Amplified Bible sagt es so: „Es ist eine Lehre der Falschheit, der Leere und des Vergeblichen“.

Abschnitt 1: Gott ist Alles; Materie ist nichts.

Diese Lektion beginnt wie immer mit Gott. Die Heilige Schrift versichert, dass Gott alles geschaffen hat, was existiert und dass Er seine Macht mit nichts und niemand teilt. (B1) Von Anfang an können wir sehen, wie das von der allgemeinen Annahme abweicht, dass die Gesetze der Materie jeden Aspekt unseres Lebens regieren und auch jedes Ereignis im Universum. Jesaja erinnert uns daran, dass Gott nicht nur die größte Macht ist, sondern auch die einzige Macht. Darum fährt der Prophet fort, uns zu raten: „Alle Menschen auf der Erde, von einem bis zum anderen Ende sollen ihre Götzen verstoßen und ihre Augen und Herzen zu mir [Gott] wenden, von mir [Gott] die Erlösung erwarten und nur von mir [Gott].“ (B2) (In der Formulierung von Matthew Poole, 1624-1679) Indem er den Gedanken des Psalmisten in (B3) folgt, kommentiert John Calvin (1509-1564): „Es folgt, dass nichts, das durch das Urteil des Fleisches diktiert wird, gut oder vernünftig ist.“ Der Psalmist sagt deutlich, dass er niemals von seiner Hingabe an das Gesetz Gottes lassen wird und er es „von ganzem Herzen“ halten wird.

Diese Stellen in der Bibel sind so gut bekannt, dass wir dazu neigen, über sie hinweg zu gehen. Aber wir sind es uns selbst schuldig, wirklich innezuhalten und uns die Zeit zu nehmen und zu prüfen, wie genau wir diese erhabenen geistigen Ansichten beachten. Was bedeutet es, das Gesetz „von ganzem Herzen“ zu beachten? Stellen wir Gottes Gesetz über alles - selbst über ein so-genanntes materielles Gesetz? Nach Albert Barnes (1798-1870) bedeutet der Satz: „Wende meine Augen ab, damit sie nicht nach Eitlem schauen; ...“ „Lass meine Augen sich schnell von solchen Objekten wenden, damit ich sie nicht betrachte, sie nicht bedenke und nicht bei ihnen bleibe.“ Wir täten gut daran, das heute zu beachten, denn die Welt fordert ständig von uns, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf materielle Umstände und Beschäftigungen richten. Unser Lehrbuch spielt nicht mit Worten, wenn es sagt: „Das Reich des Wirklichen ist Geist“. (S1) Das bedeutet, dass das Gegenteil des Geistes, die Materie, unwirklich ist. Wissenschaft und Gesundheit fährt dann fort und erklärt, dass die Materie „ein menschliches Konzept“ ist und ein „Irrtum in der Behauptung“. Ein „Konzept“ ist etwas, das man hat, wenn die Augen geschlossen sind. Es ist ein Bild im Gemüt. Das heisst, dass die Materie keine konkrete Bedingung ist. Das wird durch die Erklärung bekräftigt, dass „die Materie ein Irrtum in der Behauptung“ ist. Die Materie ist keine Bedingung. Sie ist eine Falschaussage. Unsere Führerin sagt: „Die Wissenschaft führt ihren Hauptschlag gegen die vermeintlichen materiellen Grundlagen des Lebens und der Intelligenz.“ (S2) Indem es die mentale Natur der Dinge weiter erklärt, sagt unser Lehrbuch: Die göttliche Wissenschaft „schließt die Materie aus, löst Dinge in Gedanken auf und ersetzt die Objekte des materiellen Sinnes durch geistige Ideen.“ (S3) Das ist so wunderbar gesagt, dass es müssig ist, es weiter zu erläutern. Denkt einfach sorgfältig darüber nach, was es bedeutet.

Nichts, was die Materie betrifft, ist wirklich. Wir sind nicht des Produkt von Generationen von DNA oder vom Staub der Sterne. Wir sind „der Sprössling des Geistes“. (S4) So fesselnd und interessant unsere menschlichen Geschichten auch manchmal sind, die menschliche Geschichte ist eine Mischung aus Gut und Böse. Sie folgt dem Muster, das unausweichlich zum Tod führt. Mrs. Eddy entdeckte, dass wir dem materiellen Muster nicht folgen müssen. Wir schulden den materiellen Gesetzen keine Treue, denn Gott hat niemals etwas mit ihnen zu tun gehabt. (S5) Unsere einzige Geschichte und unser Status ist in und vom göttlichen Gemüt.

Abschnitt 2: Der materielle Umstand ist nur eine Illusion.

Die Kinder Israel litten unter der Sklaverei bei den Ägyptern, und Mose erhielt die Botschaft von Gott, dass es seine Aufgabe sei, sein Volk in die Freiheit zu führen. (B5) Das kann ein Lehrbeispiel für uns sein. Manchmal kann uns das materielle Bild unüberwindlich scheinen, aber es ist unsere Aufgabe, das zu überwinden und den Weg in die Freiheit zu finden. Verständlicherweise zögerte Mose und zweifelte an seiner Fähigkeit, dieses Gebot zu erfüllen. Aber Gott gab ihm zwei Zeichen, um ihn in seinem Entschluss zu bestärken. (B6)

Viele Kommentatoren weisen auf den Symbolismus in vielen alten Bibelgeschichten hin, aber sie kommen noch nicht ganz zu den geistigen Auslegungen. Zum Beispiel weist Barnes darauf in, dass der Stab, der zur Schlange wird, die königliche Macht des Pharao bedeutet und dass Gottes Gebot, sie bei dem Schwanz zu ergreifen, die Macht Moses symbolisiert, die er über seine Feinde haben würde. Zusätzlich weist Calvin darauf hin, dass Mose beim Anblick der Schlange panikartig zurückweicht, wie er auch entsetzt über das Gebot war, dem Pharao gegenüberzutreten. Calvin betrachtet auch das zweite Zeichen - als Moses Hand aussätzig wurde und wieder hergestellt wurde - als Kennzeichnung der Macht Gottes, Mose die scheinbar in der Wüste verschwendeten Jahre zu erstatten, ihn zurück zu Gesundheit und Wohlstand zu bringen. Allerdings betrachtet einer diese Geschichte auch als Beispiel dafür, wie Furcht überwunden wird, wenn Gottes Macht offenbart wird. Der Psalmist hat vollständiges Vertrauen, dass Gott ihn befähigt, jeder Herausforderung des Fleisches furchtlos zu begegnen. (B7)

In Bekräftigung der Tatsache, dass die Materie nicht mehr als ein falscher mentaler Zustand ist, gibt uns Wissenschaft und Gesundheit die geistige Definition für das „Fleisch“ als „Irrtum der physischen Auffassung ... [als] Annahme ... und Illusion.“ (S6)

So interessant und Nachdenkens wert diese traditionellen Kommentare auch sein mögen, Mary Baker Eddy hat eine ganz andere Auffassung von der Erfahrung Moses. Sie erkannte, wie wichtig die Überwindung der Furchtsamkeit Moses war, aber sie fand auch, dass die Lektion Moses weit über den Zusammenhang in dieser Geschichte hinausgeht. Sie sah die Schlage als Darstellung des Bösen. Obgleich die traditionellen Bibelkommentare betonen, dass der Stab buchstäblich zur Schlange wurde, nennt Mrs. Eddy das eine Illusion. Obwohl Mose zunächst erschrocken durch dieses Bild war, blieb die göttliche Wissenschaft siegreich und ließ ihn die Schlange handhaben, als ihm klar wurde, dass sie „tatsächlich nur eine Phase der sterblichen Vorstellung war.“ (S7) Was diese Lektion unterstrich, war die Tatsache, dass seine Hand in einem Augenblick aussätzig war und im nächsten wieder hergestellt war. So wurde Mose klar, dass das Bild vor seinen Augen niemals wirklich war.

Das ist eine Lektion, die wir gebrauchen können. Die Zustände der Materie sind immer Illusionen. (S8) Das ist ein wichtiger Punkt - wenn wir zugeben, dass es Materie gibt - wenn auch nur einen Augenblick -, dann geben wir im gleichen Augenblick zu, dass sie wirklich ist. Wenn wir die Existenz der Materie bestreiten, können wir „den Glauben an materielle Zustände zerstören“. Als die Furcht Mose verließ, konnte er die Schlange handhaben, und sie verwandelte sich wieder zurück in einen Stab. Wenn wir unsere Furcht vor der Materie und vor Krankheit verlieren, weil wir wissen, dass sie unwirklich sind, können wir diese Annahmen handhaben und Heilung finden.

Abschnitt 3: Nahrung kann nicht helfen und nicht schaden.

Die Bibel versichert, dass unsere Versorgung von Gott kommt. (B8, B9) Elisa hatte Gelegenheit, das zu beweisen, als er nach Gilgal zu den Prophetenjüngern kam, um eine Weile bei ihnen zu verbringen. (B10) Im Land herrschte Hungersnot, und als es Zeit zum Essen war, gingen einige der Schüler Elisas auf das Feld und sammelten Kräuter und Koloquinten, um ein einfaches Gericht zu kochen. Doch die gewählten Zutaten erwiesen sich als giftig, und sie riefen Elisa um Hilfe. Die Gelehrten meinen, die Pflanze identifiziert zu haben, die das Gericht vergiftet hatte, und sie stimmen darin überein, dass der Zusatz von Mehl in der kurzen Zeit das Problem nicht beseitigen konnte. Deshalb sind sie zuversichtlich, dass hier mit Sicherheit eine Demonstration geistiger Macht über ein lebensbedrohliches materielles Bild vorliegt.

Im Matthäusevangelium lehrt Jesus: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet,...“(B11) Adam Clarke (etwa 1760-1832) schreibt, dass die richtige Übersetzung des griechischen Textes für „Sorgt euch nicht“ bedeutet: „besorgte Kümmernis“ oder „Ablenkung des Gemüts“. Obwohl wir heute kaum dazu kommen werden, offensichtlich giftige Dinge zu essen, werden wir ständig vor künstlichen Zusätzen und genetisch veränderten Organismen in unseren Nahrungsmitteln gewarnt. Das ist eine perfekte Gelegenheit, Jesu Anweisung zu befolgen, „sorgt euch nicht“.

Mrs. Eddy gibt uns reichlich Anleitungen, die uns lehren, wie wir die Furcht vor Nahrungsmitteln überwinden können. Als Erstes hat sie volles Vertrauen darauf, dass die Versorgung, die wir brauchen, von Gott kommt. (S9) Sie thematisiert auch die Annahme. dass Nahrung Macht habe, uns zu helfen oder zu schaden. Da Gott uns mit allem versorgt, was wir brauchen, können wir darauf vertrauen, dass Gottes Versorgung sicher und förderlich für die Gesundheit ist. Die Gesetze der Materie haben nichts mit Gottes Schöpfung zu tun, und Gemüt versorgt alle Seine Ideen. Unsere Führerin fordert uns auf, achtsam zu sein und Abstand zu falschen menschlichen Konzepten zu halten. (S10)

„Irrende, menschliche Begriffe“ über Nahrungsmittel begegnen uns täglich gedruckt, gesendet und im Internet. Wenn wir der Nahrung irgendwelche hilfreiche Macht zuerkennen, lassen wir unabsichtlich die Möglichkeit zu, dass Nahrung uns schaden kann. Vielleicht ist das eine zu große Vereinfachung, aber Wissenschaft und Gesundheit sagt uns: „Tatsache ist, dass Speise das absolute Leben des Menschen nicht beeinflusst. ...“ (S11) Wenn wir meinen, dass uns Nahrung schaden kann, dann haben wir die Wahl: Entweder müssen wir die Nahrung oder unsere Furcht aufgeben.

Mrs. Eddy vermeidet den falschen Eindruck, dass wir ohne Nahrung überleben könnten, aber sie steht zu der Voraussetzung, dass der Mensch unsterblich ist und dass wir nicht im Körper leben, sondern im Geist, wie es die Heilige Schrift sagt. (S12) Zuvor haben wir gesehen, dass die Christliche Wissenschaft Dinge in Gedanken auflöst. Das gleiche gilt für Nahrungsmittel. Für den menschliche Sinn essen wir Nahrungsmittel, doch wenn wir aus den materiellen Annahmen herauswachsen und uns ganz unseres geistigen Daseins bewusst werden, wird unsere Versorgung auch rein geistig sein. (S13)

Abschnitt 4: Materie hat nichts mit Leben zu tun.

Für die Sinne scheint das materielle Bild sehr wirklich zu sein. Symptome und Körperfunktionen scheinen zu wirken, ohne dass wir wissen warum, und wir befürchten, dass der Körper und nicht Gott uns regiert. Doch Gott ist gnädig und Seine „erlösende Gesundheit“ (KJV B12) ist unser - wir müssen sie beweisen. In drei der Evangelien wird von der Frau berichtet, die unter einer Dauerblutung litt. (B13) Wenn wir ihre materiellen Umstände betrachten, so schien die Lage verzweifelt zu sein. Zwölf Jahre lang hatte sie gelitten und jeden Cent für sinnlose Behandlungen ausgegeben, und nach jüdischem Recht sah man auf sie herab, weil sie unrein war. Kommentatoren meinen, dass schon die Tatsache, dass sie hinter Jesus an ihn heranging, um nicht bemerkt zu werden, zeigt, wie beschämt sie sich in ihrem Zustand gefühlt haben muss. Als sie sich nach Jesus ausstreckte, wurde sie geheilt. Und als er innehielt, um sie zu finden, wich sie zuerst ängstlich aus. Unter den Umständen und Gebräuchen ihrer Zeit können wir verstehen, welchen Mut sie brauchte, um sich zu erkennen zu geben. Wir sehen, wie jemand, der eine Zeit unter einem Leiden gelitten hat, mesmerisiert und entmutigt werden kann. Unter ähnlichen Umständen könnten auch wir uns schämen und anfangen, uns zu fragen, ob wir wohl eine Heilung verdienen. Wir könnten sogar versucht sein, zu materiellen Mitteln Zuflucht zu nehmen, um die Lage zu beheben. Doch gleich, wie wirklich das materielle Bild zu sein scheint, der Christus kann das Dunkel der Furcht durchdringen und das Licht der Heilung bringen.

Bevor unser Lehrbuch geschrieben wurde, war die Annahme vom Leben in der Materie weitgehend unkontrolliert. Aber die Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft trat den Ansprüchen der Materie mutig entgegen und besiegte sie. Sie akzeptierte die biblische Wahrheit, dass der Mensch nicht materiell ist, sondern geistig - zum Bild und Gleichnis Gottes geschaffen. (S14)

Wenn Jesus heilte, so ging er nicht von dem Standpunkt aus, dass die Materie wirklich sei und dass er etwas tun müsse, um den Menschen gesund zu machen. Regelmäßig löste er Dinge in Gedanken auf. Als die Frau die Hand nach ihm ausstreckte, erkannte er den furchtsamen Zustand ihres Bewusstseins, den er augenblicklich berichtigte. (S16) Mrs. Eddy beschreibt diesen Augenblick der Heilung in ihrem Buch Einheit des Guten auf Seite 57 Zeile 16: „Sein reines Bewußtsein unterschied klar und fällte dieses untrügliche Urteil; aber er nahm ihren Irrtum weder aufgrund von Zuneigung noch Schwäche an, denn der Irrtum wurde aufgedeckt und verworfen.“ Jesus kümmerte sich nicht darum, was die Gesetze der Materie über Leben und Gesundheit sagen. Auch beachtete er nicht, was religiöse Gesetze über Gesundheitspflege sagen. Er tat, was unsere Führerin von uns verlangt: „... die Grundlage der materiellen Systeme [zu] verlassen, so altehrwürdig sie auch sein mögen ...“ (S17)

Mrs. Eddy hatte gelernt, dass der Körper nicht von selbst funktioniert. Der Körper tut nur, was das sterbliche Gemüt ihm sagt. (S18) Die einzige Möglichkeit, den Körper zu regieren, liegt darin, beim sterblichen Gemüt anzufangen. Wenn das sterbliche Gemüt behauptet, dass ihm alles untersteht, so ist es doch eine Tatsache, dass „jede Funktion des wirklichen Menschen... von göttlichen Gemüt regiert [wird].“ (S19) Wissenschaft und Gesundheit sagt uns, „der Körper wird das widerspiegeln, was ihn regiert.“ (S20) Diese Wahrheit kann für uns genau so befreiend sein wie für Mose, als er erkannte, dass das, was er sah, nur eine Phase der sterblichen Annahme war. Wenn wir die Wahrheit erkennen, löst sich unsere Furcht auf, und wir finden Frieden und Heilung.

Abschnitt 5: Zeit und Raum überwinden

Der Psalmist bat Gott: „Lehre mich deine Ordnungen!“ (B14) John Gill (1697-1771) sagt, das sei keine Forderung, mehr von der Theorie zu erfahren, sondern das Verlangen, sie zu praktizieren. Calvin fügt noch hinzu, wenn Gott nicht die Quelle unserer Erleuchtung ist, dann werden wir die Wahrheit nicht erkennen, selbst wenn sie genau vor uns liegt. Das liegt daran, weil die Menschen oft blind für das Licht sind, weil sie zu sehr ihrer eigenen Scharfsicht vertrauen. Der Psalmist erkennt, dass das menschliche Zeitmaß bei Gott unbekannt ist. (B15)

Für den menschliche Sinn scheinen wir gewiss durch Raum und Zeit eingeschränkt zu sein, aber Jesus überwand jedes physikalische Gesetz - einschließlich das von Raum und Zeit - als er auf dem Wasser ging und ein ganzes Schiff augenblicklich an sein Ziel brachte. (B16) Die Kommentatoren versuchen, diese Dinge rational zu erklären, genauso, wie bei den Broten und Fischen, aber auch hier weiß der Christliche Wissenschaftler, für den die Materie und ihre Gesetze unwirklich sind, dass für Gott alle Dinge möglich sind.

Unser Lehrbuch definiert „Zeit“ als „Zeit. Sterbliche Abmessungen; Begrenzungen, in denen alle menschlichen Handlungen, Gedanken, Vorstellungen, Meinungen, alles menschliche Wissen zusammengefasst werden; Materie; Irrtum;“ (S21) Statt dass Zeit ein festes Gesetz ist, fordert uns die praktische Definition unserer Führerin auf, die Annahme Zeit anzufechten. Das menschliche Denken hat sich so an die Begrenzungen materieller so-genannter Gesetze gewöhnt, dass die Menschen sie nicht mehr in Frage stellen. Sie schreibt: „Gott hat niemals ein materielles Gesetz erlassen.“ (S22) Deshalb sind wir auf keine Weise verpflichtet, ein materielles Gesetz irgendwelcher Art zu beachten. Wir sollten materielle Gesetze nicht nur bestreiten, sondern wir werden auch gewarnt, dass die Befolgung solcher Gesetze verhindert, dass wir das geistige Gesetz vollständig befolgen. (S23)

Mary Baker Eddy war ihrer Zeit in dem Bereich des Denkens weit voraus. Lange bevor Raketen und im Raum stationierte Teleskope erfunden wurden, sagte sie voraus, dass wir von den Sternen aus Ausschau halten werden. Sie war auch zuversichtlich, dass wir eines Tages, wenn wir uns von dem Gedanken von „Substanz in der Materie“ trennen, von einem Ort zum anderen so leicht reisen können wie wir das im Gedanken tun.( S24) Das mag ein Fantasiegebilde zu sein scheinen, aber warum? Wenn das geistige Verständnis erleuchtet wird, werden die „Dinge von Zeit und Sinn verschwinden.“ (S25) Für mich ist es das Erstaunlichste, dass Mrs. Eddy ihre Entdeckung nicht nur teilweise voranbrachte. Für sie war alles inbegriffen. Sie ging vom geistigen Standpunkt aus, und von dem Standpunkt aus entfällt jedes materielle Gesetz. Das Fleisch ist wirklich „nichts nütze“. Wir existieren im Gemüt und sind untrennbar von ihm. Gemüt bringt Seine Idee, den Menschen, ewiglich zum Ausdruck. (S26)

Abschnitt 6: Die Allmacht Gottes/das Nichts der Materie.

Wir alle wissen, dass das materielle Bild beängstigend sein kann. Manchmal sieht es so aus, als ob wir unkontrolliert von den Wellen der Ereignisse hin und her geworfen werden und einfach hoffen, das Land noch heil und ganz zu erreichen. Doch unabhängig von unserem Zustand können wir Trost bei Gott finden. (B17) Der Psalmist lobt Gott, „unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten.“ (B18) Ich glaube, wir können sagen: „Gott, unsere einzige Hilfe in den großen Nöten“. Ganz gleich, welches Chaos um uns herum herrscht, Gott ist bei uns und schützt uns auf dem ganzen Weg. Genauer gesagt, wir sind immer sicher in Gott und können niemals von Ihm getrennt werden.

Immer, wenn ich das Gebot hörte: „Sei still und wisse, dass ich Gott bin;“ (KJV Ps 46: 10), dachte ich, es gelte für uns, still zu sein. Aber ich habe gefunden, dass mehrere Bibelkommentatoren es so auffassen, dass das Gebot, „sei still“ sich gegen die Kräfte richtet, die gegen Gott sind. Das lässt die Worte in einem anderen Licht erscheinen.

Als unser Sohn noch in der Vorschule war, faszinierten ihn Tornados. Dann sahen wir einen Film mit diesem Titel, und danach begann sich seine Vorliebe zu ändern. Wir sprachen mit ihm darüber, dass Gott die einzige regierende Macht ist und jeden beschützt. Nach einer Weile zeltete unsere Familie auf einer abgelegenen Insel im Lake Superior. Der Sturm war so stark, dass er unser Zelt zur Hälfte eindrückte. Unser Sohn hatte alles verinnerlicht, was wir ihm über Gottes Macht erzählt hatten und sagte zu uns in aller Ruhe: „Keine Bange, ich habe gesagt, ,schweig und verstumme!‘“ Seine Zuversicht verkörperte den Geist des biblischen Gebots.

Unsere Führerin sagt uns, dass wir die Annahme meistern müssen, „dass das Dasein von der Materie abhängt, ... „bevor Leben verstanden ... werden kann. (S27) Das können wir. Die Schriften sind voll mit Beispielen für Gottes Oberherrschaft. (S28) In mehreren der letzten Lektionspredigten wurde darauf hingewiesen, dass wir die Wirklichkeit der Dinge in dem Verhältnis erkennen, wie unser Glaube an die Materie verschwindet, und diese Lektion tut das genau so. (S29) Hin und wieder hören wir, wie Leute über „Gemüt über Materie“ sprechen und sich dabei auf die Christliche Wissenschaft beziehen. Doch in Wahrheit lehrt die Christliche Wissenschaft, dass es keine Materie gibt, alles ist Gemüt, Geist. (S30) Das ist mehr, als eine kluge Phrase oder ein hoffnungsvoller Gedanke. Es ist buchstäblich eine Tatsache - „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze.“ (Joh 6: 63) Mit diesem Verständnis können wir jede materielle Annahme meistern.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

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