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Folge der Schatzkarte des Verständnisses, um die wahre Substanz zu finden!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, March 7th, 2016

[Folge der Schatzkarte des Verständnisses, um die wahre Substanz zu finden!]

Metaphysische Ausarbeitung mit Ideen zur Anwendung auf die Wochenlektion

vom7. bis 13. März 2016

Zum Thema

Substanz

13. März, 2016

by Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany

rickstewartcs@aol.com Tel. +49 351 312 4736

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Vor etwa einer Woche wachten meine vier Jahre alte Tochter Martha und ich von einem kleinen Schläfchen auf. Wir dachten, es wäre nett, wenn wir mit unserem Hund nach draußen gehen würden. Aber Martha erzählte mir, dass sie zuerst eine Schatzkarte malen müsste. Sie nahm sich ein weißes Blatt Papier und begann zu zeichnen. Als das Papier voll war, verkündete sie: „So, Papa, jetzt können wir unseren Schatz finden."

Martha betrachtete ihre Schatzkarte und begann uns in unserem Hof herumzuführen. Sie machte zunächst einige Runden mit dem Fahrrad und ich folgte ihr. Dann spielten wir fangen und warfen auch für Theo ein Stöckchen, das er jagen konnte. Dann betrachtete sie weiter die Karte und führte uns zur Schaukel. Dann entschied sie, dass wir hinauf gehen sollten. Wir hatten kein Geld, kein Gold oder Diamanten gefunden, nichts Greifbares, das wir in unseren Händen halten konnten ....aber was hatten wir doch für einen Spaß miteinander gehabt.

Das erinnerte mich daran, dass mein älterer Bruder Gary mir einmal gesagt hatte: „Du weißt, dass Kinder oft nur einen Finger brauchen, an dem sie sich festhalten können, um dich dahin zu führen, wo sie hin wollen". Und genau das hatte ich erfahren, als ich Martha einfach folgte, wobei Martha ihrer Schatzkarte folgte, und wir waren eine Weile zusammen, die ich für immer in teurer Erinnerung behalten werde.

Mir ist aufgefallen, dass die Lektion dieser Woche über Substanz auch so eine Karte zu unseren Schätzen ist. Die Lektion beginnt mit Bemerkungen von König Salomo, der lernte, Weisheit und Verständnis über alles zu schätzen. 1. Kön. 3:9 sagt uns, worum Salomo betete: „So gib doch deinem Knecht ein gehorsames Herz, damit er dein Volk richten kann, und versteht, was gut und böse ist."

Der Goldene Text und das Wechselseitige Lesen sind auch Salomos Schriften entnommen und geben einen Hinweise auf das, wonach Salomo strebte: Weisheit und Verständnis.

Der Goldene Text, Sprüche 8:14, 20,21: Ich habe Verstand, ... ich gehe auf dem rechten Weg, auf der Straße des Rechts, damit ich versorge mit Substanz, die mich lieben, und ihre Vorratskammern fülle. (Das „Ich" in diesem Vers ist die Weisheit, die da spricht.)

Das Wechselseitiges Lesen, Prediger 1:1; 2:4-7,9-11,13

Hier zählt Salomo alle seine großen Besitztümer und Erfolge und Reichtümer auf und dann teilt er mit, was er davon gelernt hat: „Als ich aber alle meine Werke ansah, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, sieh, da war alles vergeblich und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne. Da sah ich, dass Weisheit die Torheit übertraf, wie das Licht die Finsternis übertraf.“

Salomo, einer der Superreichen seiner Zeit, hatte ganz klar erkannt, was schätzenswert war, und dies waren nicht Dinge, sondern Gedanken.

Sucht man in einem Lexikon nach „Substanz", wird man überwiegend Beschreibungen von Materie in unterschiedlichen Formen finden, aber es gibt auch Hinweise auf tiefergehende Bedeutungen. Die Wurzel des Wortes Substanz kommt aus dem lateinischen Substantia - das Wesentliche, das für sich Stehende, das den Wert Ausmachende, das als Grundstock Vorhandene.

Fast immer denkt man erst an Materie, wenn von Substanz die Rede ist: Bestandteile, Zusammensetzungen, Reichtümer, usw. Alles was aus verschiedenen Formen der Materie zusammengesetzt ist. Und ich schaute in meinem Lieblingslexikon der englischen Sprache, dem Merriam-Webster, nach und fand folgende Definition:

„1a: wirkliche Natur, b: 1a grundlegender oder charakteristischer Teil oder Eigenschaft, 1c: Christliche Wissenschaft: Gott.“

Abschnitt 1: Substanz ist Geist

Die Zitate aus der Bibel und aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt machen sehr deutlich, dass in der Bibel Substanz in der Tat geistig, sogar als Geist, verstanden wird. Im Bibel-Zitat B3 sprach Jesus diese wirkliche Bedeutung von Substanz an und was wir schätzen sollten (Mt. 6:19-21). „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen; denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“

Wo also finden wir diesen wirklichen Schatz, die Substanz, den Geist?

Mary Baker Eddy schreibt: „Frage: - Was ist Substanz? Antwort: - Substanz ist das, was ewig und zu Disharmonie und Verfall unfähig ist. Wahrheit, Leben und Liebe sind Substanz, wie die Heilige Schrift dieses Wort im Hebräerbrief verwendet: Die ,Wirklichkeit (Substanz) dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht‘. Geist, das Synonym für Gemüt, Seele oder Gott, ist die einzig wirkliche Substanz. Das geistige Universum, einschließlich des geistigen Menschen, ist eine zusammengesetzte Idee, die die göttliche Substanz des Geistes widerspiegelt.“ (S1, 468: 16-25)

Und diese Bibellektion ist die Schatzkarte, die uns diese Woche leitet, um unseren eigenen persönlichen Schatz zu entdecken.

Abschnitt 2: Geistig substantielles Geben, das Beispiel des Propheten Elia

Ich habe immer viel Inspiration aus dem Bericht über Elia und die Witwe von Zarpat erfahren (s.B8). In einer Zeit großer Not, Trockenheit und Hungers schickt Gott Elia zu einer Witwe, die in äußerster Armut lebt; einer Witwe, die gerade dabei ist, ein paar Holzscheite zu sammeln, um einen letzten Rest Brot zu backen und dann zu sterben… Was um alles in der Welt dachte sich Gott dabei? Hätte er nicht einen lokalen Bill Gates finden können, einen reichen Mann, der sich um Elia hätte kümmern können? Was können wir hier lernen? Vielleicht Vertrauen in Gottes Fähigkeit, die ganze Erde zu ernähren und zu erhalten, unbegrenzte Hilfsquellen des Geistes, mächtige auf Geist begründete Reichtümer?

Als Gott Elia zu der Witwe schickt, wird sie zum Geben aufgefordert. Sie wird aufgefordert, aus ihren scheinbar geringen Mitteln etwas abzugeben. Und als sie gibt, zunächst ihre Bereitschaft einen Krug Wasser zu holen, um dem Propheten zu trinken zu geben (in einer Zeit der Trockenheit) und dann etwas Brot, von dem sie zunächst dachte, dass dies ihre letzte Nahrung sein würde!

Mary Baker Eddy schreibt: „Alles, was das menschliche Denken in Übereinstimmung mit einer vom sterblichen Selbst losgelösten Liebe hält, empfängt unmittelbar die göttliche Kraft.“ (S.10,192:31)

Ich weiß, es gibt immer die Versuchung, an uns selbst zu denken und an das, was wir nicht haben! Und manchmal auch in den unbedeutendsten Situationen – z.B.: Wir brauchten einen Autositz für Martha in der nächsten Größe. Wir hatten ein paar alte, die Noah, Johann und Alma benutzt hatten; aber die waren abgenutzt. So fuhren wir mit der ganzen Familie zu einem Geschäft, um uns welche anzusehen. Susanne wollte eigentlich nur mal schauen, denn sie wusste, dass ihr Konto es nicht erlauben würde, einen Sitz zu kaufen. Wir fanden auch einen geeigneten Sitz, einen, der so schöne war, dass Alma auch fragte, ob sie auch so einen haben könnte. So sollten es also zwei Sitze werden, nicht nur einer. Ich wusste, dass ich schon soviel Geld hatte, aber ich wusste auch, dass ich das Geld für eine Forderung brauchen würde, die in der folgenden Woche auf mich zukommen würde. Aber mir war doch klar, dass es richtig wäre, den Sitz zu kaufen, bzw. sogar beide zu kaufen. Und obwohl ich wusste, dass da eine Forderung in der nächsten Woche kommen würde, fühlte ich, dass ich richtig gehandelt hatte. Wir verließen das Geschäft und alle waren glücklich und als wir nach Hause fuhren, waren alle etwas sicherer unterwegs.

Zu Hause schaute ich auf dem Konto nach, von dem das Geld abgebucht werden würde und zu meiner Überraschung war an dem Tag ein Betrag gut geschrieben worden, der doppelt so hoch war, wie die Kosten für die Sitze. Offenbar hatte jemand, für den ich einige Monate gearbeitet hatte (von dem ich aber nichts fordern wollte), eine Zahlung geschickt, die doppelt so hoch war, wie ich es brauchte. So konnte ich beide Sitze bezahlen und hatte noch mehr auf meinem Konto als zuvor. Eine kleine Lektion – gerade wie bei Elia und der Witwe. Wir können das tun, worum wir gebeten werden.

Abschnitt 3. Eine falsche Sicht von Substanz gehen lassen.

Ich werde nie eine der wichtigsten Lehren vergessen, die ich von William Shakespeare gelernt habe. – Nun nicht direkt von William, aber von einem lieben Freund und Mitglied in derselben Kirchengemeinde in Palatka, Florida, Lawrence Hutchinson. Wir sprachen eines Tages über jemanden, der uns etwas weggenommen hatte und Lawrence erklärte mit solcher Überzeugung „Wer mir meinen Geldbeutel stiehlt, stiehlt Müll“ (Othello, 3. Akt, 3. Szene). In dem Moment verstand ich auf Grund von Lawrences Verständnis und Überzeugung, dass das, was in einem Geldbeutel steckt, kein guter Indikator des eigenen Vermögens ist.

Das stimmt überein mit Mary Baker Eddys Definition von Beutel: „Das Sammeln von Schätzen in der Materie; Irrtum.“ (S11. 593:6)

In dem Zitat B13 warnt Jesus durch ein Gleichnis vor dem Sammeln und Anhäufen von Gütern. Er sagt schließlich: „Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“ (Luk. 12:34).

Ich habe gefunden, dass der sicherste Platz, um unsere Reichtümer aufzubewahren nicht unser Geldbeutel, sondern in der Gnade Gottes ist, die sich überall um uns zeigt. Man kann diese Gnade nicht verlieren, egal was auch passiert.

Ich erinnere mich an eine Zeit in den ersten Jahren an der Universität, als ich an einem speziellen Projekt Der Mutterkirche mitarbeitete. Es wurde das Niedrig-Preis-Wohn-Projekt genannt. Es bestand aus einer Gruppe von sechs jungen Christlichen Wissenschaftlern aus dem ganzen Land. Wir sollten einer Baufirma helfen, die brandgeschädigte und verlassene Häuser renovierte, um bezahlbaren Wohnraum im Süden Bostons bereitzustellen, nicht weit weg von der Mutterkirche. Es war ein toller Sommer, und wir hatten wirklich sehr schwer gearbeitet. Als der Sommer zu Ende ging, und ich mich darauf vorbereitete, wieder nach Hause und an die Universität zu gehen, schloss ich mein Bostoner Bankkonto. All mein schwer verdientes Geld nahm ich in Form eines Schecks mit – das Geld vom ganzen Sommer. Ich packte meine Sachen und flog nach Hause. Dort angekommen, packte ich alles aus und schaute nach dem Scheck. Ich konnte ihn nirgendwo finden. Ich schaute alles in meinem Koffer durch. Er war nicht zu finden. Es war nicht zu sagen, wie schwer wir gearbeitet hatten, und nun sah es aus, als ob alle meine Ersparnisse weg waren. Ich war über den Verlust total niedergeschlagen. Ich betete und rief bei der Bank in Boston an. Ich erklärte meine Lage. Sie sagten mir, dass eine Quittung bei dem Scheck gewesen sei. Das wusste ich. Als ich gepackt hatte, hatte ich sowohl den Scheck als auch die Quittung gesehen, und nun waren beide weg. Ich begann eine ausgedehnte Seelensuche. Was war der wahre Wert meines Sommers, konnte er genauso blitzartig verschwinden wie meine Einkünfte scheinbar verschwunden waren? Als ich so gezwungen war, all die Freuden, Siege, Lektionen und Segnungen in mein Gedächtnis zurück zu rufen, erfüllte mich das absolut mit Dankbarkeit. Ich erreichte einen Punkt des Friedens und weigerte mich ein Gefühl des Verlusts zu hegen. Und dann, nach diesem Entschluss, rief mich die Bank an. Sie empfahlen, den Scheck zu sperren und unentgeltlich einen neuen Scheck auszustellen. Aber in der Zwischenzeit war ich gezwungen gewesen, über alle Schätze des Sommers nachzudenken. Und seien Sie versichert, obwohl diese Gelder seit Langem ausgegeben sind, sind meine geistigen Schätze geblieben.

Abschnitt 4: Der verlorene Sohn, gezwungen zurückzukehren, um zu entdecken, dass die Liebe nie aufhört.

Nach Liebe suchen an allen falschen Stellen, durch Johnny Lee, war ein damals, 1980, ein großer Erfolg. Es war Teil der Tonspur des Urban Cowboy Films (Stadt-Cowboy Films). Für mich war das immer eine Art Country Song des Verlorenen Sohns. https://www.youtube.com/watch?v=FAyDmJvjxbg

Ich denke, dass viele von uns eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, wie sie im dem Gleichnis zu finden ist, das als das Gleichnis vom Verlorenen Sohn bekannt wurde. (B16, Luk. 15) Vielleicht war unsere Erfahrung nicht gar so dramatisch oder vielleicht doch genau so schlimm, aber das Wunderbare ist, dass wir finden, wie der Vater uns erwartet, unsere Rückkehr erwartet.

Mrs. Eddy schreibt in Stelle S16: „Weil der wirkliche Mensch durch die Wissenschaft mir seinem Schöpfer verbunden ist, brauchen sich die Sterblichen nur von der Sünde abzuwenden und das sterbliche Selbst aus den Augen zu verlieren, um Christus, den wirklichen Menschen und seine Beziehung zu Gott, zu finden und die göttliche Sohnschaft zu erkennen (316:4-9). (Dies ist eine verbindende Stelle für The Link School, die vielen jungen Christlichen Wissenschaftler geholfen hat, ihren Weg zur Nähe mit ihrem himmlischen Vater zu finden durch inspirierende, experimentelle Erfahrungen.)

Ich habe in der letzten Zeit viel über Gottes „Gutometer“ nachgedacht. Sie wissen, das ist das Messinstrument, das alles Gute im Universum registriert und daher auch das Gute in unserer Erfahrung. Und ich bin zu dieser Schlussfolgerung gekommen, dass in „Gottes Augen“ unser Gutes nie verschwindet, nie stirbt, nie weniger wird, nie zerstört wird. Eins meiner Lieblingslieder im Christlich Wissenschaftlichen Gesangbuch ist 238, 239. Es verwendet ein Gedicht von John Greenleaf Whittier „Die Kapelle der Eremiten“. Ich liebe die Zeile: „Das Gute der Vergangenheit verbleibt, verschönt auch unsere Zeit. Wir schaun im Alltag Gottes Hand, Und hier ist das Gelobte Land.“

Viel von dem Geist des Verloren Sohns steckt in diesem Vers. Das Gute bleibt ewig, und eine einzige Drehung unsererseits bringt uns in unserem ganzen Leben in die Gegenwart des Guten zurück.

Ich erinnere mich, als mir eines Tages der Satz in Wissenschaft und Gesundheit auffiel: „Recht zu handeln ist Christliche Wissenschaft und nichts Geringeres als rechtes Handeln hat Anspruch auf diesen Namen.“ (448:31-34). Es wurde mir deutlich, dass dies das einfache umdenkende Bereuen ist, das Jesus von uns verlangt. Eine einfache Wendung, eine Wendung, das Rechte zu tun – oder wie es Spike Lee in seinem berühmten Film sagt: „Tue das Richtige“. (https://en.wikipedia.org/wiki/Do_the_Right_Thing)

Was mir deutlich wurde, ist, dass diese Wendung, dieses Zu-uns-selbst-kommen, uns sofort in das Reich der Substanz, das Reich des Wirklichen bringt, eine Rückkehr in die offenen Arme unseres/unserer Vater-Mutter. Was erschien wie ein drohender Berg von Mangel, Fehlern, Bedauern, Verletzung …wird plötzlich in das helle Licht der wahren Substanz der Göttlichen Liebe gerückt.

Der heutige Aufmacher einer Zeitung in Kopenhagen enthält einen Bericht, der besagt dass es ein Zuviel gibt an Diagnosen von Krankheiten. Seit den ersten Studien des Autors wurde der zu akzeptierende Blutdruck viele Male gesenkt. Seine Folgerung ist, dass das Maß der Diagnose zu niedrig ist, das zu einer Behandlung führt. Und ein weitere Schluss ist, dass wir gesunder sind, als gemeinhin angenommen wird.

Abschnitt 5: Metaphysik, die die wahre Substanz des Geistes offenbart

Für die festen Zusagen der Metaphysik, die weiter und höher schaut als die Physik oder die Materie, gibt es so viele Beispiele überall um uns herum in unserem täglichen Leben. Zum Beispiel in Ocala, Florida, wo ich aufgewachsen bin. Eine sehr geschätzte lokale Berühmtheit war der Amphibienexperte und Naturforscher Ross Allen. Was ich von Ross wusste, wusste ich hauptsächlich von Newt Perry, der viele Jahre lang mein Chef war, als ich Rettungsschwimmer war. Newt war mit Ross eng befreundet, und die beiden gingen oft zusammen in Ocalas Wäldern auf Entdeckungsreise. Newt erzählte mir, dass er nie jemanden getroffen hatte, der Tiere so schnell finden konnte wie Ross. Newt sagte, dass Ross Tiere sehen konnte, die kein anderer je entdeckt hatte. Es war, als ob er eine innere Fähigkeit hatte, „durch den Wald hindurch lauter Bäume“ zu sehen, oder in diesem Fall die Tiere: Schlangen, Bären, Wildkatzen, Panther oder Krokodile (all das gibt es dort). Der durchdringende Blick, das Auffassungsvermögen, die Fähigkeit, mit dem trainierten Auge zu sehen, was gesehen werden sollte.

Für mich ist das so, wie diese wundervolle Wissenschaft des Seins jeden, der sie studiert, verändert. Dort, wo Gemütszustände basierend auf den materiellen Sinnen einen undurchdringlichen Wald von Annahmen bilden, schaut diese Wissenschaft ungehindert durch das dichte Unterholz der Materie.

Zum Beispiel als Mary Baker Eddy gerade diese Wissenschaft entdeckte, sah sie vor sich wenig Chancen dieses Leben fortzusetzen. Wie viele von Ihnen wissen, war sie im Februar 1866 im Lynn, Massachusetts, auf dem Eis hingefallen. Sowohl ein Arzt als auch ihr Pastor gaben ihr wenig Hoffnung zu überleben. Dann bat sie um ihren lebenslangen Freund die Bibel. Hier ist eine kurze Darstellung ihrer lebensrettenden Heilung in ihren eigenen Worten: „Paulus schreibt: „Fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.“ Dieses Wissen kam mir in einer Stunde großer Not, und ich übergebe es euch als ein Zeugnis, daß der Morgenstern über der Nacht der materiellen Sinne an einem Sterbebett aufging. Dies Wissen ist praktisch anwendbar, denn es bewirkte meine augenblickliche Wiederherstellung von einer durch Unfall verursachten Verletzung, die die Ärzte für tödlich gehalten hatten. Nach drei Tagen bat ich um meine Bibel und schlug Matthäus 9:2 auf. Während ich las, dämmerte in meinem Bewußtsein die heilende Wahrheit auf, und die Folge davon war, daß ich aufstand, mich ankleidete und mich fortan einer besseren Gesundheit erfreute als je zuvor.“ Vermischte Schriften S. 24: 3-16) Mrs. Eddy entdeckte die metaphysische Wissenschaft, die ihr erlaubte, durch die falschen Vorstellungen hindurch zu sehen, die sie zum Tode verurteilen wollten. Wir lernen, über die Materie hinaus zu sehen zur Substanz des Geistes.

Wie Paulus schreibt, „was sichtbar ist, das ist vergänglich; aber was unsichtbar ist, das ist ewig“ (B19) Wie Mrs. Eddy es ausdrückt, „Wenn die Sterblichen korrektere Anschauungen über Gott und den Menschen erlangen, werden zahllose Dinge der Schöpfung sichtbar werden, die vorher unsichtbar waren. Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass Leben Geist ist – niemals in noch von der Materie -, dann wird sich dieses Verständnis zur Selbstvollendung erweitern, alles in Gott, dem Guten, finden und kein anderes Bewusstsein benötigen“ (WuG S. 264, 14 – 20).

Abschnitt 6: Der Schatz wahrer Substanz

In der englischen Wikipedia wird erklärt, dass das griechische Wort für Schatz eine Ansammlung von Reichtümern bedeutet, die oft aus dem Altertum stammen, und die verloren oder vergessen waren, bis man sie wieder entdeckte. (https://en.wikipedia.org/wiki/Treasure). Unser Meister Christus Jesus gab uns dieses Gleichnis: „Das Himmelreich gleicht auch einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg, und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft diesen Acker.“ (B 23, Matth. 13:44)

Einen Schatz erkennen, sehen, akzeptieren, entdecken ist etwas, das wir im täglichen Leben mehr tun können. Den Schatz unserer Familienmitglieder sehen wir als selbstverständlich an. Der Schatz einer Arbeitsstelle funkelt nicht mehr so wie am Anfang. Der Schatz der einfachen Freuden des Alltags. Dass jeder Tag Entdeckungen und Abenteuer birgt, ist ein Schatz. Oder, ganz oben auf der Liste, der Schatz des Evangeliums, die einfache Gute Nachricht, dass das Reich Gottes gegenwärtig, in uns ist. Der größte aller Schätze ist nicht weit weg oder unerreichbar; er ist hier, in Reichweite für jeden von uns. Wo wir alle entdecken können, dass Geist die eine und einzige Substanz ist.

Als Teenager bekam ich von meinem Vater ein Geschenk, das mir immer noch sehr wertvoll ist und das mich immer daran erinnert, wo wir Schätze suchen sollen. Papa kam von einem Kongress zurück und brachte mir die Kopie einer Rede von Russ Conwell mit, „Diamantenacker“. Man kann diese Ansprache lesen oder Conwells eigener Stimme lauschen. Er hielt diesen Vortrag mehr als 6152 mal am Anfang des 20.Jahrhunderts. http://www.americanrhetoric.com/speeches/rconwellacresofdiamonds.htm

Seine zentrale Idee ist, dass man gute Gelegenheiten, Erfolg und Glück nicht irgendwo anders zu suchen braucht. Die Ressourcen, alles Gute zu erreichen, sind bereits im eigenen Hinterhof vorhanden!

1965 war ich elf Jahre alt und ging mit meiner Mutter zu einem Vortrag über die Christliche Wissenschaft in Eustis, Florida. Ich erinnere mich noch die Vortragende, Lenore Hanks. Ich erinnere mich auch noch an den Vortragssaal. Aber was ich damals nicht wusste, war, dass meine Mutter in großer Not war. Ihr Leben war bedroht von der Vorstellung, dass Substanz zerstörerisch sein kann. Wie gesagt hatte ich keine Ahnung. Aber Mama war dieses Problem mit all ihrem geistigen Verständnis angegangen. Und genau da in diesem Vortrag an diesem Nachmittag entdeckte sie ihren Schatz, ihren wirklichen Schatz: das Verständnis, dass es tatsächlich nur eine Substanz gibt, Geist. Und die Materie hat in Wahrheit überhaupt keine Substanz. Mama ging völlig geheilt nach Hause. Und was der Entdeckung dieses Schatzes folgte, waren 35 Jahre christliche Heilarbeit, die tausende von Leben berührte. Hier ist der Link zu diesem Vortrag zum Nachlesen. Wer keinen Internetzugang hat und gern ein Exemplar hätte, kann mich gern anrufen. .http://www.cslectures.org/Hanks/Do%20You%20Know%20Who%20You%20Really%20Are-Hanks.htm

Wie Mrs. Eddy sagt, „Das Zeugnis der körperlichen Sinne kann uns nichts darüber sagen, was wirklich und was trügerisch ist, aber die Offenbarungen der Christlichen Wissenschaft erschließen die Schätze der Wahrheit.“ ( S 27, WuG S. 70:2 – 5)

Und „Christen erfreuen sich stiller Schönheit und Fülle, verborgen vor der Welt, aber GOTT bekannt.“ ( S 28, W u G S.15: 25-26).

Was wir in der Christlichen Wissenschaft entdeckt haben, kann man offensichtlich einen Schatz nennen!

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

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