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Folge dem Christus auf dem Pfad zur Sohnschaft

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, April 11th, 2016

[Folge dem Christus auf dem Pfad zur Sohnschaft]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

„Die Versöhnungslehre“

Für die Woche vom 11. bis 17. April 2016

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Der Goldene Text erhebt unseren Status von dem eines Dieners zu dem eines Sohnes. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, welcher Unterschied zwischen den beiden besteht? Ein Diener darf in das Haus kommen, aber der Sohn lebt dort. Ein Diener kann für seinen Dienst einen gewissen Lohn erwarten, aber der Sohn bekommt das Erbe. Die Motive für die Ergebenheit des Dieners mögen im eigenen Interesse oder im Gewinnstreben liegen, während der Sohn aus ehrlicher Hingabe und Liebe handelt. Bei allem, was ein Diener tut, bleibt er ein Außenstehender, doch der Sohn befindet sich im Inneren.

Das Wechselseitige Lesen stellt die Unterwürfigkeit des Diener der Sohnschaft gegenüber und verbindet die Unterwürfigkeit mit der Sünde und die Sohnschaft mit Gerechtigkeit. In diesem Fall kommt die Unterwürfigkeit der Zwangsarbeit oder Sklaverei sehr nahe. Hier kommt der Vorteil der Sohnschaft gegenüber der Unterwürfigkeit der Sünde klar zum Ausdruck: „Der Lohn der Sünde ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben.“ Paulus fordert die Christen auf, ihre Leiber als „lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer hinzugeben“. Bei dem traditionellen hebräischen Opfer ging es gewöhnlich um ein geschlachtetes Tier, und deshalb handelte es sich um ein einmaliges Ereignis. Doch ein „lebendiges Opfer“ kann ständig dargebracht werden. Täglich, ja sogar stündlich werden Christen aufgefordert, ihr Leben Gott zu opfern - auf leeren Lebenswandel zu verzichten und alle Energien - körperliche, intellektuelle, geistige und moralische - allein Gott zu weihen.

Jesu Leben liefert uns ein vollkommenes Vorbild, dem wir folgen können. Die Form der Lehre, die Jesus brachte, war nicht einfach eine Reihe von Regeln und Vorschriften. Seine Lehre kam in der Form seines Lebens. Er lehrte durch seine Taten. Der Theologe Alexander McLaren gebraucht Analogien aus der Botanik, um Jesu Lehrmethode zu beschreiben. Statt aus einer „Sammlung von wissenschaftlich angeordneten und toten Vorschlägen“ zu lehren, sagt er, dass Jesu Lehren „auf Wiesen leiten, wo die Blumen blühen, leben und gedeihen.“ McLaren sagt abschließend: „Lasst uns daran denken, dass unsere Religion praktisch sein soll, dass wir in unserem Glauben nichts haben sollen, was nicht in unserem Charakter zum Ausdruck kommt, dass alle unsere Glaubenspunkte auch die Punkte unserer Tagesordnung sind; alles, was geglaubt wird, soll getan werden; und dass wir Heuchler oder Selbstbetrüger sind, wenn wir einfach damit zufrieden sind, die Lehre anzunehmen und uns nicht bemühen, diese Lehre im Leben umzusetzen.

Abschnitt 1: Unsere Einheit mit Gott leben.

Diese Lehren in das Leben zu übertragen, das ist genau das, was der Psalmist gerne tut. (B1) Für ihn ist das Gesetz nicht einfach eine äußerliche Liste von Verpflichtungen. Das Gesetz lebt in seinem Herzen - es ist ein integraler Teil seiner selbst. Statt uns zu ächten, erlöst uns Gottes Gesetz. Diejenigen, die die erlösende Kraft Gottes fühlen, fordert der Psalmist auf, das auch zu sagen. (B2) Und warum sollten wir das nicht tun? Die Medien und die Presse verbreiten dauernd eine Propaganda, die Furcht und Zweifel sät - wenn nicht gar direkte Gegnerschaft gegen die Gesetze Gottes. Und wenn wir die heilende Kraft Gottes nicht anerkennen, wer soll es dann tun?

Der Verfasser des Titusbriefes ermahnt uns allerdings, eine „gesunde Lehre“ zu verkünden, wenn wir uns für die Wahrheit erheben und dann unser Leben „ein Vorbild guter Werke“ sein zu lassen. (B3) Das ist ein Aufruf zur Beständigkeit. Wir wollen in dem, was wir sagen, den Lehren Jesu treu sein und das durch unsere Worte bekräftigen und sie als Beispiel leben -, indem wir nüchtern, gerecht und gottgefällig handeln. Es gibt eine moderne Tendenz, die Sprache der Bibel zu vereinfachen, um sie ansprechender zu machen, aber der Verfasser des Titusbriefes ruft uns auf, uns ganz auf die reine Lehre zu verlassen, indem wir ihrer Botschaft die rechte Ehre erweisen. Unsere Handlungen sollten in Übereinstimmung mit unseren Worten sein und so die Botschaft deutlich genug machen, damit sie verstanden wird. Jesus gab sich selbst für diese Sache hin, und genau so werden wir aufgefordert, unsere persönliche Auffassung darüber aufzugeben, wie die Dinge getan werden sollten - in Hochachtung auf das reine Wort der Bibel.

Paulus sagt, dass wir die Versöhnung durch Christus erhalten. (B4) Das Wort, das hier mit Versöhnung übersetzt wird, kommt nur einmal im Neuen Testament vor. Der Theologe Albert Barnes (1798-1870) bemerkt, dass unsere Versöhnung nicht einfach ein Mittel ist, um unsere Aussöhnung mit Gott zu bewirken, aber dass unsere Aussöhnung mit Gott durch Jesu Versöhnung bereits stattgefunden hat. Barnes beschreibt „die alte Bedeutung der Versöhnung“ als „die Eins-Werdung - Eins zu sein oder ausgesöhnt zu sein.“ Genau so benutzt Mrs. Eddy das Wort in den Zitaten S10, S20, und S24 in dieser Wochenlektion.

Mrs. Eddy definiert die Versöhnung als: „... Veranschaulichung der Einheit des Menschen mit Gott, durch die der Mensch göttliches Leben und göttliche Liebe widerspiegelt.“ (S1) Jesu praktisches Bespiel ist es, das das Christentum legitimiert. Er hat uns nicht einfach eine Philosophie gelehrt; er hat gelebt, was er zum Segen aller lehrte. Allerdings meint Mrs. Eddy, dass Jesus uns unsere Arbeit nicht abgenommen hat. Er hat uns stattdessen gezeigt, wie wir unsere Arbeit machen sollen. Das ist ein wichtiger Punk im Gegensatz zu der traditionellen Auffassung. Wir sind bei unserer Aussöhnung nicht passiv. Wir müssen dabei eine aktive Rolle spielen. Wir sind nicht dazu aufgerufen, aus einer Verpflichtung heraus gehorsam zu sein, sondern wir sind als vollständig eingesetzte Kinder Gottes aufgerufen, bereit und eifrig dem Gesetz zu folgen, weil es ein integraler Bestandteil von uns selbst ist.

Für mich ist es interessant, dass unsere Führerin schreibt: „Wahrheit, Leben und Liebe sind die einzigen rechtmäßigen und ewigen Forderungen an den Menschen ...“ (S2) Durch die Großschreibung dieser Wörter sagt sie effektiv, dass es ein Gebot ist, Gottes Ausdruck zu sein. Hier erkennen wir, dass wir nicht von Gott getrennt sind. Wir stimmen lediglich Seinem Status zu. Allerdings sind wir Eins mit Ihm - Leben, Wahrheit und Liebe sind in unser nämliches Sein integriert. Da das der Fall ist, haben wir keine andere Wahl, als zu gehorchen und diese Einheit in unserem „praktischen Leben“ zum Ausdruck zu bringen. (S3 und S4)

Abschnitt 2: Eine solide Plattform

Die traditionelle Auffassung von B5 ist, dass alle Menschen Sünder sind und dass niemand eine Chance hätte, wenn Gott uns für jede Sünde zur Verantwortung ziehen würde. Aber das ist es nicht eigentlich, worauf sich diese Lektion konzentriert. Wenn wir das erste und das letzte Zitat in Abschnitt 2 betrachten, werden wir eine interessante Parallele bei der Anwendung des Wortes „bestehen“ finden. Bleiben wir zunächst bei Zitat B5. Wenn Gott „Sünden zurechnen“ würde, müsste er ja Sünden kennen und hätte keine Grundlage für Sein Bestehen. Beim Propheten Habakuk lesen wir aber, dass Seine „Augen ... zu rein [sind], um Böses mit anzusehen,“ (Hab. 1: 13) Gott ist Alles und kennt nur Gutes. Wenn Gott also Sünde kennen würde, dann würde die ganze Prämisse der unendlichen Güte kompromittiert. In Zitat B8 beschuldigen die Pharisäer Jesus, er würde die Dämonen durch Beelzebub austreiben, aber Jesus weist sofort darauf hin, dass, „wenn der Satan den Satan austreibt, dann ist er mit sich selbst entzweit; wie kann dann sein Reich bestehen?“ Hier findet sich eine Parallele zu der Erkenntnis des Psalmisten, wie Gott Sünden kennzeichnet. Die Möglichkeit, dass Gott das Böse kenne, bedeutete, dass Sein Reich gegen sich selbst gerichtet wäre. Es würde für den Satan bedeuten, dass sein Reich gegen ihn selbst gerichtet wäre, wenn Satan den Satan austriebe.

Jede Annahme des Bösen oder der Sünde ist sterblich und hat nichts mit Gott zu tun. Der Psalmist begehrt, vollständig von Gottes Gesetz regiert zu werden - ohne jede Beimischung einer menschlichen Annahme, auch nicht seines eigenen Verständnisses. (B6) Der Psalmist verlässt sich nur auf Gott. Gleicherweise behauptete Jesus, dass seine Lehre nicht die seine sei und dass er nicht von den Gelehrten unterrichtet worden sei. Jesu Lehre kam direkt von Gott. (B7)

Jesus veranschaulichte das Verlangen des Psalmisten, sich vollständig auf Gott zu verlassen, und er blieb seiner Mission und Botschaft treu, den Menschen näher zu Gott zu bringen, indem er „dem Menschen einen wahreren Begriff von der Liebe“ gab. (S5) Seine Beweggründe waren immer rein - er wurde nur von der Liebe zu Gott und den Menschen bewegt -, so wie wir es alle sein sollten. (S6) Das christlich-wissenschaftliche Heilen hat die gleiche Grundlage wie Jesu Heilen. Gott, die Wahrheit, ist Alles, und Sünde und Krankheit können einfach nicht in der Gegenwart der Wahrheit existieren. (S7) So hat Jesus geheilt. Er sah den vollkommenen Menschen, und er sah nur Gottes Gleichnis. (S8) In diesem geistigen Licht verschwindet die ganze Dunkelheit der Sünde.

Folgen wir Jesu Methode, wenn wir beten? Verlassen wir uns vollständig auf Gott und sehen wir nur den vollkommenen Menschen, den Gott geschaffen hat? Gott und das Böse, Wahrheit und Irrtum können sich nicht mischen. Wenn wir uns ganz auf die Wahrheit verlassen und nur den Menschen Gottes sehen, muss sich das Böse auflösen.

Abschnitt 3: Der Ruf zur Buße und ein Gebet für die Einheit.

Nicht jeder will Jesu Beispiel folgen. Wir wissen, dass menschliche Wesen gerne ihren eigenen Weg gehen und oft gegen die Vorstellung rebellieren, ihre eigenen Meinungen und ihr Verlangen zu opfern. Selbst unter den Gläubigen gibt es oft unterschiedliche Ansichten. Jedoch sagte der Prophet Jesaja eine Zeit voraus, in der jeder im Verständnis eins sein würde. Selbst jene, die freiwillig vom Weg abweichen, werden den Pfad zurück zum Gehorsam finden. (B9)

Jesu Predigen begann mit dem Aufruf zur Sühne. (B10) Dieser Aufruf zur Buße war nicht oberflächlich gemeint. Jesus arbeitete ernsthaft und betete während seiner ganzen Karriere für die Menschen, damit sie sich von der Sklaverei der Sünde abwenden und zur Freiheit der Sohnschaft und Einheit mit Gott kommen. Johannes berichtet von Jesu Gebet, als ihm Betrug und Kreuzigung bevorstanden. (B1) In diesem Gebet betete er für sich selbst, für seine Jünger und für die künftige Kirche, damit alle ihre Einheit mit dem Vater finden, wie er sie hatte.

Das Thema der Einheit setzt sich im Zitat aus dem Epheserbrief fort. (B12) Diese Einheit ist nicht nur die Übereinstimmung mit jemand anders. Sie ist die Anerkennung, dass jeder unabhängig von seiner Stellung die gleichen Rechte und Vorrechte hat. Nach Barnes ist die „Hoffnung unserer Berufung“ der Aufruf zur Einheit, der sich über Rivalität erhebt und Harmonie hervorruft. Barnes beschreibt auch den „vollkommenen Menschen“, der geistige Reife erreicht - den Zustand moralischen Charakters zeigt, der auf wahre Christen hinweist.

Unsere Führerin weist auch auf die Notwendigkeit für jeden Einzelnen hin, dem Beispiel unseres Meister zu folgen und in der Gnade zu wachsen. (S9) Wie beim „lebendigen Opfer“ ist die Buße kein einzelnes Ereignis, sondern ein andauernder Vorgang der Reinigung. Wir werden daran erinnert, dass „jede Form der Besserung“ uns hilft, Jesu Versöhnung zu verstehen. (S10) Für Mrs. Eddy war die Nachfolge Jesu mehr als die Zustimmung für seine Worte oder sogar seine Akzeptanz als Erlöser. Sie bedeutete die Befolgung seines Beispiels und das Leben in absolutem Gehorsam. (S11) Sie weist darauf hin, dass im Gegensatz zur herkömmlichen Theologie nicht Gott sich mit uns versöhnt hat. (S12) Die Bedeutung davon können wir nur wirklich begreifen, wenn wir geistig wachsen und die Fülle dieser Hingabe an die Heiligkeit verkörpern. Noch einmal werden wir daran erinnert, dass unser Verständnis im Verhältnis zu unserer Hinwendung zum Geist steht und zu unserer Abwendung von Sünde und Sterblichkeit.

Abschnitt 4: „Ich und der Vater sind eins.“

Die Grundlage für alles, was Jesus tat, war seine Einheit mit Gott. Er kannte kein anderes Gemüt und hatte kein anderes Ziel, als vom Standpunkt der ständigen Einheit mit Gott aus zu leben. Das menschliche Gemüt rebelliert dagegen, denn es behauptet, ein von Gott getrenntes Gemüt mit eigenen Zielen und Bestrebungen zu sein. Stur hält es an den eigenen Wünschen fest und folglich handelt es, um gegen die Einheit des Gemüts sowohl durch absichtliche Ignoranz und offensichtliche Bosheit zu handeln. Wie wir schon sagten, Jesus hat nicht nur eine Botschaft verkündet, er hat sie gelebt. Den Juden waren die vielen guten Werke Jesu sehr wohl bekannt, doch sie täuschten Nichtwissen vor, um Jesus eine Falle zu stellen, damit er Blasphemie begehe. Jesus machte keinen Rückzieher und sagte nicht: „Es tut mir leid. Das ist alles ein Missverständnis.“ Er blieb auf seiner Grundlage und erklärte unumwunden: „Ich und der Vater sind eins.“ (B13) Das war zu viel für seine Gegner, und sie wollten ihn steinigen. Wieder verwies Jesus auf seine Werke, und sie gingen wieder auf ihn los. Aber Jesus umging sie und wandte sich an eine andere aufgeschlossenere Zuhörerschaft.

Mrs. Eddy weist darauf hin, dass Jesu Erklärung seiner Einheit mit dem Vater ein Tadel für seine Feinde war. (S15) Ihre sündhafte Einstellung machte sie für Jesu Güte und sein wahres Wesen blind. Vielleicht sehen wir diese Passagen nur als Erklärung für lange vergangene Ereignisse, aber sie stehen auch für die gleichen Argumente, die heutzutage das geistige Heilen in Misskredit zu bringen und aus der Bahn zu bringen versuchen.

Mrs. Eddys Erklärung der Methoden und Motive Jesu beschreibt die gedankliche Größe, die uns das Heilen ermöglicht. „Er kannte nur ein Gemüt und erhob keinerlei Anspruch auf irgendein anderes.“ Sein „Verständnis befähigte ihn, die Tatsachen des Seins zu demonstrieren.“ Im Gegensatz dazu waren die „falschen Anschauungen der Menschen“ „von sterblichem Irrtum erfüllt.“ (S15) Ihre Sünde ließ sie den wirklichen Menschen aus den Augen verlieren. Wenn wir nun unser eigenes Denken überprüfen, so ergibt sich die Frage, wieweit wir diese entgegengesetzten Ansichten in uns bewegen.

Unsere Führerin gibt uns ein Mittel, um uns auf die rechte Seite zu bewegen - wir brauchen uns „nur von der Sünde abzuwenden und das sterbliche Selbst aus den Augen zu verlieren, um Christus ... zu finden.“ Klingt einfach genug. Was hält uns zurück?

Abschnitt 5: Die Ein-heit ist unzerstörbar.

Schließlich wurde das Komplott zur Beseitigung Jesu in Bewegung gesetzt. Durch Hass, Neid und Eifersucht blind geworden waren die Feinde Jesu im Mesmerismus ihrer eignen Sünden versunken. Sie waren so verrannt, dass selbst Pilatus mit ihnen nicht klarkam. (B15) Das Ziel des sterblichen Gemüts ist immer, den Christus verstummen zu lassen. Aber nichts kann verhindern, dass der Christus ausgedrückt wird. Am Morgen des dritten Tages nach der Kreuzigung, als die Frauen zum Grab kamen, war der Stein hinweggerollt, und das Grab war leer. (B16) Im Brief an die Korinther erklärt Paulus: „Nun aber ist Christus von den Toten auferstanden ...“ (B17) Für Paulus ist das eine unbestreitbare Tatsache. Der Christus ist in der Tat aus der Annahme des Todes auferstanden, und er ist schon immer daraus auferstanden. Der Christus ist immer eins mit Gott gewesen und völlig ausser Reichweite für sterblichen Hass. Paulus bezieht sich auch auf Jesu Auferstehung als „Erstling unter denen, ... die gestorben sind.“ Seine Auferstehung bedeutet auch unsere.

Alle Predigten in der Welt konnten die Bedeutung der Auferstehung nicht erreichen - den endgültigen Beweis für alles, was Jesus lehrte. Aller Hass der Welt konnte die Macht des lebendigen Christus nicht aufhalten. (S16) Jesu Festhalten an seiner Einheit mit Gott machte es ihm möglich, die Annahme zu überwinden, dass Gott und Mensch jemals voneinander getrennt werden könnten. Der wirkliche Mensch ist so vollkommen, wie sein Vater vollkommen ist. Niemals kann es eine Unterbrechung dieser heiligen Beziehung geben. (S17) Der Mensch kann niemals verlorengehen oder von Gott getrennt werden, denn der Mensch ist Gottes Ausdruck. Man kann über der Menschen Einheit mit Gott sprechen, aber die Auferstehung beweist sie. Jesu Demonstration über das Grab lieferte das „Verschmelzen mit Gott“, das die Herrschaft über jedes Hindernis liefert. (S18) Jesu Überwindung jedes materiellen Hindernisses zeigt, dass es für die ganze Menschheit möglich ist, sich zu dem Verständnis unserer Einheit mit Gott zu erheben. (S20)

Abschnitt 6: Jesus ist unser Beispiel.

Für den Fall, dass wir meinen, wir könnten die Aussöhnung mit Gott selber erreichen, erinnert uns die Heilige Schrift, dass wir ohne Jesu Beispiel kein Modell hätten, dem wir folgen könnten (B18) - wir würden immer noch Diener der Sünde sein, verloren in dem Glauben, von Gott getrennt zu sein. In der Tat, ohne Jesu Lehren und Beispiel mögen wir uns der möglichen Freiheit nicht bewusst sein oder gar unseren Zustand nicht bemerken. Sich an Jesu Lehren zu halten, öffnet die Tore zum Himmel und zeigt uns den Weg zur Sohnschaft. (B19)

Jesu Versöhnung schloss das höchste Opfer ein. Wenn auch niemand erwartet, dass wir uns kreuzigen lassen, wird doch erwartet, dass wir die Annahme des persönlichen Sinnes opfern und unser Leben selbst ganz im Geist führen. (B20) Mit seinem Kommentar zu diesem Abschnitt aus dem Brief an die Galater weist der Führer der protestantischen Reformation, Martin Luther (1483-1546), darauf hin, dass die wahren Gläubigen immer noch „durch Zorn, Neid, Ungeduld, durch fleischliche Lust und andere Emotionen provoziert werden können. Aber sie werden die Dinge nicht tun, zu denen sie das Fleisch reizt. Sie kreuzigen das Fleisch mit seinen bösen Gelüsten ... Dem Fleisch auf diese Weise zu widerstehen, heißt, es ans Kreuz zu nageln.“ Das ist eine Erinnerung an den Aufruf des Paulus an die Christen, ihre Leiber als „lebendiges Opfer“ darzubringen. Echte Christen halten sich an Jesu Lehre und Beispiel. Sie wandeln den Weg ihrer Worte. Auf diese Weise werden wir „Miterben Christi“. (B21)

Jesu Sieg über das Grab bewies, dass uns kein materieller Umstand von Gott trennen kann, und es zeigt, dass das Verbleiben in der Einheit mit Gott der sicherste Ort für unseren Aufenthalt ist. (S21) Die Untrennbarkeit des Menschen von Gott ist ein wesentlicher Punkt in der Christlichen Wissenschaft. (S22) Es wäre eine Sache, die Hoffnung der Untrennbarkeit darauf zu gründen, dass der Mensch Gott braucht. Aber die Christliche Wissenschaft argumentiert von Gottes unfehlbaren Gesetz aus: „Die göttliche Liebe [Gott] kann ihrer Manifestation [dem Menschen] oder ihres Gegenstandes nicht beraubt werden;“ (S23) Das setzt Gott an die erste Stelle. Es gibt keine Möglichkeit, Gottes Gesetz zu umgehen. Freude, Güte und Leben heben Sorge, Böses und Tod auf. Der Mensch ist vollkommen, weil Gott vollkommen ist.

Unsere Aufgabe ist es, diese Vollkommenheit in unser tägliches Leben zu bringen. (S24) Wie wir gesehen haben, hat Jesus den Menschen mit Gott versöhnt, nicht Gott mit dem Menschen. Auf die gleiche Weise müssen wir verstehen, dass wir in Gott sind, nicht Gott in uns. Das verdient, wiederholt zu werden: Wir sind eins mit Gott, weil wir in Ihm sind - wir sind Seine Manifestation. Die Heilige Schrift lautet: „Denn in Ihm leben, weben und sind wir.“ (S25) Darum konnte Jesus sagen: „Ich und der Vater sind Eins.“ Ein Tropfen Wasser ist eins mit dem Ozean, weil er im Ozean ist. Genau so sind wir eins mit Gott. Jesus demonstrierte, dass der Sohn immer eins mit dem Vater ist und dass diese Einheit uns vor allen Herausforderungen bewahrt, die uns begegnen mögen. Wenn wir unseren persönlichen Sinn opfern, unser Leben mit Seinem in Übereinstimmung bringen, dann können auch wir die Sicherheit der Sohnschaft mit Gott beanspruchen und uns unseres geistigen Erbes erfreuen.

[Es wäre eine riesige Antwort auf unsere Gebete, wenn wir noch mehr monatliche Spenden erhalten würden. Sie lassen sich leicht über folgende Internetseite einrichten:

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Mitglieder der Gründerfamilie sind fast jederzeit über das Telefon von Holly Huf Bruland zu erreichen: +1 636-394-6162 oder über die Adresse

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1314 Parkview Valley Drive
Ballwin, MO 63011

Allen treuen Spendern sei Dank für die dauernden Spenden und die erforderliche Unterstützung der wichtigen Arbeit bei CedarS.

Die wöchentlichen metaphysischen Ausarbeitungen über die Wochenlektion gehen an 1200 Camper und Mitarbeiter, die jeden Sommer bei CedarS gesegnet werden, auch an die Ehemaligen, an die Familien und Freunde, die diesen Dienst angefordert haben. Und die gegenwärtigen und noch kommenden Spenden tragen dazu bei, dass die Betriebskosten dieses Dienstes aufgebracht werden können und bedürftige Camper unterstützt werden können.

Durch diese Ausarbeitungen sollen vor allem den Campern aber auch unseren Angehörigen und Freunden die große Bedeutung der Bibellektionen näher bringen. Auf der CedarS Seite gibt einen Schaltknopf, mit dem man die Teilnahme an diesem Dienst abonnieren kann (unten links http://www.cedarscamps.org/metaphysical/ )

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