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Kleide jeden Körper in sein geistiges Wesen! Finde die Freiheit, die dir als Kind Gottes immer gehört!

Kathy Fitzer, St. Louis, MO & Park City, UT
Posted Monday, May 16th, 2016

[Kleide jeden Körper in sein geistiges Wesen! Finde die Freiheit, die dir als Kind Gottes immer gehört!]
Metaphysische Ausarbeitung mit Ideen zur Anwendung auf die Wochenlektion
vom 16. bis 22. Mai 2016
Zum Thema
Seele und Körper

von Kathy Fitzer, CS
+1 314-323-4083 kathyfitzer@gmail.com

In dieser Lektion wird klargestellt, wie wir über unseren Körper denken - und über unsere Identität. Es mag scheinen, als ob der Körper selbsttätig sei, als ob er Kontrolle ausübe und dass wir die Sklaven von Gelüsten, Schmerzen und Begrenzungen sind. Der allgemeinen Annahme nach haben wir ein individuelles Wesen (eine Seele), das in einem Körper eingeschlossen ist - und ihm unterliegt. Aber die Christliche Wissenschaft lehrt, dass es eine Seele gibt, die auf unendliche Weise individuell zum Ausdruck kommt. Sie erklärt dass das, was als materieller Körper erscheint, tatsächlich nur eine begrenzte Ansicht des erfreulichen und unbegrenzten Ausdrucks dieser ewigen Individualität ist, die Gottes unendliches Universum bildet. Wir müssen keinen Körper verändern - oder loswerden. Wir müssen lediglich unsere Auffassung über den Körper verändern - ihn in unseren Gedanken umfangen, ihn in seinem geistigen Wesen bekleiden und erwarten, die Freiheit zu erfahren, die uns als Kinder Gottes ewiglich gehört.
Der Goldene Text: Wir gehören Gott - als Ausdruck und Reflexion des Geistes! Der Körper ist nicht vom Denken getrennt. Wenn wir davon ausgehen, dass wir die Fülle des göttlichen Seins manifestieren, können wir auch erwarten, dass unser Ausdruck vom Körper die Fülle des harmonischen Seins Gottes manifestiert - voller Kraft, Gesundheit und Schönheit, die ein integraler Bestandteil der Seele ist.
Wechselseitiges Lesen:
Jesus erinnert seine Zuhörer daran, welche großartige Arbeit Gott getan hat, indem er sich um Seine Schöpfung gekümmert hat. Wenn wir uns in der Schönheit der Natur umsehen, bemerken wir, dass sich Blumen und Vögel nicht darum kümmern, wie sie aussehen, sich selbst nicht mit anderen in ihrer Umgebung vergleichen, um zu sehen, ob sie ihnen gleichkommen oder sich Gedanken machen, ob ihre Bedürfnisse am nächsten Tag noch befriedigt werden können. Gewiss versorgt uns Gott genau so und wunderbar! Wir können davon ausgehen, dass wir die Fülle der Fürsorge Gottes erleben werden, wenn wir unser Denken auf die Fülle der Güte Gottes richten -, wenn wir bewusst nach dem Ausschau halten (es suchen), was Sein Reich ausmacht. Gottes Reichtum kommt so menschlich zum Ausdruck, und wir finden ihn, wenn wir mit Gott als Quelle beginnen.
Abschnitt 1: Entdecke das unbegrenzte Leben - verstehe, dass du in Gott und nicht im Körper lebst!
Wenn wir verstehen, dass wir in Gott leben und nicht in einem materiellen Körper, dann fallen die Begrenzungen weg. Da gibt es die allgemein verbreitete Annahme, dass wir eine unsterbliche Seele haben, die sich eine begrenzte Zeit lang in einem materiellen Körper aufhält, um dann eines Tages von ihm freigegeben zu werden. Doch aus der Bibel erfahren wir, dass Gott unser „Zufluchtsort“ ist. (B1) Als Paulus die vielen Tempel sah, die die Athener als Wohnungen für ihre Götter gebaut hatten, half er ihnen zu verstehen, dass man Gott keinen Ort einrichten muss, in dem Er leben könne. Sie mussten begreifen, dass Sie in Ihm „leben, weben und sind“ - in Ihm ihr Sein haben. Und weil wir in Gott unser Sein haben, können wir verstehen, dass Gott uns „Leben und Atem und alles gibt.“ (B2) Viele Generationen vorher hat Gott dem Volk Israel durch Mose erklärt, dass der Mensch heilig ist (gesund und vollständig), weil Gott heilig ist (gesund und vollständig). (B3) Wenn wir unser Verhältnis zu Gott verstehen, geschehen mehrere Dinge. Als Erstes sehen wir, dass Seele (die ewige Identität) nicht im Menschen ist - und gewiss nicht auf die Materie begrenzt ist. Stattdessen wird Seele vom Menschen vollständig reflektiert. Der Mensch ist, was die Fülle der Seele enthüllt -, wie die unendliche Individualität der Seele ausgedrückt und gesehen wird. Da das der Fall ist, gehört es zweitens zum Menschen (eine Bedingung), die Einzigartigkeit und Allheit Gottes als einzige Identität anzuerkennen. (S1) Und wenn als Drittes diese Wirklichkeit im Bewusstsein des Menschen dämmert - wenn wir die Falschheit der Illusion erkennen, dass der Mensch „im Körper lebt statt in der Seele, in der Materie statt im Geist,“ „dann werden wir von den Fesseln [der begrenzten Fähigkeit] befreit.“ (S3) Fesseln werden abgeworfen, wenn wir die Dinge zurechtrücken. Wir leben in Gott - nicht in einem materiellen Körper.
Abschnitt 2: Du bist einzigartig und deine Identität wird vollkommen bewahrt.
Jede Idee Gottes wird im Gemüt vollkommen bewahrt. Gott ist unendlich – grenzenlos und unermesslich. Folglich gibt es auch keine Grenze dafür, wie einzigartig und individuell Gottes Sein ausgedrückt wird. Jede Pflanze, Person, jedes Tier, jeder Stern hat einen bestimmten Platz in Gottes unendlichem Universum auszufüllen. Und alle sind Gott bekannt und werden von ihm „als deutlich erkennbar und ewig erhalten“ (B8 und 10, S7). Der Psalmist spricht von Identität (Seele), die am Leben erhalten wird – unfähig, sich jemals aus dem Leben begeben zu können (B6). In diesem Abschnitt steht viel über Widerspiegelung. Wir denken oft an die Spiegelung, die wir in einem Spiegel erblicken. Solange der Spiegel in Ordnung ist, entspricht das Bild genau dem Original und bewegt sich in Übereinstimmung mit ihm. Daher die Untrennbarkeit dieser beiden. Aber ein Bild in einem Spiegel ist genau das … ein Bild. Es ist nicht körperlich, sondern besteht nur aus Licht. Und trotzdem verleiht es der Form, der Farbe und den Handlungen des Originals Ausdruck. Genauso spiegelt der Mensch Gott wieder (sein göttliches Prinzip oder seinen Ursprung) … nicht in einem sterblichen, physischen Körper, sondern indem er die Fülle des Geistes ausdrückt. Widerspiegelung kann man sich also auch als Ausdruck vorstellen — als eine Möglichkeit, das Original sichtbar werden zu lassen. Ohne die Lichtstrahlen, die von ihr ausgehen, würde die Sonne nicht ausgedrückt – sie wäre nicht zu sehen. Gott ist im geistigen Universum und im geistigen Menschen zu sehen (dem einzigen Universum und dem einzigen Menschen) gerade so wie die Sonne in dem Licht zu sehen ist, das von ihr ausgeht (S8 und 9). Es ist verführerisch, sich unsere Individualität in Begriffen materieller Charakteristika vorzustellen – die Farbe unserer Haare und Augen, die Größe unserer Figur, oder anderer körperlicher und persönlicher Besonderheiten. Aber Farbe, Form und einzigartige Besonderheiten der Individualität haben nichts mit Materie zu tun. Was als materieller Körper erscheint, ist nur die verzerrte und beschränkte Ansicht des individuellen Wesens des Menschen als Ausdruck der Seele (die Widerspiegelung des Geistes) – „individualisiert, aber nicht in der Materie“ (S11). Wir dürfen nie vergessen, dass wir „zugleich und ewig mit Gott“ bestehen. Die Materie ist von Natur aus begrenzt. Der Mensch ist von Natur aus unbegrenzt.
Abschnitt 3: Lass Leben den Glauben an Tod verschlingen
Wir werden ständig mit dem Augenschein konfrontiert, der uns glauben machen will, dass wir in einem materiellen Körper leben, wir uns nicht der Last entziehen können, mit seinen Empfindungen und Begrenzungen umzugehen, und warten müssen, bis wir unseren Körper „verlassen“ müssen, um himmlischen Frieden zu finden. Aber dieser Augenschein ist ebenso falsch wie der Augenschein, der sagt „die Erde ist in Bewegung und die Sonne steht still“. Die Astronomie kehrt diesen falschen Augenschein von Sonne und Erde um, und die Christliche Wissenschaft dreht die „scheinbare Beziehung zwischen Seele und Körper um und macht den Körper dem Gemüt untertan“ (S17). Paulus verstand, dass obwohl wir Herausforderungen gegenüberstehen, wir darauf vertrauen (oder mutig sein) können, dass alle Annahmen der Sterblichkeit „verschlungen werden vom Leben“.
Das griechische mit „verschlungen“ übersetzte Wort bedeutet ein Verschlingen ohne Überbleibsel. Wir müssen uns also nicht damit zufriedengeben, dass wir mit Teilstücken der Sterblichkeit „leben“ müssen. Das „Pfand des Geistes“ (B12) ist das gegenwärtige Verständnis, das uns als eine Art Anzahlung für das Gute zusichert, das in dem Maße kommen wird, wie sich unser Verständnis vervollkommnet und sich der volle Ausblick darbietet. Der Heilige Geist ist Christus, Wahrheit, der beständig zum menschlichen Bewusstsein kommt und es uns ermöglicht, die Wirklichkeit zu erkennen. Paulus lehrte nicht, dass wir uns von einem materiellen Körper lösen müssen, sondern dass wir nur den falschen Begriff von Körper mit der Wahrheit der geistigen Identität überkleiden müssen. Es ist also nötig, „aus dem Leib auszuziehen und daheim zu sein beim Herrn“ (B12). Mrs. Eddy brachte es alles in das Reich des Geistes. Wenn wir unseren „materiellen Glauben an Gemüt in der Materie“ aufgeben, und „ein Gemüt“ haben, werden wir in der Lage sein, das Gleichnis des Gemüts als einen „gefühllosen Körper“ zu erfahren, einschließlich eines individuellen Ausdrucks von Harmonie und Unsterblichkeit (S14 und 15). Ja, dieses materielle Gefühl eines Körpers ist zeitlich. Aber wir müssen uns nicht darum sorgen ihn loszuwerden, damit ein geistiges Selbst, das in ihm gefangen ist, befreit werden kann. Wir überkleiden einfach unseren Begriff vom Körper mit der Wirklichkeit, völlig geistig zu sein – der Verkörperung von Gemüt und Untertan von Gemüt! Die Möglichkeit von Tod wird dann verschlungen von der Gewissheit des Lebens – und Leben findet seinen körperlichen Ausdruck!
Abschnitt 4: Der Körper als Diener der Seele.
Der Mann, der am Teich von Bethesda saß, war 38 Jahre krank gewesen (B14). Sicherlich hoffte er auf Heilung, aber hatte er sie wirklich erwartet? Jeder, der mit einem chronischen Problem zu tun hatte, kann sich in ihn hineinversetzen- sogar mit ihm mitfühlen. Jesus hatte Erbarmen mit ihm, aber er akzeptierte nichts, was chronisch, unnachgiebig oder unheilbar ist. Er sah nur die sich bietende Gelegenheit zum Heilen! Er ließ sich auch nicht auf Heilmittel (wie einen Teich) ein, die nur wenigen Heilung gebracht hatten. Er wusste, dass „Seele und ihre Attribute für immer durch den Menschen offenbar werden." Er wusste, wie das göttliche Gemüt sich wissenschaftlich auf „menschliche Gemüter und Körper“ auswirkt- und dabei Heilung sowohl dem Körper als auch dem Denken bringt (S19). Und er wusste, wie wichtig es ist, nur den Blick auf Gott zu richten und unser „Auge lauter sein " zu lassen. Als also Jesus an den Mann herantrat, stellte er ihm eine Frage, auf die die Antwort so offensichtlich erschien: „Willst du gesund werden?" Obwohl der Mann mit einer Erklärung antwortete, warum er noch nicht geheilt sei, scheint er noch zum letzten Mal zu zögern. Er wurde dann aufgefordert drei ganz konkrete Dinge zu tun. Dabei sträubte er sich nicht mehr. Ich habe diese drei Schritte wie folgt geistig gedeutet:
1. Steh auf - erhebe dein Denken und erkenne die Gegenwart des Christus. Hör auf, dich hilflos zu fühlen oder nach Begründungen dafür zu suchen, dass die Heilung sich noch nicht zeigt!
2. Nimm deine Matte - warte nicht mehr darauf, dass sich etwas anderes ändert, sondern geh‘ mutig gegen das an, was dich in Lethargie und Tatenlosigkeit gehalten hat, und
3.Geh - bewege dich (geistig und dann körperlich).
In diesem Fall standen dem jüdische Sabbatgesetze entgegen.
Haben wir Gesetze akzeptiert, die uns daran hindern, auch unsere Matte aufzuheben? Vielleicht haben wir uns damit abgefunden, dass unser Verständnis nicht ausreicht, oder dass wir noch etwas in unserem Denken aufdecken und berichtigen müssen, oder dass sogar wegen des herrschenden medizinischen Denkens die Christliche Wissenschaft nicht mehr wie gewohnt heilt. Diese Einflüsterungen können wir ebenso zurückweisen wie der Mann das Gesetz zurückwies, das ihm verbot, seine Matte aufzunehmen. Die Heilung dieses Mannes wurde durch die Macht des Wortes Gottes bewirkt- durch Wahrheit! Als Christliche Wissenschaftler denken wir manchmal, dass wir Heilung erarbeiten müssen. Und normalerweise tun wir das auch so gut, wie wir das können. Aber wir können immer noch demütiger sein und uns noch weiter dem Gebot Christi ergeben. Jesus sprach keine leeren Worte , als er sagte: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue" (S18). Die Taten Jesu brachten nicht nur körperliche Heilung; später, als er den Mann im Tempel sah, ermahnte er ihn aufzuhören zu sündigen. Auch Mrs. Eddy erinnert uns daran, dass „der echte Christliche Wissenschaftler die mentale und moralische Kraft seines Patienten [stärkt] und ... dessen Geistigkeit [erhöht], während er ihn physisch durch die göttliche Liebe wiederherstellt.“ (S21) Manchmal haben wir den Eindruck, dass wir geistig wachsen, dass sich aber am Körper nichts ändert. Ein anders Mal gehen wir in die Falle, die Hoffnung zu verlieren -, und nur den Wunsch Wunsch zu haben, dass der Körper gesund wird, - statt mehr als alles andere danach zu streben, unser Denken buchstäblich zu reformieren oder transformieren. Wahre Heilung schließt beides ein. Gott hat uns dazu befähigt zu erkennen, dass der Körper nicht ein selbstbestimmendes Etwas außerhalb unserer Kontrolle ist. Vielmehr reagiert das Befinden und die Tätigkeit des Körpers auf das Denken, das ihn umschließt. Gott befähigt uns, dem, was nicht gut ist, zu widerstehen und leitet unser Denken ständig in eine Übereinstimmung mit der Vorlage der Wahrheit. (S20) Wir können daher zuversichtlich Heilung erwarten!
Abschnitt 5: Gebe dich Gottes Fürsorge hin
Ich liebe es, wie die Bibelzitate in diesem Abschnitt ganz natürlich aufeinander folgen. Als Erstes wird der Wunsch nach guter Gesundheit und Wohlergehen ausgedrückt. (B15) Das ist sicherlich etwas, von dem wir uns wünschen, dass jeder es erfahren möge – einschließlich uns selbst! Und es ist das, was Gott für alle Seine Kinder vorgesehen hat. In einem Brief an die Kirchen in Kleinasien, die religiöse Verfolgung erlitten, gibt Petrus Anweisungen, wie Gesundheit und Wohlergehen gefunden werden können – demütig alle Sorge auf Gott werfen und wissen, dass Gott für Sein Volk sorgt. Man könnte auch heute keinen besseren Rat geben, egal um welche Herausforderung es sich handelt. Wie oft denken wir, dass WIR eine Antwort finden müssen. Es besteht eine menschliche Tendenz zu denken, dass wir dafür verantwortlich seien, unsere eigenen Probleme zu lösen oder die Probleme anderer. ODER wir achten mehr darauf, was der Körper über unsere Gesundheit sagt als auf das, was Gott sagt. Aber das Wichtigste, das wir tun müssen, ist, alles dem Gemüt zu übergeben, der Liebe, den unendlichen Mitteln der Seele, damit wir uns „unter die gewaltige Hand Gottes“ demütigen. (B16/S23) Geh aus dem Selbst heraus und in Gott hinein! Der Gedanke, dass wir „umso mehr Lust [haben müssen], aus dem Leib auszuziehen und daheim zu sein beim Herrn“ wird hier wieder betont. (S24) Wir werden mit dem Denkmuster bombardiert, auf den Körper zu schauen um zu sehen, wie es ihm geht (wie es uns geht). Ein viel besserer Ansatz ist, den Körper so viel wie möglich in Ruhe zu lassen und uns darauf zu fokussieren, wo unsere Gedanken sind. Sogar wenn wir den Körper ernähren und kleiden, können wir diese Tätigkeiten in Gedanken übertragen, wie wir empfänglich für das Gute sind, das Gott uns ständig gibt und Eigenschaften wie Befriedigung, Schönheit, Balance, Effizienz, Ausstrahlung und Herrschaft als dem Menschen innewohnend anerkennen, als Geschenke Gottes. Ich liebe den Gedanken, dass die moralischen und geistigen Tatsachen der Gesundheit dem Denken zugeflüstert werden. (S26) Wir müssen nicht einfach gedankenlos auf den Wellen des sterblichen Gemüts treiben, uns von Ängsten und Zwängen im Hinblick auf den Körper wegtragen lassen. Wir wissen vielmehr, dass Gott uns die Fähigkeit gegeben hat, „das Denken beständig auf das Dauernde, das Gute und das Wahre“ gerichtet zu halten. (S27) Es kann sich verführerisch anfühlen zu denken, „das TUE ich ja, aber das Problem ist immer noch da!“ Aber laut Definition heißt „beständig“: „Fest, mit Standhaftigkeit oder Beharrlichkeit des Gemüts. Deshalb ist da wirklich kein Raum, um nachzusehen oder irgendetwas in den Gedanken zu belassen außer Gesundheit und Wohlergehen. Dann müssen das Dauernde, das Gute und das Wahre als Gesetz in äußerer Form Ausdruck finden. Wenn wir uns vor Gott beugen – alle persönliche Verantwortung loslassen -, sind wir in der Lage, auf Gottes Willen für uns anzusprechen, auf Gesundheit und Wohlergehen.
Abschnitt 6: Laufe unermüdlich den Wettlauf vom Sinn zur Seele!
Paulus spricht mit den Bürgern von Korinth darüber, dass man einen Wettlauf nicht gewinnen kann, wenn man nicht daran teilnimmt. (B17) Unser Wettlauf ist das Rennen vom Sinn zur Seele, und der Preis ist grenzenlose Freiheit für Gemüt und Körper. Obwohl jeder den Preis erhalten kann, müssen wir uns ganz bewusst zur Teilnahme an dem Wettbewerb entscheiden. Und bei diesem bestimmten Rennen - so glaube ich - ist das Ziel nicht die Ziellinie, aber es sind die Preise, die man auf dem Weg dahin erhält. Und so formuliert die New Living Translation (NLT) den letzten Teil, wo sie beschreibt, wie Paulus wirkungsvoll rät, am Lauf teilzunehmen. „Ich lauf jeden Schritt mit dem Ziel im Sinn. Es ist kein Schattenboxen. Dabei trainiere ich meinen Körper wie ein Athlet, damit er tut, was er tun soll. Auf ähnliche Weise müssen wir jeden Gedanken disziplinieren und aufpassen, wovon wir uns beeinflussen lassen.“ Ich glaube, das ist eine hervorragende Übersetzung von Röm. 12: 1, 2: „Hier kommt, was ich dir zu tun rate, Gott möge dir helfen: Nimm dein tägliches, gewöhnliches Leben, - dein Schlafen, Essen, den Weg zur Arbeit und deinen Umgang mit dem Leben -, und bringe es Gott als Opfer dar! Erfasse, dass, was Gott für dich tut, das Beste ist, was du für Ihn tun kannst. Sei nicht so fest auf deine Bildung eingestellt, dass du dich ohne zu denken in sie einpasst. Richte deine Aufmerksamkeit stattdessen auf Gott. Du wirst von innen heraus verändert werden. Erkenne bereitwillig, was Er von dir fordert, und stelle dich schnell darauf ein.“ (B18) Mrs. Eddy spricht davon, „... dem Denken das falsche Vertrauen und den materiellen Augenschein zu nehmen ...“ Gott hat uns die Fähigkeit gegeben das, was von Gott kommt - was also wahr ist -, von dem zu unterscheiden, was lediglich eine Suggestion des fleischlichen Gemüts ist. Wenn wir durch unseren Tag gehen, müssen wir daran denken, dass Gott uns Herrschaft verliehen hat. Er hat uns frei erschaffen. Also können (müssen) wir allem entgegentreten, was von Umständen oder vom Körper ausgeht und fehlende Harmonie suggeriert. Wenn wir die Dinge von einer geistigen Perspektive aus betrachten, erkennen wir, dass Leben unendlich ist und dass Seele niemals in der Materie gewesen ist. Der Körper hat niemals ein eigenes Gemüt gehabt, aber er bringt das ihn betreffende Denken zum Ausdruck. Also lasst uns vergegenwärtigen, dass das göttliche Gesetz regiert - statt des materiellen Sinnes -, und wir werden den unzerstörbaren geistigen Menschen finden. (S 30, S31) Unsere vollzeitliche Beschäftigung (das Rennen, das wir laufen) schließt ständiges Pausieren ein und das Warten auf Gott - geduldiges Wachen, Lauschen und das freudige Dienen. (S32) Wenn wir das tun, sind wir frei, um das zu tun, wozu uns Gott geschaffen hat. Es besteht keine Notwendigkeit, unseren Körper aufzugeben oder zu verändern. Befreie ihn einfach, damit er das unbegrenzte Wesen des unendlichen Gemüts ausdrückt - das wir auf natürliche Weise ausdrücken.

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