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Sieh dich selbst als niemals geboren und niemals sterbend!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, May 9th, 2016

[Sieh dich selbst als niemals geboren und niemals sterbend!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

„Die Sterblichen und die Unsterblichen“

Für die Woche vom 9. bis 15. Mai 2016

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Hast du in letzter Zeit irgendwelche Entscheidungen getroffen? Wenn, dann waren es wohl Entscheidungen zwischen zwei oder mehr ziemlich ähnlichen Möglichkeiten. Zum Beispiel: Soll ich ein rotes oder ein blaues Auto kaufen? Oder, soll ich diese Arbeit oder eine andere annehmen? Oder vielleicht ist es die Wahl zwischen mehreren Schulen. In dieser Wochenlektion haben wir viele Auswahlmöglichkeiten, aber die Mehrzahl von ihnen sind direkte Gegensätze. Dadurch „liegt die Latte höher“.

Im Goldenen Text trifft der Psalmist seine Wahl - das Leben über den Tod. Wie trifft er eine solche mutige Entscheidung? Er schreibt: „Die Rechte des Herrn ist erhöht ...“ Beim ersten Blick scheint es so, als beruhe diese Beurteilung des Psalmisten auf seiner bisherigen Erfahrung. Aber bei genauerer Betrachtung sehen wir, dass nach Strong’s Exhaustive Concordance of the Bible das hebräische Wort, das hier mit „erhöht“ übersetzt wird, „selber emporzukommen“ oder „[sich selber] erheben“ bedeutet. Das weist darauf in, dass Gott sich selber erhebt - Er ist eigenverantwortlich, selbstexistierend -, die oberste Autorität, die nicht von der Anerkennung des Menschen abhängt. Gott ist keine wechselhafte menschliche Theorie. Gott ist ein festes Prinzip. Deshalb kann der Psalmist Gott unbedingt vertrauen, und mit fester Überzeugung erklärt er Gottes Werke und entscheidet sich für Gott und das Leben.

Im Wechselseitigen Lesen beginnt Johannes mit Jesu Definition des „ewigen Lebens“, das nicht nur das einfache Dasein betrifft, sondern die wahre Kenntnis der Einmaligkeit Gottes und das Verständnis des Christus. Diese unmissverständliche Aussage beruht auch auf Jesu Zusicherung, dass seine Botschaft direkt von Gott kommt. „Jesus sagte: »Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit, die nicht sehen, sehend werden, und die sehen, blind werden.«“ Mit anderen Worten könnten wir sagen, dass er kam, um uns zu lehren, richtige Entscheidungen zu treffen, die auf festen Tatsachen beruhen.

Die Sterblichen kommen gewöhnlich durch die Übereinstimmung menschlicher Meinungen zu den Tatsachen. Selbst Unbestreitbares, wissenschaftliche Tatsachen, werden oft durch neue Entdeckungen aufgestellt. Die Starrheit menschlicher Meinungen beruht meist auf fest verwurzelten Traditionen. Die Einführung neuer Informationen wird irgendwann die Meinungen verändern - dem Widerstand gegen alles Neue zum Trotz. Doch geistige Tatsache sind Konstanten - sie verändern sich nicht. Das menschliche Gemüt neigt dazu, Ansichten zu widerstehen, die den Status Quo herausfordern.

Jesu Lehren wichen vollständig von dem ab, was die Massen kannten. Er bestand darauf, dass es nur einen Weg zum Leben gibt. Das war mehr, als viele ertragen konnten. Es verlangte eine Entscheidung, zu der die meisten nicht bereit waren. Wenn es uns auch fast unmöglich scheint, das zu begreifen, wenn wir zurückschauen, so entschieden sich doch viele seiner Nachfolger dafür, sich von Jesu Lehren abzuwenden und zu ihren vertrauten Gewohnheiten zurückzukehren. Sie wählten den Weg, der ihnen am leichtesten zu sein schien. [Der christlich-wissenschaftliche Bibelgelehrte Cobby Chrisler stellt fest: „Viele verließen ihn direkt, als Jesus seine radikale Aussage machte: ,Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze.‘ (Joh 6: 63)] Als Jesus den harten Kern seiner Jünger fragte, ob sie ihn auch verlassen wollten, antwortete Petrus, als ob das doch offensichtlich sei: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ [,Er hatte es begriffen. Die Worte vom ewigen Leben, nicht das Fleisch des ewigen Lebens.‘ Aus ,Johannes, der geliebte Jünger‘ von B Cobbey Crisler] Petrus und die anderen Jünger erkannten, dass man das geistige Leben genau so wenig durch materielle Theorien und Methoden erreichen kann, wie man gleichzeitig nach Norden und nach Süden gehen kann.

Abschnitt 1: Eine materielle oder eine geistige Grundlage für die Definition des Menschen wählen.

Verglichen mit der Unermesslichkeit des Universums scheint das flüchtige menschliche Dasein doch recht unerheblich zu sein. Der Psalmist fragt: „Was ist der Mensch? (B1) Der Psalmist ist von Ehrfurcht erfüllt durch die Tatsache, dass der Mensch überhaupt von Gott wahrgenommen wird, wo doch die Himmelskörper als von Gottes Hand geschaffen gelten. Die Zitate B2-B4 stammen aus dem Buch Hiob. Diese Geschichte versucht sich mit der Frage auseinanderzusetzen: „Warum passieren den guten Menschen schlechte Dinge?" Hiob leidet, und in dieser Lage argumentiert er von dem begrenzten Standpunkt materiellen Leidens aus. Sein Freund Elifas ermutigt ihn, sich doch an Gott zu wenden, um herauszufinden, welche Ursache sein Leiden habe und welche Lösung es gebe. (B2) Aber Hiob ist völlig ratlos. Seine ganze Antwort steht nicht in dieser Lektion, doch wenn man zwischen den markierten Stellen liest, findet man, dass er sich sogar darüber beschwert, dass er noch am Leben ist. Er meint, das seine so-genannten Freunde ihm mehr geschadet als ihm geholfen haben, und er stellt das ganze Dasein in Frage. Er sieht das vergängliche Wesen der gebrechlichen Menschheit. Was ist der Mensch wirklich im großen Getriebe der Dinge. (B3) Nach mehreren Gesprächsrunden mit seinen Freunden ist das Thema immer noch ungelöst. Elihu, der sich nicht mehr beherrschen kann, verkündet seine Aufrichtigkeit und dass er von Gott bewegt wird, um zu sprechen. (B4) Elihus Worte dienen dazu, unsere Gedanken auf einen höheren Standpunkt zu erheben. [**Weitere Kommentare dazu von Cobbey Crisler unter PS1]

Genau das tut Mrs. Eddy in unserem Lehrbuch. Nach der Antwort für die Frage, „was ist der Mensch?“ schaut sie in der Heiligen Schrift nach, die uns berichtet, dass der Mensch als „Bild und Gleichnis“ Gottes geschaffen wurde. Für sie ist klar, dass Geist nichts erschaffen kann, das ihm nicht gleicht. Sicher stellt sie den kranken sterblichen Menschen dem idealen Menschen gegenüber, der von Gott nach Seinem Bild geschaffen wurde. (S2) Aber sie lässt nicht zu, dass das Sterbliche mit dem Unsterblichen übereinstimmt oder sich irgendwie damit vermischt. Hier haben wir die Widerspruchsfreiheit der göttlichen Logik, die unsere Stellung in der Wissenschaft bestärkt. „Der unsterbliche Mensch ist nicht und war niemals materiell, sondern immer geistig und ewig.“ (S3) Das ist ein Kernpunkt. Sie fährt fort und erklärt, dass wir das Unveränderliche nicht im Veränderlichen finden können. (S4) Das ist eine Parallelstelle zur Bibel - wir können keine Lösung finden, wenn wir vom Standpunkt der Sterblichkeit ausgehen. Die menschlichen Annahmen schwanken, wogegen Gottes Gesetz fest ist. Wenn wir erwarten, verlässliche Antworten zu finden, müssen wir uns an Gott wenden. Wir „müssen über die schwindenden, endlichen Formen hinausschauen,“ wenn wir „die wahre Auffassung von den Dingen erlangen wollen.“ (S5)

Abschnitt 2: Selbstsucht oder Brüderlichkeit?

Betrachtet man den Gegensatz zwischen den Sterblichen und den Unsterblichen, muss man schlicht die sterbliche Neigung zur Selbstsucht zur Kenntnis nehmen. Die Bibel jedoch lehrt uns, wie wichtig es ist, anderen Gutes zu tun, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet (B7). Der Theologe Albert Barnes (1798-1870) macht deutlich „Wir müssen nicht Gutes tun, wenn es gerade bequem ist; oder wenn es den Interessen einer Partei dient; oder wenn es unserem Ruf zuträglich ist; die Richtschnur ist, dass wir es tun müssen, wenn wir die Gelegenheit dazu haben.” Der Maßstab für Selbstlosigkeit ist Gehorsamkeit gegenüber der Goldenen Regel (B8). Das kann für den menschlichen Sinn eine Herausforderung sein. Adam Clarke (ca. 1760-1832) schreibt, „Nur der, dessen Herz voll ist mit Liebe zu Gott und der Menschheit, kann dieses Gebot befolgen, entweder in seinem Geiste oder buchstäblich. Eigenliebe wird sich tragisch verkrampft fühlen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen dieses Gebots wiederfindet…“

Aber anderen helfen, kann auch für einem selbst segensreich werden, obwohl das nicht das Motiv sein sollte. John Gill (1697-1771) weist darauf hin, dass die Anwesenheit der Kanaaniter und Perisiter in dieser Geschichte darauf hindeutet, dass, wenn die Uneinigkeit zwischen Lots und Abrahams Hirten andauern würde, es möglicherweise aggressive Kräfte geben könnte, die sie beide überwältigen könnten. Deshalb war eine Verständigung zwischen Lot und Abraham ein Schutz für beide. Der Psalmist verspricht, dass Vertrauen auf Gott und aktiv Gutes tun, uns immer segnet (B10).

Unser Lehrbuch weist einmal mehr auf den Unterschied hin zwischen unsterblichen Gesichtspunkten, die Harmonie erbringen und sterblichen Standpunkten, die Zwietracht anziehen (S6). Man beachte alle die kontrastierenden Begriffe in der Bibelstelle B7.

Außerhalb der Wissenschaft herrscht Unbeständigkeit, Sünde, Leiden, Tod und Endlichkeit. In der Wissenschaft (dem wahren Weg) herrschen Leben, unendliche Möglichkeiten und Herrschaft.

Abschnitt 3: Unkraut und Weizen [** s.a. PS2 für Coobeys Einsichten]

Die Lektion begann damit, dass sie deutlich machte, dass Gott die höchste, selbstvertrauende, selbstexistierende Kraft ist. Im Brief an die Hebräer wird wieder darauf hingewiesen, dass, als Gott Abraham seine Verheißung gab, „er bei sich selbst schwor“, und so einmal mehr deutlich machte, wie wichtig es ist, unser Vertrauen auf eine feste Macht zu gründen (B11). Es führt zu nichts, auf etwas Veränderliches, Endliches zu schwören. Zu Gott zu gehen, ist das Höchste, was man tun kann. Gott ist unendlich und kann nicht – und wird nicht - scheitern, denn er ist unwandelbar. Einige Kommentatoren weisen darauf hin, dass Abraham dreißig Jahre auf die Erfüllung dieser Verheißung wartete. Dies war ein Beweis seiner Treue und eine Lehre für uns. Egal wie lang es dauern mag, es wird kein Scheitern geben, wenn wir unser ganzes Vertrauen in Gott setzen. Die Aufforderung unseres Meisters, Gott zu dienen, beginnt mit Reue (B12). Reue zeigt unsere Bereitschaft, das Sterbliche für das Unsterbliche zu verlassen.

So wie die Geschichte von Hiob davon handelt, warum guten Menschen üble Dinge geschehen, befasst sich das Gleichnis von dem Unkraut und dem Weizen mit der Frage nach dem Ursprung des Bösen. Adam Clarke bemerkt, dass, egal wie viele Bücher über dieses Thema geschrieben werden, Jesu Gleichnis ausreicht. Es ist klar, dass Gott nichts mit dem Pflanzen von Bösem zu tun hatte und haben konnte, und dass „ein Feind dies getan hatte“. Man beachte, dass der Feind im Geheimen kommt, während alle schlafen. Das Unkraut und der Weizen betonen den Gegensatz zwischen dem Nützlichen und dem Wertlosen. Das Unkraut (das Sterbliche) sieht schön aus, so lange es wächst, aber wenn es reif ist, wird es schwarz, wird gesammelt und verbrannt. Der Weizen (das Unsterbliche), wird gesammelt und aufbewahrt. Die Zeilen aus dem ersten Petrusbrief erinnern uns daran, dass alles Fleisch sterblich ist, wie das Gras vergeht, während das unsterbliche Wort Gottes für immer besteht (B14).

Unser Lehrbuch unterscheidet sehr deutlich zwischen dem, was wirklich und dem was unwirklich ist, was von Gott kommt und was nicht. „Gott erschafft weder irrendes Denken, sterbliches Leben, wandelbare Wahrheit, noch veränderliche Liebe“ (S11). Darüber hinaus „[berühren] das Wandelbare und Unvollkommene ... niemals das Unwandelbare und Vollkommene“ (S12). Dies ist Grundgedanke. Der menschliche Sinn betrachtet diese Gegensätze als vermischt, gerade wie das Unkraut und der Weizen auf dem gleichen Feld zu stehen scheinen. Aber sie berühren sich nie, noch geht das Eine in das Andere über. Sie sind völlig getrennt. Diese Tatsache gibt uns Mut, das Böse zu verlassen. Es ist kein Teil von uns und war es nie.

Die traditionelle Theologie hat den Glauben akzeptiert, dass sich das Gute und Böse vermischen. Aber in der Christlichen Wissenschaft ist das unmöglich. Wenn wir das nicht verstehen, praktizieren wir die Christliche Wissenschaft nicht. Der unsterbliche, wahre, geistige Sinn der Dinge zerstört den sterblichen, materiellen Sinn, weil er unwirklich ist (S14). Wir können nicht gewinnen, wenn wir glauben, dass die Sterblichen Gottes Kinder sind. Sie sind es jetzt nicht, waren es nie und werden es nie sein. Jesus kannte diesen Unterschied und gründete seine Praxis auf diese Überzeugung (S15). Die Worte unserer Führerin sind so deutlich: „In der Wissenschaft hängt die Unsterblichkeit des Menschen von der Gottes, des Guten, ab und folgt als unweigerliche Konsequenz aus der Unsterblichkeit des Guten“ (S16). Dem ist nichts hinzuzufügen.

Abschnitt 4: Wir verlassen uns auf ein festes Prinzip [„Ein Rezept für die Freiheit“ - siehe **PS3]

Dem Thema des Veränderlichen im Gegensatz zum Unveränderlichen folgend finden wir die kühne Erklärung, dass Jesu Individualität, sein Lebenszweck, seine Mission und seine Botschaft sich nie verändern (B 15). Wie Barnes schreibt: „Wenn er unbeständig, schwankend und veränderlich in seinem Charakter und seinen Plänen wäre; wenn er seinem Volk heute hilft und es morgen verlässt, oder wenn er je ein anderes Wesen wäre, als er es jetzt ist, dann gäbe es keine Ermutigung für Bemühungen. Wer würde dann wissen, worauf man sich verlassen kann? ... Wer würde dann wissen, wie man sein Verhalten gestalten könnte, wenn die Prinzipien der göttlichen Regierung nicht immer dieselben wären?

Jesus fordert seine Anhänger auf, konsequent in ihrem Gehorsam gegenüber seiner Lehre zu sein. Unser Gehorsam verheißt uns frei zu sein von allem Bösen und uns vom Tod selbst zu erlösen (B 16). Wir müssen nicht unendlich lange darauf warten diese Wahrheiten anzuwenden. Wir können jetzt sofort damit beginnen, die Macht der Wahrheit über den Irrtum durch Heilung zu erfahren. Jesus predigte nicht die zukünftige Erlösung in einem Leben hiernach, er bewies die Anwendbarkeit seiner Lehre, indem er Krankheit und Sünde in der Gegenwart heilte. Das religiöse Establishment erwartete von dem Messias, dass er die Veränderung eines materiellen Regimes vollbringen würde, aber er brachte Veränderung von innen (B17).

Die Passage aus dem Römerbrief berührt einen interessanten Punkt (B18). Der volle Abschnitt im Zusammenhang heißt: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus unserm Herrn.“ Adam Clarke erläutert diese Passage: „Ein Mensch mag die Hölle verdienen, aber er kann nicht den Himmel verdienen. Der Apostel sagt nicht, dass der Lohn der Gerechtigkeit ewiges Leben ist, nein, sondern, dass dieses ewige Leben sogar für die Gerechten das gnadenreiche Geschenk Gottes ist.“ Mit anderen Worten, der Tod ist das Resultat der Sünde, aber Leben ist etwas, das nur von Gott kommt.

Dieselbe Idee findet sich auch im Zitat S20, in dem unsere Führerin hervorhebt, dass Jesus „niemals betete ... um zu erfahren, ob es Gottes Wille sei, dass ein Mensch lebe.“ Mit anderen Worten, er heilte nicht auf der Basis von Verdienst. Er wusste und „verstand, dass der Mensch, dessen Leben Gott ist, unsterblich ist ...“ Jesus heilte auf der Basis des göttlichem Gesetzes – den geistigen Tatsachen des Seins. Das ist das Licht, das die Christliche Wissenschaft in unser geistiges Verständnis bringt – das Licht, „das kräftigt und reinigt“ (WG17). Dieses Licht kehrt jedes physische Übel um und „[rüttelt] das menschliche Gemüt so auf, dass es seine Grundlage verändert, von der es dann der Harmonie des göttlichen Gemüts Raum geben kann.“ [WG17, 162]

Jesus war wahrhaftig „der Weg“ zum ewigen Leben. Er lebte als ein Unsterblicher und demonstrierte, wie das wahre Bild Gottes aussieht (WG 18, WG 19).

Wir können verstehen, dass wenn Gott veränderlich wäre, der Mensch nichts hätte, worauf er sich verlassen könnte. Ebenso wäre der Mensch, wenn er ein Produkt des materiellen Sinnes wäre, dem sterblichen Glauben ausgeliefert ohne ein Prinzip, das ihn leitet und beschützt (S21). Unsere Führerin hebt hervor, dass wenn Krankheit wirklich ist, sie unsterblich ist, und dass es keine Möglichkeit gäbe, dies zu ändern. Aber Gott ist wirklich, Krankheit ist eine Illusion, und wenn wir unsere Augen der Realität der Unsterblichkeit öffnen, verschwindet die Illusion (WG22).

Abschnitt 5: Wählt das Richtige und haltet es fest

So wundervoll wie es auch ist, wenn das Licht des Christus Heilung bringt, so deuten diese Erfahrungen doch nur die volle Realität unseres Seins an. Die Amplified Bible bringt B19 folgendermaßen: „Wenn das Vollständige und Vollkommene (Ganze) kommt, wird das Unvollständige und Unvollkommene verschwinden (antiquiert, leer und ersetzt werden).“ Das Wirkliche wird von der begrenzten Auffassung nicht berührt. Wenn Paulus sagt, dass wir „jetzt durch einen Spiegel in einem undeutlichen Bild [sehen]“, bedeutet „undeutlich“ (nach der engl. Bibel „dunkel“) ein Mysterium oder eine verdunkelte Sicht. Wenn man die Spiegelanalogie des Paulus anwendet, ist es nie das Original, das entstellt oder verdunkelt ist, sondern das falsche Bild.

In gleicher Weise ist das Irdische immer das Irdische und das Himmlische immer das Himmlische. Das eine wird nicht das andere, noch wird „das Verwesliche“ zu „Unverweslichkeit“ werden. Die Unsterblichkeit existiert bereits und wir müssen sie „anziehen“. Dann ist der Tod „verschlungen in den Sieg“ (B20). Dies mag eine feine Unterscheidung sein, aber sie ist wichtig, denn unsere Hoffnung als Christen auf das ewige Leben ist kein evolutionärer Prozess. Unsere Unsterblichkeit ist eine gegenwärtige feststehende Tatsache. Dies ist unsere „beständige Substanz“, die unser Vertrauen nährt. „Festzuhalten“ (B21) ist eine Anspielung auf einen Soldaten, der sein Schild festhält. Clarke berichtet von einer Tradition der Lakedaimonier, der zufolge Mütter ihren Söhnen vor einem Kampf ein Schild überreichten und sagten: „Dies ist dein Schild; behalte es und es wird immer deine sichere Verteidigung sein, denn durch es wirst du jeden Pfeil des Bösen abwehren.“ John Gill sagt außerdem, dass die Formulierung „festhalten“ eine Anspielung auf das griechische Gebot war, sein Schild festzuhalten. Für einen griechischen Soldaten war es ein Schwerverbrechen, sein Schild wegzuwerfen. Unsterblichkeit ist keine vage Hoffnung. Sie ist eine feststehende Tatsache, an der wir uns jetzt und immer festhalten können. Wir sind niemals allein. Gott ist immer bei uns und unterstützt uns mit vollkommener Zuverlässigkeit (B22).

Wissenschaft und Gesundheit teilt uns mit: „Die Wirklichkeit ist geistig, harmonisch, unveränderlich, unsterblich, göttlich, ewig“ (WG23). Diese Worte beschreiben klar das Geistige – nicht das Materielle. Die einzige Art und Weise wie wir die Realität erkennen können, ist durch Jesu Lehren, indem wir nur metaphysischen und geistigen Möglichkeiten anhängen (WG24).

Wie bereits zu Anfang festgestellt, ist diese Lektion voller Kontraste. Es gibt keine Zweideutigkeit in den Ideen, die in unserem Lehrbuch dargelegt sind. Mrs. Eddy fragt klar, welchen Weg wir einschlagen wollen. Was hat für uns Substanz und Wert – die vorübergehende, instabile unzuverlässige sterbliche Sicht? Oder das feststehende, unsterbliche Prinzip? (S25) Es hat keinen Zweck, die beiden vermischen zu wollen. Die Sterblichen und die Unsterblichen sind einfach nicht gleich. Unsere Führerin versichert uns mit Paulus, dass die wirkliche Auffassung der Dinge das sterbliche Bild verdrängen wird (S26). Sie folgert von Gott, Prinzip aus und lehrt uns, dass wir unseren wahren Status nur außerhalb der materiellen Sicht finden können (S27).

In Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift sagt unser Lehrbuch: „Die Harmonie und Unsterblichkeit des Menschen sind intakt“. (S28) Das Wort „intakt“ bedeutet „unberührt“. So wie das Unkraut und der Weizen sich nie vermischen, so sind das Sterbliche und das Unsterbliche Gegensätze und das Unsterbliche wird niemals von der Sterblichkeit berührt – nicht einmal für eine Millisekunde. Der unsterbliche Mensch ist die Wahrheit der Schöpfung (S29). Das ist eine kühne/deutliche Position, an der wir mit der Gewissheit festhalten können, dass sie zum ewigen Leben führen wird.

[** Warrens PS1 zu B1 und B3: Cobbey Crisler verbindet die zwei Fragen in unserer Lektion zum Thema „Was ist der Mensch“ aus dem Psalm (B1) und aus Hiob (B3) mit den folgenden Antworten, die von dem Gedicht in der letzten Lektion über Genesis eins und Genesis zwei überleiten:

„In Hiob 7: 21 sieht man Hiobs Antwort, in der sich deutlich ein Wort befindet, das seine Auffassung vom Menschen bis dahin parallel zu Genesis 2 und 3 belegt, das Wort „Staub“. Die Antwort ist somit der Staub-Mensch. Das zeigt, dass dieser Mensch wenig vom Ziel (destiny) hat und mehr vom staubigen Ziel (dustiny).

Wenn wir uns jedoch auf das Buch Hiob als auf ein Lehrbuch beziehen, dann hat es die Aufgabe, unser Denken zu begreifen und auszusortieren - wie unsere Gedanken über Genesis 1, 2 und 3 sortiert werden müssen.

Weiterhin können wir entweder sagen, die Bibel sei ein widersprüchliches Buch oder wir können daraus schließen, dass uns eine Wahl gelassen wird, wie es im Alten Testament bei Josua 24: 15 heißt: „so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt“ . Auf gewisse Weise müssen wir jeden Tag entscheiden, welchen Gedanken wir folgen wollen. Und wir erleben dann das Resultat unserer Gedanken, nicht wahr? Daran geht kein Weg vorbei. Wie wir unsere Wahl getroffen haben, so sehen wir aus, und so leben wir auch.

Ich werde niemals vergessen, was ein Vortragenden über das Altern gesagt hat. Er hatte festgestellt, dass das Altern einfach eine Ansammlung ungelöster Probleme sei. Wenn wir wirklich davon überzeugt sind, werden wir aufhören, Probleme anzusammeln. Wir würden anfangen, uns mit ihnen zu befassen. Vielleicht liegt darin das Geheimnis eines längeren Lebens selbst auf der Erde. Das musste Jakob lernen, nachdem er dieser Frage 20 Jahre lang ausgewichen war.

Lasst uns schauen, wie die Antwort auf die gleiche Frage im Psalm 8: 4 lautet - „Was ist der Mensch?“.

Psalm 8: 7 kommt mit einer ganz anderen Antwort, die lautet: „Herrschaft!“ Wenn man das über den Menschen sagen kann, dann hat er nicht nur Herrschaft „über das Werk deiner Hände; alles hast du unter seine Füße getan:“ Unter seine Füße - und was ist da? Der Staub! Das ist Herrschaft über den Staub, aus dem er nicht gemacht ist!“

(Auszug aus dem Buch Hiob: Ein mentaler Gerichtsfall. Abschrift aus einer Tonaufzeichnung von Cobbey Crisler, verfügbar unter

https://bcobbeycrisler.com/collected-works-of-b-cobbey-crisler/

[Warrens PS2 über B13: Cobey Crisler bezieht sich auf den Ort, wo Jesus das Gleichnis vom Unkraut und dem Weizen erzählte. (Er hat viele Reisen dorthin unternommen, drei davon mit meiner Mutter Ruth Huff - sie sagte, das sei eine audio-visuelle Umgebung gewesen - wie es auch der Bibelland-Park bei CedarS zu sein versucht. Genau dort kann man auch heute das Gleichnis vom Sämann erleben. Man sieht das Unkraut und den Weizen nebeneinander, die Dornen, die Steine, den Felsen. Die Vögel kommen und fressen den Samen. Das alles haben wir dort an diesem Fleckchen Erde erlebt. Was für ein Unterrichtsraum mag das für unseren Meister und seine klassenbesten Schüler und für alle, die ihm zuhörten, gewesen sein! Sie konnten sich umsehen und die Lektion erkennen. Sie konnten jedes Wort hören, das er sagte. Doch dann versuchte er, diese Vision und das Gehörte auf eine höhere geistige Ebene zu erheben.

Und nun kommt Gleichnis Nr. 2 von dem Unkraut und dem Weizen vom Vers 24 an. Als ich einmal Oberschüler hier hatte, haben wir die Einzelheiten des Gleichnisses versucht nachzuvollziehen -, wo das Unkraut wirklich schwer zu entfernen ist. Immer rissen sie den Weizen mit aus, weil der Weizen eine weichere Wurzel hat, und das stimmt genau mit dem Gleichnis Jesu überein.“ (Auszug aus dem Buch Matthäus: Die Überprüfung des Meisters - Bericht eines Zöllners.von Cobbey Crisler, verfügbar unter:

https://bcobbeycrisler.com/collected-works-of-b-cobbey-crisler/ ]

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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