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Finde in der Christlichen Wissenschaft die Erfüllung der Verheißung Gottes für die ganze Menschheit!

Kathy Fitzer, St. Louis, MO & Park City, UT
Posted Monday, June 20th, 2016

[Finde in der Christlichen Wissenschaft die Erfüllung der Verheißung Gottes für die ganze Menschheit!]

Metaphysische Ausarbeitung mit Ideen zur Anwendung auf die Wochenlektion

vom 20. bis 26. Juni 2016

Zum Thema

Die Christliche Wissenschaft

von Kathy Fitzer, CS

+1 314-323-4083 kathyfitzer@gmail.com

Diese Lektion zeigt, wie die Christliche Wissenschaft Gottes Verheißung erfüllt, einen Tröster zu senden, der für die ganze Menschheit immer da sein wird. Betrachtet die vielen Hinweise auf die „Verheißung“ durch die ganze Lektion! Schaut auf die vielen Hinweise auf Gottes Einheit und Güte - und auf die Macht und Autorität, die Gott seinem Volk bringt. Man kann sie als ein System der Wahrheit betrachten, das die Fülle Gottes auf eine praktische Weise enthüllt, die die Menschen von den Begrenzungen falscher, materieller Annahmen befreit. Ich bin dazu gekommen, sie (die Christliche Wissenschaft) als das „Wissen vom Christentum“ zu betrachten, das die Lehren Jesu so erleuchtet, dass sie universal sind und von jedem praktiziert werden können. Sie ermöglicht uns, jeden Teil der Bibel von einem völlig inspirierten, geistigen Standpunkt aus auszulegen. „Das inspirierte Wort der Bibel“ (W.u.G 497) zu nehmen, bedeutet nicht, dass wir Teile der Bibel auswählen und den Rest verwerfen. Es heißt, dass wir gründlich über jeden Teil der Bibel nachdenken, um herauszufinden, was sie wirklich über Gott und die Beziehung des Menschen zu Ihm zu sagen hat - (tief) unter die Oberfläche zu gehen und über den Nebel menschlicher Glaubenslehren hinaus zu gehen. Mrs. Eddy hatte die Gewohnheit, die Bibel rein zufällig irgendwo zu öffnen und dann über die geistige Bedeutung eines bestimmten Absatzes nachzudenken. Sie forderte ihre Schüler auf, das auch so zu tun. Fordert euch selber auf, auf Christi Stimme zu lauschen, um die Dinge von einem völlig geistigen Standpunkt aus zu betrachten. Die Christliche Wissenschaft ist der Tröster, von dem Jesus sagte, dass er kommen würde, wenn er nicht mehr da ist - und der Tröster ist da für die „Heilung der Völker“ (Offb 22: 2).

Der Goldene Text: Nachdem Petrus am Pfingsttag (zu den Menschen) gesprochen hatte, waren viele bereit, ihm zu folgen, indem sie dem Christus folgten. Petrus riet denen, die ihn fragten, Buße zu tun und sich taufen zu lassen. Er versicherte den Zuhörern, dass alles, was er (Jesus) ihnen (den Jüngern) gesagt hatte, wirklich eine Verheißung für sie und ihre Kinder, ja für alle war. Das griechische Wort, das hier mit „Verheißung“ wiedergegeben wird, kann man auch mit „göttliche Zusicherung alles Guten“ übersetzen. Gottes Zusicherung des Guten gilt für alle Menschen und Zeiten! Dazu gehören ganz bestimmt auch wir - und alle künftigen Generationen.

Das Wechselseitige Lesen: Es ist leicht, einen festen Glauben zu haben - ein Gefühl der Überzeugung und Erwartung -, wenn man Grund zu der Annahme hat, dass mit Sicherheit etwas Gutes geschehen wird. Die Bibel gibt uns sehr viel Anlass zu glauben, dass tatsächlich etwas Gutes geschieht. Sie enthält viele Beweise dafür, dass Gott Seine Verheißungen erfüllt, die Menschen zu erlösen, ihnen die erforderliche Kraft zu verleihen, sie zu schützen und zu führen. Und wenn wir den Sentinel, den Journal (und den Herold) lesen, dann erfahren wir von vielen Beispielen in der Gegenwart. Eine moderne Bedeutung von Verheißung ist „eine Zusicherung, dass etwas Bestimmtes passieren wird“. Es ist Gott, der eine Verheißung ausspricht. Seine Zusicherung ist immer, dass Gutes geschehen wird. Gottes ständige Verheißung ist Fortschritt. Deshalb sollen wir auch nicht mit dem zufrieden sein, was die materiellen Sinne über etwas aussagen. Und wir bleiben bei unserer Überzeugung, dass es immer eine Antwort gibt, die wir „in einem neuen Himmel und in einer neuen Erde“ (2. Petr. 3: 13) finden werden, die man als das geistige Wesen aller Dinge hier und jetzt betrachten kann, das nur darauf wartet, erkannt und offenbart zu werden. Wenn wir bei unserem festen Glauben bleiben - und immer nach dieser Wirklichkeit Ausschau halten -, werden wir die Beweise für die Stärke, die Führung und den Schutz, den Gott allen verspricht, finden. Und diese Verheißung hat kein Verfallsdatum -, sie kann nicht umgekehrt werden.

Abschnitt 1: Erkenne Gott als den Einen, der die Menschheit aus der Knechtschaft führt!

Was Nehemia, David und Mrs. Eddy vereint, ist die Erkenntnis, dass Gott die Quelle alles Guten ist. Nehemia pries Gott dafür, dass er Abraham aus Ur in Chaldäa geführt hat (aus einem reichen Volk, das verschiedene Götter anbetete) und Israel aus Ägypten. Jede dieser Reisen war eine Form der Befreiung aus einer Knechtschaft. Die zuletzt genannte war eine Befreiung aus physischer Knechtschaft und die erste aus mentaler Unterdrückung. Manchmal ist es schwieriger, Bequemlichkeit in der Materie als Knechtschaft

zu erkennen. Aber alles, was auf die Materie (statt auf Gott) als Quelle des Guten weist, ist eine Art Unterdrückung. (B1 u. B2) David erkannte, dass der Herr „die Schritte eines Mannes fest werden“ lässt, und er kannte viele Beispiele dafür in seinem eigenen Leben. (B3) Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist: Was bildet „einen guten Menschen“? Ein Tipp: Wir sprechen hier nicht von einem vollkommenen Sterblichen. Lasst uns mehr in Begriffen der Eigenschaften des Herzens denken, die sich in Übereinstimmung mit göttlichen Eigenschaften bringen. Nun, sehr viele Generationen später kommt Mrs. Eddy. Sie vergleicht die mögliche befreiende Kraft der Christlichen Wissenschaft mit der Befreiung der Kinder Israel von den Ägyptern. (S4) Deutlich erkennt sie Gott als den Einen, dem Anerkennung gebührt und der alle Autorität hat, - sie sagt: „Der Ausgangspunkt der göttlichen

Wissenschaft ist, dass Gott, Geist, Alles-in-allem ist“ und dass „es keine andere Macht und kein anderes Gemüt gibt.“ (S3) Demütig spricht sie von dem Leben und den Herausforderungen, das/die sie erlebt hat - dass Gott sie „gnädig darauf vorbereitet hat“, „diese endgültige Offenbarung des absoluten göttlichen Prinzips des wissenschaftlichen mentalen Heilens“ zu entdecken.“ (S1) Und voller Mitgefühl erkennt sie, dass die Menschheit heute „aus der Sklaverei ihrer eigenen Auffassungen und aus den Erziehungssystemen der Pharaonen ...“ befreit werden muss. (S2) Pharaonen heute?? Man beachte, es handelt sich um die „Erziehungssysteme“, von denen sie spricht. Wir müssen uns fragen, was wir akzeptiert haben, weil wir gelernt haben, dass es wahr sei - ob es um die Gesundheit geht, um Mangel an Gelegenheiten, geschlechtliche oder rassistische Diskriminierung, Begrenzungen in der Persönlichkeit, sozialen Druck, etc. Die Liste geht immer weiter. Doch wenn man an ein Gesetz glaubt, das auf einer Reihe von menschlichen Annahmen oder Gebräuchen beruht, muss es in Frage gestellt werden. Gottes Gesetz ist gut. Seine Verheißung des Guten ist alles, was einen regiert. Vertraue Gott, dass Er deine Schritte leitet und dich aus der Knechtschaft in die Freiheit führt. Bestreite alles andere!

Abschnitt 2: Die Christliche Wissenschaft ist Teil des Versprechens Gottes, die Menschheit zu erlösen.

In der ganzen Bibel sehen wir Gottes Versprechen, Sein Volk zu erlösen und zu segnen. (B5) Mary Baker Eddy entdeckte, dass dieses Versprechen ein Teil des Gesetzes Gottes ist, und so muss es für alle Zeiten gelten und die Befreiung von allem einschließen. Mrs. Eddy nennt die Christliche Wissenschaft ein „System des göttlichen Heilens“. (S6) Wenn wir die Definitionen von „System“ und „wissenschaftlich“ zusammenfügen, bekommen wir „eine regelrechte Methode oder Ordnung, die bestimmtes Wissen oder eine Demonstration erzeugt.“ (Webster 1828) Ein solches System hat immer existiert. Es wurde entdeckt, als Mary Baker Eddy durch ihr ernsthaftes und demütiges Studium der Bibel eine geistige Vorstellung, eine geistige Auffassung der Schrift erhalten hat. Sie wurde buchstäblich vom Tröster gelehrt (vom Heiligen Geist, den Jesus verheißen hatte, der weiter verkünden würde, was er gelehrt hatte). Und nachdem sie einmal die Prinzipien entdeckt hatte, machte sie sich daran zu demonstrieren, was sie gelernt hatte -, dass die „Wunder Jesu“ „ein immer-wirkendes göttliches Prinzip veranschaulichten“, das heute wie damals in Bibelzeiten wirkungsvoll demonstriert werden kann. (S6) So entdeckte Mrs. Eddy Schritt für Schritt die Fülle dieser Wissenschaft. Zuerst wurde ihr der geistige Sinn der Dinge offenbart. Dann hat sie das, was ihr offenbart worden war, gründlich durchdacht. Und schließlich hat sie die heilenden Prinzipien durch Demonstration in die Praxis umgesetzt. (S7) Als Christliche Wissenschaftler haben wir das Vorrecht, diese drei Schritte auch zu durchlaufen. Nehmt das, was ihr lest, mit dem geistigen Sinn auf! Lasst euch das von dem Tröster erklären. Dann habt vollständiges Vertrauen, dass das demonstrierbar ist, weil die Wahrheit wahr ist. Haltet daran fest. Mrs. Eddy hat das auch getan!!

Abschnitt 3: Über deine Göttlichkeit aus - wie es Jesus tat! Übe Gottes heilende Autorität aus!

Von dem, was Paulus an Timotheus schreibt, bekommen wir nur einen Teil in dieser Lektion. Lasst uns den Zusammenhang betrachten! Da steht: „... die leibliche Übung ist für weniges nützlich; aber die Gottesfurcht ist für alles nützlich... .“ (B8) Und doch hören wir in unserer Welt eher davon, was wir für unseren Körper tun müssen, damit er fit und gesund bleibt, als dass wir davon hören, was wir mit unseren Gedanken tun müssen. Das war nicht Jesu Denkmodell, und es sollte nicht unseres sein. Gottesfurcht oder Gottseligkeit, was ist das? „Strong‘s“ schließt den Gedanken ein, dass das „der Plan des Evangeliums“ ist. Ich übersetze das so, dass es heißt, „zu leben wie Jesus lebte“. Eines wissen wir von Jesus, dass er sein Mitgefühl zum Ausdruck brachte, indem er die heilte, die Heilung brauchten. (B9) Und es kümmerte ihn nicht, was andere denken mochten. Der Vorsteher der Synagoge regte sich darüber auf, dass Jesus die Frau, die 18 Jahre lang verkrümmt war, am Sabbat heilte. Er betrachtete Heilen als Arbeit, und Arbeit war am Sabbat verboten. Doch Heilen war für Jesus keine Arbeit. Sie war für ihn der natürliche Ausdruck von Liebe - eben von Gottesfurcht oder Gottseligkeit. (B10) Jesus erwartete auch, dass für die, „die glauben“, Heilen etwas Natürliches ist. (B11) Das sind wir! Die Ausübung unserer Gottseligkeit wird unsere Fähigkeit zum Heilen stärken. Das verstand Mrs. Eddy. Sie schrieb: „Gott heilt die Kranken durch den Menschen, wann immer der Mensch von Gott regiert wird.“ (S8) Durch Gott regiert zu werden, ist die Gottesfurcht! Heilung geschieht heute nach dem gleichen Prinzip wie zu Jesu Zeit. Und es ist sehr wichtig, dass heutige Heiler die gleiche Demut und Gottesfurcht verkörpern, die Jesus zum Ausdruck brachte. Uns sind „zwei wesentliche Punkte der Christlichen Wissenschaft“ vorgegeben, die als wahr akzeptiert werden müssen: 1. Leben oder der Mensch stirbt nie. Und 2.: Krankheit kommt nicht von Gott. (S9) Wenn Krankheit ein Teil der Wahrheit wäre (ein Teil Gottes), dann könnte man Krankheit nicht zerstören. Weil aber Krankheit nichts mit der Wahrheit zu tun hat, wird sie auf natürliche Weise (wie jede Lüge) zerstört, wenn sie mit der Wahrheit konfrontiert wird. (S10) Der Mensch heilt nicht - wir heilen uns oder andere nicht. Heilung ist die Tätigkeit des göttlichen Prinzips, Gottes - von Leben, Wahrheit und Liebe! Wenn das Denken dem „Gott mit uns“ weicht - dem göttlichen „Einfluss, der im menschlichen Bewusstsein immer gegenwärtig ist“, dann wird der falsche Augenschein, der sich „Sünde und Krankheit“ nennt, seine „Wirklichkeit im menschlichen Bewusstsein verlieren und so natürlich und unvermeidlich verschwinden, wie Dunkelheit dem Licht und Sünde der Umwandlung Raum gibt.“ (S11) Demonstrieren heißt, „die Existenz oder die Wahrheit über etwas durch Zeugnis oder Beweis zu zeigen.“ Wenn wir dem göttlichen Einfluss Platz machen, gibt die Krankheit ihr falsches Zeugnis auf und Gesundheit wird als Beweis der ewigen Gegenwart Gottes und des Menschen Gottesfurcht erkannt. Das ist die Demonstration, die eine wesentliche und natürliche Wirkung des Verständnisses und der Verehrung Gottes ist! (S12)

Abschnitt 4: Tue Buße! Halte das Denken auf den wahren Weg gerichtet!

Obwohl die Menschen die Christliche Wissenschaft meistens im Zusammenhang mit effektiven Heilungen der Kranken betrachten, sagt unser Lehrbuch doch, dass es „die „höhere Mission der Christus-Kraft [ist] ..., die Sünden der Welt wegzunehmen.“ (S17) Da Krankheit immer von irrigem Denken kommt, muss die Heilung von der Berichtigung des Denkens ausgehen. Gott ist der große Verbesserer. Zu büßen bedeutet einfach; „anders zu denken“. (Nach Strongs griechischem Lexikon) Als Jesus sagte, „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe gekommen“, hätte er sagen können: „Hey! Ändert eure Betrachtungsweise der Dinge! Das Reich des Geistes und der Harmonie ist hier - ja hier und jetzt! Also hört auf, euch um das zu kümmern, was zu sein scheint, wenn ihr durch die verzerrende Linse der materiellen Wahrnehmung schaut, und schaut auf das, was IST - auf Gesundheit, Harmonie, auf Leben und Liebe - genau hier und jetzt!“ (B12) Was also ist die Sünde, die hinweg genommen werden muss? Sie ist eine falsche Auffassung der Wirklichkeit - der Beziehung von Gott und Mensch - und von den Auswirkungen dieses Missverständnisses. Es ist leicht, auf das zu schauen, was andere falsch machen - wie die Pharisäer so leicht die Sünde bei der Frau erkennen konnten, die beim Ehebruch ertappt wurde. (B13) Man braucht große Demut, um das eigen Denken zu prüfen, um in der Liebe zu bleiben. Andere wegen ihrer „sündigen Taten“ zu verurteilen, ist genau so eine Sünde wie die zugrunde liegende Tat. Keiner von uns ist menschlich perfekt. Es ist nicht unsere Aufgabe, andere zu verurteilen. Wenn wir stattdessen andere als Kinder Gottes sehen, heben wir den Vorhang der Sünde (die Annahme, dass der Mensch von Gott getrennt sei) von uns selbst und anderen, lassen das Himmelreich sehen, und Heilung wird geschehen - für ALLE. Hier wird der Goldene Text wiederholt und vertieft. Petrus versichert, dass die Verheißung der Erlösung für alle gilt, die ihm am Pfingsttag zuhörten und für alle künftigen Generationen. (B14) Die wirkliche Verheißung ist, dass wir den Christus finden werden - „den wirklichen Menschen und seine Beziehung zu Gott“. Der Schlüssel ist die Erkenntnis, dass wir alle „durch die Wissenschaft mit [unserem] Schöpfer verbunden“ sind, und uns nur „von der Sünde abwenden“ und „das sterbliche Selbst aus den Augen verlieren müssen.“ Wir SIND verbunden - vereint und zusammengehörig. Immer suggeriert die Sünde die Trennung, sie kommt von der alten Bedeutung, das Ziel zu verpassen. Doch können wir das Ziel nicht verfehlen, wenn wir verbunden sind. Wie ihr wisst, bewegen wir uns beim Fahren, beim Radeln und beim Gehen immer in die Richtung, in die wir schauen. In diesem Winter lernte ich wirklich, zwischen Bäumen Schi zu fahren (was ich sonst nicht gewagt hatte). Dabei ist es wichtig, nicht auf die Bäume zu sehen, sondern auf die Spur zwischen den Bäumen. Und so ist es im täglichen Leben. Man sagt uns, dass wir uns von der Sünde abwenden müssen. Also sollen wir nicht die Gefahr der Sünde vor Augen haben (die wir meiden wollen), sondern den Weg Christi, der Wahrheit, um sicher durch das Leben zu navigieren. Menschen, die zwischen Bäumen Schi fahren, lieben die Herausforderung - aber ich musste eine Menge lernen, um den Blick von den Bäumen abzuwenden und den Weg zu finden. Wir ALLE können lernen, durch das Leben zu navigieren - von den Bäumen wegzusehen (den Hindernissen, die aus dem Glauben auftauchen, dass wir getrennt von Gott leben) und auf dem Weg Christi navigieren.

Abschnitt 5: Die Christliche Wissenschaft und das Erste Gebot

Der Schriftgelehrte, dem wir hier lauschen, hatte zugehört, wie Jesus mit anderen jüdischen Gelehrten über theologische Fragen bezüglich der Auferstehung und dem Leben nach dem Tod diskutiert hatte. Er war beeindruckt, wie souverän Jesus die Situation gehandhabt hatte, und er stimmte seinen Antworten zu. Daher fragte er ihn nun, was Jesus für das wichtigste der jüdischen Gesetze (oder Gebote) hielt. Jesus antwortete spontan mit dem, was wir als das erste Gebot kennen, und schob sofort das zweite große Gebot nach. Für mich sagt er, dass die beiden nicht getrennt betrachtet werden können. Der Schriftgelehrte (geistiger gesinnt als Jesu andere Befrager) stimmt der Antwort zu (B15). Ich überlege, was die Anderen (die vermutlich immer noch dabeistanden, um seine Antwort zu hören) wohl dachten. Vielleicht wollte dieser Schriftgelehrte den Anderen eine Botschaft zukommen lassen. Aber das ist hier nicht so wichtig. Gehorsam gegen das erste Gebot verlangt zweierlei: Zunächst die Anerkennung, dass es nur einen Gott gibt. Zum Zweiten, vollständige und ungeteilte Liebe zu diesem Gott – von ganzem Herzen, Seele, Gemüt und mit aller Kraft. Das bedeutet völlige Hingabe und im Herzen keinen Platz für etwas Anderes als Liebe. Vertreibt diese Art zu denken nicht die Möglichkeit des Vordrängens und bringt stattdessen eine Hingabe zur Einigkeit und zur Liebe für die ganze Menschheit? Das war die Botschaft, die Paulus den Galatern sandte. Es gibt nur einen Gott und einen Menschen – daher sind alle Menschen Erben Gottes (des Guten). Das ist Gottes Verheißung (B16). Mrs. Eddy bezeichnete das Erste Gebot als ihren Lieblingsvers. Und das sagt viel – so wie sie ihre ganze Bibel liebte! Sie sag, dieser Vers liegt der Wissenschaft des Seins zugrunde – oder stellt ihr Fundament dar. Wo es nur EINEN gibt, dort ist Einheit. Mit Einheit gibt es keinen Krieg (innerhalb von Familien, zwischen Nationen und selbst in einem Körper). Alle Dinge sind gleich, wenn sie eine gemeinsame Quelle haben. Und dieser eine Gott verdammte den Menschen nie – dadurch befreite er uns von Sünde, Leiden, Strafe und Zerstörung (S19). Es wäre ganz sicher unserer Mühe wert, unsere Gedanken darauf zu verwenden, was es wirklich bedeutet, den einen Gott zu lieben! Unseren Nächsten zu lieben (das zweite bedeutende Gebot) folgt ganz natürlich aus der Liebe zu Gott.

Abschnitt 6: „Die Christliche Wissenschaft und die Christenheit sind eins“

Der erste Glaubenssatz ist der Kern dieses Abschnitts (S20). Was meinte Mrs. Eddy, wenn sie sagte, dass wir „das inspirierte Wort der Bibel als unseren geeigneten Führer zum ewigen Leben nehmen“ müssen? Für mich ist dies eine Erweiterung davon, wie Jesus die hebräische Bibel betrachtete, die er studierte. Wie wir diese Woche gesehen haben, legte Jesus die Lehren der hebräischen Bibel oft deutlich anders aus als die jüdischen Gelehrten seiner Zeit. Zum Beispiel seine Auslegung der Sabbatregeln oder Gedanken über die Bestrafung von Sünde. Mir scheint, dass Jesus das „inspirierte Wort“ benutzte und versuchte, Andere zu veranlassen, die Dinge ebenso aus dieser Perspektive zu betrachten.

Er brachte den Menschen seiner Zeit Freiheit und Erlösung – und erfuhr als Ergebnis viel Verfolgung. Aber die Aufzeichnungen seiner Worte und Werke bestehen bis auf den heutigen Tag! Das ist ein Teil der Erfüllung von Gottes Versprechen, dass alle ihn verstehen mögen und wissen, wie sie ihn lieben, preisen und bei Ihm verweilen können – und dadurch gesegnet werden und von den Fehlern des sterblichen Sinnes gerettet werden. Jesus sagte seinen Nachfolgern, dass, obwohl er nicht für immer bei ihnen bleiben würde, Gott einen Tröster senden würde, der für immer bei der Menschheit bleiben würde (B20). Ein solcher Tröster würde mehr als eine Person sein. Die Christliche Wissenschaft ist das Wissen um die rettende Gegenwart und Macht Gottes. Sie (die Wissenschaft, die verfügbar ist, um von allen ausgeübt zu werden) ist der versprochene Tröster. (S22). Es ist wichtig, die Weite der Göttlichen Wissenschaft nicht auf die Grenzen der Konfession, genannt Christliche Wissenschaft, zu beschränken oder auf die, die sich bemühen, diese Wissenschaft zu praktizieren. Aus Mrs. Eddys Aussage, „Christliche Wissenschaft und Christentum sind eins“, geht klar hervor, dass sie überzeugt war, dass das, was sie entdeckt und Christliche Wissenschaft genannt hatte, völlig auf der Lehre Jesu Christi und deren Anwendung beruhte (S24). Dieser Tröster kann nicht von dem wahren Christentum getrennt werden – voll von Liebe und guten Werken. Und es muss das Ziel jedes Studierenden der Christlichen Wissenschaft sein, sie auf der Grundlage von Liebe und Einheit mit dem einen Gott auszuüben. Gott hat all Seinen Völkern Erlösung versprochen. Die Christliche Wissenschaft stellt den Weg dafür bereit, dass dieses Versprechen erfüllt werden kann.

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