Cedar Camps

Metaphysical Ideas

Search Metaphysicals
 

Metaphysical Newsletters

The weekly Metaphysical Newsletter is provided to campers, staff, alumni, friends and the CedarS family at no charge however contributions help defray the costs of running this service.

Click here for more about how you can provide support!
 

Delivered to You FREE!

Available in five languages, get it delivered to your inbox weekly!

Subscribe Now!

Denke universal und handle, wo du bist!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, June 13th, 2016

[Denke universal und handle, wo du bist!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

„Hat sich das Universum, einschließlich des Menschen, durch atomare Kraft entwickelt?“

Für die Woche vom 13. bis 19. Juni 2016

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Zweitausend Jahre lang haben die Menschen Theorien über den Ursprung des Universums aufgestellt und zu verstehen versucht, woraus die Materie besteht. Seit Leukipp und Demokrit das Atom-Konzept vorgestellt haben, hat jede nachfolgende Theorie ihre festen Anhänger und Gegner gehabt - bis zu den neuesten Theorien. Allgemein gesprochen sind die Anhänger der abrahamitischen Religion davon ausgegangen, dass ein Wesen oder eine Kraft, die Gott genannt wird, die Triebkraft für alles Existierende ist; und obwohl es Gesetze der Physik geben mag, die unser Universum regieren, so doch ist Gott das Wesen, das alles in Bewegung setzt. Als Mary Baker Eddy die Christliche Wissenschaft entdeckte, postulierte sie eine andere Auffassung. Für sie ist Gott in der Tat der Schöpfer alles Existierenden -, allerdings hat Gott keine Materie geschaffen, ja, da Gott Geist ist, weiß Er nichts von der Materie. Da das so ist, ist die Materie niemals geschaffen worden. Die Materie ist keine Bedingung für das Dasein, sondern eine Falschaussage über eine geistige Wirklichkeit, die Gott geschaffen hat.

Das Thema dieser Wochenlektion spricht diese Fragen direkt an. Wenn auch die Welt glaubt, dass die Menschheit von der Materie abhängig sei, so entschuldigt sich die Bibel doch nicht dafür, dass sie erklärt, dass Gott alle Wirklichkeit erschaffen hat und sie weiterhin harmonisch regiert. Wie der Goldene Text erklärt, kann die Menschheit nur schätzen, wie viele Sterne es in den Weiten des Universums gibt, doch Gott kennt sie alle mit ihrem Namen. Gott kennt auch den Namen oder die Natur aller Seiner Ideen. [Die Mitarbeiter bei CedarS werden oft daran erinnert, dass wir es alle natürlich finden können, uns durch die Reflexion des einen Gemüts an die Namen und Wesen eines jeden Campers und an alles dessen, was wir schätzen, zu erinnern.]

Das Wechselseitige Lesen.

Von der Prämisse ausgehend, dass Gott alles geschaffen hat, ist es nur natürlich, damit zu beginnen, auf Gott zu schauen, wenn wir unsere Welt und das Universum verstehen wollen. Es ist wirklich der Anfang jeden Gebets, auf Gott zu schauen. Das tut Jabez [im Wechselseitigen Lesen (1. Chr. 4: 10]. Überall in dieser Lektion finden wir Beispiele für unzureichendes menschliches Wissen. Jesaja stellt Gott so dar, dass Er sagt: „So sagt der Herr, der Heilige in Israel und ihr Meister: Fragt mich um das Zukünftige; weist meine Kinder und das Werk meiner Hände zu mir!“ Während das viele Übersetzungen als Frage auffassen, betrachtet es die King James Bibel [und auch unsere nLB] als Gebot. Der Theologe Albert Barnes (1798- 1870) meint, dass die Israeliten, statt sich über Gottes Pläne und Seine Behandlung zu beklagen, sich an Gott wenden sollten, um von Ihm zu lernen, was Sein Ziel ist. Er schreibt, es ist „eine Pflicht, zukünftige Ereignisse von Gott zu erfahren und diese zu respektieren.“ Er interpretiert Jesaja: „Ich allein kann Zukünftiges führen und fordern; und es ist eure Pflicht und euer Vorrecht, danach zu suchen und jene Ereignisse zu respektieren.“ Es scheint natürlich zu sein, die Dinge vom Standpunkt menschlicher Beobachtung aus zu zu untersuchen. Physiker und Naturwissenschaftler haben sich regelmäßig an die Materie gewandt, um Ursachen zu bestimmen und die Zukunft unseres Universums vorherzusagen. Aber der Prophet ermahnt jeden und in allen Lagen, bei Gott nach Antworten zu suchen.

Die materielle Beobachtung ist oft täuschend. In der Kälte des Winters sieht die Vegetation tot aus, doch im Frühling kommt alles ins Leben zurück. Das menschliche Bild sieht oft finster aus, aber Gott bewirkt. dass sich unsere Betrachtungsweise des Bildes verändert. Gleich wie trostlos es aussehen mag, keine menschliche Szene übersteigt Gottes umwandelnde, schöpferische, erneuernde Kraft.

Abschnitt 1: Was war zuerst?

Die Schriften erklären ausdrücklich, dass nichts existierte, bevor es Gott nicht erschaffen hatte. Adam Clarke (1760 - 1832), ein Theologe und Sprachwissenschaftler für viele alte Sprachen, führte aus, dass das hebräische Wort für "erschaffen" -bara- genau bedeutet „die Erschaffung von etwas, oder die Entwicklung vom Nichtvorhandensein zu einem Etwas-Sein." Er sagt auch, der genaue Wortlaut des Hebräischen in der Schöpfungsgeschichte 1:1 verwende eine anscheinend unbestimmte sprachwissenschaftlichen Silbe "eth", um zu tieferer Bedeutung zu führen. Clarke zitiert einen jüdischen Gelehrten des elften Jahrhunderts, Aben Ezra, der besagt, dass die zwei Buchstaben, die das hebräische Wort hervorheben, der erste und letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets seien und die wesentliche Eigenschaft von etwas bezeichnen. Deshalb fände Clark, eine bessere Übersetzung wäre: „Am Anfang schuf Gott die Eigenschaften der Himmel und die Eigenschaften der Erde", was bedeuten solle die prima materia, also die ersten Elemente, aus denen sich die Himmel und die Erde allmählich entwickelten."

In der Schöpfungsgeschichte war der erste Handlung die Erschaffung des Lichts (B1). „Licht," schreibt Clarke, „ist das Mittel, durch das alle anderen Werke entdeckt, geprüft und verstanden werden, soweit sie erkannt werden können."

Auch im NeuenTestament wird die Schöpfung behandelt. „Im Anfang war das Wort .... " (B2) Dieses „Wort" oder griechisch Logos ist die wahre Erleuchtung, der Ursprung aller Weisheit, die das Sein, das Leben, das Verständnis und die Vernunft für alles liefert. Diese Auffassung über Licht ist weit mehr als ein bloßer Funken von Existenz - sie ist das, was die Erkenntnis für die Wirklichkeit der göttlichen Schöpfung öffnet. Ebenso wie das Licht alles enthüllt, was von ihm beleuchtet wird, so erhellt das Licht des Wortes die geistige Wirklichkeit des Seins.

Wie schon oben erwähnt, hat Mary Baker Eddy eine völlig andere Auffassung von der Schöpfung als die überkommene Theologie. Sie erkannte, dass Gott niemals das materielle Universum erschaffen hat, und sie ergriff jede Gelegenheit, um dies zu erklären. Sie glaubte, dass, wenn man richtig verstehen will, was die Bibel meint, wir sie von einem geistigen Standpunkt aus verstehen müssen. (S3)

In ihrer Auslegung des ersten Kapitels der Schöpfungsgeschichte bezieht sie sich auf die scheinbare Widersinnigkeit, dass das Licht vor der Erschaffung der Sonne erschaffen wurde. Es gab andere Theologen, die das ebenfalls zu erklären versuchten. Zum Beispiel glaubte Adam Clarke, dass die Erschaffung des Lichts vor der Erschaffung der Sonne bedeute, dass die rein physikalische "Wärme" gemeint sei, "ohne die weder Tiere noch Pflanzen existieren könnten."

Mrs. Eddy sah die Erschaffung des Lichts mehr vom Standpunkt des Neuen Testaments aus, als die "Entdeckung von Wahrheit und geistigem Verständnis." Diese Auffassung deckt sich mit der Annahme von Clarke, dass Licht das Mittel sei, durch das alles andere erkennbar wurde. Sie erklärt das Wesen der Schöpfung als Licht, beziehungsweise Widerspiegelung und unsterblichen Ausdruck.

Denn Mrs. Eddys Schöpfungs-Begriff war rein geistig, und Gott könnte niemals etwas erschaffen, was gegensätzlich oder ungleich zu IHM selber wäre. Mehr als nur bloße Theorie bewirkt das Verständnis von der geistigen Auffassung der Schöpfung die Erlösung von den Übeln des fleischlichen Sinnes.

Wenn man die geistige Betrachtung der Schöpfung versteht, so bringt das die Erlösung von den Übeln des Fleisches - besser als durch eine Theorie.

Absatz 2: Prä-Existenz und Co-Existenz

In den Psalmen wird erklärt, dass die Schöpfung nicht ein Prozess war, der sich über Zeiten hin erstreckte, sondern vielmehr aus einem einzigen Wort Gottes entstand: „Er sprach, und es war getan." (B3). Gottes Werk ist vollendet und ewig. Menschliche Theorien haben keinen Bestand in Seiner Gegenwart. Albert Barnes schreibt: „Er entlarvt sie als eitel, erfolglos und unnütz." Menschliche Überlegungen, die darauf bestehen, alles zu verarbeiten, was Beobachtungen und Berechnungen finden können, stellen dauernd ihre eigenen Theorien über die Entstehung des Universums auf.

Interessanterweise folgt Adam Clarke immer noch der herkömmlichen theologischen Auffassung, dass Gott die Materie geschaffen hat. Er sagt, dass der Begriff „höchster Teil des irdischen Staubes" (B4 KJV) „die ersten Partikel der Materie“ oder „das ursprüngliche Atom“ bedeutet. Er verstand den Ausdruck so, dass die Weisheit schon da war, „bevor es die Zeit gab" und „dass sie als ein Prinzip da war, das mit seinem Einfluss intellektuellen Wesen vermittelt werden kann, wenn sie geschaffen werden.“ Das Buch der Sprüche Salomos schreibt alle Wirkungen von Schwerkraft, Bewegung und Betätigungen im Kosmos den Anweisungen Gottes zu.

Der Autor der Sprüche Salomos spricht von der Weisheit als einer Entität, einem intelligenten Prinzip, das schon vorher bei Gott existierte - nicht als ein Individuum, sondern als eine Idee. Das ist die Wahrheit über alle Schöpfung. Der Mensch hat schon immer zusammen mit Gott als Idee existiert, unabhängig von der menschlichen Szene. Die gemeinsame Existenz von Mensch und Gott ist ein anderes Schlüsselelement zum Verständnis der Schöpfung in der Christlichen Wissenschaft (S4). „Gemüt [Gott] schafft sein eigenes Gleichnis als Ideen ... "(5). Der materielle Sinn verkleinert diese geistigen Ideen zu materiellen Annahmen, und versucht, Gott innerhalb Seiner Schöpfung zu begrenzen. Die Theorie eines materiellen Universums ist nicht vereinbar mit dem Verständnis, dass der Mensch eine Idee im Gemüt ist (6). Die Evolution beschreibt das Voranschreiten der menschlichen Annahme, doch die Ideen des Gemüts sind bereits vollständig und ganz (S7,S8).

Entlehnt aus dem Webster-Wörterbuch definiert Mrs. Eddy die „Idee" als „Ein Bild im Gemüt; der unmittelbare Gegenstand des Verständnisses. — Webster" (S9). Gott erschafft Ideen, nicht Dinge. Wie ich schon erwähnt habe: Wenn Gott das einzige Gemüt ist und der Mensch ist die Idee des Gemüts, dann existiert der Mensch in Gott, nicht in der Materie. Das heißt, dass wir geistig sind, jetzt und immerdar. Wir sind nicht das Ergebnis aus Milliarden von Jahren materieller Entwicklung. Wir sind Abkömmlinge des göttlichen Gemüts (S10).

Abschnitt 3: Wonach sucht ihr?

Während des ganzen Tages sind unsere Gedanken auf bestimmte Dinge gerichtet, und die mentalen Klänge der Musik oder der Unterhaltung gehen uns ständig durch den Kopf. Manchmal treiben wir lediglich dahin und zu anderen Zeiten versuchen wir, Probleme zu lösen oder arbeiten auf eine Heilung hin. Worauf konzentrieren sich unsere Gedanken normalerweise? Wo sucht ihr Antworten?

Der Prophet ermuntert uns: „Hebt eure Augen!“ (B5) Alles, was existiert, hat seinen Ursprung in Gott, und Gott regiert alles auch weiter. Die Alten haben oft die kosmologische Ordnung bemüht, um Gottes regierende Macht zu veranschaulichen. Wenn man darauf hin weist, wie klein der Mensch doch im Vergleich mit der Unermesslichkeit des Universums ist, so zeigt das auch den riesigen Unterschied zwischen Gottes Allwissenheit und der menschlichen Ignoranz. Auch Jesus kannte die Unzulänglichkeit des sterblichen Glaubens. Immer hielt er die geistige Schöpfung im Blick. (B6) Seine geistige Sicht durchdrang sein Lehren und sein Heilen. Jesus war kein Mystiker, der mit geschlossenen Augen auf einem Berg sitzt. Er war mitten unter den Menschen, und er lehrte, dass die geistige Sicht - das Erkennen des Reiches Gottes - für jeden von uns hier verfügbar ist.

Alle Kommentatoren, die ich gelesen habe, stimmen darin überein, dass die Heilung des Blinden bei Jericho die Bereitschaft bei einem Menschen symbolisiert, die Bekleidung fleischlicher Annahmen sofort abzulegen für die Gelegenheit, die wahre geistige Sicht zu erlangen. (B7) In Adam Clarks Kommentar zur ganzen Bibel berichtet er von einer Anekdote aus den amerikanischen Kolonien, die von einem englischen Wanderprediger der späten siebzehnhunderter Jahre stammt:

„Viele, sowohl Weiße als auch Schwarze, wurden mit Gott vertraut gemacht ... Zwei von ihnen - eine weißer Mann und ein Neger - begannen miteinander über die Güte Gottes für ihre Seelen zu sprechen (ein Brauch, der unter wirklich religiösen Menschen niemals üblich war). ... Unter anderem sprachen sie darüber, wie lange jeder schon von dem Heil Gottes wusste und wie lange es gedauert hatte, nachdem sie von ihren Sünden und der Gefahr überzeugt worden waren, dass sie einen befriedigenden Beweis von der vergebenden Gnade erhalten hatten. Der weiße Mann sagte: ,Ich war drei Monate lang in tiefen Seelenqualen, bevor Gott seinen Frieden in mein von Schuld gequältes Bewusstsein gab.‘ ,Doch bei mir waren es nur zwei Wochen,‘ antwortete der Neger, ,seit der Zeit, als ich das erste Mal von Jesus hörte ... bis ich von dem Heil erfuhr.‘ ,Aber warum‘ fragte der Weiße, ,hast Du das Heil eher gefunden als ich?‘ ,Das ist der Grund,‘ sagte der andere; ,ihr Weißen tragt so viel Kleider auf dem Körper, und wenn der Christus ruft, könnt ihr nicht schnell zu ihm laufen; doch wir armen Neger habe nur das hier (und er deutete auf seinen Lendenschurz), und wenn wir den Ruf hören, dann werfen wir das sofort weg und rennen zu ihm.“

Wie bereit sind wir, unsere materiellen Annahmen abzuwerfen und zu laufen, um Christus zu folgen?

Jesus wies auf den Unterschied zwischen seiner Ansicht und der seiner Nachfolger hin. Er sagte, sie schauten auf die frisch gepflanzten Felder, und in Übereinstimmung mit dem menschlichen Kalender sehen sie die Ernte erst in vier Monaten. Jesus sieht, dass die Erntezeit jetzt ist. (B8)

Jesus war kein Mystiker, und er war mehr als ein Prediger. Er lehrte uns, aktiv zu sein (S11) Weil wir vom Geist herkommen, sind wir geistig, und augenblicklich können wir unseren geistigen Zustand durch das Heilen beweisen. (S12) Kann der Blick die Suche nach Antworten in der Materie uns helfen, unser geistiges Sein zu begreifen? Unser Lehrbuch sagt uns, dass wir „über die schwindenden, endlichen Formen hinausschauen“ müssen, „um die wahren Auffassung von den Dingen [zu] erlangen.“ (S13) Der einzige Ort, nach dem wir suchen müssen, ist das „unerforschliche Reich des Gemüts.“ Dann werden wir Dinge sehen, von denen wir nie geträumt haben. Wenn wir „in die Untiefen einer sterblichen Auffassung eintauchen, können wir die Wirklichkeit nicht finden oder erkennen. (S14) Wir müssen den Beispielen der Propheten und von Jesus folgen und von einem höheren, geistigen Standpunkt auf die Dinge schauen. Dann werden wir erkennen, was wirklich vorgeht und Heilung finden.

Abschnitt 4: Materielle Gesetze außer Kraft gesetzt.

Mrs. Eddy schreibt auf Seite 86 unseres Lehrbuchs: „Das sterbliche Gemüt sieht, was es

glaubt, ebenso gewiss wie es glaubt, was es sieht.“ (W.u.G. 86: 30-31) Der menschliche Sinn betrachtet die Dinge immer von einem begrenzten Standpunkt aus und nimmt das für bare Münze. Die Christliche Wissenschaft lehrt uns, das nicht zu tun. In den frühen biblischen Berichten gab es eine Vielzahl von Annahmen über Götter, so viele, wie es heute materielle Gesetze der Physik gibt. Aber der Gott Israels war etwas Besonderes. Er unterlag keinen Veränderungen oder Launen. Er war ewig - Er war, ist und wird „unveränderlich, heilig, weise, gerecht und gnädig sein“ (Clarke). Dieser Gott ist immer bei uns, hält, führt und erhält uns unter allen Umständen. (B9)

Die Geschichte von Jesus, der in einem Sturm über das Wasser zu seinen Jüngern kommt, (B10) ist sowohl ein Beispiel für die Macht der Wahrheit, die materielle Gesetze außer Kraft setzt, als auch ein Gleichnis für die Macht der Liebe, die in einer Gefahrenlage Heilung bringt.

Der Kampf gegen Sünde oder Krankheit kann oft so scheinen wie der Kampf in einem kleinen Boot, das sich mitten in einem Sturm befindet, wo die Wellen über die Bordwand schlagen. Es mag dann so scheinen, als sei man ohne Kontrolle über den Kurs den Wellen ausgeliefert. Aber dann kommt der Christus zu uns, schreitet über die Wellen und beruhigt unsere Befürchtungen. Wenn wir diese liebevolle Gegenwart in unser Bewusstsein aufnehmen, dann wird die See beruhigt und wir kommen augenblicklich ans Ziel.

Durch die Lehren der Christlichen Wissenschaft verstehen wir die Kraft des heilenden Christus. „Die Wissenschaft offenbart die herrlichen Möglichkeiten des unsterblichen Menschen, der für immer von den sterblichen Sinnen unbegrenzt ist.“ (S15) Jesus brach jedes materielle Gesetz, das ihm entgegenstand - Gesetze der Physik, der Wirtschaft, der Gesundheit oder sogar des Todes. (S16).

In unserer Praxis der Überwindung materieller Gesetze, sagt uns unsere Führerin, dass wir mit der Beschwichtigung der Furcht beginnen sollen. (S17) Das ist es, was der Christus im Sturm auf dem Meer tut. Jesus stürmt nicht verzweifelt durch die Wellen in dem mühseligen Bemühen, sie zu retten. Ruhig geht er über die Wellen und zeigt den Jüngern, dass es nichts Beunruhigendes gibt. Er arbeitet nur vom Standpunkt der Allmacht des Gemüts aus. (S18) Wie schon im vorangegangenen Abschnitt angemerkt, können wir die Wirklichkeit der Dinge nicht verstehen, wenn wir von menschlichen Illusionen ausgehen. [siehe dazu auch eine Einsicht Cobbey Crislers. als P.S.]

Ob im Maßstab der Galaxien oder bei den kleinsten Partikeln, alle Eigenschaften werden vom Gemüt regiert und gehören Gott. Die Gesetze des Geistes regieren alles. Für die von euch, die sich weiter dafür interessieren, gibt es eine faszinierende Ansprache von Dr. Lawrence Doyle, in der die Ungewissheit der objektiven materiellen Welt besprochen wird. Ein Gedanke, den er vermittelt, betrifft das Boot, das sofort an Land war. Er sagt: „Kleinste Elementarteilchen bewegen sich nicht von A nach B; stattdessen verschwinden sie bei A und tauchen bei B wieder auf.“ (Siehe Ansprache bei Arden Wood: Wissenschaftliches Heilen von Dr. Lawrence Doyle, November 2015) Wir können nicht mit Sicherheit sagen, dass Jesus Quantenphysik benutzte oder dass Quantenphysik das Gleiche wie Christliche Wissenschaft ist, aber gewiss hat Jesus Zeit und Raum überwunden. Der Punkt ist: Die Augen sehen nicht unbedingt die Wirklichkeit einer Situation, und die materiellen Gesetze lassen sich außer Kraft setzen.

Abschnitt 5: Das Unendliche kann nicht eingekerkert werden.

Wie im Ersten Buch der Könige zu lesen ist, war es, selbst in frühen Zeiten, unvorstellbar, dass das vollkommene, allwissende, allmächtige Gemüt von der Materie begrenzt war, oder von materiellen Gesetzen beherrscht wurde (B11). Eine Lüge über Gott ist eine Lüge über den Menschen, und eine Lüge über den Menschen ist auch eine Lüge über Gott. Zu sagen, dass der Mensch in einer materiellen Behausung steckt, als ein Gefangener der Materie, ist im Grunde die gleiche Lüge, die sagt, dass Gott von der Materie begrenzt werden kann. Glücklicherweise ist eine Wahrheit über Gott auch eine Wahrheit über den Menschen. Die Tatsache, dass Gott nicht in der Materie gefangen sein kann, bedeutet, dass das auch für uns gilt. Als Paulus den Galatern schrieb, um sie zu ermutigen, in Christi Freiheit standhaft zu bleiben (B13), sprach er aus Erfahrung. Obwohl Paulus buchstäblich die Gegenreaktion der pharisäischen Ablehnung des Christentums zu fühlen bekam, ermutigte er die jungen Kirchen, mutig ihre Freiheit von der beschränkenden rabbinischen Tradition kund zu tun. Er begegnete nicht nur dem Widerstand theologischer Kreise, sondern auch dem von anderen.

Barnes und andere vermuten, dass die junge Frau, die als Wahrsagerin auftrat (B14), die Priesterin des Apollo imitierte, die sehr erregt war, wenn sie Fragenden antwortete und als das Orakel von Delphi bekannt wurde. Wie Barnes schrieb, war das Wahrsagen sehr verbreitet und war eine gewinnbringende Quelle. Wo immer Geld im Spiel ist, gibt es wilde Emotionen. Nachdem Paulus die Frau geheilt hatte, waren ihre Herren wegen des Verlusts ihrer Einkommensquelle sehr erbost. Sie ergriffen Paulus und Silas und brachten sie zum Magistrat, der sie schlagen ließ und ins Gefängnis brachte. Dort gaben sie ihre Hoffnung nicht auf. Sie waren zweifellos in einer sehr üblen Lage, sie waren angekettet, nachdem sie ausgepeitscht worden waren. Aber sie beteten und lobsangen Gott. Glaubst du, dass du unter diesen Umständen Gott lobpreisen würdest? Um Mitternacht erschütterte ein heftiges Erdbeben nicht nur die Wände, sondern auch die Fundamente des Gefängnisses. Alle Gefangenen wurden befreit.

Es ist egal, welche Fesseln uns binden, die Macht Gottes bringt Befreiung (S20). Unsere Führerin schreibt: „Keine Macht kann der göttlichen Liebe widerstehen.“ Die sterbliche Annahme tut, was sie kann, um die Stimme der Wahrheit zum Schweigen zu bringen (S22). Wahrheit öffnet die Türen der Gefangenschaft, weil die Materie einfach keine Macht hat, die Stimme der Wahrheit oder ihres Ausdrucks zum Schweigen zu bringen. Die Materie ist kein Zustand des Seins. Sie ist der subjektive Zustand des sterblichen Gemüts (S23).

Das Geringere kann nicht über das Größere herrschen. Der materielle Sinn kann uns nichts lehren und er muss in dem Maße verschwinden, wie wir materielle Annahmen hinter uns lassen und uns der geistigen Wirklichkeit zuwenden (S24, S25).

In der oben angeführten Ansprache verweist Dr. Doyle auf die Redensart: „Von hier aus kann man nicht dort hin kommen.“ Nun, man kann sicherlich nicht vom Geist zur Materie gelangen. Es gibt schließlich überhaupt keine Materie. „Der Mensch untersteht Gott, Geist, und nichts Anderem (S26).

Abschnitt 6: Gott ist Alles – erhaben über alles.

Der Psalmist fordert alle Teile der Schöpfung auf, den Herrn zu loben (B15). In der Offenbarung wird die Christusidee dargestellt als Alpha und Omega, der Anfang und das Ende (B16). Wie in Abschnitt 1 schon beschrieben, bedeutet die kleine Silbe „eth“, in dem der erste und der letzte Buchstabe des Alphabets steckt, „die Substanz“ eines Dings – d.h. der Begriff „Alpha und Omega“, der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets, bedeutet die große und einzige Ursache – wo wir beginnen und schließlich enden.

In der Christlichen Wissenschaft gibt es nichts außer Gott und Seiner Idee (S27). Sonst gibt es nichts. In der Christliche Wissenschaft entwickelt sich die Schöpfung nicht durch Ansammlung, wo ein Ding aus dem anderen entsteht. Die Schöpfung entfaltet sich und offenbart so die Unendlichkeit der geistigen Wirklichkeit (S28). Das erste Teilchen ist nicht materiell. Es ist geistig. Unsere Führerin sagt voraus, dass mit den Änderungen der sterblichen Annahme Begrenzungen, die einst als unübersteigbar galten, durchbrochen würden. Heute schaut der Astronom von den Sternen aus, genau wie sie es vorausgesagt hatte (S29). Dies ist nur eine der vielen Begrenzungen der sterblichen Annahme, die sich im Lichte der Wahrheit aufgelöst haben (S30). Am Anfang sagte Gott „Es werde Licht“. Dieses Licht scheint immer noch, erleuchtet die Dunkelheit der sterblichen Annahme und öffnet denen die Gefängnistüren, die an den materiellen Sinn gebunden sind.

Ich liebe die Zeile aus dem letzten Zitat: „Die göttliche Wissenschaft, das Wort Gottes, sagt zur Finsternis ‘über der Tiefe‘ des Irrtums: ‘Gott ist Alles-in-allem‘, und das Licht der immer gegenwärtigen Liebe erleuchtet das Universum“. Jedes Mal, wenn wir die Wahrheit zum Irrtum sprechen, lassen wir Wahrheit den Weg zur Freiheit von jeder materiellen Begrenzung beleuchten. Lasst uns also von der Materie wegschauen und unsere Augen nach oben richten, um die Wirklichkeit des Schöpfung Gottes zu erblicken.

[Warrens P.S. zu (B10, Joh 6) nach Cobbey Crisler zur wirklichen Geschwindigkeit.

Joh 6:18 „Die Winde, die plötzlich von Osten aus der Wüste oder vom Westen vom Mittelmeer her hereinbrechen, wühlen den See oft ohne Vorwarnung auf. Sie [die Jünger] haben Schwierigkeiten, ihr kleines Boot zu beherrschen, und die See erhob sich durch den starken Wind.

Joh 6: 19 „Jesus hat keine Schwierigkeiten über die See zu ihnen zu kommen“ Das zeigt, dass er gar nicht wirklich auf der Seeoberfläche ging. Wie mein Vater einmal betonte, wäre das Gehen auf der aufgewühlten See mühevoller als der Aufenthalt im Boot gewesen. Jesus allerdings hatte eine Methode, die revolutionär und weniger mühevoll war. Er musste über der See gehen, nicht in den Wellenbergen und -tälern. Und wenn er es getan hätte, dann wäre er auf Luft gegangen. Aber was ist der Unterschied? Beides ist vom menschlichen Standpunkt aus gesehen ziemlich schwierig. Das erscheint mir mächtig logisch.

Joh 6: 20. Als er näher kommt, sagt er: „Ich bin es, fürchtet euch nicht!“

Joh 6: 21. Bereitwillig nahmen sie ihn in das Boot.

Sie lernen eine Lektion über Transport. Raum und Zeit und Hindernisse können überwunden werden. „Augenblicklich waren Schiff, Jünger und jeder am Land. Sie waren dort, wo sie hin wollten. Es handelt sich um ein hölzernes Boot. Niemand sagt, dass es in Einzelstücken ankam. Niemand hat sich den Kopf gehalten und sich beschwert, dass er sich den Kopf an der Schallmauser gestoßen hätte.“

The Book of John, A Walk with the Beloved Desciple, S. 42]

Metaphysical

Win without a fight as the unreality of evil is prayerfully exposed to defeat itself - Whether...
Latest Lesson Application Idea

Newsletters

Get free weekly uplifting newsletters (available in English, Spanish, French, German and now in Portuguese!)
Subscribe or Update Subscription

Facebook

Find CedarS on Facebook for the latest news, heart-warming fruitage, facility upgrades and more!
Go to the CedarS' Facebook Page