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Seht den Heiligenschein der Liebe um uns herum!

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Monday, July 25th, 2016

[Seht den Heiligenschein der Liebe um uns herum!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung der Wochenlektion mit dem Thema

Liebe

in der Woche vom 25. bis 31. Juli 2016

von Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO

Web-Adresse: www.christiecs.com

ccern@mac.com +1 720-331-9356

Im Frühsommer dieses Jahres verbrachte ich einen ganzen Monat im CedarS-Camp, wo alle in Liebe und in liebevollem Umgang miteinander vereint waren. Als ich das Camp verließ, schienen mir die starken Zerwürfnisse in den Wahlkampagnen, die brutalen Nachrichten von Schießereien und Terror in der ganzen Welt zunächst schockierender denn je zu sein - ein bitterer Geschmack gegenüber meinen frühsommerlichen süßen Erfahrungen.

Doch schnell begriff ich, dass die Akzeptanz der Disharmonie in der Welt als feste Tatsache versuchen würde, die gute Arbeit bei CedarS und an anderen Orten zu untergraben - die gute Arbeit, die sich auf die Liebe konzentriert, auf die Einheit und den Geist des Gebens. Also, statt die Feindseligkeit und Ungerechtigkeit als Norm zu akzeptieren, weigere ich mich, mich durch die Drohungen der Disharmonie schockieren zu lassen, und ich bete aktiv darum zu erkennen, dass das Gesetz der Liebe überall existiert -, nicht nur zu bestimmten Zeiten, an gewissen Orten und unter bestimmten Menschen. Es gibt keinen Ort, wo Liebe nicht ist. Unser hohes Ziel ist die aktive Anerkennung der einigenden Wirkung der Liebe. Wenn jeder von uns danach strebt, Zeuge für die Liebe zu sein, können wir erwarten, dass wir entdecken, dass wir „In Gottes Liebe leben,“ (Liederbuch der Christlichen Wissenschaft, Lied 144, 1. Vers) und Einheit als universales Prinzip erleben. Das ist tatsächlich unser Ziel. Unser Zweck ist es zu lieben.

Der Goldene Text dieser Wochenlektion beschreibt die Stärke der einigenden Kraft der Liebe: „... viele Wasser [können] die Liebe nicht auslöschen, auch die Ströme sie nicht ertränken ... .“

(In diesem Sommer lautet das Motto bei Cedars: „Geh auf dem Weg der Heiligkeit!“ Ich habe das Wort Weg mit fetten Buchstaben hervorgehoben, um zu betonen, wie oft wir den Weg zum Lieben und zum Heilen besprechen.)

Abschnitt 1: Der erste Abschnitt kündet davon, dass wir alle mit einer immerwährenden Liebe geliebt werden, einer Liebe, die auf alle unsere Bedürfnisse eingeht. Wir müssen nicht um mehr bitten, nach mehr ausschauen oder irgendwohin gehen, nur um herauszufinden, dass wir hier und jetzt geliebt werden. Die göttliche Liebe verliert uns nicht aus den Augen, und wir werden gesegnet, indem wir lieben und jeden Augenblick eines jeden Tages geliebt werden. (B1, B2, S1).

Gottes Liebe für uns gleicht einem uns umgebenden strahlenden Glorienschein*, der sicher stellt, dass wir die Zuwendung der Liebe überall fühlen können. Wir tragen diesen Glorienschein und können ihn nicht ablegen. (S2). Wenn Mrs. Eddy Glorienschein im Glossar von W.u.G. definieren würde, könnte es etwa wie folgt lauten:

Glorienschein: Der Segen der Göttlichen Liebe; das strahlende Glühen Christlicher Vollkommenheit.

Man versuche einmal Folgendes: Man stelle sich selbst und alle Leute um sich herum vor als von diesem Schein umgeben. Es mag einfach sein, sich einen strahlenden Schein um die Leute vorzustellen, die man mag, aber kann man sich einen Glorienschein um jedermann vorstellen? Versuche den Schein der Liebe um Menschen herum zu sehen, bei denen es schwierig scheint, sie wertzuschätzen. Bemühe dich, diesen Schein um die Menschen, die in den Nachrichten erscheinen, um politische Persönlichkeiten, um die, die Verbrechen begangen haben, um die, die Krawall zu schätzen scheinen und um die, die mit physischen Problemen kämpfen. Erkennt man einen Glorienschein um Andere, dann ist das mehr als ein schlichtes Gedankenexperiment. Es ist eine wirkungsvolle Methode um zu lieben, zu heilen.

Abschnitt 2: Der zweite Abschnitt beginnt mit der Geschichte, in der David das Leben seines Feindes Saul verschont, der auf David eifersüchtig geworden war und ihn zu töten suchte. In der Geschichte schläft Saul, und David schleicht sich zu ihm [in das Lager] und nimmt sich den Speer, der bei Sauls Kopf liegt. David hätte Saul töten können, aber er lässt Gnade walten. Als David später Saul den Speer zeigt, wird Saul klar, dass David sein Leben verschont hat, und er sagt: „Komm nach Hause zurück, mein Sohn, ich will dir kein Leid mehr antun, denn du hast heute mein Leben bewahrt. Ich habe töricht gehandelt und mich schwer verfehlt.“ (B3, NLT) Davids Handeln war eine frühe Vorschau von Jesu Befehl, „Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut denen Gutes, die euch hassen, betet für die, die euch beleidigen und verfolgen“ (B4). David zeigte Nachsicht, weil er Saul bildlich von diesem Glorienschein der Liebe umgeben sah, er erkannte Sauls Tugenden und seine Nützlichkeit, anstelle seiner giftigen Neigungen. Und als David diese Nachsicht zeigte, erkannte er die Wahrheit in dem Psalm: „Denn Er (Liebe) rettet dich aus der Falle des Vogelfängers und vor Verderben und Krankheit“. Wenn wir andere mit dem Glorienschein der Liebe bekleidet sehen, dann folgen wir tatkräftig dem Weg Christi, wie es Daniel tat und gehorchen Jesu Befehl, unsere Feinde zu lieben und für die zu beten, die uns verfluchen, hassen, benutzen und verfolgen (B4). Und, wie bei David, schützt uns unsere Liebe für andere. Den Schein der Liebe zu tragen, bedeutet, „mit der Rüstung der Liebe angetan“ zu sein, sodass „menschlicher Hass dich nicht erreichen kann“ (S5). Unser aktives Gebet, den Glorienschein der Liebe um jeden herum zu sehen, ist der Weg des christlichen Heilens. Es ist der Weg – die Wissenschaft – , wie Jesus heilte. Mary Baker Eddy schreibt: „Allumfassende Liebe ist der göttliche Weg in der Christlichen Wissenschaft.“ Wenn wir erkennen, dass die ganze Welt „mit der Rüstung der Liebe“ angetan ist und einen Glorienschein trägt, so ist das der Weg, um Zwietracht zu korrigieren: „Der eine unendliche Gott, das Gute, vereint Menschen und Völker, begründet die Brüderlichkeit unter den Menschen, beendet Kriege, erfüllt die Bibelstelle: ,Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘, vernichtet heidnische und christliche Abgötterei – alles, was in sozialen, bürgerlichen, strafrechtlichen, politischen und religiösen Gesetzen falsch ist, stellt die Geschlechter gleich, hebt den Fluch über den Menschen auf und lässt nichts übrig, was sündigen, leiden, was bestraft oder zerstört werden könnte.“ (S7).

Abschnitt 3: Es ist nicht immer einfach, den Glorienschein der Liebe bei Leuten zu sehen, die bedrohlich oder hinterhältig zu sein scheinen, oder ihn um uns selbst zu sehen, wenn wir in einer schwierigen Lage zu sein scheinen. Das kann dazu führen, dass wir in einen Selbstschutz-Modus gehen möchten, der uns vielleicht veranlasst zu denken: „Wenn ich mich zunächst mal um mich selbst kümmern kann, dann werde ich mich anschließend bemühen, andere zu lieben.“ Aber die Bibel lehrt uns den Weg zu beten – zu lieben – in diesen schwierigen Situationen. Im vierten Vers erklärt der 23. Psalm, dass selbst wenn wir „auch im finsteren Tal“ (Furcht, Zweifel, Hass) wandern, die Botschaft des Engels der Liebe als ein „Stecken und Stab“ kommt, um uns zu schützen und zu trösten. (B6). Es ist in der Tat in unseren schwierigsten Zeiten, wo wir ganz tiefe Tal-Erfahrungen zu haben scheinen, oft so, dass wir am ehesten bereit sind, den Botschaften der Engel der Liebe zuzuhören.

Dies ist es, was Daniel geschah, einem Propheten, der sich bedroht und alleine fühlte, als er eine große Aufgabe vor sich hatte. Als Daniel sich von seiner Furcht abwandte, den Anweisungen der göttlichen Liebe zuhörte und ihnen vertraute, fühlte er, wie der Engel Gabriel – der Engel der Liebe – ihn tröstete und ihm den Weg zeigte (B7). In W.u.G. bietet MBE eine inspirierte Bedeutung von dem, was Gabriel – der Engel der Liebe – darstellt. „Gabriel hat die friedliche Aufgabe, ein Gefühl von der immerwährenden Gegenwart der fürsorglichen Liebe zu vermitteln. Diese Engel erlösen uns aus den Tiefen.“ (S11). Die Engel der Liebe sprechen immer direkt zu uns. Immer wenn wir dringend eine Engelsbotschaft in unserer Stunde der Not benötigen, scheinen wir sie am klarsten zu hören. Wie wir aus den Psalmen lernen: „Denn [Liebe] wird ihren Engeln befehlen, über dir zu wachen und dich auf allen deinen Wegen zu leiten.“ (WL KJV) Engelsbotschaften – Gedanken der Liebe kommen zu uns – zeigen uns den Weg, einander zu lieben, selbst wenn es schwierig zu sein scheint. Es ist, als wenn der Engel den Glorienschein der Liebe um jeden herum deutlich werden lässt und uns daran erinnert, einander zu sehen, wie Gott uns sieht. Wenn wir Gabriels lieblicher Stimme lauschen, wird das, was zunächst wie das „Tal des Todes“ (nur in der englischen KJV) aussehen mag, unmittelbar zu einer Gelegenheit werden, immer mehr von der Liebe zu erkennen. Und wenn wir Gabriels Botschaft hören, werden wir, wie Daniel, finden, dass „Jede weitere Stufe der Erfahrung ... neue Aspekte göttlicher Güte und Liebe [entfaltet].“ (S12)

Abschnitt 4: Im Abschnitt 4 lesen wir über das, was Christus Jesus darüber lehrte, wie man seinen Nächsten besser lieben kann und so den Heiligenschein der Liebe bei jedem sehen kann. Er sagte, wenn wir meinen, bei unserem Nächsten einen Splitter (ein Hindernis) in seinem Auge (in seiner Erfahrung) zu sehen, sollen wir erst den Balken (das riesige Hindernis) aus unserer Sicht entfernen. Der Rat macht Sinn, denn wenn wir versucht sind, jemand anders so zu sehen, dass er der Liebe nicht wert ist, dann müssten wir selber eine Grenze für die unendliche Liebe sehen. Um also bei anderen den Heiligenschein der Liebe zu sehen, müssen wir den Balken loswerden, der unsere Sicht behindert und so unseren Gesichtskreis vergrößern - unser Verständnis von der unendlichen Liebe.

Hätte Mary Baker Eddy den Balken im Glossar von Wissenschaft und Gesundheit definiert, so würde das vielleicht so lauten:

Balken: Leidenschaften, Selbstsucht, falsche Gelüste, Hass, Furcht, alle Sinnlichkeit; Eigenliebe ist undurchsichtiger als ein fester Körper; Eigenwille, Selbstgerechtigkeit. (S14, S15)

Wenn wir versucht sind, jemand ohne Heiligenschein zu sehen, müssen wir den Balken, den Irrtum, aus unserem Denken entfernen.

Aber wie entfernen wir einen Balken? Das scheint eine unerhört harte Aufgabe zu sein. Selbst wenn wir einen großen Teil des Balkens entfernen, könnten Splitter zurückbleiben. Benutzen wir unsere Finger, um die Stücke eines Balkens herauszunehmen? Benutzen wir eine Pinzette, um schlecht greifbare Teile zu erreichen? Wie Mary Baker Eddy schreibt: „Der Weg, den Irrtum aus dem sterblichen Gemüt zu entfernen, ist der, die Wahrheit mit Fluten der Liebe einströmen zu lassen.“ (S14)

Zusätzlich zum Ausspülen des Balkens mit den Fluten der Liebe erinnert uns Mary Baker Eddy daran, dass „das universale Lösungsmittel der Liebe“ den Balken auflöst. „Liebe inspiriert, erleuchtet und führt [uns auf] den Weg“ (S16), damit wir den Balken loswerden, der natürlich nichts anderes ist als eine falsche Ansicht, eine Illusion, die uns von der Allmacht der Liebe ablenken will.

Abschnitt 5: Der fünfte Abschnitt gibt uns ein Beispiel dafür, was passierte, als Jesus die Frau sah, die „eine Dauerblutung seit zwölf Jahren“ hatte. Er sah sie mit absoluter Liebe, als ob sie einen strahlenden Heiligenschein hatte. Und sie wurde augenblicklich geheilt. (B14)

Christus Jesus hatte keinen Balken im Auge, kein Hindernis für seine geistige Sicht. Das war der reine Christus - die Vergegenwärtigung der göttlichen Liebe, die ihn befähigte, mit wissenschaftlicher Gewissheit zu heilen. wenn wir die göttliche Kraft des Christus besser verstehen - die reine, bewusste Liebe ohne Balken -, dann können wir heilen, und „die Heilarbeit [wird] in einem Besuch vollbracht werden.“ (S19)

Wir können dem Christus auf dem Weg des augenblicklichen Heilens folgen, indem wir unseren heiligen Strahlenglanz tragen und Andere deutlich ohne einen Balken sehen, der unseren Blick auf die unendliche Vollkommenheit trüben würde. Wenn wir unsere Patienten mit der göttlichen Liebe erreichen, alle unsere Nächsten mit dem strahlenden Heiligenschein sehen, erhalten wir „unmittelbar die göttliche Kraft.“ (S21)

Abschnitt 6: Abschnitt 6 geht von den Worten des Apostels Paulus aus: „... ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur, uns von der Liebe Gottes zu scheiden vermag, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (B15)

Wir können diese Aussage in jeder Situation anwenden, wenn wir danach streben, den Strahlenglanz der Liebe überall im Universum zu sehen, das auch uns einschließt. Zum Beispiel können wir Paulus‘ Worte auf die aktuellen Ereignisse anwenden: Ich bin gewiss, dass weder Einsamkeit, Zweifel, Terror, Viren, zweifelhafte Politik, gegenwärtige Vorgänge, scheinbar in der Zukunft drohende Ereignisse, Waffengewalt, Erderwärmung, noch Identitätsdiebstahl oder religiöse Konflikte uns vom unendlichen Strahlenglanz der allmächtigen Liebe Gottes trennen kann, die uns im Leben Christi Jesu, unseres Wegweisers, gezeigt werden.

Der sechste Abschnitt beschreibt auch, wie Petrus Tabita von den Toten auferweckt. Damit demonstriert er uns die Tatsache, die Paulus gerade angeführt hat, dass die heilende Kraft Jesu Christi aus der göttliche Liebe und nicht aus menschlicher Fähigkeit kam. (B15) So wie Mary Baker Eddy sagt: „Man sollte nicht denken, dass Jesus die göttliche Macht zu heilen nur für eine ausgewählte Anzahl von Menschen oder eine begrenzte Zeitspanne demonstrierte, denn die göttliche Liebe versorgt die ganze Menschheit und zu jeder Stunde mit allem Guten.“ (S20)

Abschnitt 7: Mit dem Abschnitt 7 erhalten wir unseren Marschbefehl: „Heilt die Kranken, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Dämonen aus. Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch.“ (B17) Sollten wir nicht wissen, wie wir diesen Anordnungen folgen sollen, dann können wir diese Wochenlektion noch einmal lesen, denn sie erklärt den Weg, wie wir die heilende Kraft der Liebe mit wissenschaftlicher Gewissheit verstehen und praktizieren können:

Die unendliche Kraft der Liebe kann nicht in den vielen Wassern [der scheinbaren Disharmonie] ertränkt werden. [Goldener Text]

Wir können heilen, wenn wir der Liebe Strahlenglanz bei uns und bei anderen sehen. [s. a. Abschnitt 1]

Wie David können wir unserer Feinde lieben und sie in einem Strahlenglanz sehen.

Wir können Christi Jesu Anweisung folgen und den Traum von einem Balken aus unserer Anschauung von der unendlichen Vollkommenheit mit den Fluten der Liebe hinaus spülen. [Abschnitt 5]

Wie Petrus können wir demonstrieren, dass die heilende Fähigkeit Christi Jesu nicht aus Jesu persönlicher Fähigkeit kam, sondern für jeden von uns da ist, wenn wir die unendliche Liebe verstehen.

Wenn wir Christus Jesus auf dem Weg des Heilens folgen, werden wir unvermeidlich entdecken, dass „Die göttliche Liebe ... unendlich [ist]. Deshalb ist alles, was wirklich existiert, in und von Gott und offenbart Seine Liebe.“ (S30)

*Anmerkung der Übersetzer: Das englische Wort „Halo“ kann verschieden übersetzt werden. Es wird in der Meteorologie und Astronomie auch im Deutschen mit „Halo“ für den Lichthof um eine Lichtquelle verwendet. Es bedeutet aber auch „Heiligenschein“ oder „Glorienschein“. Beide Bedeutungen werden in dieser Übersetzung verwendet. Schließlich bietet sich auch noch unserem Text entsprechend der „Strahlenglanz der Liebe“ an.

[Von Warren hinzugefügt, Cobbey Crislers Kommentar zu Lk 8: 41-48: Jesus bleibt konzentriert, im Multi-Tasking, im Multi-Heilen.

„Hier haben wir zwei Menschen, die ein Problem darstellen könnten. Zwei Menschen, die zur gleichen Zeit Aufmerksamkeit brauchen. Was macht man da? Und so hat es Jesus getan. Zunächst wird er vom Obersten der Synagoge gerufen - mit großer menschlicher Priorität. Jairus ist angesehen und kam zuerst. Und sein Fall ist dringender. Seine Tochter liegt im Sterben. (Lk. 8: 41) Aber Jesus kann nicht direkt zu ihm kommen, denn die Menschen drängen sich in den engen Gassen des palästinensischen Dorfes. Das hier mit „drängen“ übersetzte griechische Wort beschreibt oft eine enge Tuchfühlung bei versammelten Menschen. Jesus wurde von der Menschenmenge fast erdrückt.

Etwas später tadelten die Jünger Jesus im Vers 45, weil er gefragt hatte, „wer hat mich berührt?“ Sie fanden die Frage lächerlich, weil ihn jeder berührte. Das griechische Verb, das hier verwendet wird, sagt, was mit den Körnern zwischen zwei Mühlsteinen passiert. Sie rieben sich tatsächlich aneinander. So eng waren die Menschen zueinander.

Was passierte? Die Frau wollte Jesu Mission nicht aufhalten, aber sie war total verzweifelt, am Ende ihrer Fahnenstange. Und hier erfahren wir etwas über Empfänglichkeit. Gesegnet sind die Menschen in einem solchen Zustand. Gesegnet sind sie, weil ihr Gemütszustand verändert werden kann.

Diese radikale Veränderung des Denkens in der Gegenwart des Christus war es, was Jesus im mentalen Bereich vollzog. Das ist ausreichend, und die Frau fühlt, dass es ihr helfen wird. Sie hat all ihr Geld an die Ärzte verloren [es gab keine Krankenversicherung!] Von Markus erfahren wir, dass es ihr noch schlechter ging - sie hatte keine Wahl mehr. [Mk. 5: 26] Die Berührung des Saumes seines Gewandes war alles, was sie tat. Der Blutfluss, die Dauerblutung, hatte ihr zwölf Jahre lang den Besuch des Tempels verwehrt, ihr die Anbetung dort verweigert. Sie galt als so unrein wie ein Aussätziger. Durch all diese Vorschriften war sie eine Unberührbare, und wer sie berührte, wäre unrein gewesen. Doch stellen wir fest, dass Jesus diese liebe Frau vom Standpunkt Gottes aus willkommen hieß, denn er hat gesagt: „Der Sohn kann nichts aus sich selber tun, sondern was er den Vater tun sieht;“ (Joh 5:19)

In Lukas 8: 48 nennt er diese Frau „Tochter“. Wessen Tochter ist sie? Gewiss nicht seine.Tatsächlich hebt er das Wort Tochter ganz aus der Blutsverwandtschaft heraus. Das war das Problem dieser Frau. Sogar ihre Identität erhebt er über das Blut hinaus.

»Sei getrost, meine Tochter; « sagt er zu ihr. (Vers 48) Seht, wie er das Denken der Frau anspricht. Es geht nicht nur um die kostbare Beziehung zu Gott, sondern auch um Trost. Zwölf Jahre lang hat sie so etwas nicht erfahren. Sie hat ihr ganzes Geld verloren. Sie war dabei, aus der Gesellschaft hinausgeworfen zu werden. Das wäre einer Sünderin gleichgekommen. Die Prostitution war die einzige Überlebenschance für viele Frauen, die einfach aus der normalen Gemeinschaft der Menschen herausgefallen waren, weggeworfen waren. Sie konnte keinen normalen Lebensunterhalt bekommen, wenn sie nicht von einer Familie unterstützt wurde, und dafür gibt es keine Anhaltspunkte.

Jesus ließ auch nicht zu, dass sie in der Annahme vom Platz ging, dass der physische Kontakt mit seinem Gewand irgend etwas mit der Heilung zu tun hatte. Er sagte noch einmal: „Dein Glaube hat dich ganz gemacht.“ (nach der KJV) Die Worte „ganz“ und „heilen“ haben im Angelsächsischen die gleiche Wurzel. Das bedeutet, dass Krankheit etwas nicht Ganzes ist, eine Fragmentierung unseres Seins. Das Heilen ist der Vorgang, der ganz macht.

Diese Gleichsetzung verstehen wir, wenn Jesus uns sagt: „Wenn dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein;“ (Mt. 6: 22, Luther 1912), unteilbar, nicht mitgeteilt, keine Trennung in einfältiges und zwiespältiges Sehen. Es ist diese Einfältigkeit (in einem Gemüt) und Beständigkeit, die Jesus später in unserem Buch zeigt, die dazu führt, dass der Mensch so „ganz“ ist, wie Gott ihn sieht.“

Aus einer Ansprache Cobbey Crislers. „Lukas, der Forscher“.]

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