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Akzeptiere und verteidige den vollkommenen Menschen als den einzigen Menschen!

Kerry Jenkins, C.S., House Springs, MO
Posted Monday, August 29th, 2016

[Akzeptiere und verteidige den vollkommenen Menschen als den einzigen Menschen!]

Metaphysische Ausarbeitung für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion zum Thema:

Der Mensch

für die Woche vom 29. August bis zum 4. September 2016

ausgearbeitet von

Kerry Jenkins, CS, House Springs, MO

001 314 406-0041 kerry.helen.jenkins@gmail.com

Der Goldene Text dieser Woche ist eine deutliche Aussage über die Schöpfung nach dem ersten Kapitel im 1. Buch Mose - kurz und bündig. Warum sollte man mehr brauchen, wenn doch diese Schöpfung vollständig und vollkommen ist? (In der Bibel ist das Wort „vollkommen“ ein anderer Ausdruck für „vollständig“.) Angesichts des folgenden, viel längeren, komplexen und geradezu niederdrückenden Berichts, ist das doch eine interessante Feststellung. Die Materie möchte ihre eigene Wichtigkeit aufblähen, indem sie behauptet, der Mensch sei ein kompliziertes Geschöpf, das von so vielen materiellen Faktoren, von biologischen und emotionalen und von seiner Umgebung bestimmt wird. Die Erfahrung unserer Freiheit - der Frieden, die Weisheit, die Gesundheit und die Unsterblichkeit, die Gott verleiht -, kommt aus dem „unerschrockenen, dem anerkannten Augenschein der Sinne entgegen[-gesetzten]“ Handeln. (S24) Lasst uns das in dieser Woche tun! Seid unerschrocken, und weist die Unwahrheit der materiellen Sinne zurück! Erfasst unsere Vollkommenheit, demonstriert sie, tut es in der Freude, und lobt und preist unseren Vater-Mutter Gott für die Gabe der gerechten, rechtschaffenen und schönen Schöpfung, für den Menschen, dem Herrschaft gegeben wurde!

Das Wechselseitige Lesen bestimmt den Ton für die Themen der Gerechtigkeit, der Rechtschaffenheit und Gleichstellung [des Menschen], die sich durch die ganze Lektion hindurchziehen. Mir gefällt besonders, dass Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit die wahre Grundlage (der Aufenthaltsort) für Gottes Thron oder seine Macht und Regierung sind. Was für eine Grundlage! Und dieses Gefühl der Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit ist im geistigen Dasein des Menschen überall vorhanden. Die Christlichen Wissenschaft erhält die Freiheit von Krankheit, Sünde, Tod, Ungleichheit und Ungerechtigkeit jeder Art. Wenn wir von diesem göttlichen Ursprung ausgehen, sorgen wir dafür, dass die Dinge deutlich, befriedigend und der Gesundheit dienlich sind und Freude verursachen -, dass alles vollständig ist.

Abschnitt 1: Kann die Reflexion etwas anders sein als ihr Original?

Sobald wir davon ausgehen, dass wir voneinander getrennte sterbliche Wesen sind, die von sterblichen Eltern ausgehen, die ihre eigenen Gemüter haben, sind wir nicht länger Reflexionen, sondern „Urheber“. Das ist heute ziemlich allgemein die Auffassung über den Menschen. Kürzlich fand ich in Rückblick und Einblick auf Seite 56 eine faszinierende Feststellung: „Die Sonne sendet Licht aus, aber nicht Sonnen.“ Die naheliegende Schlussfolgerung lautet, dass Gott den Menschen als Ausdruck Seines Seins geschaffen hat, nicht als kleine, von einander getrennte Wesen auf ihren eigenen Umlaufbahnen. Der Schlüssel scheint darin zu liegen, dass wir uns unserer geistigen Identität bewusst sind, so bewusst, dass wir jede einzelne Eigenschaft zurückweisen, die „nicht von Gott stammt.“ (S4) Wir können es uns nicht leisten, entweder stolz auf das persönliche Gefühl der Güte oder der Leistung zu sein oder Enttäuschung oder Schamgefühl wegen unserer Fehler zu haben. Stattdessen können wir uns freuen, dass wir vollständige Reflexionen sind, die nie und niemals von unserem Ursprung, von Gott, getrennt sind.

Abschnitt 2: Wenn wir uns an Gott wenden, finden wir die Gleichheit zum Ausdruck gebracht.

Mir gefällt die Geschichte über die Töchter Zelofhads. Als ich die las, fiel mir auf, dass Mose „ihre Rechtssache vor den Herrn“ brachte. Welch ein machtvolles Vorgehen! Wie oft versuchen wir, Ungerechtigkeiten vor dem Gericht menschlicher Meinungen zu klären? (Auf Seite 192 von Wissenschaft und Gesundheit sagt Mrs. Eddy: „Menschliche Meinungen sind nicht geistlich.“) Und seht, was Gott sagt, vor so vielen Jahren, lange vor der Gleichberechtigung der Frauen oder vor feministischen Bewegungen! Gott gebot Mose, ihnen das Land zu geben. Auch wir können uns direkt an Gott wenden, um etwas über unsere Rechte und Privilegien zu erfahren. Wir müssen nicht darauf warten, dass sich Gesetze oder Regierungen ändern - genau so wenig, wie die Kinder Israel auf das verheißene Land hoffen mussten. (Sie mussten nicht warten; sie hatten einfach Angst, das Land in Besitz zu nehmen, als es ihnen das erste Mal angeboten wurde.) Unsere Freiheit von Ungerechtigkeit, von Ungleichheit jeder Art, wird von unserem liebenden Vater-Mutter Gott gegeben, der uns allen ein volles und göttliches Erbe verleiht. Wir können unsere Gleichheit, unseren von Gott gegebenen Wert, mutig beanspruchen und bewusst akzeptieren.

Abschnitt 3: Die Ehe der männlichen und der weiblichen Eigenschaften macht uns vollkommen/vollständig.

Statt zu denken, dass dieser Abschnitt nur für die buchstäbliche Ehe gilt, lasst ihn uns unter dem Gesichtspunkt der „Vereinigung“ von Eigenschaften sehen, wie sie im Abschnitt S13 und in der ganzen Lektion erwähnt werden. Niemand von uns ist von der Forderung nach Vollkommenheit und Vollständigkeit ausgenommen. Das Beispiel aus den Sprüchen Salomos von der „weisen Frau“ deutet auf die Frau, die „nicht eine einzige Eigenschaft hat, die nicht von der Gottheit stammt.“ (S4) Viele ihrer in diesem Abschnitt beschriebenen Eigenschaften können auch einem guten Mann zugeschrieben werden. Ihre Stärke, Ausdauer, Weisheit, Sorgfalt und so weiter sind göttlich verliehen und für alle verfügbar. „Liebe ist unparteiisch und universal in ihrer Anwendbarkeit und in ihren Gaben.“ (S9) Das bewahrt uns davor, die Suggestion anzunehmen, wir seien für bestimmte Dinge nicht gut genug oder hingen für einige Dinge, die wir nicht können oder verstehen, von anderen ab. Das heißt aber nicht, dass wir alles selber tun müssten; es bedeutetet lediglich, dass alles, was wir erreichen müssen, für uns als Reflexionen Gottes erreichbar ist.

Abschnitt 4: Finde und erkenne Schönheit ohne Materie.

In der „Bibel Lupe“ aus dem Christian Science Sentinel (Ausgabe 29. August – 4. September) wird erklärt, dass Schönheit – wie sie in B17 gebraucht wird – nicht von der Vorstellung von „physischer Lieblichkeit“ herkommt, sondern sich auf das hebräische Wort „noam“ bezieht, das Freundlichkeit, Heiterkeit und Güte ausdrückt. Mrs. Eddy sagt uns, dass „Schönheit und Anmut unabhängig sind von der Materie“ (S20). Wie erkennen wir also diese Art von Schönheit? Wir sehen sie in der Demonstration jener Eigenschaften, die von Gott herrühren. Wir sehen sie in der Liebe, die sich in Güte und Erbarmen, Geduld und Zärtlichkeit ausdrückt. Gemüt, ausgedrückt in Intelligenz und Urteilskraft, Seele ausgedrückt in Kreativität, usw. Das wirklich Ehrfurcht gebietende bei diesen realen Ausprägungen von Schönheit ist, dass jede dieser gerade genannten Eigenschaften unsterblich, ewig, zeitlos ist. So ist es mit dem Menschen, wenn wir sicher gehen wollen, dass wir ihn einzig in dieser Weise beurteilen.

Abschnitt 5: Eigenständiges Handeln erforderlich, um über diesem vollkommenen Menschen zu wachen.

(Vgl. CC PS (B20)

Es ist nicht so, dass wir „irgendwie“ daran denken müssten, dass der vollkommene Mensch die Widerspiegelung Gottes ist. Wir müssen in unserem Bewusstsein darüber wachen, dass wir nicht dem Trommelfeuer der Suggestionen über den Menschen erliegen, das uns das materielle Gedankenmodell hinnehmen lässt.

(Anmerkung des Übersetzers: Der Vers Ps 37:37 lautet in der englischen Bibel deutlich anders als in der deutschen. Die Ausarbeitung bezieht sich auf die englische Version. King James: „Mark the perfect man, and behold the upright: for the end of that man is peace.“ NeueLuther Bibel: „Bleibe fromm und halte dich recht; denn einem solchen wird es zuletzt gut gehen.“) Auch hier ist die „Bibel Lupe“ im aktuellen Sentinel wieder wirklich hilfreich, indem sie die hebräischen Wörter für „mark“ und „end“ präsentiert. („Mark“ kommt vom hebräischenshamar“, was bewachen, beschützen oder achtgeben bedeutet. Das hebräische Äquivalent in diesem Vers für „end“ (acharith) bedeutet Zukunft oder Nachwelt.)

Das heißt, auf diese Weise bewachen, beschützen wir den perfekten Menschen oder geben auf ihn acht. Und wenn wir auf das Ende („end“) dieses Menschen schauen, sprechen wir nicht über seinen Tod, sondern über seine Zukunft oder das Nachleben dieses Menschen. Wenn wir Wache halten über unser Bewusstsein, die Vorstellung vom Menschen als geistig und vollständig bewahren, werden wir erfahren, dass unsere Zukunft oder Unsterblichkeit friedevoll ist! In der Geschichte von der Frau, die achtzehn Jahre verkrümmt war (Zitat B20) führt Jesus ihre „Rechte“ als eine „Tochter Abrahams“ (Gottes Kind) zur Freiheit. Diese Rechte stehen über allen menschengemachten Glaubensbekenntnissen oder Gesetzen, und wir können uns und andere furchtlos gegen solche Tyrannei verteidigen. Unsere gottgegebenen Rechte übertrumpfen jederzeit bürgerliche Gesetze und sogenannte Gesetze der Gesundheit!

Abschnitt 6: Als Widerspiegelung sind Mann und Frau grenzenlos und gesegnet.

Wieder einmal werden wir aufgefordert, unser Selbstverständnis aufzugeben, das in einem materiellen Ursprung begründet ist. Das „zentrale Licht“, von dem alle Widerspiegelung herkommt, ist Gott (S27). Es gibt keine unabhängigen „kleinen Lichter“, kleine „Sonnen“, die aus eigenem Antrieb handeln, mit beschränkten Mitteln und einem materiellen Ende. Wir sind keine „Sonnen“, sondern ewig widergespiegeltes Licht von dem einen „Licht“, welches Gott ist. In dieser Wahrheit finden wir unsere Sicherheit, Unsterblichkeit, Gesundheit, Vollständigkeit, Fehlerlosigkeit.

[Warrens PS aus Cobbey Crislers Einsichten zu Zitat B 20 aus Lk 13: 11-16: Jesu Heilung einer verkrümmten Frau: „Die Verse 10 bis 17 beschreiben eine Heilung, von der nur im Lukasevangelium berichtet wird.

„Zum Vers 11: In der Synagoge ist eine Frau mit Rückgradproblemen. Man beachte, dass Lukas nicht sagt, dass sie ein Gebrechen habe. Lukas, der ein anerkannter Arzt war, hat das nicht einmal als Gebrechen diagnostiziert, sondern als „Geist der Krankheit“ - als ein Konzept, einen Geist, einen Gedanken. „Sie war verkrümmt und konnte sich gar nicht aufrichten.“

zum Vers 12: Jesus kommt und verkündet etwas über die Weiblichkeit, das auf viele Weise anwendbar ist, nicht nur dieses eine Mal. „Frau, du bist von deiner Krankheit gelöst.“ Und im Vers 13 folgt: „... sofort richtete sie sich auf und pries Gott.“

Vers 14: Unglaublich. Der „Oberste der Synagoge“, in der diese großartige Heilung und die Berichtigung eines menschlichen Problems geschah, „antwortete unwillig“. Jesu Erklärung über die Ursache der Krankheit findet sich im Vers 16. In christlichen Gedankengängen sollte es nicht mehr vorkommen, dass Krankheit ihren Ursprung im Denken oder im Willen Gottes hat. Jesus hat sie dem zuordnet, was Gott entgegensteht. Nur ein Gegenteil Gottes könnte dem Menschen etwas auferlegen, was Gott niemals in Seinem vollständigen Menschen erschaffen hat.

Ist das eine neue Theologie? Die Verbindung von Satan und von Krankheit und nicht Gott als Ursache von Verlust, Schmerz oder Krankheit?

Denn wenn das so wäre, so definiert Jesus den Satan als einen Lügner (Joh 8:44). Satan hat diese Frau mit einem Gebrechen gebunden, das sie gebückt macht, nun seit 18 Jahren (Luk 13: 16). Und „Satan ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ So müssen auch Satans Werke Lügen sein. Und wenn sie es sind, dann können sie mental berichtigt werden durch die volle Anerkennung dessen, was wahr ist. Man beachte, dass Satan sie gebunden hatte. Jesus sagt (Joh 8: 32): „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

Es ist ein Wettkampf zwischen der Wahrheit und der Lüge über Gott und Seine Theologie, über den Mann, über die Freu und über die Kinder und über Krankheit. Wenn Satan ein Lügner ist, wird er seinen Charakter niemals ändern. Unsere Vorstellung von Gott mag gestört sein, aber Gott hat sich nicht verändert.“

Auszüge aus einer Aufzeichnung einer Ansprache von Cobbey Crisler mit dem Titel „Das Buch des Lukas: Lukas, der Forscher“.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred und Volker Steinlein u.einigen anderen auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011

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