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Erwarte süße Botschaften der Seele für offene Augen und Ohren!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, August 8th, 2016

[Erwarte süße Botschaften der Seele für offene Augen und Ohren!]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 8. bis 14. August 2016

Thema:

Seele

ausgearbeitet von

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
(+49 351 312 4736),
rickstewartcs@aol.com

Habt ihr schon bemerkt, dass wir immer das hören, was wir hören wollen? Wenn wir Hunger haben, folgen wir dem Ruf zum Essen. Der Ruf des besten Freundes, der uns bittet, zum Spielen herauszukommen, erzeugt ein breites Grinsen. Wenn wir aber mit etwas beschäftigt sind, das wir gerne machen, dann gibt es für den wiederholten Ruf der Mutter oder des Vaters mit der Bitte, den Müll rauszubringen, nicht immer gleich eine Antwort.

Als wir neulich mit dem Auto unterwegs waren und ich mich mit Susanne und unserem Ältesten unterhielt, lauschte unsere Tochter Alma ganz aufmerksam. Die Unterhaltung betraf sie gar nicht, aber sie verstand jedes Wort und erkundigte sich immer wieder nach Einzelheiten. Meine Frau musste lachen und sagte: „Alma, ich finde es erstaunlich, dass du jedes Wort unserer Unterhaltung verstehst, auch wenn es nichts mit dir zu tun hat, aber wenn dich jemand bittet, etwas zu tun, muss man es immer zehn mal wiederholen!“

Wie ihr seht, kommt das überall vor, dass wir die Dinge, die wir hören wollen, auch hören und auch die Dinge sehen, die wir sehen wollen. Sehen und Hören sind Fähigkeiten, die von uns ausgehen und durch unsere Interessen motiviert werden oder durch unser Mögen und Nicht-Mögen. Wir werden in dieser Lektion über die Seele entdecken, dass das wirkliche Hören und Sehen mehr ist, als die Tätigkeit der Augen oder Ohren. Hören und Sehen sind geistige Fähigkeiten, die nicht einfach durch das physische Funktionieren von Augen und Ohren bestimmt sind. Unsere Lektion wird dieses Thema weiter entwickeln -, um die Tiefe des Sehens und Hörens als Fähigkeiten der Seele zu verstehen, Fähigkeiten, die nicht zerstört oder behindert werden können.

Der Goldene Text stammt aus Jesaja 55: „Neigt eure Ohren her, und kommt her zu mir, hört, dann wird eure Seele leben.“ Genau so bringt es auch die englische Amplified Bible zum Ausdruck.

Abschnitt 1: Es gibt nur eine Seele, Gott - nicht viele!

Eine fast allgemein akzeptierte Annahme lautet, dass eine „Seele“ ein ganz kleiner Teil des Geistes ist, der im menschlichen Körper wohnt, eine Art geistiger Teil unserer Identität. Religiöse Lehren haben manchmal die Annahme verbreitet, dass die Seele im Menschen wohnt und nach dem Tod ihren Weg entweder zum Himmel oder in die Hölle findet. Das ist im Grunde ein katholisches Konzept. Auch Elemente des Animismus, der Platonischen Philosophie und anderer Denksysteme haben die Vorstellung von einer Seele aufgegriffen, die sich unabhängig im Menschen befindet und unterschiedliche Herkunft oder abweichende Lebensdauer hat - vom Ewigen bis zum Zeitlichen.

Bei einem Sonntagsschulgespräch berichtete mein Sohn Johan von seinem Religionslehrer in der Schule, dass er den Schülern gesagt habe, die „Seele“ habe ein gewisses Gewicht, dass man gemessen hat, als die Seele den sterbenden Körper verliess. Selbstverständlich war ich ganz schön erstaunt über das, was Johan da erzählte. Aber wir haben ganz schnell gegoogelt und mehrere Hinweise auf ein Experiment gefunden - selbst bis zum heutigen Tag -, das 1901 in Haverhill in Massachusetts stattgefunden hat und 1907 veröffentlicht worden war. Es scheint, ein gewisser Dr. Duncan McDougal habe ein Experiment mit 6 sterbenden Menschen durchgeführt. Bei einem stellte er während des Todesvorgangs einen Gewichtsverlust von 21 gr. fest. Tatsächlich also gründete sich die Behauptung auf die Untersuchung eines einzelnen Patienten. Das Experiment wurde in der New York Times veröffentlicht und wurde so Teil des allgemeinen Wissens dieser Tage. Es wurde immer weiter und weiter verbreitet und oft bestritten. Obwohl es mit keiner echten wissenschaftlichen Methode im Zusammenhang stand, ist diese Theorie immer wieder aufgetaucht und hat schließlich 2016 ihren Weg in den Religionsunterricht an einer Oberschule in Dresden gefunden. Ein gutes Beispiel für Theorien, die nicht auf Tatsachen beruhen, aber im allgemeinen Sprachgebrauch akzeptiert werden. https://en.wikipedia.org/wiki/Duncan_MacDougall_(doctor)

Aber zeigt nicht die Bereitschaft des menschlichen Denkens, solche unsinnigen Ergebnisse als wahr zu anzunehmen und bis in die heutigen Tage zu wiederholen, warum wir darauf bestehen müssen, dass die Wahrheit gesagt wird? Es zeigt die Notwendigkeit, die klärenden Einsichten aus der Bibel und aus unserem Lehrbuch zu verbreiten, die uns das inspirierte Wort der Bibel vermitteln! Die Bibellektion ist ein großartiger Ausgangspunkt dafür. Ihr ganzes Leben lang kämpfte Mary Baker Eddy mit Konzepten, die die Menschheit zum Leiden zu verdammen schienen. Schon als Kind protestierte sie gegen hergebrachte Konzepte der Verdammung und Erlösung, die zu ihrer Zeit vorherrschten, gegen das, was eine unrechtmäßige und unfaire Behandlung ihrer Brüder und Schwestern in der Theologie ihrer Zeit war. Über diese Episoden könnt ihr in ihrer Autobiographie lesen, in Rückblick und Einblick S13 und auch in Erste Kirche Christi, Wissenschafter und Verschiedenes, S 311.

„Im Alter von zwölf Jahren wurde ich in die Kirche der Kongregationalisten (Trinitarier) aufgenommen, der meine Eltern seit einem halben Jahrhundert angehörten. Einige Umstände sind in Verbindung mit diesem Ereignis erwähnenswert. Ehe dieser Schritt unternommen wurde, fühlte ich mich tief beunruhigt durch die Lehre von der Gnadenwahl oder Prädestination; denn ich wollte nicht erlöst werden, falls meine Geschwister zu jenen gezählt werden sollten, die dazu verdammt waren, ewig von der Gegenwart Gottes ausgeschlossen zu sein. So verstört war ich durch die Gedanken, die diese falsche Lehre in mir weckte, daß der Hausarzt gerufen wurde, der mich für fieberkrank erklärte.

Die unbarmherzige Theologie meines Vaters legte großen Nachdruck auf den Glauben an ein Jüngstes Gericht, an die Gefahr ewiger Strafe und an einen gegen Ungläubige erbarmungslosen Jehova; und von diesen Dingen sprach er nun in der Hoffnung, mich von der gefürchteten Ketzerei abzubringen.

Als meine Mutter mir die brennenden Schläfen kühlte, empfahl sie mir, auf Gottes Liebe zu vertrauen; Er werde mir Ruhe geben, wenn ich, wie ich es gewohnt war, im Gebet zu Ihm ginge, um mich von Ihm leiten zu lassen. Ich betete, und ein mildes Leuchten unaussprechlicher Freude kam über mich. Das Fieber war verschwunden, und ich stand auf und kleidete mich an — ich war gesund. Meine Mutter sah es und freute sich. Der Arzt war erstaunt; und der „schreckliche Ratschluß" der Prädestination — wie Johannes Calvin seinen eigenen Glaubenssatz mit Recht genannt hat — verlor für immer seine Macht über mich.“

Wie es in diesem Abschnitt der Lektion gesagt wird: „Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn vertrauen, werden frei von Schuld.“ (B1)

Seele oder Geist bezeichnet die Gottheit und nichts anderes. Es gibt weder eine endliche Seele noch einen endlichen Geist. Seele oder Geist bedeutet nur ein Gemüt und kann nicht im Plural wiedergegeben werden.“ (S1) „Wie das Wort Seele in der Christlichen Wissenschaft gebraucht wird, ist es genau genommen das Synonym für Geist oder Gott; aber ausserhalb der Wissenschaft ist das Wort Seele identisch mit dem Wort Sinn, mit materieller Empfindung.“ (S2)

Abschnitt 2: Seele ist rein und heilig.

Mit diesem Abschnitt beginnen wir, die Wirkungen des wahren Verständnisses der Seele als Gott, Geist, zu ernten. Wie Mrs. Eddy erklärt, ist Seele ohne Sünde, tatsächlich ist sie Gott, und wir sind der Ausdruck dieser Seele. Somit können wir auch erkennen, dass jene Gedankengänge und Handlungen, die wir Sünde nennen würden, tatsächlich nichts anderes sind als eine falsche Annahme, eine falsche Auffassung, der wir gestattet haben, von uns über uns oder andere zu glauben. Und was wir über einen falschen Glauben wissen, wird abgelegt, wenn wir die Wahrheit entdecken. Ist die Erde jemals flach gewesen? Nein. Doch so lange, wie dieser falsche Glaube existierte, hat diese falsche Auffassung die Erfahrung beeinträchtigt.

Zitat S8 sagt: „Seele ist unsterblich, weil sie Geist ist, der kein Element der Selbstzerstörung in sich trägt. Ist der Mensch geistig verloren? Nein, er kann nur eine Wahrnehmung materieller Art verlieren.

Es ist ein Sinn für Sünde, der verloren geht, nicht eine sündige Seele. Das Böse wird durch den Sinn für das Gute zerstört.

Durch die falsche Einschätzung von Seele als im Sinn wohnend und von Gemüt als in der Materie wohnend, verirrt sich der Glaube in eine Vorstellung von zeitweiligem Verlust oder zeitweiliger Abwesenheit der Seele, der geistigen Wahrheit. Dieser Irrtumszustand ist der sterbliche Traum, dass Leben und Substanz in der Materie bestünden, und er ist das direkte Gegenteil der unsterblichen Wirklichkeit des Seins. Solange wir glauben, dass die Seele sündigen könne oder dass unsterbliche Seele im sterblichen Körper sei, können wir die Wissenschaft des Seins niemals verstehen. Wenn die Menschheit diese Wissenschaft versteht, wird sie das Gesetz des Lebens für den Menschen werden — nämlich das höhere Gesetz der Seele, das durch Harmonie und Unsterblichkeit über den materiellen Sinn siegt.“ (311: 8-11, 13-28)

Der praktische Nutzen davon wurde in einer Erfahrung demonstriert, von der ich schon einmal berichtet habe. Jemand, der noch neu in der Christlichen Wissenschaft war, hatte von seinem Lehrer an der Hochschule ein Exemplar von Wissenschaft und Gesundheit bekommen. Er und auch seine Frau studierten mit Begeisterung diese Buch. Dieser junge Mann war aktives Mitglied der Pfingstgemeinde gewesen und dann mit den „Marines“ in den Vietnamkrieg geschickt worden. Was er dort als Mitglied einer Eliteeinheit tun musste,hat ihn sehr bedrückt. Er kam nach Hause, fand Wissenschaft und Gesundheit und bekam eine Art mysteriöser Krankheit. Medizinische Mittel schienen nicht zu wirken, und man machte Blutuntersuchungen, die im „Center of Disease Control“ in Atlanta, Georgia untersucht wurden. Als er die Untersuchungsergebnisse bekam, bedeuteten sie praktisch ein Todesurteil. Sie ergaben eine Art Blutvergiftung, für die es keine medizinischen Mittel gab. Mitten in der Nacht erhielt ich einen Anruf von seiner Frau: „Rick, kannst du bitte für Dicks Seele beten?“ Es schien mir, als ob der Tod vor meinem neuen Freund stand und er große Angst um seine Seele hatte. (Seine Vorstellung von seiner Seele, die wegen seiner Taten in Vietnam in die Hölle verbannt zu sein schien.) Ich betete mit einer einfachen Idee. „Der Mensch ist nicht zum Leiden verdammt. Der Mensch ist rein und heilig, Gottes geliebte Idee. Der Ausdruck der Seele, nicht des Sinnes.“

Zitat S9 lautet: „Das Sein ist Heiligkeit, Harmonie, Unsterblichkeit. Es ist bereits bewiesen, dass eine Kenntnis davon, selbst in geringem Masse, den physischen und moralischen Standard der Sterblichen hebt, die Langlebigkeit steigert und den Charakter läutert und veredelt. So wird der Fortschritt schliesslich allen Irrtum zerstören und die Unsterblichkeit ans Licht bringen.“ (W.u.G. 492:7-12)

Und das geschah: „... die Unsterblichkeit [wurde] ans Licht [gebracht].“ Um 8:30 Uhr am nächsten Morgen kam Dick mit dem breitesten Lächeln, das man sich vorstellen kann, in meine Einfahrt spaziert. Spätere Untersuchungen zeigten, dass sich die Blutvergiftung umgekehrt hatte. Das Institut konnte nicht glauben, dass die Blutproben von beiden Untersuchungen vom gleichen Menschen stammten, aber so war es!

Abschnitt 3: Hörst du zu?

In diesem Abschnitt lest ihr von Samuel und seinem geistigen Lehrer, Eli. Gott rief Samuel. „... der Herr rief Samuel. Er antwortete: »Sieh, hier bin ich!«“ Aber Samuel war sich nicht sicher, was er tun sollte und lief immer wieder zu Eli und fragte: „Was willst du von mir?“ Schließlich wies ihn Eli an zu antworten: ›Rede, Herr, denn dein Knecht hört.‹ (B11) Und Samuel lebte weiter im Dienst Gottes.

Etwas Ähnliches wird über das Leben von Mary Baker Eddy berichtet. Mrs. Eddy beschreibt diese Begebenheit in ihrem Buch Rückblick und Einblick auf den Seiten 8 und 9:

„Viele eigenartige Umstände und Geschehnisse, die mit meiner Kindheit verknüpft sind, drängen sich in den Kammern der Erinnerung. Als ich ungefähr acht Jahre alt war, hörte ich etwa zwölf Monate hindurch wiederholt eine Stimme, die mich dreimal, jedesmal eindringlicher, deutlich beim Namen rief. Ich glaubte, es sei die Stimme meiner Mutter, und einige Male ging ich zu ihr und drängte sie, mir zu sagen, was sie wünsche. Stets war ihre Antwort: „Nichts, mein Kind. Was hast du denn?" Darauf pflegte ich zu sagen: „Mutter, wer hat mich dann gerufen? Ich hörte jemand Mary rufen, dreimal!" Dies ging so fort, bis ich mutlos und meine Mutter bestürzt und besorgt wurde. Eines Tages war meine Kusine Mehitable Huntoon bei uns zu Besuch, und ich saß neben ihr auf einem Stühlchen im gleichen Raum, in dem auch Großmutter war. Da kam wieder der Ruf — so laut, daß Mehitable ihn vernahm, während ich selber nicht mehr darauf achtete. Höchst erstaunt wandte sich meine Kusine mir zu und sagte: „Deine Mutter ruft dich!", aber ich antwortete nicht, bis wiederum der gleiche Ruf dreimal ertönte. Da sagte Mehitable in scharfem Ton:„Warum gehst du nicht? Deine Mutter ruft dich!" Ich verließ nun das Zimmer, ging zu meiner Mutter und fragte sie abermals, ob sie mich gerufen habe. Sie antwortete
wie stets zuvor. Darauf erklärte ich ernsthaft, meine Kusine habe die Stimme gehört und gesagt, Mutter riefe nach mir. Daraufhin ging Mutter mit mir zurück in Großmutters Zimmer und führte meine Kusine in einen angrenzenden Raum. Die Tür war nur angelehnt, und ich lauschte mit verhaltenem Atem. Mutter erzählte Mehitable alles über diese geheimnisvolle Stimme und fragte sie, ob sie denn wirklich Marys Namen in hörbaren Lauten vernommen habe. Meine Kusine antwortete ohne Zögern und bejahte es mit Nachdruck. An jenem Abend las mir meine Mutter vor dem Schlafengehen aus der Bibel die Geschichte von dem kleinen Samuel vor und gebot mir, falls die Stimme wieder rufen würde, zu antworten wie er: „Rede, Herr, denn dein Knecht hört." Die Stimme kam, aber ich fürchtete mich und antwortete nicht. Hinterher weinte ich und betete, daß Gott mir vergeben möge, und nahm mir vor, das nächste Mal zu tun, wie Mutter mir geboten hatte. Als der Ruf wieder ertönte, antwortete ich wirklich mit den Worten Samuels; doch für die materiellen Sinne erklang dieser geheimnisvolle Ruf nie wieder.“

Mrs. Eddy schreibt im Zitat S13 - in einem Absatz mit der Randüberschrift „Kindliche Empfänglichkeit“: „Die Wirkungen der Christlichen Wissenschaft sind weniger sichtbar als fühlbar. Sie ist die „stille, sanfte Stimme“* der Wahrheit, die sich kundtut. Entweder wenden wir uns von dieser Verkündigung ab oder wir lauschen auf sie und steigen höher. Die Bereitwilligkeit, wie ein kleines Kind zu werden und das Alte für das Neue aufzugeben, macht das Denken für die vorgeschrittene Idee empfänglich.“

Abschnitt 4: Seele ausgedrückt durch den Menschen, geistiges Sehen und Hören

[Die Zitate aus Matthäus in diesem Abschnitt zeigen, dass Ergebnisse zu Jesu Religion gehörten.] „Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.“ (B14)

„Und es kamen große Menschenmengen zu ihm, die hatten Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich und legten sie Jesus vor die Füße, und er heilte sie, sodass sich die Menschenmenge wunderte, als sie sahen, dass die Stummen redeten, die Krüppel gesund waren, die Lahmen gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.“ (B15)

Und MBE fasst dies Heilungswerk so zusammen: „Weil der Meister wusste, dass Seele und ihre Attribute für immer durch den Menschen offenbar werden, heilte er die Kranken, gab er den Blinden die Sehkraft, den Tauben das Gehör und den Lahmen die Beweglichkeit ihrer Füße wieder; auf diese Weise brachte er das wissenschaftliche Wirken des göttlichen Gemüts auf menschliche Gemüter und Körper ans Licht und gab ein besseres Verständnis von Seele und Erlösung. Jesus heilte Krankheit und Sünde durch ein und denselben metaphysischen Vorgang.“ (S15)

Hier kommt ihre Definition aus dem Lehrbuch für „Augen. Geistiges Erkennen – nicht materiell, sondern mental.“ (S17)

Meine Familie kann die Tatsache bestätigen, dass durch die Offenbarung der Christlichen Wissenschaft die Tage christlichen Heilens nicht nur auf die Zeit Jesu oder einige weitere Jahrhunderte beschränkt waren. Mit MBEs Entdeckung der Christlichen Wissenschaft und der darauf folgenden Veröffentlichung ihres Buches, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift ist Christi Heilkraft für immer gegenwärtig. Im Jahre 1919 mussten meine Großmutter und mein Großvater zusehen, wie ihr zweites Kind, meine spätere Mutter, ihnen wohl bald genommen werden würde. Im Alter von 18 Monaten litt meine Mutter an einem Fieber und konnte sich nicht bewegen. Der Arzt hatte sein Bestes getan, aber er hatte kaum Hoffnung für das Überleben meiner Mutter. In dem Moment wandte sich meine Großmutter, Tochter tschechischer Einwanderer, an eine andere tschechische Einwanderin und bat sie, für sie zu beten. Diese Dame hatte kurz zuvor ein Exemplar von Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy bekommen, und es leitete ihre Gebete. Aus der Tatsache, dass ich heute hier bin, können Sie das Ergebnis dieser Gebete ersehen; meine Mutter wurde geheilt. Und ihre Eltern begannen die Christliche Wissenschaft zu studieren.

Diese Wissenschaft eröffnete meiner Familie einen ganz neuen Zeitabschnitt. Damals waren mein Urgroßvater und seine Schwester beide blind. Und sie wurden beide mit der Christlichen Wissenschaft geheilt. Nein, die Zeit des christlichen Heilens gilt nicht für vergangene Zeiten. Es gilt auch heute noch und für alle Zeiten, dank unserem geliebten Meister, Christus Jesus und seiner neuzeitlichen Schülerin, Mary Baker Eddy, und all denen, die den Ruf des Christus hörten und darauf mit Heilungen antworteten. Die heilende Kraft in den Seiten von Wissenschaft und Gesundheit ist für jedes hörende Ohr und jedes hungernde Herz benutzbar. Aber wir müssen empfänglich sein wie ein kleines Kind, wissbegierig, lauschend, über das Zeugnis der materiellen Sinne hinausschauend, mit einem geistigen Sinn.

Abschnitt 5: Seele suchen und zum Ausdruck bringen führt zu Heilung.

Unser Meister rief die Zwölf zu sich und gab ihnen Macht, ihr Christus-Verständnis zu verbreiten. „Er rief die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Dämonen und dass sie Krankheiten heilen konnten, und sandte sie aus, um das Reich Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen.“ (B18)

Dann berief er Weitere, „Danach sonderte der Herr siebzig andere aus und sandte sie je zwei und zwei vor ihm her in alle Städte und Orte, wohin er kommen wollte, und sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende. Glückselig sind die Augen, die sehen, was ihr seht.“(B19)

Es ist offensichtlich, dass in den Hunderten von Jahren, seit unser Meister wandelte, lehrte und predigte, sein Evangelium, seine Botschaft, seine guten neuen Gedanken große Verbreitung erfahren haben. Und das Unglaublichste an seinem Evangelium der Liebe ist, dass es im Herzen jedes empfänglichen Hörers aufkeimt. Es ist unmöglich, die Macht des Evangeliums auf eine Gruppe, eine Kirche, ein Land, eine Kultur zu beschränken; sie vermehrt sich einfach mit jedem hörenden Ohr.

Wie Mary Baker Eddy schreibt „Gott ist allumfassend, an keinen Ort gebunden, durch kein Dogma bestimmt, keiner Sekte ausschließlich zu eigen. Für einen nicht mehr als für alle ist Gott als göttliches Leben, göttliche Wahrheit und göttliche Liebe demonstrierbar; und Sein Volk sind jene, die ihn widerspiegeln – die die Liebe widerspiegeln. Noch einmal: Dieses unendliche Prinzip mit seiner allumfassenden Offenbarwerdung ist alles, was wirklich ist oder sein kann; daher ist Gott unser Hirte. Er behütet, führt, nährt und umhegt die Schafe Seiner Weide; und ihre Ohren hören auf Seinen Ruf. Mit den Worten des liebenden Jüngers: „meine Schafe hören meine Stimme; … und sie folgen mir; … und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“(Verm.Schr. S150)

An diesem Wochenende erlebte ich eines der berührendsten Beispiele von „das Evangelium hören“, das mir je begegnete. Ich war mit all meinen Kindern und zwei unserer Nachbarskinder bei einer Countrymusik Freiluftveranstaltung. Hauptsächlich waren wir dort, um einen lieben Freund, Nils Tuxen, zu unterstützen. Einige von Ihnen kennen ihn vielleicht von seiner Mitwirkung bei der Jahresversammlung Der Mutterkirche im Jahre 2003 in Berlin. Nils ist ein Weltklasse-Musiker. Da er fünf Autostunden von uns entfernt wohnt, nutzten wir die Gelegenheit, ihn bei einer Freiluftveranstaltung zu hören, die nur ein oder eineinhalb Stunden entfernt war. Nils war dort als Mitglied einer Begleit-Band (back-up band) für die Hauptband, Charlie McCoy. Charlie ist ein langjähriger Nashville-Musiker, Liederschreiber und Sänger. Er gilt als einer der besten Mundharmonikaspieler. Kurz vor Charlies Auftritt lud mich Nils ein, mit Charlie zu sprechen. Wir standen als Grüppchen hinter der Bühne zusammen. Es machte richtig Spaß, zusammen über unsere alte Heimat und einige seiner Erfahrungen zu sprechen. Während unseres Gesprächs brachte mir Martina, Nils‘ Frau meine Tochter Alma. Sie weinte, Tränen strömten über ihr Gesicht; sie war schmerzhaft hingefallen. Ich tröstete sie, betete still für sie und flüsterte ihr einige Wahrheiten ins Ohr. Und dann sagte Charlie ganz ruhig: „Mein Liebes, wenn ich darf, würde ich Dir gerne ein kleines Lied vorspielen? Er nahm eine Mundharmonika aus seiner Tasche und begann zu spielen. Ich habe in meinem ganzen Leben „Amazing Grace“ nie so seelenerfüllt spielen gehört. Es gab da scheinbar keinen Platz mehr für Verletzung, Schmerz oder Sorgen, als wir zuhörten. Als er aufhörte, sagte er schlicht: „Gott wird alle Verletzungen wegnehmen.“ Und er hatte recht. Alma hatte aufgehört zu weinen und begann zu lächeln, während es für ihren Papa sehr schwierig wurde, nicht zu weinen, da ihm jetzt Tränen über das Gesicht liefen. In diesem Moment wurde, wie soll ich sagen, die reine liebende Christlichkeit ausgedrückt, einerseits im Andenken an John Newton, den Autor von „Amazing Grace“, den befreiten ehemaligen Sklavenschiffskapitän, und andererseits hier durch diesen lieben Mann Charlie, der die Gnade Christi uns umschließen ließ und meine Tochter heilte.

Wir waren nicht überrascht, dass danach Charlie fragte, ob wir zusammen für eine liebe Freundin, Laney Smallwood, an ihrem Hochzeitstag beten könnten. Charlie konnte nicht dort sein, aber er betet ernsthaft, dass ihr Tag gesegnet sein würde und wir alle bekräftigten, dass wo „zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter euch.“

Seele, zum Ausdruck gebracht, heilt, rettet, erlöst und erhebt uns.

Abschnitt 6: Freut euch in den Freuden der Seele

Die Welt braucht gegenwärtig das geistige Sehen und Hören eines jeden von uns. Hören wir auf das, was Gott sagt? Sehen wir, was Gott tut? Es scheint, dass das Weltbild ein überwältigendes Bild von Aufruhr und Elend bietet, aber passt auf! Haltet ein, schaut und hört, was Seele uns berichtet und zeigt, Gott, Seele steht über allem und enthüllt jederzeit Seine Liebe für die ganze Welt und das ganze Universum! Hören wir hin? Schauen wir zu Ihm?

Aussagen von unserem Pastor beruhigen uns:

„Geliebter, ich wünsche, dass es dir in jeder Hinsicht gut geht und du gesund bist, so wie es deiner Seele gut geht.“ (B21)

„Es soll meine Freude an ihnen sein, ihnen Gutes zu tun; und ich will sie treulich, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in diesem Land einpflanzen.“(B25)

„Die Wissenschaft hebt unser Sein unvermeidlich auf eine höhere Stufe der Harmonie und des Glücks. Seele hat unendliche Mittel, mit denen sie die Menschheit segnet, und das Glück würde schneller erlangt werden und sicherer in unserem Besitz bleiben, wenn wir es in der Seele suchten.“(SH28)

Heute gehen meine Gedanken zum CedarS Camp, wo unser letztes Sommerprogramm, das „Familien-Kunst.Camp“ stattfindet. Ich erfreue mich an den seelenerfüllten Gefühlen, von denen ich weiß, dass sie in dieser Woche Teil jeder Aktivität sein werden. Ich denke an all die wunderbaren Erfahrungen, die meine Kinder in diesem Sommer hatten. Mit tiefer Dankbarkeit denke ich an jeden Betreuer, der seine Zeit hergibt, um Gottes kleine Lieblinge Tag und Nacht zu umsorgen. Ich denke an die Mitarbeiter, die auf die Eingebungen von Seele lauschen und ihnen nachgeben, wenn sie ihren Aufgaben mit Hingabe und Liebe nachkommen. Ich denke an die Experten und elterlichen Freiwilligen, die sich bereitfinden, ihre Liebe und Zeit zur Verfügung zu stellen, und so CedarS zu einem noch heilbringenderen Platz zu machen, an dem man sich erfreuen kann. In meinen beiden Wochen als anwesender Praktiker wurde ich Zeuge von etwa 75 tiefen tiefgehenden und einfachen - Heilungen. Es war eine Freude, viele von den Geheilten abzuklatschen, wenn wir uns im Camp über den Weg liefen. Und ich bin dankbar für alle anderen Kurse und Praktiker und die zahllosen Heilungen, die während des ganzen Sommers stattfanden.

Zusammen bemühten wir uns um das Thema dieses Sommers: „Finde Vollständigkeit auf dem Weg der Heiligkeit“. (Jes.35.8)

Vielleicht lässt sich alles zusammenfassen in den Worten, die meine Tochter Alma zitierte, als wir uns bei unseren Sommerreisen einer kleinen Herausforderung gegenübersahen: „Papa, die göttliche Liebe hat immer jede menschliche Not gestillt und wird sie immer stillen.“ Das war für sie ein neuer Satz, den sie im Camp gelernt hatte! Kann man um etwas Mächtigeres als das bitten? Ich danke dir, Vater!

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