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Seht und erkennt das Verschwinden der Begrenzung!]

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Monday, September 12th, 2016

[Seht und erkennt das Verschwinden der Begrenzung!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung der Wochenlektion mit dem Thema

Materie

in der Woche vom 12. bis 18. September 2016

von Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO

Web-Adresse: www.christiecs.com

ccern@mac.com +1 720-331-9356

Einführung: Was ist die Materie?

Wie immer repräsentieren die hier dargestellten Ideen nur eine Möglichkeit, die Bibellektion dieser Woche zu verstehen, und ihr werdet gewiss eure eigene Inspiration finden.

Mary Baker Eddy hat sich der Aufgabe gewidmet, die Materie auseinanderzunehmen, den Glauben an die Materie zu zerstören. „Unter der Oberherrschaft des Geistes“ schrieb sie, „wird man erkennen und bestätigen, dass die Materie verschwinden muss.“ (W.u.G S. 572) Um diese und andere mutige Sätze gegen den Materialismus und die Materie zu verstehen, brauchen wir eine frische Definition dafür, was diese Worte bedeuten. Die Bibellektion dieser Woche über die „Materie“ hilft uns, die Spreu (die Materie) vom Weizen (vom Geist) zu trennen und unser Verständnis vom Verschwinden der Materie zu schärfen.

In seinem Artikel, „Das Verschwinden der Materie“ stellt Nathan Talbot die Frage: „Was meinen Christliche Wissenschaftler tatsächlich mit dem Ausdruck ,Materie“‘? Meinen wir das Verschwinden von Objekten in unserer Umgebung - einen Eimer Farbe, ein Stück Seil oder eine Tüte mit Kartoffeln? „Wenn das so ist“, antwortet er, „dann schweben wir in den Wolken der Theorie, weit weg von unserer gegenwärtigen Praxis ...“ (Aus der DezemberAusgabe 1981 des The Christian Science Journal).

http://journal.christianscience.com/issues/1981/12/99-12/the-disappearance-of-matter)

Dem stimme ich zu. Wenn wir die Materie allerdings als Objekte betrachten, dann mag es in der Tat erschreckend sein, sich das Verschwinden der Materie vorzustellen. Wollen wir wirklich, dass unser Becher mit Erdbeereis verschwindet? Wenn wir die Materie als Objekte sehen, dann wollen wir sie wahrscheinlich nicht verschwinden lassen! Es würde mir nicht einfallen, ein Kind aufzufordern, dafür zu beten, dass seine Legosteine verschwinden. Weiter schreibt Nathan Talbot in seinem Artikel: „Für den christlichen Metaphysiker , der über das Wesen der Wirklichkeit nachdenkt, lässt sich die Materie nicht so einfach als physische Größe bestimmen - nette kleine Packungen, die in Liter, Meter und Kilogramm messbar sind. ,Materie‘ ist tatsächlich ein Terminus, der mit Enge, Eingeschlossen-Sein und Begrenzung zu tun hat; der Begriff weist auf ein Daseinsbewusstsein hin, das von Wänden und Beschränkungen umgeben ist.“

Folgt man dieser Logik, dann ist das Verschwinden der Materie tatsächlich das Verschwiden von Begrenzung und Beschränkung. Wie es Nate Talbot darstellt: „Wenn wir einmal begreifen, dass das Verschwinden der Materie tatsächlich das Verschwinden von begrenztem Denken bedeutet - von Befürchtungen und Unreinheiten und Eigenwille -, dann beginnt sich eine ganz neue Welt (ja, sogar ein neuer Himmel und eine neue Erde) für uns zu öffnen. Wir fangen an, Christus Jesus vollständiger zu verstehen, seine Mission, seine Botschaft und seine Heiltätigkeit.“

In einem Artikel mit dem Titel „Ein unvermeidliches Verschwinden“ erklärt Helen Wood Bauman, CSB: „Die Christliche Wissenschaft offenbart die Wahrheit, dass der Geist kein Universum von endlichen, zerstörbaren Objekten erzeugt, sondern von unendlichen, dauerhaften geistigen Ideen; daher kommt die Forderung dieser Wissenshaft, dass die Materie verschwindet.“ (Aus dem The Christian Science Journal vom Mai 1959)

http://journal.christianscience.com/issues/1959/5/77-5/an-inevitable-disappearance)

Helen Wood Bauman führt auch Beispiele dafür an, bei denen die Materie - ein begrenztes, restriktives Verständnis - einem erweiterten dauerhaften und unendlichen Wissen weicht. In ihrem Artikel aus dem Jahr 1959 gibt sie dafür folgende Beispiele:

  1. „Die Materie als Medizin ist im Verschwinden begriffen, da die Welt erkennt, dass jedes körperliche Gebrechen seinen Ursprung im falschen Denken hat und dass das göttliche Gemüt allein erforderlich ist, um das zu berichtigen. Der Einfluss der Christlichen Wissenschaft auf medizinische Verfahren zeigt sich in den wachsenden Untersuchungen mentaler Ursachen von Krankheit.“
  2. „Im Bereich der Physik beginnt die Materie zu verschwinden, indem sie auf ihre Essenz, auf ihre materielle Kraft, reduziert wird, wodurch ihre Begrenzungen entfernt werden.“
  3. „Die Materie verschwindet [zunehmend] aus sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen des Denkens, während moralische und geistige Werte erkannt werden und die materialistischen Anwendungen und Ungerechtigkeiten einer vergangenen Zeit ersetzt werden.“
  4. „Das schließliche Verschwinden der Materie muss von der Zurückweisung [des Zeugnisses] der körperlichen Sinne abhängen, die die Materie erzeugen und die nur begrenzte Ansichten der von ihnen hervorgebrachten Schöpfung aufnehmen.“

Auch im körperlichen Heilen können wir das Verschwinden der Materie erfahren. Eine körperliche Heilung ist die Verlagerung unseres Denkens von einer materiellen Ansicht - begrenzt, beschränkt, verfallend - zu einer metaphysischen Betrachtung - unbegrenzt, ewig - zum Verständnis der Wirklichkeit. „Wir müssen tief in die Wirklichkeit hineinschauen, statt nur den äusseren [begrenzten] Eindruck der Dinge zu akzeptieren.“ (W. u. G. S. 139: 22-24) Die metaphysischen Gesetze der Vollkommenheit gelten und werden nicht vom materiellen - restriktiven - Sinn begrenzt. Als Jesus den Mann mit der verdorrten Hand heilte, hat er nicht die Hand entfernt, die nach dem metaphysischen Gesetz eine feste und vollkommene Struktur hatte, aber er wies die Abnormalität zurück, die keine Grundlage hatte und nur symptomatisch für die begrenzte, einengende und restriktive Annahme war. Die körperliche Heilung der Hand war die Entfernung des materiellen (begrenzenden) Sinnes davon.

In unserer individuellen Erfahrung bezeugen wir das Verschwinden der Materie, während das begrenzte Verständnis verblasst und eine klarere Vorstellung von der unendlichen expansiven Liebe unsre Gebete erfüllt. In einem Artikel berichtet Mary Alice Rose, CSB vom Verschwinden der Materie in einer körperlichen Heilung: „Das Verschwinden der Ansprüche der Materie“ im Christian Science Sentinel vom 9. Februar 2015:

http://sentinel.christianscience.com/issues/2015/2/117-06/the-disappearance-of-the-claims-of-matter

Nun wollen wir sehen, was wir aus dieser Wochenlektion über des „Verschwinden der Materie“ lernen können.

Der Goldene Text (GT) und das Wechselseitige Lesen (WL): Bringe das Vergehende und Endliche zum Schweigen, um das dauerhafte und unendliche Wort Gottes zu hören!

Der Goldene Text ermahnt uns, das Fleisch zum Schweigen zu bringen, um alles begrenzte und restriktive Denken zum Schweigen zu bringen. Und im Wechselseitigen Lesen

klingt diese Idee wider, um uns daran zu erinnern, den Weg zu bereiten - unser Denken zu öffnen -, die sich erweiternde Ansicht Gottes, des Geistes einzulassen. So lesen wir zum Beispiel: „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unseres Gottes bleibt für immer.“ Mit anderen Worten: Das begrenzte und restriktive Verständnis verblasst, doch Gottes Wort ist ewig und dauerhaft.

Tatsächlich ist Gott nach jeder Definition das Gute, das keinen Anfang und kein Ende hat, das ewig und geistig ist. Gott ist das unbegrenzte Gute, das „Wirkliche und Ewige“. Im Gegensatz dazu ist die Materie „das Unwirkliche und Zeitliche.“ (W.u.G. S- 468)

Abschnitt 1: Ein scharfer Dreschwagen zerstört das begrenzte Denken.

Der erste Abschnitt öffnet mit einer klaren Aussage, die den „falschen Bericht“, eine „falsche Materie“, zurückweist. Wir können diesen falschen Bericht als den falschen Bericht über die begrenzte und endliche Ansicht von unserem Dasein werten, und das ist natürlich etwas, das wir zurückweisen wollen!

Vom Propheten Jesaja erfahren wir, dass wir ein neuer Dreschwagen sind mit extrem scharfen Zacken. Eine mögliche Auslegung ist, dass wir scharfe und präzise Metaphysiker sind, die wach auf die Illusionen begrenzten Denkens achten. Der Vers sagt: „Sieh, ich habe dich zum scharfen, neuen Dreschwagen gemacht, der Zacken hat, um Berge zu zerdreschen und zu zermalmen und die Hügel zu Spreu zu machen.“ (B4)

Da haben wir nun wieder ein Beispiel, bei dem wir nicht an die Materie als Objekt denken sollten. Wollen wir wirklich einen schönen Berg zermalmen? Ist ein Berg etwas Schlechtes? Nein!
Aber dieser Vers sagt, dass scheinbar begrenzte Perspektiven in unserer Erfahrung wie Berge erscheinen mögen und durch unsere Klarheit im Geist, die uns frei gegeben ist, zerschlagen werde können. (B4, B5) In Wissenschaft und Gesundheit lesen wir: „Geist, Gott, hat alles in und aus sich selbst erschaffen. Geist hat niemals Materie [ein begrenztes Verständnis von der Wirklichkeit] erschaffen.“ (S1) Der nächste Vers lautet: „Was Materie [Begrenzung] genannt wird, manifestiert nichts anderes als eine materielle [begrenzte] Mentalität. Weder die Substanz noch die Manifestation des Geistes können durch die Materie [ein begrenztes Verständnis] erlangt werden. Geist ist positiv. Materie [Begrenzung] ist das Gegenteil von Geist, die Abwesenheit des Geistes. (S2) Ich fordere euch auf, als Versuch neue Wörter für die Materie einzusetzen, während ihr diese Lektion lest, damit ihr klar wie ein scharfer Dreschwagen das begrenzte Denken - auch als nutzlose Spreu bezeichnet - durchschneidet.

Für mich dient diese Übung dazu, oft gelesene Sätze wie frische neue Sätze in meinen Gebeten zu erhalten, wie bei diesem hier: „Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie.“ (S4)

2: Das Verschwinden von Hass und Heidentum.

Im zweiten Abschnitt erinnert uns die Geschichte von Daniel in der Löwengrube daran, dass die göttliche Liebe uns unter allen Umständen beschützt. Und im Zusammenhang einer Bibellektion über das Verschwinden der Materie, wird die Zerstörung eines begrenzenden und einengenden Verständnisses vom Wesen des Hasses offenbart. Die Löwen sollten ja Daniel vernichten, aber seine Treue gegen den göttlichen Geist und seine Weigerung, sich der Furcht zu ergeben, erhoben ihn über die Bedrohung der Vernichtung. Und das reichte Darius, um jedermann aufzufordern, den hebräischen Gott anzubeten.

Die Löwen, denen Daniel begegnete, waren nicht zahm. Nachdem Daniel sie überlebt hatte, warf der König Darius die Politiker, die Daniel verleumdet hatten, den Löwen vor, „und bevor sie auf den Boden hinabkamen, ergriffen sie die Löwen und zermalmten alle ihre Knochen.“ (Dan 6: 25) Damit gingen die Löwen über ihren normalen Hunger hinaus. Dieser blutige Teil der Geschichte ist in unserer Lektion ausgelassen, aber er ist wichtig, weil er zeigt, wie der „scharfe Dreschwagen“ die Feinde des Herrn zu bildlicher Spreu machte. Wir mögen ein netteres Ende vorziehen, bei dem die Löwen gezähmt werden und bei dem Darius den Politikern vergibt, aber dies ist eine Geschichte des alten Testaments, und wie die Zacken, die die „Berge zerdreschen, und zermalmen“, stellten die Zähne der Löwen sicher, dass kein Hass übrig blieb.

Was ermöglichte es Daniel, eine friedliche Nacht bei diesen grausamen Löwen zu verbringen? Mary Baker Eddy erklärt: „Durch das Verstehen der Herrschaft, die Liebe über alles hat, fühlte sich Daniel in der Löwengrube sicher und bewies Paulus, dass die Schlange unschädlich war.“ (S10) Daniel sah keinerlei Begrenzung für die Harmonie. Das Verständnis, dass die göttliche Liebe alles regiert, half ihm, das Verschwinden alles Hasses und Heidentums zu bezeugen.

Abschnitt 3: Das Verschwinden von Krankheit und Tod.

Im dritten Abschnitt lesen wir von Hiskia, dass er todkrank war, und dass er den Propheten Jesaja rief. Jesaja erkannte, das Hiskia schwer krank war und sagte ihm, er solle seine Angelegenheiten regeln. Aber Hiskia betete wie ein Anwalt, der gegen ein ungerechtes Urteil angeht. Er sagte, er sei ein gerechter Mensch, der die Krankheit nicht verdient hat. Dann sprach Gott mit Jesaja und ließ ihn wissen, dass Hiskias Gebete erhört und beantwortet worden waren. (B9)

Ich schätze die Vorstellung, dass wir Christliche Wissenschaftler eher gute Anwälte als Ärzte sind. Wie ein Anwalt verteidigen wir die Wahrheit, dass wir unbegrenzte Gesundheit besitzen. Wir erheben uns für die Gerechtigkeit und treten für die Sache der Wahrheit ein. Wir verwenden das göttliche Gesetz, um unser grenzenloses Dasein zu belegen und verteidigen uns gegen falsche Behauptungen. Genau das tat Hiskia. Er arbeitete wie ein Anwalt und verteidigte sein Anrecht auf Gesundheit. Er verlangte Gerechtigkeit: „Ich bin ein Gerechter und verdiene Gesundheit, Erlösung.“

Wenn wir Hiskia als Anwalt sehen, der gegen ein ungerechtes Urteil angeht, dann haben wir hier ein paar Tatsachen, die er vorgebracht haben mag, während er für seine Sache eintrat.

„Gib die Existenz der Materie [eines begrenzten Dasein] zu und du gibst zu, dass Sterblichkeit (und folglich Krankheit) sich auf Tatsachen gründet. Verneine die Existenz der Materie [eines begrenzten Daseins] und du kannst den Glauben an materielle [begrenzte] Zustände zerstören.“ (S16)

„Bestehe auf den Tatsachen der Christlichen Wissenschaft: dass Geist Gott ist und deshalb nicht krank sein kann; dass das, was Materie [beschränktes Verständnis] genannt wird, nicht krank sein kann; dass alle Ursächlichkeit Gemüt ist, das durch geistiges Gesetz wirkt. Dann behaupte deine Stellung mit dem unerschütterlichen Verständnis von Wahrheit und Liebe, und du wirst siegen. Wenn du den Zeugen, der gegen deine Verteidigung auftritt, zum Schweigen bringst, zerstörst du den Augenschein, denn die Krankheit verschwindet.“ (S18)

Abschnitt 4. Materie (Begrenzung) und Geist (unbeschränktes Sein) können sich nicht vermischen.

Der vierte Abschnitt warnt uns vor der Versuchung, Materie und Geist zu vermengen. Wenn wir vorsichtig sind bei der Definition von Materie, wird es immer schwieriger, sie mit Geist zu vermengen. Geist ist unbegrenzt, die Materie ist begrenzt. Wie könnte es etwas geben, das gleichzeitig unbegrenzt und begrenzt ist? Eine andere Möglichkeit, diese Vorstellung zu illustrieren ist, dass sich Licht (Geist) und Dunkelheit (Begrenztheit) nicht berühren. Und bei Jesaja lesen wir „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen.“ (B13) Jesus erzählt das Gleichnis von dem Unkraut (begrenzender, einengender Begriff von Leben) und dem Weizen (fruchtbar/nützlich/Wahrheit/geistiger Sinn), um zu zeigen, dass wir die beiden auseinanderhalten müssen, damit sie sich nicht vermengen. Während die Knechte in dem Gleichnis sich darüber zu sorgen scheinen, wo das Unkraut (begrenzt/einengend), herkommt, scheint der Hausvater nicht besorgt zu sein. Der Hausvater weiß, dass, wie das Unkraut und der Weizen wachsen – so wie wir Fortschritte machen – es immer deutlicher werden wird, was das Unkraut und was der Weizen ist. Die Sorte Unkraut, auf die sich Jesus bezog, wird beim Reifen schwarz, so dass sie zur Erntezeit absolut nicht wie Weizen aussieht.

Mary Baker Eddy definiert: „Unkraut. Sterblichkeit; Irrtum; Sünde; Krankheit; Leiden; Tod“. (S20) Und sie erklärt, dass, während wir uns einer immer weniger begrenzten Sicht der Wirklichkeit nähern, unser verbesserter geistiger Sinn das Unkraut (Sterblichkeit, usw.) und den Weizen (ewiges Leben) in unserer Ernte-Erfahrung immer deutlicher macht. (S21)

Mary Baker Eddy versichert, dass man geradeso gut Feuer und Eis mischen kann, wie Geist und Materie. Versuche dies einmal! Die Schlange (täuschende und begrenzende Sinne) mag behaupten, dass sich Eis und Feuer mischen, oder Unkraut (das Böse) und Weizen (das Gute) vermengen kann, aber „Jesu Demonstrationen trennen das Unkraut vom Weizen und entfalten die Einheit und die Wirklichkeit des Guten sowie die Unwirklichkeit, das Nichts, des Bösen.“ (S23) Jesus bewies die Macht des scharfen Dreschwagens der reinen Metaphysik, der Christus-Wahrheit.

Abschnitt 5: Triumph über begrenztes Verständnis.

Der fünfte Abschnitt macht deutlich, dass, wohin wir auch gehen, was immer wir tun, wir davon ausgehen können, dass die unbegrenzten Gesetze des Gemüts uns unterstützen. Wir können nicht über die Gesetze des unbegrenzten Geistes/Gemüts hinausgehen. „Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, dann würde mich doch deine Hand dort führen und deine Rechte mich halten.“ (B18)

Um diese Idee zu belegen, dass wir nicht über die Gesetze des unbegrenzten Geistes/Gemüts hinausgehen können, haben wir das Beispiel von Jesus, der auf dem Wasser wandelte, und so zeigt, dass es möglich ist, die „Flügel der Morgenröte“ zu haben, wo ein wahres Verständnis vom unbegrenzten Geist „mich halten“ wird.

Die Geschichte von Jesu Gang auf dem Wasser erhärtet weiter die Punkte aus Abschnitt Vier, dass Geist und Materie sich nicht vermischen können. Jesus zeigt, dass wir mit einem völlig geistigen (unbegrenzten) Sinn unseres Seins hoch über dem physischen Sinn gehen können – indem wir einen metaphysischen Sinn beibehalten. Die scheinbaren Begrenzungen von Schwerkraft und Wasser hatten keine Macht über Jesu reinen Sinn von einer grenzenlosen, unbeschränkten Wirklichkeit. (B21)

Es geht in dieser Geschichte nicht um einen physischen Körper, der sich in wundersamer Weise auf physischem Wasser aufhält. Es geht um die Demonstration eines metaphysischen Verständnisses, das sich über einen begrenzten Sinn davon erhebt, was möglich ist, um den Jüngern zu beweisen, dass es nur ihr begrenzter Sinn für das Mögliche war, der es ihnen unmöglich machte, auf dem Wasser zu ihm (Jesus) zu kommen.

Die folgenden Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit erklären diese Ideen ganz genau: „In direktem Gegensatz zu den materiellen [begrenzenden/einschränkenden] Gesetzen ging Jesus auf dem Wasser, speiste die Menschenmenge, heilte die Kranken und weckte die Toten auf. Seine Taten waren die Demonstration der Wissenschaft, die die falschen Ansprüche des materiellen [begrenzten] Sinnes oder Gesetzes überwindet.“ (S24)

„Gehorsam gegen das materielle [begrenzte] Gesetz verhindert den vollständigen Gehorsam gegen das [geistige] Gesetz – das Gesetz, das materielle Zustände überwindet und die Materie [ein eingeschränktes Verständnis] dem Gemüt [einem vollkommenen Bewusstsein der Wirklichkeit] unterwirft.“ (S25)

„Wir wandeln auf Kräften. Entferne sie und die Schöpfung muss zusammenfallen. Das menschliche [begrenzte] Wissen nennt sie Kräfte der Materie [Beschränkung]; aber die [unbeschränkte] göttliche Wissenschaft erklärt, dass sie völlig dem göttlichen Gemüt angehören, diesem Gemüt innewohnen, und gibt ihnen so den Platz und die Klassifizierung wieder, die ihnen rechtmäßig zustehen.“ (S27)

Abschnitt 6 Verschwinden von Begrenzung, Ausdehnung des unbegrenzten Guten.

In dem sechsten Abschnitt finden wir einen Bibelvers als Wiederholung aus dem Wechselseitigen Lesen: „Das Gras ist verdorrt und seine Blüte abgefallen, aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“ (B24) Mit anderen Worten, die eingeschränkte Sicht auf Schönheit und Sein verblassen, aber das Wort Gottes – die unbegrenzte und ewige Substanz – sind ewig. Wenn wir uns auf Christus ausrichten – unser Bewusstsein von Gott/Wahrheit – werden wir sehen, wie das Unkraut (das begrenzte Verständnis) immer deutlicher hervortritt, und wir können uns an der Ernte des Weizens (dem unbegrenzten Sein) erfreuen. (S29)

Tatsächlich gibt es nur eine Wahrheit. Wahrheit ist absolut, es gibt keine Zwischenposition, kein Vermischen des unbeschränkten mit dem Beschränkten. „Diese mutmaßliche Partnerschaft (die Vermischung von Geist und Materie) ist bereits überholt, denn die Materie(begrenztes Verständnis) verschwindet, wenn sie im Lichte der göttlichen Metaphysik geprüft wird.“ (S30)

Wir alle sind kräftige Dreschinstrumente, die das Unkraut (nutzloses, beschränktes Denken) ganz natürlich entfernen und dem Weizen zuneigen (einem immer höheren Verständnis des unendlichen Guten). So wie sich unser Sinn von der unbegrenzten Wirklichkeit des Gemüts erweitert, werden wir nicht nur Zeuge des Verschwindens von Begrenzung, sondern wir werden uns der zunehmenden Zahl wundervoller Ideen um uns herum bewusst. Wie Mary Baker Eddy schreibt, „Wenn die Sterblichen korrektere Anschauungen über Gott und den Menschen erlangen, werden zahllose Dinge der Schöpfung sichtbar werden, die vorher unsichtbar waren.“ (S31) Das heißt für mich, dass, wenn wir Gedanken von Spreu (Nutzlosigkeit) oder Unkraut (Begrenzung/Beschränkung) verwerfen, wir mehr Weizen (Klarheit, geistiges Verständnis) finden und uns über unsere Ernte-Heilung-Auferstehung freuen. Mit all diesem wundervollen Weizen, können wir uns freuen, wenn wir sagen, „Unser tägliches Brot gib uns heute“.

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