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Dürsten nach dem wahren Ursprung

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, January 9th, 2017

[Dürsten nach dem wahren Ursprung]
Metaphysische Anwendungsideen zur Christlich-Wissenschaftlichen Bibellektion zum Thema “Leben”
für die Woche vom 9. bis 16. Januar 2017

Von Craig L. Ghislin, C.S.

Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)

craig.ghislincs@icloud.com / (630) 830-8683

Im Goldenen Text erklärt der Psalmist, dass seine Seele nach dem lebendigen Gott dürstet. Durst ist kein Luxus. Es ist eine Notwendigkeit zum Leben - ein starkes, natürliches Verlangen. Sicherlich, mancher Durst ist fehlgeleitet, wenn er auf materielle Mittel abzielt, um Erfüllung zu erlangen. Wahre Erfüllung kommt aus der wirklichen Quelle aller Dinge - Gott. Daher sucht der Psalmist nicht nach Symbolen und Abbildern. Er dürstet nach dem wahren Ursprung - dem „lebendigen“ und wahren Gott. Götzendienst ist zufrieden mit Symbolen und Zeichen, die scheinbar machtvoll sind, tatsächlich aber überhaupt keine Macht besitzen.

Der Theologe John Calvin (1509-1564) machte diese scharfsinnige Feststellung: „…Wenn wir uns Gott als irgendwo anders vorstellen, als er uns selbst in seinem Wort erklärt hat, ...oder wenn wir irgendeine plumpe oder irdische Vorstellung seiner himmlischen Majestät in unseren Gedanken formulieren, dann erfinden wir nur für uns selbst Bilder unserer Visionen, die die Glorie Gottes verzerren und seine Wahrheit in eine Lüge verwandeln.“

Lasst uns beim Studium der aktuellen Wochenlektion daran denken, dass wir Leben nicht durch gelegentliches Studieren, oder durch materielle Symbole, Mittel und Methoden finden können. Richten wir doch unser ganzes Sehnen und Streben nach dem Verständnis von Gott als Leben, und verwenden wir das in unserer täglichen Erfahrung.

Das Wechselseitige Lesen führt das Thema fort - Gott zu erkennen als den einzig wahren und lebendigen Gott, der Himmel und Erde schuf. Alle anderen sogenannten Götter sind nur leere Symbole eines wechselhaften menschlichen Glaubens. Doch der wahre Gott ist kein Symbol. Er ist Leben selbst, unveränderlich und ewig.

Der Psalmist preist Gott nach der Errettung aus einer lebensgefährlichen Situation. Er verspricht, sich für den Rest seines Lebens an Gott zu wenden. Die Formulierung „..hatten mich getroffen“, bedeutet seine Entdeckung auf der Flucht. Er wurde verfolgt und gefangen. Als er um Hilfe rief, war Gott da für ihn, um ihn zu befreien. Er sagt: „Denn du hast meine Seele aus dem Tod gerissen, mein Auge von Tränen befreit, meinen Fuß vor dem Gleiten bewahrt.“ Wer schon einmal in Lebensgefahr gewesen ist, weiß genau, wie sich der Psalmist fühlt.

Vor einigen Jahren hatte ich eine solche Erfahrung. Die Geschichte an sich ist zu lang, um sie hier ganz wiederzugeben, aber es war eine fünfmonatige Herausforderung, die Probleme umfasste wie einen kollabierten Lungenflügel, einen Gewichtsverlust von 20 Kilo in einer Woche und eine ganze Reihe weiterer Probleme. Durchweg während dieser Zeit hielt ich daran fest, dass Gott meine Gesundheit ist, und dass ich in Ihm und durch Ihn existiere.

Was ich dabei verstandesmäßig weiß oder nicht, spielt keine Rolle. Doch was ich im Innersten meines Herzen weiß, kann nur auf dem, was Gott weiß, eine richtige Basis haben. Das allein spielt eine Rolle - ein vollkommenes Vertrauen auf die Tatsache, dass Er mich kennt. Psalm 116 beschreibt genau meine Gefühle, als ich die Heilung erkannte.

Achten wir auch darauf, dass die letzte Zeile, „Ich werde vor dem Herrn leben im Land der Lebendigen“, eine bewusste Entscheidung für Leben ist. Es ist extrem wichtig, dass wir niemals dem Bösen nachgeben. Wir wählen Leben und dabei bleiben wir. Genau das habe ich getan, und deshalb bin ich hier, um darüber zu berichten.

Abschnitt 1: Wissen, wo wir herkommen

Hiob und Elihu waren gleichgestellt. Sie beide waren Produkte Gottes schöpferischen Mandates. Elihus Worte (B1) sind zwar ein Vorwort zur Verteidigung seiner Position in der Diskussion, aber sie sind auch ein guter Ausgangspunkt für uns. Es ist eine geistige Tatsache. Gott erschafft uns all. Manche Bibelkommentare betrachten „Tag“ und „Nacht“ (B2) als Metaphern für erfolgreiche und sorgenreiche Zeiten. Aber wir können diese Begriffe auch wörtlich nehmen. In einer Welt ohne Elektrizität waren die Nächte sehr dunkel, und viele glaubten, dass die Dunkelheit vom Bösen beherrscht und mit der Dunkelheit eine Reihe bösartiger Geister kommen würde. Daher ist der Psalmist komplett unverblümt in seiner Erklärung, dass Gott zu allen Zeiten, Licht und Dunkelheit, gegenwärtig ist. Zitat B3 versichert uns, dass Gott unsere Seelen am Leben erhält und unsere Füße nie gleiten lässt.

Unser Lehrbuch macht ganz klar, dass die einzigen Wirklichkeiten in der göttlichen Wissenschaft - in Wirklichkeit - Leben, Wahrheit und Liebe sind (S1). Der ganze erste Abschnitt unterstreicht mit Nachdruck die Tatsache, dass Gott das EINZIGE Leben und Gott nicht rätselhaft, sondern erfassbar ist, und dass Gott durch Heilung demonstriert werden kann. (S2).

Während jener schwierigen Zeit, von der ich vorher sprach, in den dunkelsten Stunden ließ ich immer mehr die Tatsache in meinen Gedanken zu, dass Gott mein Leben ist und dass Er mich kennt. Das stärkte meinen Glauben und mein Vertrauen, wie es nur das Verständnis von Gott kann (S3). Das gilt für jeden. Es gibt nichts außer Gott und Seinen Ideen. Es gibt keine Weisheit, keine Wahrheit, keine Lieblichkeit, kein Leben und keine Güte außer jener, die von Gott kommt (S4).

Abschnitt 2: Die göttliche Autorität erhält alles Leben

Der Psalmist berichtet uns, dass Gottes Güte reicht, so weit der Himmel - sein Gesetz ist die höchste Autorität - ist und dass Gott für Mensch und Tier gleichermaßen sorgt. Auch vergleicht er Gott mit „der Quelle des Lebens“. Manche Bibelkommentare weisen auf die besondere Bedeutung von Quellen im Wetterklima des Nahen Ostens hin, doch Theologe Adam Clarke (ca. 1760-1832) sieht die „Quelle des Lebens“ als eine Anspielung auf die „Adern unseres Lebens“. Er schreibt: „Wie das Herz, durch die große Aorta, das Blut in die entferntesten Bereiche des Körpers verteilt, so … bringt Gott die lebensspendenden Ströme seiner versorgenden Güte in alle Welt und zu seinen Schöpfungen…“.

In einem Kurs zur Bibelgeschichte, den ich auf dem College belegt hatte, waren alle geschockt, als sie erfuhren, dass die Person Daniels wahrscheinlich eine Legende und eine aus mehreren Personen zusammengesetzte Figur ist. Nach meiner Erinnerung gründete sich das Hauptargument seinerzeit gegen eine reale Existenz von Daniel auf geschichtlichen Nichtübereinstimmungen, die es für ein einziges Individuum, Daniel, unmöglich gemacht hätten, unter all den erwähnten Königen zu dienen. Ich überprüfte kurz, ob sich seit meinen frühen College-Tagen diesbezüglich etwas geändert hätte. Die Wissenschaftler diskutieren noch immer, jedoch von einer leicht geänderten Basis aus.

Der seit kurzem im Ruhestand lebende Pastor Robert L. Deffinbaugh aus Richardson, Texas, präsentiert eine interessante Analyse der Themen, online zu finden unter: https://bible.org/seriespage/1-daring-believe-daniel. Er kommt zu folgendem Schluss:

„Die Person Daniel versorgt den Christen mit dem Vorbild eines gottesfürchtigen Menschen, von seiner Jugend bis zum Ende seines Lebens. Er führt vor, wie ein Christ ein rechtschaffenes Leben in einer unmoralischen Welt führen und selbst als Minderheit eine Wirkung auf die Gesellschaft, in der er lebt, haben kann. Er ist das Beispiel eines Mannes, der gelernt hat, ganz allein für Gott einzustehen zu einer Zeit, wo dies gefährlich war. Wir können von ihm viel lernen über Standfestigkeit in Zeiten des Leides und der Widrigkeit, über die Führerschaft und Souveränität Gottes. Daniel ist ein Zeichen, das uns erinnert, dass Gott uns treu bleibt, selbst wenn der Mensch untreu wird. Daniel zeigt, wie Gott in unserem Leben wirken kann, selbst durch jene, die ungläubig sind und jene, die gegen Gottes Volk sind.“

Wenngleich extremer, war doch Daniels Situation ähnlich den Umständen, die viele von uns heute bewältigen müssen. Vielerorts in der Welt sind Christliche Wissenschaftler auf sich allein gestellt, da kann es sich schon so anfühlen, als ob wir massiv in der Unterzahl sind. Wie Daniel bemühen sich die meisten Christlichen Wissenschaftler darum, in ihrer Arbeit das Beste zu leisten. Sie legen alles daran, ein moralisches, charakterfestes Leben zu führen. Wie auch Daniel sind viele von ihnen aus den verschiedensten Gründen Opfer neidischer Arbeitskollegen geworden, welche es darauf angelegt hatten, sie aus dem Weg zu räumen. Wir kommen zwar nicht unbedingt in eine Löwengrube, aber es kann sich schon so anfühlen, als ob Raubtiere ganz begierig darauf sind, uns zu erledigen.

Mrs. Eddy lehrte uns, dass wir im Angesicht des Bösen das „Was“ anstelle des „Wer“ behandeln sollen. Was also ist es, dem Daniel sich gegenüber sieht? Er sieht sich konfrontiert mit Eifersucht, Neid, Ungerechtigkeit, Todesgefahr, Intrigen, Niedertracht, Rufmord, und einer Menge weiterer Probleme, die alle sein Leben von den Launen anderer abhängig zu machen scheinen (B5). Insbesondere versuchten Daniels Feinde ihn auf Grund seiner religiösen Praktiken festzunageln. Solchen Angriffen können wir uns manchmal auch ausgesetzt sehen. Man möchte denken, man kann mit den Leuten reden, aber manchmal ist es wie mit hungrigen Löwen, da ist Vernunft keine Option. Was machen wir dann? Wie schon Daniel wenden wir uns mit ganzem Herzen an Gott, der nicht nur uns errettet, sondern auch jene, die uns zu bedrohen scheinen.

Unser Lehrbuch versichert uns, dass Gott das Leben aller - auch der Bestien - erhält (S5). Wie zuvor erwähnt kann „Bestien“ mehr als Tiere bedeuten. Auf jeden Fall schließt unsere Führerin Tiere wortwörtlich ein und bringt sie unter dem Schutzschirm der göttlichen Liebe. Wenn Daniel real wäre, und sich hungrigen Löwen in ihrer Grube gegenüber sähe, dann würde er sich sicherlich in inniges Gebet und Gewissensprüfung vertiefen. Es wäre ihm vielleicht so vorgekommen, als ob die trügerischen Kräfte des Bösen gute Menschen in Fesseln legen und die Gerechtigkeit übertrumpfen können. Manchmal scheinen materielle Gesundheitsgesetze eine derartige Macht zu haben. Wenn das wahr wäre, wäre es entmutigend, wie unser Lehrbuch besagt (S6). Aber Gottes Gesetz annulliert den materiellen Glauben. Wenn wir die göttliche Wissenschaft verstehen, werden falsche Gesetze aufgelöst und machtlos (S7).

Im Gebet mag Daniel tief in sich selbst hineingeschaut haben, um sicherzugehen, dass er Gott vollkommen treu wahr. Indem er dies war, konnte er nicht dafür bestraft werden, dass er seinem Gott diente. Wir werden aufgefordert, in unsere Herzen zu schauen, um unseren eigenen Gehorsam zu messen (S8). Daniel war in Sicherheit, weil er um seine Unschuld wusste, wie auch der betrogene König und die wilden Tiere vor ihm. Böswilligkeit und Hass konnten letztendlich nicht über die Macht der Liebe siegen (S9).

Wenn wir konfrontiert sind mit Neid, Boshaftigkeit, Betrug und einem abgekarteten Spiel, können wir uns an diese Lektion von Daniel erinnern. Gott ist die einzige Macht über allem und Alles (S10).

Abschnitt 3: Wahre Weisheit und Verständnis führen zu Leben

Wenn wir über den Charakter von Daniel nachdenken, können wir erkennen, dass seine Hingabe nicht oberflächlich war. Die Liebe zu und der Dienst an Gott waren tief in seinem Wesen verankert. Weisheit und Verständnis, so lautet es in Sprüche (B6), bringen Glück und Frieden wie ein „Baum des Lebens“.

Albert Barnes (1798-1870) weist darauf hin, dass der Baum des Lebens genau neben dem Baum des Wissens steht, welcher zum Tod führt. Wahre Weisheit heißt zu wissen - nicht zu theoretisieren - und so, wie Daniels Wissen ihn erhalten hat, werden auch wir Leben durch Verständnis finden.

Im Schutz der Dunkelheit kommt Nikodemus zu Jesus und berichtet ihm, dass die religiösen Machthaber „wüssten“, dass Jesu’ Wirken auf seine Gemeinschaft mit Gott hinweist. Doch Jesus antwortet, dass mehr erforderlich ist als eine Zurkenntnisnahme. Um ihn wirklich zu kennen und das Königreich Gottes zu sehen, muss man wiedergeboren werden (B7). Eine solche Wiedergeburt impliziert einen fundamentalen Wechsel im Denken. Uns muss klar sein, dass wir nicht in die Materie hinein geboren worden sind und nie sein werden. „Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.“ Johannes erster Brief erklärt ebenso unmissverständlich: „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus.“ (B8)

Der schottische Baptistenprediger und Zeitgenosse Mrs Eddys, Alexander MacLaren (1826-1910) schreibt: „…von Gott zu wissen ist eines, Gott zu kennen etwas ganz anderes…. Von Gott zu wissen ist Theologie, ihn zu kennen ist Religion…Er gibt uns keine genaue Theologie, sondern eine liebevolle Freundschaft.“ Diese Freundschaft wird nur durch hingebungsvolles Leben demonstriert.

Jesus war das Paradebeispiel dafür, und er erwartet, dass andere seinem Beispiel folgen würden. Er wies alle physikalischen Gesetze vollständig zurück, denn er wusste, ohne Zweifel, dass Gott der einzige Gesetzgeber und Schöpfer ist (S11). Wir können auf dieses Verständnis hinarbeiten, wenn wir realisieren, dass das materielle Leben keine „reale Existenz“ ist, nicht einmal vorübergehend. Das materielle Leben ist nichts anderes als eine „falsche Daseinsauffassung“ (S12). Indem wir verstehen, dass wir vielmehr auf einer geistigen, anstatt auf einer materielle Basis leben, werden wir verstehen, was Leben wirklich ist (S13).

Unsere Führerin sagt uns, dass, wenn wir darauf hoffen, uns erfolgreich über die Lüge eines Lebens in der Materie zu erheben, wir damit aufhören sollten, das Dasein ständig als materiell zu betrachten (S14). Nikodemus musste sich freimachen von dem gesamten materiellen Bild mit Geburt, Wachstum, Reife und Verfall in der Materie. Er musste im Geist wiedergeboren werden. Wenn wir die Annahme von Geburt, Leben und dem unausweichlichen Verfall in der Materie ersetzen mit den Wahrheiten der Christlichen Wissenschaft, dann werden sich die Wolken des Irrtums teilen und wir werden sehen, dass der Mensch nie in die Materie hineingeboren ist und nie aus ihr heraus stirbt (S15).

Abschnitt 4: Wahre Anbetung verstehen
Was braucht man, um Gott zu verstehen? Das Buch Hiob stellt diese Frage. „Die Tiefen Gottes, kannst du sie ergründen?“ (B9). Gott kann nicht durch menschliche Mittel oder durch menschliches Denken oder Kräfte gefunden werden. Einige Theologien behaupten, Gott sei völlig unergründlich. Einige glauben, dass ein Sprung des Glaubens erforderlich ist. Aber nur der geistige Sinn offenbart die Wirklichkeiten des Seins. Die Männer von Athen taten ihr Bestes, um den Göttern ihrer Zeit, einschließlich jener, von denen sie nichts ahnten, Ehrfurcht zu zeigen. Paulus erkannte ihre Bemühungen an, aber er sehnte sich danach, dass sie ihre Vorstellung von der Anbetung zur wahren Erkenntnis des einen Gottes zu erheben würden. (B10). Wie bereits erwähnt, bedarf Gott keiner bildhauerischen oder architektonischen Mittel, um Menschen zu erreichen. Was Menschen tun ist für Gott belanglos. Es ist genau anders herum. Der Mensch kann nichts ohne Gott tun. Gott ist der Schöpfer aller Dinge, und alles lebt, bewegt sich und hat sein Sein in Gott.
Unsere Führerin fühlte sich geradeso wie Paulus, als er sich an die Männer von Athen wandte. Sie sehnte sich danach, dass sich die Welt über die Unwissenheit und den blinden Glauben erheben würde, zum vollen Verständnis von Gott, wie er in der Christlichen Wissenschaft gelehrt wird. Dieses Verständnis verspricht viel mehr als ein glückliches Leben und einen möglichen Schlüssel zum Himmel. Es ist der wahre Weg zum Verständnis des ewigen Lebens (S16). Äußerliche Anbetung ist nicht genug. Ein tiefempfundenes Vertrauen zu Gott muss in unsere Herzen eingewebt werden. Wenn unser Leben zurechtgerückt wird und geradeso wie das Gute in unseren Herzen über das Böse herrscht, werden wir feststellen, wie sich unser Dasein verbessert (S18).
Die Männer von Athen hatten viele Denkmäler für viele Götter – auch für diejenigen, deren sie nicht sicher waren – denn sie hatten ein weites Netz aufgespannt, in dem Bemühen, die Herkunft und das Ende des Daseins zu verstehen. Die schiere Menge an Selbsthilfebüchern, YouTube-Videos und Ted Talks, machen deutlich, dass die Menschen immer noch auf der Suche sind nach dem tieferen Sinn in ihrem Leben. Aber im Großen und Ganzen versuchen sie immer noch, Antworten durch ein in Materie verhaftetes Denken zu finden. Mrs. Eddy drängt uns, "unsere zaghaften Flugversuche" umzukehren und auf Gott zu schauen (S19).
Die Sinnsuche findet sich auch in den Wissenschaften. Warum sind wir hier? Wie sind wir hierhergekommen? Wer waren unsere Vorfahren? Archäologie und Anthropologie sind faszinierende Forschungsfelder, aber die DNA rückt immer mehr in den Fokus, um etwas über unsere Entstehung und Evolution herauszufinden. In Wirklichkeit ist der Mensch der Sprössling Gottes und unsere Abstammung ist geistig (S20). Wir haben uns nicht wirklich durch Mutationen der DNA hin zu verschiedenen Arten entwickelt. Der wirkliche Mensch ist immer das gewesen, was er immer war – eine vollständige Idee des einen Geistes, Gott. Wie unser Lehrbuch sagt: "Geist ist seine erste und letzte Quelle des Seins ..."
Abschnitt 5: Das Leben kann nicht verloren gehen.
Wir hören oft, wie zerbrechlich das Leben sei. Krankheit, Gewalt, Umweltverschmutzung und Klima – alle haben potentiell tödliche Wirkungen. Die vielleicht größte Bedrohung für das Leben sind Unfälle, das unbekannte Böse, das um die Ecke lauert. Volles Vertrauen in Gottes unfehlbares Gesetz gewinnt die Oberhand über die Erwartung des Bösen. Der Psalmist hat ein nachweisliche Erfahrungen von göttlichem Schutz. Auf der Grundlage dieses Beweises hat er eine kühne Entscheidung getroffen – "Ich werde vor dem Herrn leben im Land der Lebendigen." (B12).
In der Apostelgeschichte haben wir den Bericht von Eutychus, wie er aus einem Fenster im dritten Stock fällt. Als interessante Nebenbemerkung sagen viele Kommentatoren, der Grund, für die geöffneten Fenster war in erster Linie, Kritikern klar zu machen, dass in christlichen Versammlungen nichts Unerwünschtes geschah – eine Art Offene-Tür-Politik. Aus welchem Grund auch immer, die Fenster waren offen, und ein junger Mann namens Eutychus fiel aus einem Fenster im dritten Stock und starb durch den Sturz. Paulus ging zu ihm. Indem er das physische Bild eines tödlichen Unfalls völlig ignorierte, sagte Paulus „seine Seele ist in ihm" (B13). Paulus erkannte die Möglichkeit eines Unfalls absolut nicht an Kein Zweifel, dieser feste Standpunkt ermöglichte es Paulus, die Heilung zu verwirklichen.
Akzeptiert man die "Unvermeidlichkeit", oder selbst die Möglichkeit von Unfällen, öffnet dies die Tür zu Ungemach. Wissenschaft und Gesundheit sagt uns, dass die Überzeugungen, die wir hegen, sich in unserer Erfahrung manifestieren (S21). Doch um den Glauben zu überwinden, dass Unfälle das Leben zerstören können, bleibt Frau Eddy bei ihrer grundlegenden Feststellung, dass das Leben Gott ist. Sie folgert, dass, wenn das Leben von der Materie abhängig wäre, dies bedeuten würde, dass Gott von der Materie abhängig wäre, und das würde Gott sterblich machen – eine selbstverständliche Unmöglichkeit (S22). Die Materie hat mit dem Leben nichts zu tun, und die Materie ist „Geist unbekannt" (S23).
Ebenso ist unsere Führerin sicher, dass Gott nichts mit Unfällen zu tun hat (S24). Er kennt sie nicht, erlaubt, oder plant sie. Sie können auch nicht ohne Seine Erlaubnis geschehen. Es gibt einfach keine Unfälle unter Gottes Führung. Selbst wenn ein Unfall wirklich zu sein scheint, gibt es in Gottes Reich "weder ein Abfallen von der Harmonie noch eine Rückkehr zu ihr" (S25). Wie gesagt, Frau Eddy steht zu ihrer Aussage. „Leben ist ewig." (S26). Das ist alles was dazu zu sagen ist. Diese unerschütterliche Überzeugung ermöglichte es ihr, alle Arten von Krankheiten zu heilen, einschließlich derjenigen, die tödlich zu sein schienen. Sie geht so weit, zu sagen, dass es Sünde ist zu glauben, dass Gott etwas überwältigen kann. Das besagt, dass das Bewusstmachen der Kontrolle Gottes über den Glauben an einen Unfall ein Schrittstein zur Fähigkeit ist, Krankheiten zu heilen (S27). So lasst daran festhalten, nicht zu denken, dass irdendeine Form des Bösen Macht hat. Gott ist Alles und die einzige Macht. Das bewahrt uns vor aller Gefahr.
Abschnitt 6: Jesus zeigt uns den Weg
Die menschlichen Theorien kommen und gehen, aber das Gesetz des Lebens, wie es durch Christus Jesus gezeigt wird, verändert sich oder schwankt nie. (B14). Jesus erklärte deutlich, dass seine Lehren und sein Beispiel die einzige Möglichkeit sind, ewiges Leben zu verstehen (B15). Seine gesamte Mission war, uns zu zeigen, was das wirkliche Leben ist. Nichts kann das Leben des Menschen zerstören, weil Gott unser Leben ist (B15). Es ist wirklich sehr einfach. Keine andere Figur in der Geschichte bot, so wir Jesus, einen Weg zum Verständnis des ewigen Lebens. Andere mögen über ein Jenseits oder eine Art Aufklärung gesprochen haben. Aber Christus Jesus allein hat uns nicht nur gelehrt, wie wir dorthin gelangen, er bewies es, indem er die Toten auferweckte und den sogar selbst den Tod überwandte (B16).
Die Lehren Jesu waren kein Produkt seiner persönlichen Entdeckungen. Sie sind Beweis für den Christus, den er verkörperte (S28). Das Christentum, das Jesus lehrte, war kein Wunschdenken über ein theoretisches Paradies. Es war ein fester Weg, um ewiges Leben tatsächlich zu verwirklichen. Jesus lehrte, dass Gott unser Leben ist (S29). Mrs. Eddy erkannte, dass das Verständnis dieser Lehre uns die Kraft gibt, jeden materiellen Glauben zu überwinden, der dem Gesetz Gottes widerspricht (S30).
Um uns herum gibt es Herausforderungen für das Leben. Wenn wir aber dem wahren Verständnis des ewigen Lebens erlauben, uns zu informieren und die Angst und den Zweifel, die den sterblichen Überzeugungen begegnen, zu ersetzen, können wir diese Herausforderungen bewältigen (S31). Wie wir bereits erwähnt haben, ist die materielle Existenz ein Glaube – kein Existenzzustand. Es ist nicht mehr als ein Traum. Dieser Traum ist "völlig getrennt von der Wirklichkeit" (S32). Der materielle Glaube ist ein geschlossenes System. Es ist eine Lüge, die sich selbst belügt und ihre eigene Lüge glaubt. Das Leben ist nicht materiell. Gott ist unser Leben, und wenn wir das verstehen und der Wahrheit erlauben, sich in unsere Herzen einbetten zu lassen, indem wir sie unsere Gedanken und Handlungen leiten lassen, wird unser Durst nach dem Wirklichen – nach dem lebendigen Gott – gelöscht und wir werden unsere „Herrschaft über die ganze Erde" zum Ausdruck bringen.

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Let Peace Prevail! Denounce the re-living of dead history... - This lesson is a good roadmap...
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