Cedar Camps

Metaphysical Ideas

Search Metaphysicals
 

Metaphysical Newsletters

The weekly Metaphysical Newsletter is provided to campers, staff, alumni, friends and the CedarS family at no charge however contributions help defray the costs of running this service.

Click here for more about how you can provide support!
 

Delivered to You FREE!

Available in five languages, get it delivered to your inbox weekly!

Subscribe Now!

[Vertraue der Liebe als deinem Hirten: Sie ist immer da für Dich, versorgt Dich, vereint, tröstet und regiert Dich]

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Monday, January 23rd, 2017

[Vertraue der Liebe als deinem Hirten: Sie ist immer da für Dich,

versorgt Dich, vereint, tröstet und regiert Dich]

Metaphysische Anwendungsideen zur Christlich-Wissenschaftlichen

Bibellektion zum Thema „Liebe“

für Sonntag 29.1.2017

Von Christie C. Hanzlik, CS, Boulder, Colorado

720.331.9356 ccern@mac.com

Goldener Text: „Gott ist Liebe"

Die meisten von uns würden wohl nicht auf der Straße einen Fremden ansprechen mit den Worten: „Ich liebe Dich!“, denn dieser Satz könnte jemandem, den wir noch nicht kennen, etwas unangenehm sein. Dieses alberne Beispiel zeigt, dass das Wort „Liebe“ machtvoll

ist. Wir werfen damit nicht sorglos um uns, weil es eine tiefe Bedeutung hat.

„Gott ist Liebe“ - wenn wir das lesen und daran denken, welche Macht allein das Wort „Liebe“ hat, dann bekommen wir einen ersten Eindruck davon, dass Liebe, die göttliche Liebe, unendliche und grenzenlose göttliche Macht hat. Aber was für eine Art von Macht ist

das?

Die aktuelle Wochenlektion über „Liebe“, die mit dem Goldenen Text „Gott ist Liebe“ beginnt, untersucht die verschiedenen Facetten der Macht von Liebe:

· Liebe ist allgegenwärtig (Abschnitt 1) [Die göttliche Liebe ist immer für uns da]

· Liebe versorgt und stillt jedes Bedürfnis (Abschnitt 2) [versorgend]

· Liebe vereint. (Abschnitt 3) [vereinigend]

· Liebe vertreibt alle Furcht. (Abschnitt 4) [tröstend]

· Liebe regiert und lenkt. (Abschnitt 5) [regierend!]Achten wir einmal darauf, dass diese Facetten für einen guten Hirten elementare Eigenschaften sind. Er muss überall gegenwärtig sein, jedes Bedürfnis seiner Schafe versorgen, die Herde zusammenhalten und vollständig die Kontrolle behalten. Die Macht der Liebe, wie ein Hirte, der seine Herde umsorgt, ist zugleich stark und sanft. Der Hirte muss stark genug sein, um die Schafe zu schützen, aber gleichzeitig sanft genug, um Kletten aus der Schafwolle zupfen zu können. Die wichtigste Aufgabe des Hirten ist es aber womöglich, die „Furcht zu vertreiben“. Schafe müssen sich sicher fühlen, und kein noch so guter tierischer Grund (oder menschliche Überlegung) reicht aus, um Angst zu besiegen. Nur „die völlige Liebe treibt die Furcht aus.“ (B4, S3). Die Macht der Liebe, Furcht zu vertreiben, wird in Abschnitt 4 besonders betont, ist aber ein Thema, das sich durch die ganze Lektion zieht. Unterstreichen oder notieren Sie doch einmal jeden Bezug auf Liebe, die Furcht austreibt, in der Lektion … wieviele Stellen finden Sie?

Manchmal, wenn ich bete, um Furcht zu überwinden, dann stelle ich mir Furcht vor als einen falschen Beweis, etwas, das als wahr erscheint, oder alles über die Wirklichkeit vergisst. Aber nach dem Lesen dieser Wochenlektion werde ich es mal so versuchen…

Die allgegenwärtige Liebe sorgt dafür, dass Angst

A-abgewiesen, abgelehnt,

N-negiert, niedergeschmettert,

G-gelindert und gereinigt wird,

S-schwindet, stoppt und

T-torpediert wird mit der Wahrheit.

Beachten Sie, wie in jedem Abschnitt der Lektion Liebe, der Hirte, in der Lage ist, Angst abzulehnen, zu verneinen, aufzulösen und zu entfernen.

***Als zusätzliches Bonbon hören Sie sich vielleicht einmal eine englische Aufnahme einer Gesprächsrunde mit Praktikern aus dem Jahr 2015 an. Sie geht über das Thema ‚Liebe als Hirte‘ bei einer Frühstücks-Runde mit mehreren hundert Kindern im CedarS CampS:

http://www.cedarscamps.org/metaphysical/audio/play/ session-1-2015-9/

Wechselseitiges Lesen: Dankbarkeit für unseren Hirten

Das Wechselseitige Lesen gibt mit einem Psalm den Ton an für unsere Lektion, der für mich so klingt wie das Lob von Schafen für ihren Schäfer. Als ob sie sagen würden: „Danke, Schäfer, für deine ‚Gnade des Morgens‘ und ‚deine Wahrheit des Nachts‘. Du lässt mich fröhlich singen von deinen Werken‘. Auch sagen die Schafe: „In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht“ [Bibel Einheitsübersetzung]. Sie werden getröstet und sie loben den Hirten, denn sie wissen, „Der [Hirte] ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?“ Schließlich sind die Schafe dankbar für seine ‚Barmherzigkeit‘ - denn der Schäfer ist sehr stark und mächtig, und doch sanft und behutsam mit jedem einzelnen Schaf und dessen Bedürfnissen.

Abschnitt 1: Der Hirte ist allgegenwärtig

Die Macht der Liebe reicht bis in jeden Winkel des Universums und ist doch auch genau bei uns hier. Gute Hirten sind immer da, wenn die Schafe sie brauchen und der göttliche Hirte, Liebe, ist allgegenwärtig - immer bei uns zu jeder Zeit und an jedem Ort. Liebe ist allgegenwärtig, deshalb können wir nicht außerhalb oder jenseits von der Versorgung der Liebe sein. Hier sind ein paar Beispiele zum göttlichen Hirten/zur allgegenwärtigen Liebe, die ich in diesem Abschnitt hervorheben möchte:

· “Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe? spricht der HERR.” (B2)

· “der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.” (B3)

· “wer in der Liebe bleibt [wir alle], der bleibt in Gott und Gott in ihm.” (B4)

· “’Gott ist Liebe’…weiter können wir nicht gehen.” (S1)

· “Daher ist alles, was wirklich existiert, in und von Gott und offenbart Seine Liebe.” (S4)

· “Die Tiefe, Breite, Höhe, Macht, Majestät und Herrlichkeit der unendlichen Liebe erfüllt allen Raum. Das genügt!” (S5)

Der erste Abschnitt betont auch, dass Liebe die Furcht austreibt. Diese Idee wird sowohl in der Bibel als auch in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift wiederholt: “Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus …” (B4; S3) Die Allgegenwart des göttlichen Hirten bedeutet, dass es keinen Platz gibt, wo Furcht existieren kann. Die allgegenwärtige Liebe sorgt dafür, dass Furcht abgewiesen, negiert, gelindert wird, schwindet und torpediert wird mit der Wahrheit.

Abschnitt 2: Der Hirte versorgt jedes Bedürfnis

Der zweite Abschnitt erklärt, dass die göttliche Liebe, der Hirte, jede Not stillt. In der Bibel lesen wir, dass wir „satt werden“ und „getränkt mit [Liebe] wie mit einem Strom“ (B5). Ebenso lernen wir aus Jesu’ Parabel von den Raben und den Lilien: „.es hat [unserem] Vater wohlgefallen, [uns] das Reich zu geben“ (B7, S10). Und wir können beten „zu [unserem] Vater, der im Verborgenen ist; und [unser] Vater, der in das Verborgene sieht, wird [uns] vergelten.“ (B8). Der Hirte ist der allwissende Vater, der sich um jedes unserer Bedürfnisse kümmert.

Wir können unserem Hirten vertrauen, dass er uns satt hält und dafür sorgt, dass wir vom Fluss der Liebe trinken (B5). In den entsprechenden Textstellen in Wissenschaft und Gesundheit lesen wir, dass Liebe alles Gute gibt (S6, S7, S8, S9, S10). Diese Idee wird kurz

und bündig zusammengefasst in dem bekannten Satz: „Die göttliche Liebe hat immer jede menschliche Not gestillt und wird sie immer stillen.“ (S9). Von der Schaf-Hirte-Analogie betrachtet korrespondiert diese Idee unmittelbar mit einem anderen bekannten Vers:

„[Die göttliche Liebe] ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.“ (S29).

Liebe stillt jedes Bedürfnis, Liebe versorgt, Liebe ist ein super Hirte.

Abschnitt 3: Der Hirte vereint

Der dritte Abschnitt betont die Macht des Hirten, uns zu vereinen. Einigkeit und brüderliche Liebe sind keine naiv-optimistischen Konzepte. Einigkeit ist der rechtmäßige Status der Kinder der Liebe. Einigkeit ist das Gegenteil von Dualität, gegensätzliche Kräften oder widersprüchlichen Tendenzen, die auseinanderstreben. Einigkeit verbindet mit einer einzigartigen Kraft. Begriffe wie „Politik“ beziehen sich auf Dualität - auf Grund der allgemein gültigen Überzeugung, dass viele politische Kräfte versuchen, Chaos, Uneinigkeit zu stiften. Doch was, wenn wir globale und nationale Politik vereint sehen unter dem umfassenden Schirm der Liebe? Es gibt nicht viele Kräfte. Es gibt eine Kraft, die erschafft, regiert und tröstet. Stellen wir uns die ganze Weltbevölkerung als eine riesige Herde vor, die von einem Hirten gelenkt wird, der uns alle als „Brüder“ in der „ganzen Familie der Menschen“ eint. (S13)

Abschnitt 3 beginnt mit einer rhetorischen Frage zur Einigkeit: „Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen?” (B9) Diese Frage wird natürlich im restlichen Abschnitt bejaht. Zum Beispiel inspiriert uns Jesu’ Parabel vom guten Samariter zu einer neuerlichen Würdigung brüderlicher Liebe und Einigkeit. Jesus verwendet bewusst einen Samariter in der Parabel als denjenigen, der Menschenliebe und Mitgefühlt zeigt, denn die Samariter waren gerade dafür nicht bekannt. Damit zeigt Jesus, dass für alle und jeden von uns möglich ist, mitfühlend zu sein…. selbst, wenn es schwer ist (B12).

Um zu zeigen, dass brüderliche Liebe und Einigkeit mehr als nur ein Vorschlag sind, erklärt Jakobus: „Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht“ (B13).

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit erläutern das Konzept der Einheit noch weiter, indem sie die Universalität der Macht der Liebe beschreiben - „Allumfassende Liebe ist der göttliche Weg in der Christlichen Wissenschaft“ (S11). Wieder werden wir an die Notwendigkeit erinnert, unseren Nächsten wie uns selbst zu lieben, sowie an die Tatsache, dass ein Gott, eine Macht, ein Vater, ein Gemüt uns alle regiert (S12).

Hier zeigt sich eine exzellente Behandlung für politischen Ärger jeder Art. Es ist ein Gebet, welches die Herde verbindet. „Mit einem Vater, d.h. Gott, würde die ganze Familie der Menschen Brüder werden; und mit einem Gemüt, und zwar Gott oder dem Guten, würde die

Brüderschaft der Menschen aus Liebe und Wahrheit bestehen und Einheit des Prinzips und geistige Macht besitzen, welche die göttliche Wissenschaft ausmachen“ (S13).

Wir Schafe können dankbar sein für die Macht „des lieben Vaters liebevoller Freundlichkeit“, um die „geistig Reichen“ zu anleiten, den „Armen in einer großen Brüderschaft [zu helfen] und alle haben dasselbe Prinzip oder denselben Vater.“ Mit anderen Worten, als gute Schafe können wir dem Hirten vereint und als vollkommene Herde folgen.

Abschnitt 4: Der Hirte treibt die Furcht aus.

Die vorherigen Abschnitte zeigten, dass die Göttliche Liebe - der Hirte - immer gegenwärtig ist, allen Bedürfnissen entspricht und vereint. Der vierte Abschnitt unterstreicht die Macht des Hirten, Angst zu vertreiben. Das Eröffnungszitat in diesem Abschnitt lautet: "Fürchte dich nicht" (B14). Aber wie können wir Angst überwinden, wenn ein Problem überwältigend scheint oder wenn das Leben beängstigend scheint? Die Antwort ist, dass wir das nicht können. Wir können die Angst nicht allein überwinden. Die göttliche Liebe allein beseitigt die Angst. Es ist die Kraft der Liebe, die die Angst verblassen lässt, sie verdampft, lindert und beseitigt. Schafe sind nicht dafür verantwortlich, sich zu trösten; der Hirte beruhigt und beseitigt Angst. Heilung geschieht, wenn die Angst entfernt wird. Als Jairus zu Jesus

kam, um eine Heilung zu erbitten, waren die ersten Worte Jesu "Fürchte dich nicht". Später, als Jesus in das Zimmer ging, wo die Tochter war, sagte er allen: "Weint nicht! Sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft." Diejenigen, die mit Jesus im Haus waren, lachten ihn aus und Jesus "trieb sie alle hinaus."

Sein Handeln - "alle hinaus zu treiben" - steht symbolisch für die Notwendigkeit, Gedanken zu vertreiben und Einflüsse loszuwerden, die uns Angst machen. Es war Jesu klares Verständnis von Christus - das Bewusstsein der Gegenwart der Liebe -, das es ihm ermöglichte, ruhig und furchtlos zu bleiben, als er die Heilung von Jairus Tochter bezeugte. Christus, nicht eine Person, beseitigte die Angst. Ebenso können wir ängstliche Gedanken zurückweisen und uns Christus zuwenden - unserem Bewusstsein der Gegenwart der Liebe -, um die Kraft der Liebe zu erkennen, Angst zu verblassen zu, sie zu vertreiben, zu lindern und zu beseitigen und so die Kranken, Sünder und Sterbenden zu heilen.

Es war keine magische, mystische oder wunderbare Berührung von Jesus, die Jairus Tochter heilte, sondern beruhte es auf der Autorität der Göttlichen Liebe, die Angst vor dem Tod, die Angst vor einem Beginn und einem Ende des Lebens zu vertreiben. Jesus war sich der Autorität der Göttlichen Liebe so bewusst, dass er fähig war, ihr entsprechend Geltung zu verschaffen. Mit Mary Baker Eddys Worten, "Göttliche Wahrheit, göttliches Leben und göttliche Liebe gaben Jesus Vollmacht über Sünde, Krankheit und Tod. Es war seine Mission, die Wissenschaft des himmlischen Seins zu offenbaren, zu beweisen, was Gott ist und was er für den Menschen tut.“ (S17).

Jesu Beispiel der Anerkennung der Macht des Hirten, Angst zu vertreiben, ist dasselbe, wie wir es in der Christlichen Wissenschaft lernen zu praktizieren. Die Angst loszuwerden ist unser Ausgangspunkt für die Heilung: „Die christlich-wissenschaftliche Praxis beginnt mit Christi Grundton der Harmonie: „Fürchtet euch nicht!“ (S18)

„Beginne deine Behandlung immer damit, dass du die Furcht der Patienten beschwichtigst. Versichere ihnen schweigend, dass sie gegen Krankheit und Gefahr immun sind. Achte auf die Wirkung dieser einfachen Regel der Christlichen Wissenschaft und du wirst feststellen, dass sie die Symptome jeder Krankheit lindert. Wenn es dir gelingt, die Furcht vollständig zu beseitigen, ist dein Patient geheilt.“ (S19)

Nochmal, es ist nicht unsere menschliche Kraft oder geistige Raffinesse, die die Angst beseitigt. Die göttliche Liebe allein beseitigt die Angst. Um "die Angst der Patienten" zu lindern, gilt es, die Macht der Liebe anzuerkennen, die Angst zu vertreiben. Wir können die Gegenwart Christi erkennen - unser Bewusstsein der Gegenwart der Liebe, und Zeuge für das Gesetz sein, dass „die Macht der Christlichen Wissenschaft und der göttlichen Liebe allmächtig ist.“ (S20)

Wenn wir beten, können wir scheinbar manchmal in geistigen Argumenten verloren gehen. Aber in diesen Momenten können wir uns daran erinnern, dass wir uns zurückwenden (bereuen) zu der einfachen Wahrheit, dass Liebe gegenwärtig ist und uns umgibt. Unser Hirte ist immer gegenwärtig. Göttliche Liebe, nicht menschliches folgern, ist die wirkliche Kraft hinter der Heilung. Unser Bewusstsein von der Gegenwart der Liebe, die Anwesenheit des Hirten, ist das, was heilt. Christus ist unser Bewusstsein der Gegenwart der Liebe. Jedes Mal, wenn wir Heilung erleben, anerkennen wir Christus wie es Jairus tat. Es ist nicht menschliches Folgern, sondern die Hinwendung zu Christus, das Bewusstwerden der Gegenwart der Liebe, was heilt.

Mary Baker Eddy stellt fest: "Wenn der Wissenschaftler seinen Patienten durch die göttliche Liebe erreicht, wird die Heilarbeit in einem Besuch vollbracht werden und die Krankheit wird wie der Tau vor der Morgensonne in ihr natürliches Nichts vergehen.“ (S22) Also, wie können wir einen Patienten am besten lieben? Am besten lieben wir einen Patienten, wenn wir, "mental darauf bestehen, dass Harmonie die Tatsache und dass Krankheit ein zeitlicher Traum ist. Vergegenwärtige dir die Gegenwart der Gesundheit und die Tatsache des harmonischen Seins, bis der Körper den normalen Zuständen von Gesundheit und Harmonie entspricht.“ (S20)

Wir können wissen, dass, wenn wir anerkennen, dass "Harmonie die Tatsache ist ", wegen der steten Gegenwart der Christus-Liebe, werden wir Heilungen bezeugen, das Austreiben Ausgliederung von Furcht.

Die menschliche Vernunft kann uns helfen, offener zu werden, die Gegenwart der Christus-Liebe zu erkennen, aber es ist nicht menschliche Vernunft, die heilt. Heilung kommt von unserer Anerkennung und unserem Vertrauen in die unendliche Immergegenwart der Göttlichen Liebe, was die Angst austreibt. Wir können unserem Hirten vertrauen, um Angst zu vertreiben.

Abschnitt 5: Der Hirte regiert und führt den Weg

Bisher haben wir gesehen, wie der Hirte allgegenwärtig ist, alle unsere Bedürfnisse erfüllt, uns verbindet und Angst austreibt. Und nun zeigt uns dieser Abschnitt, dass der Göttliche Hirte absolut regiert. „Die Liebe herrscht.“ (S27)

Wir haben nur ein Gesetz und einen Gesetzgeber, der unsere gute Herde regiert, die alle Ideen der Liebe beinhaltet. Die vereinigende Kontrolle der Liebe, wie bei der Kontrolle eines Hirten über seine Herde, hilft uns in einer Zeit, in der die Menschen besonders von der Politik aufgeschreckt sein mögen. Wir zerfallen nicht in Lager, sondern befinden uns unter einem unendlichen und guten Hirten. Der Hirte ist die einzige Regierung Es ist es immer gewesen, ist jetzt, und er wird immer ein guter allmächtiger Hirte sein, der uns alle regiert

und leitet und schützt.

Als ein Beispiel dafür, wie das Göttliche Gesetz, über begrenztes/ materielles Recht hinaus-geht, enthält dieser Abschnitt die Geschichte in der Jesus auf dem Wasser geht. Nach den begrenzten Gesetzen der Schwerkraft und der Art, wie sich Wasser verhält, sollte Jesus in das Wasser gefallen sein, aber stattdessen ging er direkt darüber. Sein Verständnis des Göttlichen

Gesetzes ermöglichte es ihm, den Beschränkungen des physikalischen Gesetzes zu widerstehen. Und in einer der liebenswürdigsten Gesten zeigte er seinen Jüngern, dass das Göttliche Gesetz auch sie regiert. Petrus begann nach Jesu Beispiel, auf dem Wasser zu gehen, wurde aber schnell von dem "heftigen Wind" überwältigt - den suggestiven Gedanken, dass die Liebe nicht die Kontrolle hatte. Aber Petrus war dennoch sicher. Sofort, unverzüglich, fing Christus Jesus Petrus auf und erinnerte ihn daran, dass er Vertrauen und Glauben brauchte. Ist es nicht interessant, dass Peter nie in Gefahr war? Er war nie, auch nur

für einen Augenblick außerhalb der Fürsorge der Christus-Liebe. Jesus fing Petrus sofort auf, obwohl Jesus sich, schnell über eine gewisse Distanz bewegen musste, um seinen Jünger zu erreichen und so ein anderes Göttliches Gesetz demonstrierte - die immer gegenwärtige Fürsorge der Liebe. (B18)

Während das physische Gesetz unsere Möglichkeiten beschränkt, sind "mit Gott sind alle Dinge möglich." (B19) Jesus zeigte die Richtigkeit, dass bei Gott alle Dinge möglich sind. Er überwand physische Gesetze, weil "Er wusste, dass das göttliche Prinzip, Liebe, alles Wirkliche erschafft und regiert." (B23) Statt sich auf den Augenblick zu konzentrieren, in dem Petrus zu sinken beginnt, können wir die unmittelbare Gegenwart Christi erkennen, die ihn auffängt und aufrecht hält. Petrus – der Fels – sank nicht ein. (– das soll ein kleiner Scherz sein). Petrus war immer sicher, nie in Gefahr. In gleicher Weise, müssen wir, wenn wir vorwärtsgehen, keine Angst haben. Für uns geht es nie um das schwere Heben. Es ist immer Christus – unser Bewusstsein der immer gegenwärtigen Liebe – der unsere Regierung und unser Schutz und unser Rettungsfloß ist.

Wir können wie Petrus in die Fußstapfen der Wahrheit und der Liebe gehen und dem Beispiel unseres Meisters folgen. Wir brauchen keine Angst zu haben, ins metaphorische Wasser zu fallen, denn auch wenn das geschähe, ist Christus – die Gegenwart der Göttlichen Liebe, „sofort" da, um uns zu aufzufangen. Christi Zusicherung ständiger Fürsorge gibt uns das Vertrauen, um auf Kräften zu wandeln. Mit Mary Baker Eddys Worten: "Wir wandeln auf den Spuren der Wahrheit und Liebe, wenn wir dem Beispiel unseres Meisters im Verständnis der göttlichen Metaphysik folgen." (S24) Mit diesem christlichen Vertrauen: sollte "keine Hypothese hinsichtlich der Existenz einer anderen Macht Zweifel oder Furcht aufkommen lassen und dadurch die Demonstration der Christlichen Wissenschaft hindern“ (S25). Für Zweifel gibt es keinen Platz. Das Christus-Vertrauen, das uns stützt und fängt, ist die Hand, die "das menschliche Denken in Übereinstimmung mit einer vom sterblichen Selbst losgelösten Liebe hält," und somit "unmittelbar göttliche Kraft empfängt" (S24). Dieses Christus-Vertrauen ist das, was der Hirte uns Schafen gibt.

Im Kapitel über das Lehren der Christlichen Wissenschaft erklärt Mary Baker Eddy, dass wir dem Beispiel des Meister-Lehrers, Christus Jesus, folgen sollten, wenn wir anderen helfen, die Fürsorge von Christi zu verstehen. Sie rät denjenigen, die die Wissenschaft Christi mit anderen teilen, wie Jesus: "Lasst deine liebevolle Fürsorge und deinen liebevollen Rat alle ihre zaghaften Schritte begleiten, bis deine Schüler auf dem geraden und schmalen Weg sicher gehen." (S27) Wir können darauf vertrauen, dass diejenigen, die etwas über den Weg der Liebe lernen, von Liebe getröstet und regiert werden. Und wenn wir unserem Hirten zuhören und dem Weg der Liebe folgen, werden andere unser Beispiel sehen, so wie Petrus Jesu Beispiel sah und die Fürsorge Christi erfuhr, als er es brauchte. Aber wir sind nicht der Hirte, der die Gedanken anderer regiert. Wir sind jeder in der Herde des einen guten Hirten. Die Liebe regiert alle unsere Fortschritte, denn: "Liebe inspiriert, erleuchtet, bestimmt und

führt den Weg." (S27)

Dieser Abschnitt erinnert mich an das Lied "Weide meine Schafe": (Lied304)

Hirte, über Berge steil, zeig den Weg mir klar,

Wie zu sammeln, wie zu sä’n, weidend Deine Schar.

Ich will lauschen Deinem Ruf, irr’ ich im Geheg,

Will Dir folgen und mich freu’n auf dem rauen Weg.

Wir können dem Hirten „auf dem rauen Weg" folgen, denn wir wissen, dass der Hirte immer gegenwärtig ist, um uns zu einzufangen, uns zu trösten, wenn wir es brauchen.

Abschnitt 6: Die göttliche Liebe ist unser Hirte

Diese Lektion erklärt, wie die Macht der Liebe der Macht eines perfekten Hirten gleicht – immer-zur-Stelle, für alle Bedürfnisse da, uns beieinander hält, uns leitet und uns jeden Schritt des Weges führt. Abschnitt 6 schließt diese Ideen mit der Mahnung, "keine Angst zu haben" (B20) Wir werden getröstet durch die Wahrheit, dass „er seine Herde wie ein Hirte weiden wird; wie er die Lämmer in seine Arme sammeln und an seiner Brust tragen und die Schafmütter sanft führen wird."(B20)

Wenn wir lesen, dass Gott/Liebe "wie ein Hirte" ist, können wir das zu der Bedeutung erweitern, dass Gott/Liebe immer gegenwärtig ist, alle Bedürfnisse stillt, uns eint, regiert und uns jeden Schritt des Weges führt.

Nach dem Lesen dieser Lektion, in der die Wege beschrieben werden, in denen die Liebe unser Hirte ist, ist es nicht verwunderlich, dass der 23. Psalm unser Finale ist. Ich finde es hilfreich, zu sehen, dass die Qualitäten des guten Hirten, die in dieser Bibellektion so gut beschrieben wurden, auch in diesem Psalm beschrieben werden, der Millionen von Menschen über Jahrtausende getröstet hat:

Psalm 23

[Die göttliche Liebe] ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

[Liebe] weidet mich auf einer grünen Aue und [Liebe] führt

mich zum frischen Wasser.

[Liebe] erquickt meine Seele [meinen geistigen Sinn];

[Liebe] führt mich auf rechter Straße wegen Seines Namens.

Und wenn ich auch im finsteren Tal wandere, fürchte ich

kein Unglück; denn [Liebe] ist bei mir, [der Liebe] Stecken und

[der Liebe] Stab trösten mich.

[Liebe] bereitet vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.

[Liebe] salbt mein Haupt mit Öl und schenkt mir übervoll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir mein Leben lang folgen,

und ich werde immerdar im Haus des Herrn [dem Bewusstsein der

Liebe] bleiben. (S29)

Metaphysical

This is the day the Lord hath made! - ... examples in the third, fourth, and fifth sections...
Latest Lesson Application Idea

Newsletters

Get free weekly uplifting newsletters (available in English, Spanish, French, German and now in Portuguese!)
Subscribe or Update Subscription

Facebook

Find CedarS on Facebook for the latest news, heart-warming fruitage, facility upgrades and more!
Go to the CedarS' Facebook Page