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Hebe deine ganze Seele zu Gott!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, November 13th, 2017

Hebe deine ganze Seele und dein ganzes Herz zu Gott!
Metaphysische Anwendungsideen für die christlich-wissenschaftliche

Bibellektion zum Thema Seele und Körper
für die Woche vom 13. bis 19. November 2017

Von Craig L. Ghislin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)
craig.ghislincs@icloud.com / (630) 830-8683

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Was ist das erste, was dir in den Sinn kommt, wenn du das Thema dieser Lektion betrachtest? Oberflächlich scheinen Seele und Körper zwei Aspekte eines Menschen zu sein. Es gibt zwar einige, die glauben, dass der physische Körper alles ist, was es für uns gibt, und dass das Bewusstsein nichts anderes als eine Funktion von synaptischen Bahnen und Gehirnchemie ist; aber es gibt viele, die das Bewusstsein als den primären Aspekt unseres Seins empfinden. Religiös gesinnte Menschen bezeichnen dieses Bewusstsein oft als Seele.

Die herkömmliche Ansicht ist, dass dieses Bewusstsein oder Seele, irgendwie innerhalb einer körperlichen Struktur wohnt, die ein Körper genannt wird. Es gibt eine neue Theorie, die ich in den vorhergehenden Cedars-Mets erwähnt habe, die Biozentrismus genannt wird. Ich las darüber in dem gleichnamigen Buch von Robert Lanza, MD, und Bob Berman. Sie glauben, dass die Beziehung zwischen dem Bewusstsein und dem Körper der umgekehrte Weg ist - dass wir unsere Körper in unseren Gedanken umarmen und nicht, dass der Körper das Bewusstsein enthält. Auf ersten Blick klingt das ähnlich wie die Christliche Wissenschaft aber in der Christliche Wissenschaft sind die Gedanken nicht in einem menschlichen Verstand entstanden; sie stammen aus dem einen göttlichen Verstand, oder Seele, genannt Gott.

Diese Lektion untersucht und hinterfragt einige der konventionellen Überzeugungen über die Beziehung zwischen Seele und Körper. Bevor wir beginnen, gibt es eine wichtige Sache zu beachten - wie in der Christlichen Wissenschaft gelehrt, ist Seele ein Synonym für Gott. Das führt also sofort zu einer anderen Blickweise darauf, wie wir Seele und Körper betrachten.

Der Goldene Text spricht die Dauerhaftigkeit der Seele im Gegensatz zur Vergänglichkeit der physischen Welt an. Im Zusammenhang dazu sagt der Prophet Jesaja, dass die Herrlichkeit Gottes die Sonne und den Mond in den Schatten stellt. Während die Sterne und der Mond wachsen und schwinden und die Sonne von den Wolken verdunkelt zu sein scheint und während der Nacht ganz verschwindet, ist das Licht Gottes dauerhaft und beständig ohne den Schatten der Veränderung. Gott ist ein ewiges Licht. Er zeigt uns immer den Weg aus der Dunkelheit des sterblichen Glaubens.

Eines der Motive, die ich in dieser Lektion bemerkt habe, ist, dass es viele Passagen gibt, in denen der Grad des Gebets, des Lobpreises und der Anerkennung Gottes mutig, aktiv und unverhohlen ist. Während des gesamtes Wechselseitigen Lesens finden wir Verse voller Jubel, Lobpreisung, Gottesdienst und Gesang. Das sind keine halbherzigen, Pflicht-Rezitationen. Sie sind aktiv und stark. Der Psalmist erhebt seine Seele zu Gott und preist mit ganzem Herzen. Wie der Theologe Johannes Gill (1697-1771) interpretiert: Der Psalmist kommt zum Herrn mit "einem wahren Herzen... durch das Opfer nicht nur des Leibes, sondern auch der Seele oder des Herzens.“

Diese Lobesworte werden nicht privat ausgesprochen. Sie werden im Tempel von allen gehört und rufen alle Könige der Erde auf, sich daran zu beteiligen. Und die gebetvollen Bitten sind auch nicht zurückhaltend. Der Psalmist schreit laut zu Gott, und sein Gebet ist erhört. Der Psalmist weiß, dass Gott die einzige Macht ist und dass es nichts gibt, was Er nicht tun kann. Gott öffnet die Augen der körperlich und geistig Blinden; Er richtet die auf, die im Leib niedergebeugt sind, wie auch die, die schwer mit Sünde und Versuchung beladen sind; und "der Herr liebt die Rechtschaffenen“. Die englische „The Amplified Bible“ interpretiert den letzten Punkt so: "Der Herr liebt die [kompromisslos] Rechtschaffenen (die Aufrichtigen im Herzen und im rechten Stehen mit Ihm). Beispiele dieser kompromisslosen Hingabe sind in der ganzen Lektion verwoben [wie auch Beispiele davon, wie Gott “vollkommen machen das, was dich betrifft“! Siehe PS#1.]

Abschnitt 1: Das Unendliche kann nicht eingeschränkt werden

Wie fast alle unsere Lektionspredigten beginnen wir mit einem klareren Verständnis Gottes. Erstens sind wir uns einig, dass es nur einen einzigen Gott gibt und dass Gott tatsächlich existiert. Traditionelle religiöse Lehren haben versucht, den Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen, indem sie den Tempel als Kontaktpunkt mit dem Göttlichen errichteten. Antike Tempel wurden als ein Wohnort für die Gottheit erbaut. Aber Tatsache ist, dass der Tempel, oder das Tabernakel, doch für den Menschen als Ort der Anbetung gebaut wurde. Es wäre unmöglich, einen unendlichen Gott auf einen bestimmten Ort zu beschränken (B1). Gott umfasst alles in sich selbst. Er ist unsere "Sonne und unser Schild", der die Dunkelheit vertreibt und die ganze Schöpfung (B2) wärmt, ermutigt, erfrischt und beschützt. Sich im Gesetz Gottes zu befinden, ist ein sicherer Ort. Wenn wir aufrecht in Seinem Gesetz wandeln, wird uns nichts Gutes vorenthalten.

Es ist unmöglich, sich die unendliche Liebe als in einem endlichen Raum begrenzt vorzustellen. Nicht einmal der höchste Himmel kann die Gottheit (B3) umfassen. Während die Schriftsteller im Alten Testament die Unmöglichkeit erkennen konnten, Gott einzugrenzen, geht Paulus noch einen Schritt weiter. Erstens erkennt er Gott als den Schöpfer und Erhalter aller Dinge an. Dies war eine direkte Herausforderung an einen Gedanken der Zeit, die der Anfang der atomaren Theorie war. Dann geht Paulus noch einen Schritt weiter: Gott füllt nicht einfach den ganzen Raum. Gott ist alles, und wir leben, bewegen uns und haben unser Sein in Ihm (B4 und PS#2 in Bezug auf B4 zur “wissenschaftlichen Erklärung des Seins” WG 468, Ret 93:17.).

Unser Lehrbuch "Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift" von Mary Baker Eddy greift das Thema genau dort auf, wo Paulus aufhörte hat: „Gott ist unendlich, das einzige Leben, die einzige Substanz, der einzige Geist oder die einzige Seele, die einzige Intelligenz des Universums, einschließlich des Menschen" (S1). Man könnte denken, dass es ziemlich schwierig wäre, Gott noch kühner zu preisen als der Psalmist und die biblischen Propheten. Aber Mrs. Eddy setzt einen neuen Standard. Sie verkündet, dass Gott absolut über und jenseits jeglicher endlicher Form oder Vorstellung steht, und erklärt es für unvorstellbar, dass der Mensch als eine von Gott getrennte Intelligenz angesehen werden könnte (S2). Tatsächlich leugnet sie die Existenz einer endlichen Seele oder eines Geistes überhaupt (S3).

Mrs. Eddy erklärt deutlich, dass das Größere nicht im Kleinen sein kann. Sie nennt dies "einen Hauptpunkt der Wissenschaft der Seele…, dass Prinzip nicht in seiner Idee ist. Geist, Seele, ist nicht im Menschen eingeschlossen und ist niemals in der Materie“ (S4). Das ist die Schlüsselaussage. Denn während man früher den Tempel als Kontaktstelle zwischen Mensch und Gott betrachtetet hatte, versucht der moderne Gedanke oft, Mensch und Gott zu verbinden, indem er Gott in der Natur oder um uns herum, aber immer noch "in" der Materie annimmt. Nichts kann weiter von der Wahrheit entfernt sein. Gott ist nie in der Materie und weiß nichts darüber. Materie ist weder ein Ding noch ein Ort. Materie ist ein Ausdruck, der den falschen Glauben an ein äußeres Universum und eine endliche Existenz ausdrückt.

Ich erwähnte vorhin den Biozentrismus. Eines der Schlüsselbegriffe dieser Theorie ist, dass sich das Leben nicht aus materiellen Bedingungen entwickelt hat. Vielmehr schafft das Leben die Bedingungen für die Existenz des Lebens. Das ist nicht ganz dasselbe wie die Christliche Wissenschaft, aber es ist ein Schritt in diese Richtung. Der Unterschied besteht darin, dass wir im Biozentrismus biologisches Leben haben, das seine eigenen Bedingungen schafft, während in der Christlichen Wissenschaft Leben Gott ist und Gott keine materiellen Bedingungen braucht oder schafft, um zu existieren. Alles ist Leben, Gott und die Idee des Lebens, und alle Wirklichkeit ist Geist und sein geistiger Ausdruck. Materie spielt keine Rolle. In unserem Lehrbuch steht: "Nichts außer Geist, Seele, kann Leben hervorbringen..." (S5). Seele ist Gott, und Seele existiert nicht in Sterblichkeit oder in einer endlichen Form. Wenn wir dieses falsche Verständnis von Seele als in der Materie lebend verlieren, werden wir anfangen zu sehen, dass Leben unsterblich ist.

Abschnitt 2: Der wahre Sinn des Tempels

Da so viele religiöse Traditionen Gott als in der Natur ansehen, betrachten die meisten den Körper auch als ein vorübergehendes Vehikel für die Seele oder das Bewusstsein. Wir haben bereits festgestellt, dass Gott nicht in eine endliche Form eingeengt werden kann. Hier sehen wir, dass der Mensch auch nicht in einem Körper gefangen ist. Der Psalmist schreibt, Gott habe ihn gesucht und erkannt (B5 nach der engl. Bibel). Der Theologe Albert Barnes (1798-1870) sagt, dass das Wort "gesucht" einen primären Bezug zum Bohren oder Graben nach Wasser oder Metallen hat. Mit anderen Worten: Gott offenbart, was sich unter der Oberfläche befindet - um zu zeigen, woraus wir wirklich bestehen. Der Psalmist singt Lobpreis für diesen Blick auf seine wahre Natur.

Paulus, der weiß, dass die wahre Natur des Menschen weit mehr ist als das, was erscheint, drängt uns, dass wir uns nicht um die Dinge des Fleisches kümmern (B6). John Wesley (1703-1791), Mitbegründer der methodistischen Bewegung, definiert die "Dinge des Fleisches" als "Dinge, die die korrupte Natur befriedigen; namentlich die sichtbaren und zeitlichen Dinge; die Dingen der Erde, das Vergnügen (der Sinne oder der Imagination), Lob oder Reichtum.“ Der Geist Gottes befreit uns von dem Glauben an das Fleisch. Unser wahrer Körper ist keine fleischliche Form, sondern ein spiritueller Tempel. „Fleischlich zu sein" kann auch so verstanden werden, dass du der menschlichen Natur erlaubst, dein Leben zu dominieren (B6).

In einem Brief an die Korinther erinnert uns Paulus auch daran, dass unser Körper streng genommen nicht unser eigener ist. Es ist der Tempel des Heiligen Geistes (B7). Gott besitzt uns und ist der Eigentümer unserer Wohnung, deshalb sollten wir uns darum kümmern, dass sie angemessen gepflegt wird. Die Idee ist, dass alles, was wir tun, darin bestehen sollte, Gott zu verherrlichen, und nicht dem Fleisch zu dienen. Dies ist ein weiteres Beispiel für kühne Aussagen über unserer Beziehung zu Gott.

Unser Lehrbuch definiert Tempel als "Körper" (S6). Aber bezieht sich dies auf eine endliche Form, die vorübergehend von einer Seele bewohnt wird? Nein. Die Definition von "Tempel" im Glossar geht weiter: "Die Idee des Lebens, der Substanz und der Intelligenz“. Der Tempel, in dem wir leben, ist die Idee von Leben, Gott. Mrs. Eddy sagt uns, dass der Mensch keine „materielle Behausung für die Seele ist; er selbst ist geistig" (S7). Beachten wir, dass Seele groß geschrieben wird (im Englischen werden nur Eigennamen groß geschrieben. Anm.d.Üb.). Es gibt nur eine Seele. In einem Satz, der nicht aus dieser Lektion stammt, schreibt unser Führer: "Wir gehen in die Irre, wenn wir Seele in Seelen aufteilen..." (S&H 249:33). Da Gott die einzige Seele ist, gibt es keine kleine "Seele", die einen Körper bewohnen könnte. Da alles Geist ist, gibt es nicht einmal einen materiellen Körper, der eine Seele enthält. Unsere wahre Identität ist Widerspiegelung - kein Körper. Gott, Seele, spiegelt niemals etwas wider, das dem Geist unterlegen ist“ (S7)

In Wirklichkeit haben wir einen gefühllosen Körper (S8). Zitat S9 ist ein wichtiger Punkt, an den man sich erinnern muss: "Der materielle Körper, den du Ich nennst, ist das sterbliche Gemüt...". Deshalb "behandeln" wir niemals einen Körper oder beten für ihn. Der Körper ist nur sterbliches Gemüt, das behauptet, wir zu sein. Unsere wahre Individualität ist geistig, aber sie ist so greifbar und substantiell, wie die Materie zu sein scheint (S10), und sogar mehr noch.

Abschnitt 3: Die Zeit hat keinen Einfluss auf unser wahres Sein

Viel Mühe wird darauf verwendet, die Schönheit und Kraft des menschlichen Körpers zu erhalten. Aber wenn der Körper, der "ich" genannt wird, tatsächlich sterbliches Gemüt ist, werden die Bemühungen, den Verfall und die Schwäche einer verwesenden physischen Form zu verzögern, niemals die Schlacht gewinnen. Es ist nichts falsch daran, den Behauptungen des mit dem Alter verbundenen Niedergangs zu widerstehen, aber der einzig sichere Weg zum Sieg ist es, es zu beanspruchen und zu verstehen, dass unsere wahre Stärke und Schönheit in unserem spirituellen Wesen wurzeln. Godfrey John, ein bekannter Practitioner und Lehrer der Christlichen Wissenschaft, der ein ehemaliger GoldenGloves-Boxer war, sagte mir einmal: "Wir trainieren nicht, um gesund und stark zu werden, wir trainieren, um es zu beweisen.“

Zu Beginn dieses Abschnitts blickt der Psalmist auf Gott als Quelle der Kraft (B8) und der Schönheit (B9). Gott verschleißt nie und wir auch nicht (B10). Die Kraft der Menschen versagt, aber die Kraft des Herrn ist eine Macht, die niemals nachlässt. Die jungen und von Natur aus Starken mögen in ihrer persönlichen Fähigkeit Ruhm erlangen, aber das verblasst im Vergleich zur göttlichen Macht. Spirituelle Identität zerfällt nie oder wird nie abgenutzt. Caleb behielt seine Kraft und Vitalität unabhängig von seinem Alter (B11). [Siehe PS#3 zu Stärke und Kraft auch im hohen Alter (B8+)]

Der Bibelteil dieses Abschnitts schließt mit einer weiteren mutigen Lobpreisung. Der Psalmist erwähnt den "freudigen Klang" (B13 englische Bibel). Nach Adam Clarke (ca. 1760 - 1832) bezieht sich dies auf Jubelrufe und Trompeten am Morgen des Jubiläumsjubiläums,"die den Gefangenen die Befreiung verkünden, und die Wiederherstellung all ihrer verfallenen Güter", denn sie sind wahrlich gesegnet, weil sie im Lichte Gottes wandelnd die Quelle ihrer Kraft kennen.

Unsere Führerin umarmt die biblische Sichtweise des Gottesmenschen als ewig stark und aufrecht. Die strahlende Sonne des Menschentum scheint für immer am ewigen Mittag (S12). Sie warnt davor, dass die Messung des Lebens nach Sonnenjahren ein Fehler ist. Die Zeit hat nichts mit unseren Fähigkeiten zu tun. Zeit ist eine tödliche Illusion - ein vom sterblichen Gemüt erfundenes Bezugssystem. Erfahrung macht uns stärker und nicht schwächer (S13). Der unsterbliche Verstand schenkt uns „Frische und Schönheit“. Denken wir daran, dass der Körper, den wir „ich“ nennen, sterbliches Gemüt ist. Diese Aussage spiegelt sich darin wieder: "Ein materieller Körper drückt nur ein materielles und sterbliches Gemüt aus" (S14). Was immer wir denken, zeigt sich am Körper. Wir dürfen nicht vergessen, dass es keine objektive materielle Realität gibt. Alles ist subjektiv. Alles ist im Gedanken. Deshalb müssen wir sicher sein, dass es das göttliche Gemüt ist, nicht das sterbliches Gemüt, das uns beeinflusst. Wir nehmen den Körper als Glauben an das Denken an, und wir sollten nur Gedanken der Gesundheit wertschätzen. Alles andere muss weg. Um uns zu helfen, die Herrschaft über die Ansprüche der Zeit und des Alters zu erlangen, gibt uns unsere Anführerin das, was sie das „Rezept für Schönheit“ nennt: weniger Illusion und mehr Seele" (S15). Das gibt es nicht im Fitnessstudio oder an der Kosmetiktheke.

Abschnitt 4: Fokussiere Deine Sichtweise

Man ist sich weitgehend einig, dass der Diener, auf den in Jesaja 42 Bezug genommen wird, der Messias (B13) ist. Aber wir können ihn auch bildlich als jeden betrachten, der sich bemüht, dem Meister-Christen nachzueifern. Gott hält uns aktiv fest und unterstützt uns in allem, was wir tun. Wir sind Seine Auserwählten, und Er erfreut sich an uns (B13). Jesus erfüllte seine Mission durch die Kraft, die ihm von Gott gegeben wurde. Dies ist auch ein weiteres Beispiel für die mutige Anerkennung der Herrlichkeit Gottes. Jesus hat die gute Nachricht nicht für sich behalten. Er predigte kühn die gute Nachricht, dass "das Himmelreich nahe“ ist (B14 und PS#4).).

Jesus hat die einzigartige Sichtweise in der Hingabe an Gott vorgelebt. Das Auge bringt Licht in den Körper, wie die Sonne in das Sonnensystem oder eine brennende Kerze in einen dunklen Raum (B16 und PS#5). Ein einziges Auge bedeutet einfaches, reines Sehen. Ein einziges, einfaches Auge sieht die himmlische Sicht unbefleckt und unbeeinflusst von weltlichen Sehnsüchten und Ehrgeiz und Furcht.

Wo wir suchen, ist wichtig. Ich dachte immer, dass das Leiten eines Pferdes durch die Zügeln und dessen Kopf in der richtigen Richtung eine gute Analogie wäre, um sein Auge fokussiert zu halten oder sich auf sein Ziel zu konzentrieren. Aber beim Reiten in Cedars Camps habe ich gelernt, dass es am wichtigsten ist, wo der Reiter hinschaut. Beim Überqueren eines Hindernisses, wie z. B. einer Brücke, auf dem Pferderücken, wurde uns beigebracht, den Blick weit über das Hindernis hinaus zu halten, sonst würde das Pferd die Brücke nicht überqueren. Das Pferd weiß, wo der Reiter hinschaut. Unsere Erfahrung geht auch dorthin, wo wir hinschauen. Wenn wir also unseren Fortschritt in die richtige Richtung lenken wollen, muss unser geistiger Blick darauf konzentriert bleiben, wo wir landen wollen.

Manchmal können wir den Weg nicht so leicht sehen, aber Gott erleuchtet unseren Pfad und umgibt uns mit Kraft. Sich zu „gürten" (engl. Bibel) heißt, die Bekleidung hochzuraffen und festzustecken, so dass man sich ungehindert fortbewegen kann (B17). Auch hier geht es wieder darum, bereit zu sein, nicht passiv.

Wenn Licht die Dunkelheit verdrängt, vertreibt das Licht Gottes den Fehler (S16). Eine andere Bedeutung des einzelnen Auges ist ein Auge, das keinen Fehler hat. Die Vision Jesu und sein Herz waren beide rein, und das erlaubte ihm, Gott zu sehen (S18). Unser Lehrbuch weist uns an, dem Beispiel und der Lehre Jesu zu folgen, um über die Sünde hinauszuwachsen und sich auf das Gute zu konzentrieren (S19). Sich über alle körperlichen Vergnügen und Schmerz zu erheben, darin begründet sich unsere wahre spirituelle Identität in Seele (S20).

Sektion 5: Spirituelle Sinne sind ewig

Der Psalmist wusste sich auf Gott zu konzentrieren. Er vertraute voll und ganz auf Gott und wusste, dass dieses Vertrauen nicht umsonst sein würde (B18). Barnes kontrastiert den Fokus des Psalmisten mit dem seiner Armeen, die "schwach, entmutigt, zerstreut wie Späne und Splitter in einem Holzstapel" waren: Zitat B19 besagt: "Der Eingang deines Wortes gibt Licht…“ (engl. Bibel). Interessanterweise betrachten einige Kommentatoren dies als einen Hinweis auf die unmittelbaren Früchte des Aufschlagens der Bibel. Aber wir können diesen Vers auch als Anerkennung der heilenden Kraft ansehen, die kommt, wenn wir Herausforderungen dem Licht der Wahrheit aussetzen.

Jesus hielt dieses geistliche Licht offenbar an und konzentrierte sich auf Gott. Er war von Geist geleitet in allem, was er tat (B20 und PS#6). In der Heilung des Blinden (B21) finden wir ein weiteres Beispiel für einen Menschen, der überhaupt nicht schüchtern war, seinen Wunsch, sich an Gott zu wenden, auszudrücken. Der Mann „schrie“ nach Jesu Hilfe. Als andere um ihn herum versuchten, ihn zum Schweigen zu bringen, schrie er umso lauter auf, und Jesus antwortete ihm, indem er ihn heilte.
So wie die spirituelle Kraft alle menschlichen Anstrengungen übertrifft, so überschreitet die „Erleuchtung des geistigen Verständnisses" den materiellen Sinn (S21). Gott ist der einzige Seher. Die Fähigkeit des Menschen zu sehen hat nichts mit einem körperlichen Sehorgan zu tun. Die Sehkraft ist eine Fähigkeit der Seele, und das Bewusstsein Jesu darüber befähigte ihn, andere zu heilen (S22). Die Sinnesorgane des Körpers haben keine angeborene Fähigkeit, solche Aufgaben zu erfüllen. Die Sinne des Menschen sind geistig und intakt unabhängig vom organischen Aufbau (S23). Da Stärke und Schönheit nur im Geist gefunden werden können, sind auch die geistigen Sinne des Menschen durch physische Zwänge unbegrenzt.

Alle unsere wahren Sinne sind spirituell und ewig. Sie existieren nicht in Raum oder Zeit. Sie können nicht verloren gehen (S24). Wenn wir unsere wahren Fähigkeiten als spirituell empfinden, sind wir von den Begrenzungen des materiellen Sinnes befreit (S25).

Abschnitt 6: "Wahre Religion" bedeutet wahre Freiheit [wie “der Vogel” in S28, PS#7.]

Zitat B22 ist eine Wiederholung des ersten Zitats im Wechselseitigen Lesen. Es ist ein weiterer Hinweis an die Wirksamkeit starker Lobpreisungen. Der Psalmist schaut auf Gott allein, dass Er seinen Verstand erleuchte und ihm Anleitung und Führung gebe.

Paulus sagt uns, dass der Blick auf Gott Freiheit bringt (B23). John Gill sieht in seinem Werk „Exposition on the Whole Bible“ diese Freiheit, die in viele Bereiche des Lebens gelangt: Erleuchtung, Regeneration, Heiligung, Trost und Freiheit von Sünde und Furcht. Sie ermöglicht die "Freiheit des Zugangs zu Gott mit Kühnheit".

Paulus, der seine charakteristische Leidenschaft zeigt, bittet die Brüder, ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Wie bei allen Gebeten, Lobpreisen und Bitten in dieser Lektion ist es keine passive Bitte. Es ist ein dringendes Plädoyer für uns, unser sterbliches Selbstbewusstsein in einem andauernden Akt der Hingabe an Gott zu opfern. Dies ist kein "einmaliges" Opfer eines toten Tieres, sondern ein lebendiges Opfer, das wir unser Leben lang weiterführen (B24). Es ist rein und makellos (B24). Und Paulus sagt uns, wir sollen nichts zurückhalten, sondern alles auf den Altar legen. Barnes weist darauf hin, dass ein solches Opfer - intellektuell, moralisch, körperlich - also alle Energien jeden Tag dafür einzusetzen, „wahre Religion“ ist. Jesu Leben verkörperte eine solche „wahre Religion" beispielhaft und sein Opfer ermöglichte ihm die Heilung aller Übel. Wie konnten diejenigen, die solche Heilungsarbeit sahen, etwas anderes tun als Gott zu verherrlichen? (B25).

Jesu höchstes Beispiel für ein Gott geweihtes Leben zeigte immer wieder den Unterschied zwischen „dem Sprössling der Seele und dem des materiellen Sinnes..." (S26). Jesu Werk hob den Menschen aus der Sklaverei zum Leib. Wissenschaft und Gesundheit sagt uns: "Die Illusion des materiellen Sinnes, nicht das göttliche Gesetz, hat euch gebunden, eure freien Glieder umgarnt, eure Fähigkeiten lahmgelegt, euren Körper geschwächt und die Tafel eures Seins entstellt" (S27). Also, wer würde nicht von solchen Fesseln befreit sein wollen?

Um diese Freiheit zu finden, müssen wir „vom Körper weg in Wahrheit und Liebe hinein" (S28) schauen. Unser Denken fest an das Wirkliche zu halten, bedeutet, unseren Blick fest gerichtet zu halten. Wir werden erleben, worauf wir „unseren Blick richten". Wir können niemals etwas Wirkliches oder Gutes verlieren, wenn wir diesen Vorgang beibehalten. Unser Lehrbuch sagt uns, dass die Verneinung materieller Ansprüche ein wichtiger Schritt in unserem Triumph über den Körper ist (S29). Die Definition des "Leugnens" ist eine Affirmation des Gegenteiles. Wenn wir so darüber nachdenken, können wir diese kühne, positive und bestätigende Position beibehalten, die in dieser Lektion beispielhaft dargestellt wird.

Wir haben gesehen, dass das, was wir denken, unsere Erfahrung bestimmt, und wir haben gesehen, dass die Seele nicht im Körper ist. Wir haben auch gesehen, dass der Mensch in Gott lebt, und diese Tatsachen befreien uns aus dem Gefängnis des materiellen Denkens (S30). Es ist Zeit, das wirklich zu leben.

Abschnitt 7: Noch einmal: Erhebe Deine Seele und preise Gott!

Das letzte Bibelzitat (B26) ist ein weiterer mutiger Ausruf des kompromisslosen Lobpreises. Rufe es frei heraus!

Die geistige Realität des Seins ist eine unbestreitbare Tatsache - Seele ist Gott, nicht ein ätherisches Bewusstsein, das in einem Körper gefangen ist. Der Mensch ist Gottes Bildnis und wir leben für immer mit ihm zusammen (S31). Lasst uns also, wie zu Beginn der Lektion erwähnt,"kompromisslos rechtschaffen" sein und eure Seele - euer ganzes Herz - zu Gott erheben und euer wahres Sein in der Seele finden.

Hier klicken, um von Warren Huff ausgewählte Zitate von Cobbey Crisler zu Stellen aus der Lektion zum Thema "Seele und Körper" für den 19. November 2017 zu genießen. (englisch)

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