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Werde ein spiritueller Wegbereiter! Widerlege die irrigen Ansprüche der Materie!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, March 13th, 2017

Werde ein spiritueller Wegbereiter

Metaphysische Anwendungsideen zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

zum Thema „Materie“

für die Woche vom

13. - 19. März 2017

von

Craig L. Ghislin, C.S.

Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)

craig.ghislincs@icloud.com / (630) 830-8683

In seinem Buch "Biocentrism" schreibt Robert Lanza, MD: "Unser gesamtes Bildungssystem in allen Disziplinen, der Aufbau unserer Sprache und unsere sozial akzeptierten "Gegebenheiten" - diese Ausgangspunkte in Gesprächen - drehen sich um eine zu Grunde liegende Denkweise, die davon ausgeht, dass es ein gesondertes Universum ‚da draußen‘ gibt, in das wir alle einzeln und auf einer sehr vorübergehenden Basis gekommen sind.“ Sein Buch zieht diese Sichtweise in Zweifel und fragt, ob das Universum überhaupt existieren würde, wenn es "ohne Leben und ohne Bewusstsein oder Wahrnehmung davon wäre“ (S.15). Er stellt alle Wahrnehmungen von "Materie", wie die Sinne sie zu erkennen scheinen, in Frage. Auch die Quantenmechanik hat Fragen über das sichtbare Universum und die Beziehung zwischen Beobachter und scheinbarer Wirklichkeit aufgeworfen.

Die christliche Wissenschaft hat eine ganz andere Sicht von Materie, die eindeutig eine radikale Abkehr vom Mainstream-Denken ist. Diese Lektion erforscht viele biblische Gebote, die die üblichen Vorstellungen von einer materiellen Existenz anzweifeln, und zeigt, wie Mary Baker Eddy jedes materielle Gesetz durch ihr Verständnis der Allheit Gottes in Frage stellt.

Jede neue Idee in jeder Disziplin beginnt mit einer Person, die die Dinge anders sieht als der Rest von uns. So wie die wissenschaftliche Welt ihre Pioniere des progressiven Denkens gehabt hat, so auch die Religion. In der jüdisch-christlichen Disziplin ist die Bibel mit vorwärts denkenden Individuen gefüllt, die über die allgemein akzeptierten Überzeugungen ihrer Zeit hinausgingen. In der modernen Zeit war Mary Baker Eddy die Frau, die am weitesten über die Grenzen der materiell basierten Theorien hinaus ging. Hätte sie davon gewusst, so hätte sie sich vielleicht sehr für die Entwicklungen der Quantenmechanik und des Biozentrismus interessiert, aber sie hat im Grunde die Materie gleich ganz und gar aus der Gleichung herausholt.

In der christlichen Wissenschaft ist die Materie kein Umstand oder ein Zustand des Seins, sondern eine falsche Art, die Wirklichkeit zu betrachten. Materie ist ein Begriff für den Glauben an ein „von Gott getrenntes Gemüt“. Da Gott das einzige Gemüt ist, ist ein "von Gott getrenntes Gemüt" unmöglich, und daher ist auch sein objektiver Zustand - Materie - unmöglich. Dies ist eine bemerkenswert kühne Behauptung, in Anbetracht der überwältigenden Sinnesbeweise, die das Gegenteil behaupten. Mrs. Eddy verstand ihre Ansichten als biblisch begründet und beweisbar. Aber zuerst stand sie alleine mit ihrer Entdeckung. Nach ihrem Verständnis war die wahre Natur Gottes der Schlüssel zur Errettung von den Sorgen und Grenzen des Fleisches. Der Goldene Text erklärt: "... alle Menschen werden das Heil Gottes sehen.“

Nach Strongs Bibelkonkordanz (Strong’s Exhaustive Concordance of the Bible) bedeutet "Erlösung" die Befreiung oder die Rettung vor schrecklichen Umständen. Die biblischen Schriften beziehen sich auf die Befreiung vom Glauben an die Wirklichkeit der Materie und auf das Erwachen des Bewusstseins zu der Wirklichkeit und der Vorherrschaft des Geistes. Man kann wohl sagen, dass die meisten Menschen in der Welt keine besondere Dringlichkeit fühlen, aus dem Glauben an Leben in der Materie gerettet zu werden. Sie fühlen keine Gefahr, und sie haben sich gut arrangiert mit sterblichen Tendenzen, die schließlich zu Sünde, Krankheit und Tod führen. Der Christus kommt, um uns aufzurütteln, uns den Weg aus der Materie zu zeigen und uns zu enthüllten, dass Sünde, Krankheit und Tod keine schädigende Macht haben, weil dieser Weg zu dem Verständnis führt, dass Gott die einzige Macht ist - es gibt keine andere.

Spirituelle Pioniere und ihre Entdeckungen erfahren starken Widerstand. Das Wechselseitige Lesen ist wie ein Film, der die wichtigsten Etappen auf dem Pfad dieser Wegbereiter beschreibt. Während der ganzen Reise leitet Gott sie immer und sorgt für Erfrischung und Nahrung. Gottes Versorgung kommt nicht zufällig getröpfelt, sondern als Quelle - eine ständige Quelle, die niemals versagt. Das Wissen um die unendliche Güte Gottes gibt den rechtmäßigen Denkweisen, die bisher vernachlässigt und nicht kultiviert wurden, neues Leben. Frische Ideen schaffen die Basis für zukünftige Generationen. Wenn Ärger naht, trägt Gottes Liebe sie hoch über die Gefahr hinweg.

Sie sind durch eine tiefe Beziehung mit dem Vater erhoben. Wenn die Flüsse des weltlichen Denkens sie zu überwältigen drohen, bleiben sie fest, und wenn sie den flammenden Prüfungen des Hasses auf die Wahrheit begegnen, sind sie von den Flammen unberührt. Unabhängig von der Schwere der Situation wird ihnen immer geholfen werden. Ein Weg wird durch die Wildnis wird sich zeigen, und Flüsse werden fließen in der Wüste.

Gottes Volk muss niemals irgendwo anders hinschauen, als zu Ihm für Hilfe und Richtung. Indem sie auf keinen anderen Gott vertrauten, kommt keine Schande über sie. Wenn die Reise abgeschlossen ist, wird der Weg offen sein für alle, auf dass sie ihm folgen.

Abschnitt 1: Gott ist die einzige Macht

Wie oben erwähnt, akzeptiert die Welt in der Regel die Realität der Materie wie sie scheint. Darüber hinaus haben die meisten Menschen das Gefühl, dass das materielle Gesetz das Universum regelt, sowie alles und jedem in ihm. Grundsätzlich hat der weltliche Glaube Gott verlassen und Sein Gesetz durch materielle Gesetze ersetzt. Der Prophet Jeremia vertritt Gott, als er das Volk Israel ermahnt, da es sich von Gott abwendet und imaginären Göttern folgen will (B1). Er vergleicht die Treue zu und das Verständnis von Gott mit einem "Brunnen des lebendigen Wassers". Brunnen haben eine unendliche Versorgung mit frischem Wasser. Jeremia vergleicht die fortschreitende Anbetung falscher Götter mit "zerbrochene Zisternen, die kein Wasser halten können." Zisternen werden in den Boden gegraben und sind trocken, wenn kein Wasser in sie hinein fließt. So haben auch materielle Gesetze keinen eigenen Wert und diese "zerbrochenen Zisternen" sind schlimmer als nutzlos.

Jesaja drückt große Traurigkeit für seine Gegner aus (B2). Sie kommen wie eine Flut und hinterlassen ein Pfad der Zerstörung, aber Gott verweist sie, als wären sie nichts als eine Distel, die im Wind verweht. Manchmal fühlt sich der Strom der sterblichen Meinung und des materiellen Glaubens an wie eine Flut, die uns überwältigt. Verglichen mit dem Ausmaß des herkömmlichen Denkens der Welt scheinen die wenigen geistig gesinnten Menschen weit in der Unterzahl zu sein. Aber bei Gott ist auch die mächtigste menschliche Opposition nicht mehr als eine Feder, die im Wind weggeblasen wird. Jesaja sagt voraus, dass "alles Fleisch miteinander" es sehen wird [die Herrlichkeit des Herrn] (B3). Dann fragt er ungläubig: Hört ihr denn nicht? Ist's euch nicht von Anfang an verkündigt? Habt ihr's nicht gelernt von Anbeginn der Erde? Gott allein schafft und regiert alles, und er hält auch das Schwächste durch seine herrliche Macht.

Trotz ungeheurer Opposition ist Mrs. Eddy fest davon überzeugt, dass der Glaube an ein auf Materie basierendes Leben langsam einer metaphysischen Basis weicht (S1). Wenn wir uns die Situation heutzutage anschauen, denken wir auch, dass dem so ist? Wie bereits erwähnt, beginnen einige der fortschrittlicheren wissenschaftlichen Disziplinen damit, die traditionellen Ansichten über Materie und das Universum in Frage zu stellen. Mrs. Eddy findet ihre Berechtigung, die Bedeutung der Materie bei der Demonstration von Heilung zu hinterfragen. Potentiell tödlich verletzt, erkannte sie, "alles wirkliche Sein ist in Gott“. Sie erkannte, dass der entgegengesetzte Glaube, nämlich dass Fehler, Sünde, Krankheit und Tod, das falsche Zeugnis eines Gemüts in der Materie sind und dass diese falsche Vorstellung der Dinge „einen subjektiven Zustand des sterblichen Gemütes erzeugt, den dieses sogenannte Gemüt Materie nennt…“(S2). Beachten Sie, dass dieses Ding, genannt „Materie", nicht mehr als ein falscher Glaube ist, kein Zustand des Seins, und dass es aus einer falschen Vorstellung der Dinge entsteht.

Beachten wir diese großartige Idee: "Was Materie genannt wird, manifestiert nichts als eine materielle Mentalität.“ (S3). Denken wir darüber nach. Wieder sehen wir, daß Materie keine Bedingung des Daseins ist; es ist nichts als das Ergebnis einer materiellen Mentalität. Der Materie Macht oder Wirklichkeit zu gewähren, leugnet effektiv Gott, denn Gott ist Geist. Der Materie die gleiche Wichtigkeit des Geistes zu geben, bedeutet entweder, Materie hat die schöpferische Kraft, sich selbst zu schaffen, oder Gott hat sie geschafft (S4). Beide Vermutungen sind unmöglich, denn es gibt nichts im Geist, wodurch oder woraus Materie gemacht werden kann und Materie hat keine Kraft hat, sich selbst zu erschaffen. Unser Lehrbuch sagt uns, dass wir nur durch das Verständnis, dass es eine Macht gibt, zu logischen Schlussfolgerungen kommen können (S5).

Abschnitt 2: Materie ist nicht mehr als ein Glaube, der wegzuwaschen ist

Manchmal ist es sowohl einzeln als auch kollektiv so, dass unsere Sorgen - sei es Versuchungen, Ängste, Krankheiten oder organisierte Angriffe gegen uns - wie das rauschende Wasser einer Flut über uns hinwegfegen. Aber die Macht Gottes erhebt den Maßstab der Wahrheit und führt die gegensätzliche Anklage gegen den Feind (B4). Da ich diese Passagen lese, habe ich geistige Bilder von epischen Filmschlachten wie in ‚Herr der Ringe‘ vor Augen, wo die Helden furchtlos in die Schlacht eilen, um das Böse mit der Kraft des Guten zu überwinden. In Hiob (B5) lesen wir, dass selbst wenn die Flut uns überholt, das Wasser abfließen wird und dass unsere Sicherheit aus der Hoffnung auf Gott kommt.

Wir haben gelesen, dass irgendwann jeder die Errettung durch Gott erleben wird. Aber wir müssen nur eine Zeitung lesen, oder uns umschauen, um zu sehen, dass diese Eventualität wohl weit weg ist. Auch wenn die Zahl der wahren Gläubigen im Vergleich zur Zahl der Opposition proportional winzig ist, so wird daran erinnert, dass alle Revolutionen des Denkens mit der Vision einer Person begonnen haben. Die Tatsache, dass eine Person etwas entdeckt, bedeutet, dass jeder schließlich den Wert und Nutzen dieser Entdeckung erkennen kann, und schließlich wird jeder Zugang zu ihr haben.

Die Bibel sagt uns, daß schon sehr früh in der Welt Sünde und Bosheit weit verbreitet waren, und ein Mann, Noah, stark und rein genug war, um gegen das Übel des weltlichen Denkens zu anzugehen. Das 1. Buch Mose sagt uns, dass er "Gnade vor dem Herrn fand" (B6). Theologe Adam Clarke (um 1760-1832) weist darauf hin, dass Noah „gerecht" war - er gab jedem, was ihm zustand, er war "perfekt" - in seinem Charakter gleichbleibend sein und niemals von der Wahrheit abweichend im Prinzip oder in der Praxis; Und dass er "mit Gott ging" - anständig, fromm und in dauerhafter Gemeinschaft mit Gott. Das sind wunderbare Eigenschaften und zwar solche, um die wir uns alle bemühen sollten. Dieser gute Mann inmitten einer bösen Welt wurde von Gott gewählt, um eine Arche zu bauen, die die Sicherheit und Kontinuität des Lebens sicherstellen würde, wenn die Schlechtigkeit der Welt weggewaschen werden würde.

Die Geschichte erzählt, dass Gottes letzte Warnung sieben Tage vor dem Regen kam, und die Flutwässer begannen zu steigen (B7). Sieben ist die Zahl der körperlichen und geistigen Vollständigkeit und Vollkommenheit. Viele Bibelkommentatoren (sowie viele Filmversionen der Flutgeschichte) vermuten, dass Noahs Bau der Arche mit Kritik und Ungläubigkeit konfrontiert wurde. Die Absicht dieser literarischen Ausschmückung ist es, das bis zur letzten Minute mangelnde Interesse der Welt daran, gerettet zu werden, zu betonen. Nachdem die Flut alles auf der Erde zerstört hat, außer der Arche, fallen die Pegelstände, und Noah und seine Familie, zusammen mit allen Geschöpfen in der Arche, können herauskommen, um die Erde neu zu bevölkern. (B8, 9).

In unserem Lehrbuch zeigt die Definition von "Arche", dass alle Dinge, die wahr und gut sind, geistig sind und dass sie auch inmitten der Zerstörung des Irrtums erhalten werden und für immer existieren (S6). Nur das Gute ist real, und nur das Gute überlebt. Materie ist nicht der feste Stoff, der sie zu sein scheint. Sie ist nicht mehr als eine Schicht menschlichen Glaubens (S7). Katastrophen werden manchmal als "Akt Gottes" bezeichnet. Aber Gott hat nichts damit zu tun. Katastrophen beweisen nur die Selbstzerstörung der Materie. Mrs. Eddy weist darauf hin, dass es heute wie in Noahs Zeiten "widersprüchliche Kräfte" in der menschlichen Arena gibt (S8). Allerdings ließ sie sich nicht von den verschiedenen Phasen der Störung im materiellen Glauben beunruhigen, weil diese die endgültige Zerstörung des Irrtums signalisierten.

Am Ende ist der materielle Sinn nicht in der Lage, zuverlässige Beweise zu liefern. So, wie die Arche Noah über die Wellen trug, erhebt der spirituelle Sinn „das menschliche Bewusstsein zur ewigen Wahrheit" (S9).

Abschnitt 3: Feste Grundlagen

Jesus hat nicht gleich zu Anfang Massen unterrichtet. Er wählte sich jeweils ein bis zwei Jünger und begann in Synagogen zu lehren. Für eine Synagoge waren ein Minimum von nur zehn erwachsenen Männern erforderlich, so dass die frühen Predigten von Jesus in ziemlich kleinen Kreisen geschahen. Die Größe der Gemeinde hat aber die Wichtigkeit seiner Botschaft nicht bestimmt. Jesus lehrte, dass das Reich Gottes da war (B10). Und neben der Predigt bewies Jesus seine Worte durch Heilung aller Krankheiten. Es war der heilende Beweis, der größere Gruppen von Leuten dazu brachte, zu hören, was dieser Lehrer zu sagen hatte. Schließlich sprach er zu den "Massen" (B11). Die Bibelgelehrten wissen nicht wirklich, ob alle Lehren, die in dem zusammengefasst wurden, was wir "Die Bergpredigt" nennen, tatsächlich auf einem Berg gelehrt wurden, oder ob sie alle während des gleichen Diskurses unterrichtet wurden, aber wir wissen, dass diese Lehren eine tiefgreifende Wirkung auf die Welt gehabt haben und die Grundlage der christlichen Praxis sind. In Matthäus beendet Jesus seine Predigt, indem er sagt, dass diejenigen, die diese Lehren hören und ausüben, wie jemand sind, der sein Haus auf einem Felsen mit einem sicheren Fundament baut (B12). So errichtet, ist der Glaube in der Lage, allen Herausforderungen und Prüfungen standzuhalten, die im Leben kommen. Ein auf Sand gebautes Haus wird leicht von Wasser abgetragen, wogegen ein auf Felsen errichtetes Haus von der Strömung unberührt ist.

Das fleischliche Denken ist wertlos (B13). Die Realitäten des Geistes geben uns ein sinnvolles Verständnis, das es uns ermöglicht, dem Angriff der weltlichen Opposition zu widerstehen.

Mary Baker Eddy baute ihren Glauben auf eine solide, spirituelle Grundlage. "Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie. Alles ist unendliches Gemüt und seine unendliche Manifestation, denn Gott ist Alles-in-allem“(S10). Diese unmissverständliche Aussage führt zu der Erkenntnis, dass es keinen Wert in der Materie gibt, weil alles, was wirklich existiert, in und von Gott ist. Geist und Materie haben absolut nichts miteinander zu tun (S11). Geist braucht keine Materie, um sich selbst erkennbar oder sichtbar zu machen. Geist und Materie sind Gegensätze. Gesetze der Materie neigen dazu, wechselhaft zu sein, und sind veränderlich, um die laufenden Entdeckungen aufzugreifen. Aber das geistliche Gesetz steht fest, und selbst der kleinste Beweis des geistigen Gesetzes ist der Beweis für das Ganze. Das materielle sogenannte Gesetz widerspricht dem spirituellen Gesetz (S12).

Mrs. Eddy stellte fest, dass materielle „Gesetze“ vollkommen vom göttlichen Gesetz getrennt sind. Sie baute daher uneingeschränkt auf die Lehren Jesu, auf seine Apostel, auf die Propheten und auf das Zeugnis der Wissenschaft des Gemüts. Andere Grundlage gibt es nicht (S13). Wenn wir erwarten, aus dem materiellen Glauben Rettung zu erlangen, müssen wir „die Grundlagen der materiellen Systeme verlassen, so altehrwürdig sie auch sein mögen... "(S14). Denken wir darüber nach, auf welchem Fundament wir bauen. Sind wir bereit, die alten Denkweisen aufzugeben für die geistige Realität?

Abschnitt 4: „Rebellieren Sie….”

Die Geschichte des Mannes am Teich von Bethesda (B14) wird in der Lektion ziemlich oft benutzt. Die meisten sind mit der Geschichte vertraut. Zwei Aspekte stechen für mich im Zusammenhang mit dieser Lektion heraus. Zunächst lesen wir in dieser Lektion viel über Wasser. Im Wechselseitigen Lesen und in vorangehenden Abschnitten stand das Wasser für nützliche lebensspendende Brunnen, rauschende Flüsse, Ströme in der Wüste, reinigende Fluten, Angriffe von feindlichen Gegnern und die Strömungen der Herausforderungen des Lebens. Hier jetzt sind die Wasser mit Heilkraft ausgestattet, wenn sie aufgerührt werden. Auf Seite 559 von Wissenschaft und Gesundheit bezeichnet unsere Führerin das Meer als latenten Irrtum. In diesem „Haus der Barmherzigkeit" (die Bedeutung von Bethesda) wartet der Mann darauf, dass das Wasser - sein irriges Denken - bewegt werde. Aber er denkt, dass er Hilfe brauche, was zu dem zweiten Aspekt führt, der meine Aufmerksamkeit erregt - Jesus zweifelt die Entschlossenheit des Mannes an, geheilt zu werden, und sagt ihm im Wesentlichen, dass, wenn er wirklich geheilt werden will, er so handeln sollte als wäre er es schon.

Unser Lehrbuch besagt auch, dass wir die Fähigkeit und die Verpflichtung haben, unsere Erfahrung einzusetzen und die Freiheit zu beanspruchen, die wir zu erreichen hoffen (S15). Wir sollten nicht einfach den Körper fragen, was jeden Tag zu tun er uns erlauben wird. Der Körper kann zunächst einmal nicht wirklich aus sich selbst heraus denken oder handeln. Bedenken Sie, es gibt „keine Intelligenz" in der Materie. Der Mann am Teich wartete passiv darauf, dass etwas passierte. Aber er musste eine aktivere Rolle bei der Erreichung der gewünschten Ergebnisse einnehmen. Wir können nicht erwarten, geistig sehr weit zu bekommen, wenn wir uns auf den Körper konzentrieren. Wissenschaft und Gesundheit sagt, dass es nur einen Weg gibt, um zum geistigen Sein zu gelangen -sich auf Gott und Seine Idee zu konzentrieren (S16).

Wir neigen dazu zu denken, dass wir einen materiellen Körper brauchen, um zu existieren, und dass wir das Leben durch den Gebrauch des Körpers erleben. Aber das ist völlig falsch. „Die unzerstörbaren Fähigkeiten des Geistes bestehen ohne die Bedingungen der Materie" (S17). Anstatt den Körper zu beobachten und zu akzeptieren, was er tut, sollten wir leugnen, was der Körper behauptet zu tun (S18). Mrs. Eddy sagt uns: „Lehne dich auf gegen" die Ansprüche von Krankheit und Leiden (S19).

Diese aktive Teilnahme an unserer Heilung ist keine Frage der menschlichen Anstrengung gegen einen tatsächlichen Widersacher. Es ist wie die Passage von Jesaja im Zitat B4: „Wenn der Feind über dich kommt wie eine Flut, wird der Geist des Herrn eine Schutzwehr gegen ihn aufrichten“. Im Zitat S20 gibt uns unsere Führerin einige weitere aufrüttelnde Hinweise: „Erhebe dich in der bewussten Stärke des Geistes der Wahrheit … Lösche die Bilder des sterblichen Denkens aus.“ Und sie spricht von diesen falschen Ausreden sterblicher Annahmen, die „gegen die Vorherrschaft des Geistes" gerichtet sind. Das ist ein militärischer Begriff dafür, dass die Truppen für die Schlacht aufmarschiert sind. In Zitat B4 ist die Darstellung des Geistes des Herrn, der das Banner erhebt, ein weiteres militärisches Bild, wie der Fahnenträger den Befehl anführt. Dieser Fahnenträger, und natürlich auch jeder Kämpfer, kämpft nie allein. Jeder hat den vollen Rückhalt der ganzen Armee hinter sich. Genauso, bekämpfen wir nicht ein „echtes Übel" auf eigene Faust. Wir bewegen uns voran mit der vollen Autorität christlicher Herrschaft, gegen die die Materie verschwinden muss.

Abschnitt 5: Auf den Wellen gehen

Abgesehen von den offensichtlichen Bedeutungen der Herrschaft Jesu über jeden Aspekt des materiellen Glaubens und der physikalischen Gesetze, gibt es eine bildliche Art, die Geschichte zu betrachten, in der Jesus auf dem Wasser geht (B15). Der Theologe John Gill (1697-1771) weist darauf hin, dass Jesus gemäß dem Bericht von Matthäus gerade die Menge mit ein paar Broten und Fischen gefüttert hatte. Dies war, wie Gill deutlich macht, ein Wunder, das nicht ignoriert werden konnte. Gill schreibt, das Volk war „dadurch so von seinem Sein als Messias überzeugt, dass sie entschlossen waren, ob er wollte oder nicht, ihn zum zeitweiligen König einzusetzen, der sie vom römischen Joch befreien sollte; etwas, wozu er ohne Zweifel in der Lage war“. Gill weist ferner darauf hin, dass möglicherweise den Jüngern der Gedanke durchaus gefiel, dass ihr Meister die Herrschaft über ein zeitweiliges Königreich übernehmen könnte und dass sie ernsthaft darüber nachdachten, eine solche Idee zu unterstützen. Jesus, der kein Interesse an solch einem politischen Unternehmung hatte, schickte die Jünger sofort weg und ging selbst an einen abgeschiedenen Ort, um zu beten und sich wieder zu sammeln.

Das führt mich zu der Vorstellung, dass die Jünger mental gleichsam in einem bewegten, schäumenden Meer ins Schwimmen geraten, als Metapher für ihre geistige Verwirrung und Aufregung - angesichts all der allgemeinen wilden Vorstellungen über die Richtung der Mission Jesu. Sie wurden, wie Paulus schreibt, „von jedem Wind der Lehre mitgerissen" oder in diesem Fall von jedem Wind einer materiell irreführenden Einbildung. Jesus, der mit der geistigen Natur seiner Sendung verbunden blieb, ging auf den stürmischen Wellen sterblicher Ansichten hinweg und wäre sogar an den Jüngern vorbeigegangen; aber als er ihre Angst erkannte, wandte er sich ihnen zu und winkte Petrus, aus seinem sicheren Quartier heraus zu kommen und sich seinem Kampf anzuschließen. Petrus kann dem Abwärtszug des weltlichen Glaubens nicht widerstehen, und der Meister rettet ihn und die anderen, indem er den Winden wilder Spekulation ein Ende bereitet und die Jünger zu der Ruhe und dem Frieden der Zugehörigkeit zu ihrer wahren Aufgabe zurückbringt.

Diese metaphorische Ansicht ist rein meine eigene, und ist nichts, was unsere Führerin gelehrt hat. Sie sah Jesus als wortwörtliches Ereignis auf dem Wasser gehen und es gibt keinen Grund zu bezweifeln, dass es genauso war. Wenn das Gesetz Christi, die Wahrheit, rechtmäßig ist, dann ist dem Geist ganz sicher alles möglich. Materialistische Vorschriften können Widerstand leisten, aber sie sind machtlos gegen das göttliche Gesetz. (S21) Unsere Führerin schreibt: „In dem Verhältnis, wie Materie für den menschlichen Sinn jede Wesenheit als Mensch verliert, wird der Mensch ihr Meister" (S22). Dies deutet darauf hin, dass Materie und materielle Gesetze Macht zu haben scheinen, nicht durch eine eigene objektive Tugend, sondern weil wir ihnen im Glauben eine solche Macht verleihen. Jesus weigerte sich, das materielle Gesetz zu akzeptieren, und bewies seine Herrschaft darüber in jeder Facette des Daseins – indem er nicht nur alle physischen Zwänge brach, sondern Krankheit heilte, die Toten auferweckte und schließlich in den Himmel auffuhr.

Wissenschaft und Gesundheit gibt Geist, dem göttlichen Gemüt alle Macht. (S23) Dem menschlichen Sinn scheint es, dass materielle Gesetze und Kräfte unsere Erfahrung beherrschen. Aber das spirituelle Verständnis offenbart, dass Gemüt alles regiert. Durch die ganze Lektion hindurch haben wir gesehen, dass im Verlauf der Geschichte alle progressiven Entdeckungen mit einem Individuum beginnen. Davon gibt es keine Abweichungen. Wenn etwas für ein Individuum wahr ist, gilt es für alle. Mrs. Eddy sah Jesu bemerkenswerte Beweise der Herrschaft über materielle Gesetze als Beweis dafür, dass es uns möglich ist, diese materiellen Einschränkungen schließlich auch zu überwinden. Sie sagt, das dasselbe auch für die Demonstration der Christlichen Wissenschaft gilt. (S24) Wenn die Christliche Wissenschaft in einem Fall beweisbar ist, ist sie in jedem Fall beweisbar.

Abschnitt 6: Die Materie verschwindet unter jedem Mikroskop

Im Brief an die Hebräer lesen wir, dass wir durch den Glauben merken können, dass die Materie sich nicht selbst erschaffen kann (B17). Es gibt eine geistige schöpferische Kraft, die bewirkte, dass alles geschaffen wurde. Aber wie wir schon oft gesagt haben, bedeutet das nicht, dass Gott, Geist, jemals materielle Dinge geschaffen hat. Gott hat nie Materie erschaffen. Selbst Dinge, die „erscheinen" sind immer noch Gedanken. In dem Maße, wie wir die geistige Wirklichkeit verstehen, werden wir über die „schwindenden Formen der Materie" hinausschauen (S25) zur Wirklichkeit aller Dinge. Paulus weist darauf hin, wenn er sagt, wir werden alle die Herrlichkeit des Herrn sehen, wenn wir uns als Gottes Reflexion sehen (B18). Paulus sagt auch, dass wir in Gott leben. Wir haben diese Idee schon oft angesprochen. Gott ist nicht „in" irgendetwas. Alles, was existiert, einschließlich des Menschen, ist in Gott. Das ist buchstäblich gemeint, nicht bildlich. Der Mensch ist Gottes Ausdruck und Gottes Idee - nicht umgekehrt. Die Zeit, in der diese Wahrheiten allgemein akzeptiert werden, mag weit weg sein, aber diese Zeit wird kommen. Was für einen wahr ist, ist für alle wahr. Schließlich „werden alle Menschen das Heil Gottes sehen "(B20).

Unser Lehrbuch verspricht, dass die flüchtigen Konzepte des materiellen Glaubens verblassen werden. Sie scheinen echt zu sein, bis wir die Realität verstehen. Dann, wie durch einen magischen Trick, der uns nicht mehr täuscht, werden wir durch das materielle Bild zur Realität aller Dinge sehen (S25). Der Direktor von Cedars Camps erzählt gerne die Vorstellung, dass, wenn wir den ganzen Leerraum aus unserem Körper herausnehmen würden, die Menge an festem Material auf den Kopf einer Nadel passen würde. Ich fand eine ähnliche Analogie in dem früher erwähnten Buch: Robert Lanza, schreibt: „Die Atome in euern Fingern sind jeweils so leer wie ein leeres Fußballstadion, in dem eine einzige Fliege auf der Fünfzig-Meter-Linie sitzt" (Biocentrism, Robert Lanza, MD, S. 22). Mit dieser Einschätzung verschwindet die Materie auch unter einem normalen Mikroskop! Aber Mrs. Eddy geht noch weiter. Es gibt nicht einmal einen Fleck von Materie, wenn sie durch das Mikroskop des Geistes betrachtet wird (S26).

Die Propheten, Christus Jesus, seine Jünger, Mary Baker Eddy, und unzählige Individuen, deren Namen wir niemals kennen werden, haben daran gearbeitet und sind immer noch dabei, um– einer nach dem anderen – die Nichtsheit der Materie und die Allheit des Geistes zu sehen. Die Nichtsheit der Materie wird bei jeder Christlich Wissenschaftlichen Heilung bewiesen. Es bedarf nur eines Beweises, um den größeren Beweis für jeden zu implizieren. Es gibt Tausende und Abertausende von wohl-beglaubigten Fällen der Heilkraft Gottes, die die Allheit des Geistes beweisen. Also fassen Sie Mut. Begleiten Sie uns bei dieser geistigen Entdeckung, und schauen Sie über die „schwindenden, endlichen Formen" der Materie hinaus in die Wirklichkeit aller Dinge. Sie sind in guter Gesellschaft!

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This is the day the Lord hath made! - ... examples in the third, fourth, and fifth sections...
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