Cedar Camps

Metaphysical Ideas

Search Metaphysicals
 

Metaphysical Newsletters

The weekly Metaphysical Newsletter is provided to campers, staff, alumni, friends and the CedarS family at no charge however contributions help defray the costs of running this service.

Click here for more about how you can provide support!
 

Delivered to You FREE!

Available in five languages, get it delivered to your inbox weekly!

Subscribe Now!

Schöpfe reichlich aus der Quelle des Lebens

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, July 10th, 2017

[Schöpfe reichlich aus der Quelle des Lebens]


Metaphysische Anwendungideen aus der christlich-wissenschaftlichen Bibellektion zum Thema
“Leben”
für die Woche vom 10. bis 16. Juli 2017

von Craig L. Ghislin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)
craig.ghislincs@icloud.com / (630) 830-8683

„Größtes Bedürfnis der Woche“-Spendenaufruf (Top Needs of the Week) am Ende des Textes


Was ist Leben? Und was ist notwendig, um es zu erhalten?

In der Biologie wird immer noch nach der Definition von Leben gesucht. Aber in einfachen Worten ausgedrückt gilt generell als Leben, wenn eine organisierte Gruppe von Zellen den äußeren Bedingungen zum Trotz Nährstoffe konsumiert und in nutz- und speicherbare Energie verwandelt, wächst, auf Stimuli reagiert und sich weiterentwickelt (siehe https: / /www.khanacademy.org/science/biology/intro-to-biology/what-is-biology/a/what-is-life).
Jedes dieser Kriterien kann auch von einem spirituellen Standpunkt betrachtet werden, und wie Sie vielleicht feststellen, werden einige davon in der aktuellen Wochenlektion angesprochen. Gemäß den Lehren der Christlichen Wissenschaft ist Gott Leben.

Was die Frage nach den Voraussetzungen für den Erhalt von Leben betrifft, so wird weitgehend davon ausgegangen, dass jede Form von Leben auf der grundlegenden Ebene folgendes benötigt: flüssiges Wasser, essentielle Chemikalien und eine Energiequelle (siehe http://phillips.seti.org/kids/what-life-needs.html).

Obwohl Gott bei diesen Auflistungen nicht erwähnt wird, gibt es doch einige Parallelen zu den drei Kriterien der Nachhaltigkeit, wie sie in den biblischen Schriften erwähnt werden. Der Goldene Text weist daraufhin, dass wir in Gott wertvolle Rohstoffe haben: dauerhafte Liebe, eine Quelle des Lebens und des Lichtes. Gottes dauerhafte Liebe versorgt uns mit den essentiellen Elemente unserer wahren Natur. Gott wird auch als „Quelle des Lebens“ wahrgenommen - was dem Bedürfnis nach flüssigem Wasser entspricht. Und an Gott als Licht zu denken, als Lichtspender, das passt dazu, Gott als Energiequelle zu sehen.


Theologe John Calvin (1509-1564) weist darauf hin, dass diejenigen, die die Welt von einer rein materiellen Basis betrachten, glauben, dass Gott sehr wenig, wenn überhaupt etwas mit Leben zu tun hat. In einem Kommentar zu Psalm 36 im Goldenen Text schreibt er: „Die Gottlosen erkennen nicht an, dass sie in Gott leben, sich bewegen und ihr Dasein haben, sondern stellen sich eher vor, dass sie durch ihre eigene Macht aufrechterhalten werden; und dementsprechend bekräftigt David, andererseits ..., dass die Quelle des Lebens in Gott ist. Damit meint er, das es kein Tropfen Leben zu finden ist, der ohne ihn ist oder nicht aus seiner Gnade fließt. Die Metapher des Lichts, im letzten Teil des Verses, besagt, dass die Menschen völlig ohne Licht sind, außer der Herr scheint auf sie." Wenn wir diese Lektion studieren, sollten wir uns die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, zu welchem Grad wir Gott als die Quelle und das Licht des Lebens anerkennen.

Wenn wir das Wechselseite Leben betrachten, sehen wir, dass der Mensch sowohl von Gott geschaffen ist als auch von Ihm versorgt wird. Er nährt uns und ist unsere Lichtquelle. Jeremia sagt uns, dass diejenigen, die auf den Herrn hoffen, wie Bäume sind, die am Wasser gepflanzt wurden. Selbst wenn die Hitze kommt, und die Bedingungen hart sind, können die tiefen Wurzeln bequem Nahrung erreichen, und damit für Fruchtstand sorgen, unabhängig von äußeren Bedingungen.

In Sprüche werden wir gedrängt, gegen zwei Gebote und Gesetze gehorsam zu sein, die uns von unseren Eltern zur Orientierung, für Gesundheit, langes Leben und Frieden gegeben worden sind. Dies bezieht sich nicht auf irgendwelche beliebigen Haushaltsregeln, sondern auf zwei spirituelle Unterweisung. John Gill (1697-1771) betrachtet diese zwei Gebote als „ein System von Vorschriften, das sich auf den offenbarten Willen Gottes gründet und mit diesem übereinstimmt, und dem daher zu folgen und welches im Herzen zu halten ist. Es darf nicht vergessen werden und sollte beachtet und gehorsam befolgt werden im gesamten Verlauf des Lebens, als wäre es das Gebot Gottes selbst... "

Diese Gesetzen zu befolgen, dient uns als Lampe, welche uns auf unser Reise durchs Leben leuchtet. Wie jeder weiß, der schon einmal eine Zeit in einer Höhle verbracht hat, macht eine Lampe einen großen Unterschied in Sachen Sicherheit und Vorankommen. Ohne Licht wären unsere Schritte sehr langsam und zögerlich. Die Angst, abzustürzen oder sich zu verirren, mag uns derart im Griff haben, dass wir fast gelähmt und unfähig sind, überhaupt irgendwohin zu gehen. Das Licht zeigt uns nicht nur, wo wir langgehen müssen, sondern weist uns auch daraufhin, wo wir gefährliche Stellen vermeiden können. Wie Albert Barnes (1798-1870) es ausdrückte: Gottes Gesetz zu befolgen gibt Dir ein gutes Verständnis, „wodurch du deine Pflicht kennst, und zwischen Gut und Böse unterscheidest.“

Abschnitt 1: „Leben ist Gemüt, der Schöpfer, der sich in seinen Schöpfungen widerspiegelt.“

In der Fortsetzung der Analogie von Gott als der Quelle des lebendigen Wassers zitiert die Lektion die Erklärung des Psalmisten, dass seine Seele nach Gott dürstet (B1). Ganz allgemein gesagt, Lebewesen benötigen Wasser, um weiter zu leben. Mehrere Bibel-Kommentatoren weisen darauf hin, dass Durstlöschen ein dringenderer Bedarf ist als Hunger zu stillen, weil Trinken sofortige Erfrischung bietet, und auch Hunger lindern kann; wogegen es bei der Nahrungsaufnahme einige Zeit kostet, bevor es hilft. Darüber hinaus erfordert es häufig eine flüssige Erfrischung um Nahrung zu verbrauchen und die Verdauung zu erleichtern. Diese Analogie lenkt uns zu dem Schluss, dass der ehrliche Sucher nach Gott zu der effizientesten Methode hingezogen wird, um seine Bedürfnisse zu befriedigen.

Der Psalmist dürstet nicht nach den Göttern und Götzen der heidnischen Welt, sondern nach dem lebendigen Gott, der allein ihm Leben geben kann. Auch der Psalmist verwendet die Analogie des Lichts: Indem Er uns das Licht gibt, gibt uns Gott den Tag - „der Tag, den der HERR macht“ (B2). Viele Kommentatoren glauben, dass dieser „Tag“ sich auf den Sabbat bezieht - einen Tag der Fertigstellung, an dem Gott sein Werk als „sehr gut“ erklärte. Für Gläubige ist der Sabbat auch eine Zeit, sich von den Turbulenzen zu distanzieren, und von der Unruhe der anderen Wochentage, und sich in ihren Gedanken an Gott zu wenden. Im Kapitel Hiob erklärt Elihu, dass der Geist Gottes die Quelle seines Lebens (B3) ist. Geist bedeutet Inspiration oder Atem, und könnte als eines der essentiellen Elemente betrachtet werden, die uns am Leben erhalten.

Jedes der drei Bibelzitate machen deutlich, dass Gott die einzige Quelle des Lebens ist, und dieses Leben erfüllt unsere elementarsten Bedürfnisse auf die effizienteste Art und Weise. Mary Baker Eddy geht einen Schritt weiter. Gott gibt nicht bloß Leben, Licht und die essentiellen Elemente, die uns ausmachen - Gott ist Leben. Leben ist einer von mehreren Namen, die in der Bibel für Gott (S1) verwendet werden. Unsere Führerin definiert Leben als „Gemüt, der Schöpfer, der sich in seinen Schöpfungen widerspiegelt“ (S2). Denken wir über diese Aussage für einen Moment nach. Normalerweise, wenn Leute das Wort „Leben“ verwenden, beschreiben sie eine kollektive Gruppe von Lebewesen oder Wesen, die wachsen, sich reproduzieren und sich ihrer Umgebung anpassen. Aber Mrs. Eddy sagt uns, dass das Leben „der Schöpfer (ist), der sich in seinen Schöpfungen widerspiegelt.“ Also ist das Leben, das wir um uns herum sehen, tatsächlich Gott, der in seiner eigenen Schöpfung widergespiegelt wird.

Mrs. Eddy definiert "Tag" als "Strahlenglanz des Lebens" (S3). Der „Tag, den der Herr gemacht hat“, wird nicht durch eine Uhr oder einen Kalender definiert. Es ist eine Entfaltung des Guten. Alles, was den Sinnen nach in dem Raum der Zeit zu passieren scheint, verschwindet, wenn das Licht Gottes unser geistiges Verständnis erleuchtet. Alles in Gottes Schöpfung hat uneingeschränkten Zugang zu diesem Licht, und kann nie von ihm (S4) getrennt werden. Um die Analogie des Lichts noch ein bisschen weiter zu führen, alles Wirkliche - alles von Gott Geschaffene - ist wie das Licht. Es ist eine Gegenwart. Wo Licht gegenwärtig ist, flieht die Dunkelheit. Dunkelheit scheint nur dann zu präsent zu sein, wenn es kein Licht gibt. Die Dunkelheit repräsentiert das, was Gott nicht geschaffen hat, Sünde, Krankheit und Tod. Neben Gott, der die Allheit ist, gibt es nichts außer Ihm. Licht vertreibt die Finsternis und das Licht der Wahrheit, Gott, verbannt alles scheinbar Böse. Aber denken wir daran: Die Dunkelheit ist nur eine Annahme - ein falscher Glaube - der das Böse real erscheinen lässt. In Wirklichkeit muss das Licht nicht einmal die Dunkelheit vertreiben, weil das Licht Gottes allumfassend ist. Es ist nur vom Standpunkt einer falschen Überzeugung, dass Dunkelheit überhaupt existiert.

Schließlich, um kurz auf dem Ursprung des Lebens zu kommen, sagt unser Lehrbuch: „Nichts außer Geist, Seele, kann Leben hervorbringen“ (S5). Das bestätigen, dass das Leben sich selbst erschafft. Die Materie hat nichts mit Leben zu tun: Materie entwickelt kein, erschafft kein und erhält kein Leben.
.
Abschnitt 2: Der Pfad der Rechtschaffenheit führt zum Leben

Es werden sehr viele Anstrengungen unternommen, um das materielle Leben zu verlängern. Ich hätte fast „das menschliche Leben“ geschrieben. Tatsache ist, dass sehr viel Mühe in den Erhalt und die Verlängerung allen Lebens, auch von Pflanzen und Tieren, gesteckt wird. Was die Menschen betrifft, so machen die Leute Sport und ernähren sich richtig und tun alles, was ihnen gesagt wird, um so lange wie möglich zu leben. Aber die Bibel lehrt einen anderen Weg zum Leben - den Weg der Rechtschaffenheit (B5). Dieser rechte Pfad wird erkennbar, indem wir den Worten Gottes folgen (B4). Es gibt keinen Tod, wenn wir diesem Weg folgen. Im Kapitel 2. Mose wird von Henoch (B6) erzählt, einer von nur drei Personen in der Bibel, die eher aufgestiegen sind anstatt körperlich zu sterben. Das Buch der Hebräer sagt, Henoch wurde „entrückt, dass er den Tod nicht sehe“, weil er Gott (B7) gefallen hat. Beachten wir, dass der Weg zum ewigen Leben nicht bedeutet, dass wir ewig leben in einer materiellen Form. Ewiges Leben bedeutet das Erwachen zu unserer ewigen Einheit mit Gott, welche vollständig frei vom Glauben an Zeit ist. In Wirklichkeit gibt es überhaupt keine Zeit, und wie Petrus sagt: „Ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre“ (B8).

Das Lehrbuch sagt, je mehr wir Gott vertrauen, desto länger werden unsere Tage (S6). Denken wir an die Glossar-Definition von „Tag“. Je mehr wir verstehen, dass Leben todlos ist, desto heller wird unser Licht leuchten, und desto klarer werden wir die Realität aller Dinge sehen.
In ihrer Antwort auf die Frage: "Was ist Leben?" schreibt unsere Führerin: „Leben ist ohne Anfang und ohne Ende. Ewigkeit, nicht Zeit, drückt den Gedanken des Lebens aus, und Zeit ist kein Teil der Ewigkeit „(S7). Ewigkeit hat überhaupt nichts mit Zeit zu tun. Sie ist nur die gegenwärtige Tatsache - das ewige "Jetzt". Henoch konnte „mit Gott gehen", weil er sich nicht auf das Sinneszeugnis verlassen hat, um ihn darüber zu informieren, wer er war, wo er war oder wie er war. Er verließ sich allein auf Gott (S8).

Vorher haben wir besprochen, dass, obwohl es in Wirklichkeit keine Dunkelheit gibt, es dem menschlichen Sinn so erscheint, dass das Licht sie verdrängt. In gleicher Weise manifestiert sich ein bessere Verständnis der Ewigkeit, obwohl in dieser keine Zeit existiert, für den menschlichen Sinn als größere Langlebigkeit (S9). Schließlich wird das sterbliche Bild durch die Wirklichkeit des unsterblichen Lebens ersetzt. Zitat S10 kristallisiert die Ideen der Lektion so weit: Der Mensch ist Gottes Idee (Gemüt spiegelt sich in seiner Schöpfung wieder), und er lebt im Tag, den der Herr gemacht hat. Er strahlt das Licht des Lebens aus, als Gottes Wiederspiegelung - unberührt von Zeit, Sünde, Schwäche, und Tod. Er lebt weder dauerhaft noch vorübergehend in der Materie, sondern koexistiert für alle Zeiten mit Gott.

Abschnitt 3: Leben hängt nicht von unserer Nahrung ab

Der Psalmist erklärt, Gott ist Licht und die Kraft des Lebens (B9). Diese Zusicherung befreit uns von allen Ängsten. Der Psalmist erwähnt auch Sanftmut als eine Qualität, die notwendig ist, um echte Zufriedenheit zu erreichen, und er verspricht, dass diejenigen, die den Herrn loben, für immer leben werden. Kombinieren wir Lobpreisen mit Sanftmut, und wir haben eine Kombination, die zum ewigen Leben führt (B10). Es ist bemerkenswert, dass Albert Barnes in diesem Fall darauf hinweist, dass "Sanftmut" hier die Betroffenen, die Armen und die Bedrängten bezeichnet. Das bedeutet also, dass die Sanftmütigen - die Betroffenen, Armen und Verzweifelten - ihren Weg zum Leben finden, indem sie Gott auch unter den schlimmsten Umständen preisen.

Auf der Suche nach einem langen Leben und einer gesunden Lebensweise halten viele Menschen ihre Ernährung für den Schlüsselfaktor, um in bester Form zu bleiben. Da ist nicht falsch dran, sich gesund zu ernähren und verantwortungsvolle Praktiken beim Wachstum, der Herstellung und dem Vertrieb von Nahrungsmitteln zu unterstützen. Aber die Überbewertung von Ernährungsgesetzen führt dazu, dass manche Menschen gradezu besessen sind von diesen Gesetzen und Modeerscheinungen.

Die Angst vor dem, was wir essen oder nicht essen, gibt Nahrung mehr Macht als Gott. Die Bibel erzählt die Geschichte, wie Elisa während einer Hungersnot jemanden aussandte, um Kräuter für einen Eintopf zu finden. Diese Person fügte unbeabsichtigt giftige Kürbisse in den Eintopf. Einige Bibel-Kommentatoren vermuten, dass die Kürbisse "Coloquintida" genannt wurden, deren Spitzname "die Galle der Erde" war - nicht sehr appetitlich. Beim Versuch, den Eintopf zu essen, baten die Menschen Elias dringend um Hilfe (B11). Es wird berichtet, dass er sie anwies, Mehl in das Essen zu fügen, wodurch der Eintopf genießbar wurde. Natürlich, aus christlich-wissenschaftlicher Sicht hat das Hinzufügen von Mehl nichts damit zu tun. Elisa war ein Prophet und übte seinen geistigen Sinn aus, um die Situation zu heilen.
Im Allgemeinen verbringen die Menschen eine unangemessene Menge an Zeit damit, über Essen zu diskutieren und sich darüber Sorgen zu machen. Aber der Meister, Christus Jesus, stellt es richtig: "Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet" (B12). Er sagt uns, dass unsere Bedürfnisse bekannt sind und zu allen Zeiten versorgt werden, und dass, wenn wir zuerst das Reich Gottes suchen, alles, was wir brauchen, unser sein wird.

Unser Lehrbuch lehrt, dass Gott alle seine Schöpfung ernährt und kleidet (S11). Es lehrt auch, dass unsere Saat auf Gottes Befehl Früchte trägt (S12). Mrs. Eddy spricht direkt den Glauben an diätetische Theorien an. Sie weist auf die widersprüchliche Natur der diätetischen Gesetze hin, die periodisch von einem Extrem ins andere schwingen (S13, 14). Basierend auf der Prämisse, dass Gott unser Leben ist, hat Essen keine Kraft zu helfen oder zu schaden. Nahrung scheint uns nur zu schaden, wenn wir dem Glauben anheimfallen, dass es dies kann. Mrs. Eddy schlägt vor, dass wir, anstatt jenes Essen zu vermeiden, vor welchem wir Angst haben, stattdessen den falschen Glauben beseitigen, dass Essen schädlich sei. Sobald der Glaube verschwunden ist, ist das Problem gelöst. Genauso wie das Mehl, welches Elisa verschrieben hat, den Gifteintopf neutralisierte, neutralisieren die Wahrheiten der Christlichen Wissenschaft die Fehler der materiellen Ernährungsgesetze (S15). Gott, das göttliche Prinzip, ist unser Leben und Gott produziert nur Harmonie (S16).

Abschnitt 4: Nach dem Guten müssen wir an der richtigen Stelle suchen

Wo suchst du nach Sicherheit in deinem Leben? Der Psalmist wusste Besseres als für das Glück auf materielle Quellen zu schauen. Er suchte keinen irdischen Reichtum, weil er wusste, dass sein Erbe nur in seiner Sohnschaft mit Gott gefunden werden konnte (B13). Er wusste nicht nur, dass Gott für immer die Quelle seiner Versorgung sein würde, sondern auch, dass Gott ihn nicht ohne Hilfe lassen würde, wenn er sich in Schwierigkeiten befand, egal wie sehr er vom Wege abgekommen sein mochte. Den wahren Lebensweg kann man jederzeit betreten. Wie Johannes Calvin schreibt: „Diese wahre und feste Freude, in der der Geist der Menschen ruhen wird, wird niemals irgendwo anders als in Gott gefunden werden; und dass daher nur die Gläubigen, die mit seiner Gnade allein zufrieden sind, wirklich und vollkommen glücklich sein können.“

Leider betrachten viele Leute ihr Leben unter dem Gesichtspunkt von „Was kann ich bekommen? Wie viel kann ich anhäufen? Was ist für mich drin?“ Und so weiter ….. . Ich sah auf der Stoßstange eines großen LKW einmal einen Aufkleber, auf dem es sinngemäß hieß: "Wer mit den meisten Spielsachen stirbt, gewinnt“.

Die Suche nach dem, was du aus dem Leben herausholen kannst und das Leben durch Anhäufung von Besitztümern zu definieren ist ein hohler Pfad, denn wenn es in deinem Leben nur darum geht, „Dinge" anzuhäufen, egal wie viel du davon schon hast, wirst du trotzdem immer noch mehr wollen. Das Verschwenden von Ressourcen für egoistischen Konsum und frivole Wünsche ist ein Weg ins Leere. Wahre Erfüllung und Fülle des Lebens kommt vom Geben, nicht vom Bekommen. Während das Streben nach Glück durch Materialismus ein Brunnen ist, der nie gefüllt werden kann, führt ein Leben des Gebens zu Freude, die sich niemals erschöpfen kann.

Wenn wir uns in die Rolle des jungen Verschwenders (des sog. verlorenen Sohns) (B15) versetzen, könnten wir annehmen, dass wir scheinbar das große Los gezogen haben. Nachdem wir kühn unser Erbe verlangt haben, obwohl unser Vater noch lebt, gibt er es uns tatsächlich! Aber der junge Mann in der Geschichte sucht an der falschen Stelle nach Glück und Erfüllung. Nicht überraschend geht alles verloren. Sein verschwenderisches und fehlgeleitetes Gefühl für Freude führt ihn in Not und geistige Leere. An seinem Tiefpunkt angekommen, erkennt er seinen Fehler und kehrt nach Hause zurück. Es ist schwer zu sagen, ob viele menschliche Väter den Sohn wieder aufnehmen und ihm mit so viel Güte begegnen würden, wie der Vater in der Geschichte. Aber, natürlich, der Vater in der Geschichte stellt unseren göttlichen Vater-Mutter-Gott dar.

Wissenschaft und Gesundheit lehrt, dass wir die Sprösslinge Gottes sind (S17). Gott ist unsere „ursprüngliche und endgültige Quelle des Seins.“ Wir können nicht wirklich Glück und Erfüllung finden, es sei denn durch geistiges Leben (S18). Versuchen, was wir könnten, nach materiellen Dingen zu suchen, bringt uns wenig Licht oder Freude (S20). Die Suche nach Glück in der Materie ist, wie in ein schwarzes Loch zu schauen, um sichtbares Licht zu finden. Aber es ist nicht alles verloren. Diese bitteren Erfahrungen treiben uns in die Arme Gottes (S21). Sobald wir lernen, den Glauben loszulassen, dass das Leben in der Materie ist, fangen wir an zu lernen, dass das Leben Gott ist. Manchmal müssen wir uns bemühen, das Böse loszulassen, aber das Ziel ist, „kein anderes Bewusstsein zu besitzen als das Gute“. Das mag sich wie eine so große Aufgabe anfühlen, dass es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern könnte, um sie zu erfüllen. Aber, wie unsere Führerin meint, muss das nicht so sein. Sie sagt uns: „Wenn du das Unrechte wissentlich glaubst und tust, kannst du deinen Kurs sofort ändern und recht handeln“. (S22). Der Anstoß, gut zu sein und den Weg der Gerechtigkeit zu suchen, der zum ewigen Leben führt, kommt direkt von Gott. Es zerstört falsches Verlangen und richtet das Licht auf unsere wahre Selbstheit (S23).

Abschnitt 5: „Das Leben ist wirklich, und der Tod ist die Illusion“

Die meisten Leute würden sagen, dass eine ihrer größten Ängste im Leben der Tod ist. Natürlich beruht diese Angst auf dem Glauben, dass wir in einem materiellen Körper leben und dass unsere Existenz zerbrechlich ist und von materiellen Bedingungen abhängt. Überall in der ganzen Heiligen Schrift werden wir angehalten, unser volles Vertrauen in Gott zu setzen (B16). Wenn wir das tun, wird das die Ängste vor einem fleischlichen Untergang mindern. Unser himmlischer Vater lässt uns niemals in der Dunkelheit stecken. Das lebendige Licht der Wahrheit weist uns immer den Weg.

Wie die Geschichte vom verlorenen Sohn ist die Geschichte von Lazarus (B17) sehr bekannt. Aus menschlicher Sicht war Lazarus’ Zustand kritisch. Dennoch blieb Jesus ganz ruhig. Obwohl er sich Lazarus’ scheinbar sehr kritischen Zustands bewusst war, akzeptierte er das materielle Bild auch dann nicht als wahr. Als er ankam, schien die Situation verloren zu sein. Für den menschlichen Sinn scheint der Tod sehr endgültig. Maria dachte, wie auch andere, es sei für Jesus zu spät, um helfen zu können. In der Bibel heißt es, dass Jesus seufzt, als er die Tiefe der Trauer um sich herum sieht. Ob er durch die allgemeine Trauer über den menschlichen Zustand bewegt wird, oder durch den Mangel an Glauben bei denen, die um ihn herum sind, handelt er und widersetzt sich dem, was die Sinne sagen. Indem er sich weigert, irgendeine Einflüsterung von Niederlage oder verlorener Gelegenheit zu akzeptieren, läßt Jesus den Stein vom Grab entfernen und indem er Gott dankt, ruft er Lazarus aus dem Grab. Hier überwand Jesus eine augenscheinliche Niederlage angesichts einer anscheinend überwältigenden Gegenannahme.

Wissenschaft und Gesundheit sagt uns, dass „das Leben wirklich und der Tod die Illusion ist“ (S24), und erinnert uns daran, dass wir erwarten können, Jesu Aussage zu beweisen, „wenn jemand mein Wort hält, dann wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.“ Wenn Mrs. Eddy von Lazarus’ Auferweckung durch Jesus berichtet, macht sie deutlich, dass Jesus nie geglaubt hat, dass Lazarus gestorben sei. Hätte er es getan, hätte er ihn nicht wiederbeleben können (S25). Wie bereits erwähnt, ist der Tod für den sterblichen Sinn „der König des Schreckens“. Aber Christus kann auch den Tod noch überwinden und so beweisen, dass er nur eine Illusion des materiellen Sinnes ist (S26). Das wahre Leben des Menschen ist „gänzlich getrennt“ von der Vorstellung des Lebens in der Materie (S27). Das bedeutet aber nicht, dass unser „richtiges“ Leben irgendwo anders ist. Unser richtiges und einziges Leben ist hier und jetzt. Der Glaube, dass wir in der Materie leben, ist jetzt nicht wirklich, noch war er es jemals – noch nicht einmal vorübergehend. Leben in der Materie ist nur eine Illusion – eine falsche Darstellung unseres wahren Lebens.

Abschnitt 6: Jesus hat uns den Weg gelehrt

Am Anfang der Lektion sahen wir, wie lebendiges Wasser als Metapher für Gott als Leben verwendet wurde. Wir enden mit der gleichen Vorstellung. Die Quelle des Lebens ist geistiges Verständnis (B18), weil unser Denken unsere Erfahrung bestimmt. Je mehr wir über das wirkliche Leben wissen, desto mehr werden wir es erleben. Christus Jesus lehrte den Weg zum ewigen Leben. Wenn wir seine Mission verstehen, und was er uns über Gott und den Menschen lehrte, öffnet dies den Weg, um zu wissen, dass wir in Ihm sind – dass wir in Gott leben.

Mrs. Eddy sah das, was Jesus lehrte, nicht nur als etwas, an das wir glauben sollten, und hoffen, dass es sich als wahr herausstellt. Sie sah es als eine Wissenschaft – als Tatsache – etwas, was hier und jetzt demonstriert und bewiesen werden konnte (S28). Sie sagt, dass es etwas ist, was wir alle lernen müssen. Leben ist nicht belebte Materie. Leben ist Gott. Sie fordert uns auf, uns selbst zu prüfen und zu schauen, ob wir die heilende Kraft leben und demonstrieren, die mit dem Verständnis kommt, dass Gott unser Leben ist. (S29) Viele Bibelkommentatoren ringen mit der Vorstellung davon, das wir „in“ Gott leben. Sie betrachten es metaphorisch als einen Zweig, der mit einer Rebe verbunden ist. Während solche Beschreibungen auf die innige Verbindung zwischen Mensch und Gott hinweisen, gilt das in der Christlichen Wissenschaft wörtlich. Im wörtlichen Sinn „leben, weben und sind wir in dem unendlichen Gott“ (S30). Das ist die Tatsache. Wenn wir das wirklich verstehen, ist es eine „Quelle des Lebens für den, der es hat.“ Also lasst uns davon trinken!

————————————————————————————————————————

„Größtes Bedürfnis der Woche“-Spendenaufruf (Top Needs of the Week):

$ 450 für neue Motorsägen, da die alten nach vielen Jahren des intensiven Gebrauchs nicht mehr zu reparieren sind. Sie sind notwendig, um viele Kilometer von Wasserwegen für sichere Flossfahrten und andere Wege zu sichern. Wir sind auch für gebrauchte funktionsfähige Kettensägen dankbar.
$ 1.600, um unser $50.000-Ziel für Adopt the Herd (Adoptiere die Herde) zu schaffen. Für Bilder sehen Sie bitte das CedarS Fotoalbum mit Reitbildern: www.cedarscamps.org/album/2017/70323/activities/ (password: CedarS).


Wir sind SO sehr dankbar für die anhaltende Flut von Liebe und Unterstützung, die uns geholfen haben, viele unserer früher erwähnten Ziele zu erreichen.

Ganz besonders dankbar sind wir für die vielbenötigten monatlichen Spenden, bisherige und laufende. Spendenaufträge einrichten oder verändern unter: www.cedarscamps.org/giving

[Ein Mitglied der Gründerfamilie kann jederzeit telefonisch erreicht werden unter Tel: 001 636-394-6162
oder per Post
The CedarS Camps Office
1314 Parkview Valley Drive
Ballwin, MO 63011
(Spenden sind in den USA steuerlich absetzbar)
[Ein großes Dankeschön an alle bisherigen Spender für ihre großzügige und dringend benötigte Hilfe und Unterstützung für CedarS wichtige Arbeit!]

————————————————————————————————————————

[Der wöchentliche metaphysische CedarS Rundbrief wird kostenlos an die 1,200 Camper und Mitarbeiter jeden Sommer verteilt wie auch an CedarS Schüler, Familien und Freunde, die diesen erbeten haben. Jedoch sind Spenden und Gaben immer eine große Hilfe und sehr geschätzt, wenn es darum geht diesen Rundbrief, Fördermittel, Programme und Durchführung am Laufen zu halten.
[Die Metaphysischen Anwendungsideen richten sich in erster Linie an CedarS Camper und Mitarbeiter (sowie an Freunde), um ihnen dabei zu helfen, den großen Wert zu entdecken, den das Studium und die Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Bibellektion über das Jahr hinweg, nicht nur während des Camps, zu entdecken. Auch SIE können sich jederzeit anmelden für wöchentliche Emails von ehemaligen CedarS-Mitarbeitern über mögliche Wege der Unterstützung.]

Metaphysical

Recognize Mind, God, as the source of all good and all understanding! - Whenever — for...
Latest Lesson Application Idea

Newsletters

Get free weekly uplifting newsletters (available in English, Spanish, French, German and now in Portuguese!)
Subscribe or Update Subscription

Facebook

Find CedarS on Facebook for the latest news, heart-warming fruitage, facility upgrades and more!
Go to the CedarS' Facebook Page