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Betet, dass eure geblendeten Augen geöffnet werden, um die unsichtbaren Dinge des Geistes zu sehen

Kathy Fitzer, St. Louis, MO & Park City, UT
Posted Monday, September 18th, 2017

Betet, dass eure geblendeten Augen geöffnet werden, um die unsichtbaren Dinge des Geistes zu sehen

Metaphysische Anwendungsideen für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion vom 18. bis 24. September 2017
Thema: Realität


Vorbereitet von Kathy Fitzer, CS, Lake St. Louis, MO & Park City, UT
314-323-4083 kathyfitzer@gmail.com

[Warren:Thanks for considering helping to meet CedarS NEEDS OF THE WEEK.]


Das erste, was mir an dieser Lektion auffiel, waren die vielen Bezüge zu Augen und Sehen. Einige von uns werden womöglich das Bedürfnis verspüren, die Verweise auf das buchstäbliche Öffnen blinder Augen anzuwenden. Aber ungeachtet unserer vermeintlichen Sehschärfe müssen wir alle beten und unsere Augen geöffnet halten, um mehr von dem unendlichen Universum zu sehen, welches das Reich des Geistes ist, und um Christus vollkommen zu erkennen ("Die göttliche Offenbarwerdung Gottes, die zum Fleisch kommt, um den fleischgewordenen Irrtum zu zerstören“; "die ideale Wahrheit"). Wir müssen nie die Realität ändern. Wir können wahrnehmen, was Gott erschaffen hat, indem wir uns auf den geistigen Sinn verlassen, um „tief in die Wirklichkeit" zu blicken und immerwährende Harmonie zu erfahren!

Goldener Text: Dies ist einer meiner Lieblingsverse. Für mich ist es ein Gebet, das anerkennt, dass das Einzige, was geändert werden muss, unsere Sichtweise ist - unsere Perspektive. Wir wissen, wie unterschiedlich die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln aussehen können. Und in diesem Fall erkennen wir die Kraft Gottes an, unsere Augen zu öffnen, um die Perspektive von begrenzter Materie zum unendlichen Geist zu ändern. Unsere Aufgabe ist es, Gott für Seine Güte zu preisen und den Glauben daran zu haben, dass Gott uns die Wirklichkeit offenbaren wird und wir müssen bereit sein, an der wahren, spirituellen Sicht festzuhalten, auch wenn sie undeutlich erscheint. Im Hebräischen bedeutet das Wort "erschauen", dass man aufmerksam zuhören und aufmerksam anschauen muss. Wenn unsere Augen für Gottes Gesetz des Guten geöffnet sind und wir uns auf das Gute konzentrieren, wird das zu allem, was wir sehen können. Was nicht gut ist, verliert die Kraft, uns zu beeindrucken, verblasst und kann uns nicht beeinflussen!

Wechselseitiges Lesen: Im übertragenen Sinne sprechen wir davon, aufwärts zu schauen, um die Hilfe Gottes zu sehen. Natürlich ist Gott um uns herum... aber nach oben zu schauen zeigt den Wunsch, die Dinge aus einer unbegrenzten geistigen Perspektive zu betrachten, anstatt aus einer materiellen (oder begrenzten). Wir erkennen Gott als den Ursprung aller Dinge an und akzeptieren, dass Gott (das göttliche Prinzip, Liebe) einen Bund (oder spirituellen Vertrag) mit Seinem Volk geschlossen hat. Dieser stellt einen erleuchteten Pfad bereit, der immer da ist, um uns zu helfen, dieses menschliche Abenteuer, das wir Leben nennen, zu meistern - und seine wahrgenommenen Grenzen zu durchschauen. Schauen wir doch mal, was Gott alles tut! Gott kümmert sich vollständig um uns! Alles, was wir tun müssen, ist zu reagieren... bereit sein zu hören, zu schauen und zu sehen. Strong’s Exhaustive Konkordanz (engl.) erschließt das Hebräische für uns. Zu hören, zu schauen und zu sehen, das schließt alles die Idee des Aufpassens (gerade wie ‚erschauen’) ein. Zu ‚hören’ gehört auch Gehorsam. WENN wir aufpassen - also unsere GANZE Aufmerksamkeit dem widmen, was Gott offenbart - werden wir uns nicht von dem ablenken lassen, was zu sein scheint. Wir werden dann die Güte Gottes wahrnehmen und erfahren!

Abschnitt 1: Geistiger Sinn und Glaube
Abraham ist ein so erstaunliches Beispiel für Gehorsam und für die Bereitschaft, mehr auf Gottes Verheißungen als auf den oberflächlichen Anschein zu vertrauen. (B2) Wenn wir wirklich akzeptieren, dass alles, was etwas ist (also "alle Formen der Wirklichkeit"), seinen Ursprung in Gott hat und dass es sehr gut ist, müssen wir uns nie darum kümmern, dass jemand anders uns zuvorkommt - oder dass wir nicht das haben, was wir brauchen (B1, S2). Wir können es uns leisten, großzügig zu sein (wie es Abraham war, als er Lot die erste Landauswahl erlaubte), in dem Wissen, dass es nie einen Mangel gibt, sondern dass es für alle unendlich viel Gutes gibt! Paulus traf den Nagel auf den Punkt, als er darauf hinwies, dass Abraham nach einer „Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist" (B3) suchte.

So oft sind wir versucht, nach einer bestimmten Antwort zu suchen, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen und durch physische Beweise zu beurteilen, wie gut die Dinge laufen. Aber die materiellen Bedingungen sind von Natur aus veränderlich. Auf der Suche nach einer "Stadt, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist", war Abraham bereit, sich auf den geistigen Sinn zu verlassen, um das, was für die physischen Sinne nicht sichtbar war, zu offenbaren (S4). Wenngleich repräsentiert durch das fruchtbare Land, das wir Israel nennen, offenbarte Gottes tatsächliches Erbe an Abraham einen geistigen Bewusstseinszustand, in dem Gottes ewige Gegenwart immer wahrgenommen werden kann und Gemüt als Ursprung jeder geistigen Idee im Reich des Guten erkannt wird (S2). Wenn wir unsere Welt betrachten, müssen wir uns mehr auf den geistigen Sinn verlassen, um das Gemetzel, die Krankheit und die Zwietracht zu durchschauen. Genau dort, wo sie auftauchen, sind Frieden, Gesundheit und Harmonie. Dies zu sagen, bedeutet nicht, dass wir die Augen verschließen vor dem, was um uns herum vor sich geht, aber es widerspricht dem materiellen Sinneszeugnis und korrigiert den falschen Bericht. Mrs. Eddy listet sechs Eigenschaften des Denkens auf, die diesem geistigen Sinn innewohnen. Mir scheint, sie bauen aufeinander auf. Auch wenn wir vielleicht nicht in der Lage sind, die Realität jeder Situation wahrzunehmen, können wir (wie Abraham) Gott - dem Gesetz des Guten - genug vertrauen, um unsere Intuition, dass Gott unser menschliches Bedürfnis erfüllen wird, von Hoffnung zu Glauben und Verständnis aufzubauen, bis zu dem Punkt, dass wir eine Antwort sich entfalten sehen und schließlich die Wirklichkeit wahrnehmen (S3&6). Abraham war genau wie wir. Wir können also genauso vertrauensvoll sein, wie er es war. Vor kurzem war ich in einem Nationalpark voller Rauchwolken. Ich konnte die Berge, Seen und Gletscher nicht sehen. Aber ich vertraute darauf, dass sie da waren. Wir gehen Schritt für Schritt vorwärts und bleiben auf dem richtigen Weg - egal ob wir sehen, wohin der Weg führt oder nicht. Liebe offenbart geistige Realität - die immer gut ist.

Abschnitt 2: Das Unsichtbare wird sichtbar
Der Goldene Text wird in diesem Abschnitt wiederholt (B5). Wundersame Dinge können als Dinge betrachtet werden, die man nicht wahrnehmen kann oder schwer zu verstehen sind. Manche würden sie sogar Wunder (Strong’s Exhaustive Konkordanz) nennen. Mit anderen Worten, sie sind Dinge oder Ergebnisse, die nur durch die Art von geistigen Sinn wahrgenommen werden können, der entsteht, wenn Gott unsere Augen öffnet, um über das hinauszusehen, was für die physischen Sinne sichtbar ist. Durch den Gehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes werden wir aus der Finsternis in das Licht geführt - dort, wo man jetzt das Verborgene sehen kann. Elisa hatte bereits bewiesen, dass er über das hinausblicken konnte, was die physischen Sinne offenbarten. In der Vorgeschichte lesen wir, wie er das Öl der Witwe vermehrte, die Geburt ihres Kindes voraussagte, ihren Sohn von den Toten auferweckte, Naaman von Lepra heilte und einen verlorenen Axtkopf zurückholte. Und nun hatte er den König von Israel wiederholt vor drohenden Angriffen gewarnt. Aber auch sein Diener musste Gottes Gegenwart sehen! Und Elisas Gebet, dass SEINE Augen geöffnet werden sollten, wurde beantwortet - die Angst, die sich aus der Einschätzung des äußeren Erscheinungsbildes ergab, wurde aufgehoben. Wir können alle Propheten sein - geistliche Seher - und anderen helfen, auch über die physischen Beweise hinauszuschauen (S7). Wir dürfen uns niemals mit den Beweisen der materiellen Sinne zufrieden geben. Gottes Universum des Guten ist die einzige Realität, und wir können diese Wirklichkeit wahrnehmen, wenn wir unseren „Blick ruhen" lassen... im „unerforschlichen Reich des Gemüts". Dann werden Dinge, die für den begrenzten menschlichen Blick unsichtbar sind - Dinge, die wir uns vielleicht nicht einmal vorstellen können - für den geistigen Sinn" sichtbar" werden - wie „feurige Rosse und Wagen um Elisa her" (S6). Es genügt zu wissen, dass es immer eine Antwort gibt und dass Gott sie offenbaren wird, wenn wir beten, dass unsere Augen geöffnet werden und den Glauben haben, dass wir (und andere) das Gute sehen können, das Gott für immer bereitstellt...

Abschnitt 3: Christus öffnet die blinden Augen
Jesus gab den Blinden die Sicht wieder, indem er sagte: "Euch geschehe nach eurem Glauben!" (B9) Die Geschichte, die wir hier in Matthäus haben, spiegelt - mit einigen Unterschieden - die Geschichte des blinden Bartimäus in Markus (10,46-52) wider, der nach Jesus ruft (B9). Bei Matthäus sind es zwei Männer, und es gibt Grund zu der Annahme, dass sie (zumindest bis zu einem gewissen Grad) Anhänger Jesu waren, bevor sie geheilt wurden. Ich denke, es ist hilfreich zu sehen, was jede Partei sozusagen mitgebracht hat. In jedem Fall riefen der Mann oder die Männer selbstbewusst nach Jesus und flehten ihn an, sie zu heilen. Jesus, die volle Repräsentation Christi, verstand vollkommen, dass der Mensch kein Leben getrennt von Gott hat. Er akzeptierte nie die beschränkte Sichtweise des Sterblichen, sondern "sah in der Wissenschaft den vollkommenen Menschen, der ihm da erschien, wo den Sterblichen der sündigende sterbliche Mensch erscheint" (S13). Für ihn gab es da keine blinden Männer, doch von denjenigen, die Heilung brauchten, um den Segen des Sehens zu empfangen, war Glaube gefordert. Sie hatten diese Ebene des Verstehens noch nicht erreicht, aber ihr Glaube knackte die Unklarheit der materiellen Sinne. Für mich ist es tröstlich zu erkennen: "Leben, Wahrheit und Liebe ("die Realitäten der göttlichen Wissenschaft“)“… „dämmern auf im Glauben und erstrahlen in vollem Glanz im geistigen Verständnis" (S14). Wir brauchen der Frustration nicht nachzugeben oder uns geschlagen zu fühlen, wenn wir meinen, wir hätten kein ausreichendes Verständnis der geistigen Natur des Menschen. Es ist der Christus, die Wahrheit, die heilt. Wenn wir unseren Glauben bewahren, können wir die heilende Berührung Christi in unserer Erfahrung spüren! Es ist auch hilfreich, zu erklären, dass wir den vollständigen geistigen Sinn haben, den wir brauchen, um in jeder Situation heilen zu können. Mrs. Eddy sagt uns: „Der geistige Sinn ist eine bewusste, beständige Fähigkeit Gott zu verstehen" (S17). Es ist nicht etwas, das wir bekommen müssen - obwohl wir es sehr wohl ständig hegen und pflegen müssen. Wir müssen den geistigen Sinn als unseren einfordern und den Glauben bewahren, dass Gott jetzt unsere Augen öffnet, damit wir das unendliche Gute sehen können, das Gottes Schöpfung ausmacht!


Abschnitt 4: Christus erkennen
Ich habe den Eindruck, dass das Öffnen der Augen der Jünger, die mit Jesus auf dem Weg nach Emmaus gesprochen haben, auch als Heilung von Blindheit angesehen werden kann. Obwohl ihr physisches Sehen intakt war, waren sie durch Trauer, Entmutigung, Angst und Missverständnis so blind, dass sie Jesus nicht erkennen konnten, als er neben ihnen wandelte und mit ihnen redete. Sie hatten Jerusalem verlassen — und sie hatten ihr altes Leben als Jünger hinter sich gelassen. Als sie so dahingingen, erschien „ein Fremder“. Kann man sich vorstellen, dass sie den Meister, mit dem sie so viel Zeit verbracht hatten, nicht zu erkannten? Vor der Kreuzigung waren seine Jünger sicher gewesen, dass Jesus der verheißene Messias war. Aber obwohl er versucht hatte, ihnen zu sagen, dass er gekreuzigt werden und aus dem Grab zurückkehren würde, konnten sie dies einfach nicht akzeptieren. Vielleicht war ihre Sicht „eingeschränkt“, weil sie viel mehr über den Christus lernen mussten, bevor sie bereit waren, die Arbeit fortzusetzen, auf die Jesus sie vorbereitet hatte. Es scheint, dass sie die Bedeutung des Messias als eines spirituellen Retters noch nicht ganz verstanden hatten. Sie dachten, der Messias würde Israel vollständig erlösen — und das war nicht geschehen, bevor Jesus sie verließ. Sie hatten offensichtlich nicht alle Prophezeiungen über Jesus als Tatsache akzeptiert. Als Jesus aber mit ihnen redete, begann er „mit Mose und allen Propheten und er erklärte ihnen aus allen Schriften, was von ihm gesagt war“. Sie verstanden es aber immer noch nicht. Und doch nötigten sie ihn, zu bleiben und die Nacht mit ihnen zu verbringen, als sie ihr Ziel erreicht hatten. Das war vernünftig, denn es war ein Ereignis, wo sie „ohne ihr Wissen Engel beherbergten“. Nachdem diese Einladung ausgesprochen worden war — als Jesus mit ihnen das Brot brach (wie er es schon so oft getan hatte) —, wurden „ihre Augen geöffnet“. Dann verschwand Jesus. Aber schließlich erkannten sie, dass ihr Herz „gebrannt“ hatte, während er mit ihnen sprach. Sie erkannten, dass etwas Besonderes vor sich ging und erhielten schließlich die volle Offenbarung — sie spürten plötzlich die Gegenwart Christi und erkannten, dass es Jesus war. (B12) Das Folgende ist nicht in der Lektion, aber sie waren so beeindruckt von ihrem Erwachen und ihrer neu entdeckten Vision, dass sie sich umwandten und nach Jerusalem zurückgingen — noch in der Nacht, was normalerweise nicht geschehen wäre. Sie müssen sich von der Liebe Christi so umringt gefühlt haben, dass sie nicht an ihre Sicherheit dachten. Sie wurden von den anderen Jüngern begrüßt und erfuhren auch von Petrus' Begegnung mit dem Meister. Mit weit geöffneten Augen gaben sie die frohe Botschaft vom auferstandenen Christus weiter. Wie oft sind unsere Augen vor der Gegenwart Christi verschlossen? Wie oft haben wir das Gefühl, dass wir von Gott getrennt wurden und fragen uns, ob wir diese Einheit wieder spüren werden? Wir mögen sogar bezweifeln, dass das, was wir über Gott und den Menschen zu wissen glaubten, wirklich wahr ist, oder uns zumindest fragen, ob wir beweisen können, was wir zu wissen glaubten. Wir können das Gefühl haben, dass wir, obwohl wir sicher sind, dass der Christus zu jedem bestimmten Zeitpunkt wirklich ist, nicht sehen können, dass die „göttliche Offenbarwerdung zum Fleisch kommt, um den fleischgewordenen Irrtum zu zerstören“ (SH 583:12). Es gibt wahrscheinlich keinen Moment, in dem jemand nicht so fühlt. Und es ist ein schreckliches Gefühl. Aber, wir entdecken etwas in Paulus' ersten Brief an die Kolosser, das uns sagt, wie wir den Lieben helfen können, die so fühlen — und wie uns von anderen geholfen werden kann, wenn wir uns in dieser Lage befinden. Paulus schreibt den Kolossern, dass er für sie betet. Er preist Gott, von dem er weiß, dass er ihnen das Verständnis und den Glauben gibt, den sie brauchen — er öffnet ihnen die Augen! Er lobt die Kolosser für ihren Glauben und ihre Hoffnung — auch wenn sie die Dinge zunächst nicht so klar sehen, wie sie es letztendlich werden. Er ist sicher, dass ihr Glaube sie nicht aufgeben lassen wird — und sie werden siegen. (B13) Sollten wir nicht in unser tägliches Gebet Unterstützung für unsere Mitsucher miteinbeziehen? Und wir können auch Trost finden, wenn wir Unterstützung brauchen, weil wir wissen, dass andere für uns beten! Zu oft beurteilen wir die Dinge (und werden geblendet) nach Äußerlichkeiten. Vielleicht denken wir, dass wir unsere Verbindung zu Gott verloren haben — Christus aus den Augen verloren haben, — weil uns unser Körper oder andere Unbill (wie Sturmschäden oder wirtschaftliche Herausforderungen) dies sagen. Aber die Christliche Wissenschaft lehrt zu Recht, dass „der geistige Sinn und nicht der materielle, dem Menschen die Eindrücke übermittelt, die vom Gemüt kommen." Wenn wir uns an das halten, was uns der geistige Sinn sagt, „wird das Sein verstanden und als harmonisch erkannt werden“ (S19). Ich liebe es, wie Mrs. Eddy das Bild von der Wolke benutzt, die die Sonne verdeckt. Ebenso bringt „die falsche Auffassung die Stimme der unwandelbaren Harmonie wohl für eine Weile zum Schweigen, aber die falsche Auffassung kann die Wissenschaft (Wahrheit), die mit Glaube, Hoffnung und Erfüllung ausgerüstet ist, nicht zerstören“ (S20). Wir schließen selbstverständlich genügend Glauben und Hoffnung und Verständnis mit ein. Und sie können nicht für immer von den Wolken des sterblichen Sinnes bedeckt sein. Mrs. Eddy beschreibt das Verstehen als „die ans Licht gebrachte Wirklichkeit aller Dinge“ (S23). Dies wird nicht durch einen intellektuellen Prozess erreicht. Vielmehr müssen wir dem Brennen in unseren Herzen — dem Verlangen des Herzens — nachgeben und wissen, dass nichts den Christus davon abhalten kann, so hell zu leuchten, dass wir geweckt und unsere Augen geöffnet werden. Die Blindheit flieht und wir sehen die Harmonie, aus der Gottes Universum immer bestanden hat!

Abschnitt 5: Die Heilige Stadt — hier und jetzt sichtbar
Johannes’ Erfahrung war das Höchste, eine geistige Vision zu demonstrieren — die es ihm ermöglichte, einen neuen Himmel und eine neue Erde — strahlende Wirklichkeit — genau dort zu sehen, wo er war! Für die physischen Sinne war Johannes, gefangen auf der felsigen und kahlen Insel Patmos, an keinem guten Ort. Aber Johannes konnte durch den Nebel der Materie hindurchsehen, um die ewige Wirklichkeit des Himmels im Inneren zu erkennen — in den Herzen eines jeden von uns, so dass er immer zur Verfügung stand, um gesehen und erlebt zu werden. Das Buch der Offenbarung beginnt mit der Erklärung, dass diese Offenbarung der Wirklichkeit von Gott zu Jesus kam, der uns durch seine Demonstrationen gezeigt hat, was man sehen kann, wenn die Augen für die Gegenwart des Reiches Gottes geöffnet werden. Es kam dann durch Gottes Engel von Jesus zu Johannes. Johannes wurde beauftragt, seine Vision aufzuschreiben, damit wir alle eine Aufzeichnung davon haben können! Sollen wir dafür nicht dankbar sein? Die Offenbarung ist in einer symbolischen Sprache geschrieben und stellt den Höhepunkt der geistigen Vision dar. Es ist wichtig, die Möglichkeiten anzunehmen und „die unendlichen Aufgaben der Wahrheit bewusst zu werden“, „auf Gott zu warten — zu warten“ und „vorwärts zu drängen, bis sich der unbegrenzte Gedanke begeistert erhebt und das uneingeschränkte Erfassen beschwingt die göttliche Herrlichkeit erreicht.“ (S28) Johannes hat für uns gezeigt, dass unsere Augen, obwohl sie vom materiellen Sinn geblendet sind, die Wirklichkeit (die Heilige Stadt oder das Neue Jerusalem) hier und jetzt sehen können — unabhängig von den menschlichen Umständen. Mrs. Eddy definiert das neue Jerusalem im Glossar als „Göttliche Wissenschaft; die geistigen Tatsachen und die Harmonie des Universums; das Himmelreich oder die Herrschaft der Harmonie“ (SH 592:18). Mrs. Eddy erklärt, wie Johannes sah, was sich ihm darbot — „weil Johannes körperlicher Begriff für Himmel und Erde vergangen war, und anstelle dieses falschen Begriffs der geistige Begriff stand...".
Die Erfahrung des Johannes gibt uns: „die biblische Vollmacht für die Schlussfolgerung, dass für die Menschen eine solche Erkenntnis des Seins in diesem gegenwärtigen Daseinszustand möglich ist und war, — dass wir uns hier und jetzt dessen bewusst werden können, dass Tod, Leid und Schmerz aufhören“ (S26). Das ist es, was die Christliche Wissenschaft lehrt! Bei der Christlichen Wissenschaft geht es nicht darum, uns Beschränkungen aufzuerlegen — was wir nicht tun dürfen — sondern sie öffnet uns den Weg, die Heilige Stadt zu sehen „einen neuen Himmel und eine neue Erde“, wo kein Meer mehr ist. (B15) Wofür steht das „Meer“? Es könnte als ein falsches Verständnis der Herkunft des Menschen gedeutet werden. Das Meer wird manchmal als eine gottlose Welt betrachtet, aus der Untiere hervorgehen. Es trennt Länder und Menschen und kann als ständiger Wechsel von Stille zu einem Ort ewiger Unrast betrachtet werden. Mit anderen Worten, der allgemeine Glaube an Wandelbarkeit und Unbeständigkeit. Aber wenn unsere Augen für die Heilige Stadt geöffnet sind, verschwindet all dies und es findet sich Einheit mit Gott und dem Menschen und der ewige Friede. Cobbey Crisler verbindet keine Tränen mehr mit keinem Meer... „keine salzigen Erinnerungen mehr an das Meer in unseren Körpern - chemisch betrachtet.“ Die Erkenntnis, dass alle Dinge NEU sind, befreit uns von Dingen wie dem Gepäck vergangener Fehler (von uns oder von anderen), von dem Denken, dass wir für Dinge leiden können wie zulange ohne Schutz in der Sonne zu sein, oder im allgemeinen schlechte Entscheidungen zu treffen, oder sogar in schwierige Umstände hineingeboren worden zu sein oder „schlechte Gene“ zu erben. Es ist erstaunlich, wie viel von dem, was wir als unsere Probleme ansehen, mit etwas in der Vergangenheit zusammenhängt. Aber wir müssen da nicht stecken bleiben! Wir können die frische Sicht bemerken, wenn wir dem Leben durch gottgegebenes geistiges Empfinden nähertreten und jeden Moment als neu erkennen! Christus öffnet uns die Augen, und wir können die „absolute Christliche Wissenschaft“ sehen — die ewige Herrschaft der Harmonie direkt hier, direkt jetzt!!! Lass die Vergangenheit los und nimm die neue Sicht an. Die Blinden werden sehen! Das ist ein Versprechen!

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Hier klicken, um die CedarS Online-Version von Cobbey Crislers Einblicken und Warren Huffs Auswahl eines Zitates von Mary Baker Eddy zu dieser christlich-wissenschaftlichen Bibel-Lektion zu "Wirklichkeit" für den 24. September 2017 zu genießen.
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DIE CEDARS TOP NEEDS OF THE WEEK AM WUNSCH-BAUM:

- Neue Wunschliste für das CEDARS SPORTS CENTER!
 Wir brauchen Konferenztische für einige anstehende Konferenzen. Wir sind sehr dankbar, dass einige liebe Sponsoren sich bereit erklärt haben, die akustischen Arbeiten am neuen Sportcenter zu finanzieren. Dies wird auch dazu sorgen, dass diese Einrichtung ein PERFEKT Ort für INSPIRATIONSTREFFEN für Christian Science Pflegerinnen, Jugendgruppen, Kirchen, Sport-Teams und vieles mehr werden sein wird. Es wird auch ideal sein für zukünftige Sport- und All-Camp-Veranstaltungen.
- Der „Dringende Reparaturen-Fonds“ für Anliegen bis zum 31.12.2017 wurde von lieben Förderern erneuert und aufgestockt auf $ 25.000! Wir haben insgesamt fast $ 1.000 in Spenden für diesen Fond bekommen.

Wir sind SO sehr dankbar für die anhaltende Flut von Liebe und Unterstützung, die uns geholfen haben, viele unserer erwähnten Ziele zu erreichen.


Ganz besonders dankbar sind wir für die vielbenötigten monatlichen Spenden, bisherige und laufende. Spendenaufträge einrichten oder verändern unter: www.cedarscamps.org/giving

[Ein Mitglied der Gründerfamilie kann fast jederzeit telefonisch erreicht werden unter Tel: 001/ 417-532-6699
oder postalisch

The CedarS Camps 
19772 Sugar Drive
Lebanon, MO 65536

(Spenden sind in den USA steuerlich absetzbar)
[Ein großes Dankeschön an alle bisherigen Spender für ihre großzügige und dringend benötigte Hilfe und Unterstützung für CedarS wichtige Arbeit!]
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[Der wöchentliche metaphysische CedarS Rundbrief wird kostenlos an die 1,200 Camper und Mitarbeiter jeden Sommer verteilt wie auch an CedarS Schüler, Familien und Freunde, die diesen erbeten haben. Jedoch sind Spenden und Gaben immer eine große Hilfe und sehr geschätzt, wenn es darum geht diesen Rundbrief, Fördermittel, Programme und Durchführung am Laufen zu halten.
[Die Metaphysischen Anwendungsideen richten sich in erster Linie an CedarS Camper und Mitarbeiter (sowie an Freunde), um ihnen dabei zu helfen, den großen Wert zu entdecken, den das Studium und die Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Bibellektion über das Jahr hinweg, nicht nur während des Camps, zu entdecken. Auch SIE können sich jederzeit anmelden für wöchentliche Emails von ehemaligen CedarS-Mitarbeitern über mögliche Wege der Unterstützung.]

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