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Lernt jeden Tag „Gott ein neues Lied zu singen“

Kerry Jenkins, C.S., House Springs, MO
Posted Monday, December 31st, 2018

Lernt jeden Tag „Gott ein neues Lied zu singen“
Metaphysische Ideen für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion über:

„Gott“
für den 6. Januar 2019

von Kerry Jenkins CS, House Springs, MO

Gibt es einen besseren Weg, das neue Jahr zu beginnen, als etwas Neues über Gott zu erfahren, welches unser Herz dazu bringt, „ein neues Lied zu singen“ ̶ was uns eine tiefere Freude und Zufriedenheit im Leben spüren lässt? Wenn die Dinge glücklich mitsummen, scheint es nicht immer so, dass, Gott zu kennen, ein wirklich dringendes Problem ist. Und vielleicht ist das so in Ordnung. Aber es ist sicher gut zu wissen, dass ein tieferes Verständnis von Gott, der Wirklichkeit, von uns als seines Ausdrucks oder Widerspiegelung gerade präsent ist, wenn wir die Hand ausstrecken und danach greifen müssen! Und wenn wir schon dabei sind, ein neues Lied zu singen, sollten Sie vielleicht das Gedicht unseres CedarS-Freundes Ken Cooper im Christian Science Sentinel dieser Woche (31. Dezember 2018) lesen: https://sentinel.christianscience.com/shared/view/1u5rgc2gf2o?s=e

Goldener Text: Was ist das für ein „neues Lied“, das wir singen sollen? Neuheit und Dankbarkeit sind der Schlüssel zu vielen Dingen, wenn wir nach Fortschritt in unserem Leben suchen. Ich habe oft Leute gehört, die sich laut fragen, warum es so ist, dass Neuankömmlinge in der Christlichen Wissenschaft oft so viele beeindruckende Heilungen zu haben scheinen, während diejenigen von uns, die die Christliche Wissenschaft schon „lebenslang“ kennen, mit jeder Krankheit und Herausforderung, womit wir es zu tun haben, ringen müssen. Meine Gedanken dazu kreisen darum, welche Art von Frische wir jeden Tag durch unser Studium und unsere Praxis finden. Wie sehen wir Gott und den Menschen in einem neuen Licht am heutigen Tag, jeden Tag? Wenn wir über unsere Fortschritte bei Heilungen oder sonstigen Bemühungen im Leben enttäuscht sind, ist es immer gut, darüber nachzudenken, welche neuen Gedanken wir gewinnen.

Was haben wir Neues über eine alte biblische Geschichte entdeckt, über unser Verständnis von Familie, Alter, irgendeinem Synonym für Gott? Wir stehen immer vor Herausforderungen ̶ nehmen wir uns der Herausforderungen, die uns überkommen, mit Freude, Begeisterung, mit Hingabe an? Oder wünschen wir uns, dass sie einfach weggehen, damit wir mit dem „Leben“ weitermachen können? Oder wünschen wir, dass sich neben der uns gestellten Herausforderung noch eine andere Herausforderung zeigte? Keine Sorge, das haben wir alle schon erlebt! Aber wir können jetzt sofort unsere Richtung ändern! Wenn wir genauer hinschauen, wer Gott ist, können wir zu neuen Gedanken kommen, sowohl über Gott als auch über uns selbst.

Die uralte Frage „Wer bin ich?“ und „Wer ist Gott?“ steht ganz vorne im Wechselseitigen Lesen dieser Woche. Man schaue nur was Mose fragt: „Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe....?“ Und: „Sieh, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt;... was soll ich zu ihnen sagen?“ Und Gottes Antwort: „Ich Bin“. Gott hat sich Mose gegenüber deutlich geäußert, sowohl sichtbar als auch hörbar, und das nicht nur einmal!

Wenn Gott sich uns mitteilt (und ich verspreche, dass Gott mit jedem einzelnen seiner Kinder kommuniziert), hören wir dann auf, es zu bemerken? Hören wir zu? Vielleicht erscheint uns Gott nicht wie ein „brennender Busch, der nicht verzehrt wird“, aber was bedeutet das im Leben? Haben wir nicht alle wichtige, brennende Zeichen, die uns sagen, dass wir innehalten und aufpassen sollten? Botschaften, die besagen: „Nein, laufe auf deinem Weg nicht einfach weiter, hör zu und pass auf!“ Ich bekomme davon jeden Tag kleine Versionen (manchmal auch große!), wenn ich hinreichend langsam mache, um zuzuhören, und für Sie gilt das auch!

Ein weiteres erstaunliches Beispiel für Gottes „Botschaft“ wurde hier bereits erwähnt. Ich las eines Morgens die Bibellektion, als mir ein Abschnitt aus Wissenschaft und Gesundheit ganz lebendig wurde. Ich hatte ihn noch nie zuvor bemerkt, vielleicht, weil er in einer früheren Lektion nie für sich allein gestanden hatte, aber wahrscheinlicher, weil es Gott war, der zu mir sprach, so wie ich Ihn an diesem Tag unbedingt hören musste. „Sind materielle Mittel die einzige Zuflucht vor tödlichen Gefahren?“ (p. 392:24-25) Diese Worte schienen an diesem Tag fordernd. Ich saß da und dachte über diesen Satz nach, was bedeutete er für mich? Der Gedanke, der mir zu dieser Zeit kam, war: „In einer Familie mit mehreren Kindern besteht die Möglichkeit, dass einem von ihnen etwas Schreckliches passiert.“ Nun, das war ein schrecklicher Gedanke, aber anstatt ihn einfach als zufällige Wahnvorstellung abzutun, sah ich in diesem Satz eine wissenschaftliche Möglichkeit, diese Einflüsterung zu behandeln. An welchen Gesetzen halten wir fest? Wer regiert seine Kinder, ihre Sicherheit, ihr Leben? Ich blieb bei diesen Gedanken, bis ich diesen Satz mit einem festen „NEIN“ und der Überzeugung beantworten konnte, dass Liebe und Gemüt Seine Kinder zu jeder Minute und weise führen würden.

Später am Abend ̶ einen Frühsommerabend mit beiden Töchtern, die vom College heimge-kommen waren. Das Abendessen vorbei, der Fernseher lief, Vater unter der Dusche, schlug meine älteste Tochter vor, mit mir spazieren zu gehen. Ich übertrug der anderen College-Tochter die Verantwortung für die drei Jungen und sagte auch dem duschenden Ehemann, dass auch er aufzupassen hatte, während wir gingen. Wir waren fast eine halbe Stunde gelaufen, als ich einen panischen Anruf von Tochter Nummer zwei erhielt: „Ist Charlie bei euch?“ (Charlie war damals etwa 2 1/2) Ich hielt inne und sagte „nein“ ̶ und bat sie, mich anzurufen, wenn sie ihn gefunden hatte. Dann blieb ich stehen und lauschte und rief sie zurück. „Charlie folgte uns die Einfahrt hinunter (wir haben eine 3/4 Meilen lange schmutzige Einfahrt, die an einer zweispurigen Autobahn endet, die wir überqueren können, um in eine Siedlung zu gelangen). Nimm das Auto und folge ihm.“ Etwas später bekam ich einen wackeligen Anruf von Holly, die sagte, sie hätte Charlie gefunden. Er hatte die Autobahn alleine überquert, sich umgedreht, um nach Hause zu gehen, als er uns nicht gefunden hatte, und weinte und versuchte, zurück zu kommen, wo viele Autos vorbeifuhren, als Holly ihn fand. Während dieser Zeit konnte ich nur an den Satz denken, über den ich tief nachgedacht und an diesem Morgen beantwortet hatte.

Ich fühlte einen solchen Frieden, dass „Zufall“ nicht das Gesetz war, das das Leben dieses Kindes bestimmte. Es gab keine Panik, keine Eile von meiner Seite, ihn zu finden. Ich hatte Gottes Stüber gemerkt, an diesem Morgen auf diese Stelle zu hören, Seine Stimme war dieser Satz und die Antwort darauf. Kein brennender Busch, nichts Hörbares. Eine neue Sicht auf diese Textstelle half mir und Charlie, an diesem Tag Sicherheit und Heilung und Frieden zu finden. Wir erleben vielleicht nicht jeden Tag Beispiele, die so dramatisch sind, aber trotzdem gibt es sie. Mit unserem geistigen Sinn können wir neue Botschaften von Gott, neue Ideen über Seine Identität und unsere eigene Reflexion über diese Identität wahrnehmen. Und diese Ideen geben uns ein besseres Verständnis der Identität Gottes und der Unsrigen indem wir darüber nachdenken.

Abschnitt 1: Gott, der „Allwissende“, ist seinen Kindern bekannt.

Es ist ein allgemeiner Glaube unter Christen, dass es bei Gott etwas Geheimnisvolles gibt, dass Er der große „Unerkennbare“ ist. Menschlich gesehen ist das weitgehend wahr. Mit materiellen Sinnen werden wir nie in der Lage sein, ein tiefes Gefühl für Gottes Sein und Handeln zu bekommen. Aber mit dem geistigen Sinn, der uns durch göttliches Nachdenken verliehen wird, können wir entscheidende und produktive Eingänge finden, um mehr von Seiner Natur zu erfahren.

Im Zitat S3 haben wir Mary Baker Eddys Definition von Gott, eine wunderbare Stelle, um die Suche nach einem tieferen Verständnis von unserem Vater-Mutter-Gott zu beginnen. Diese Definition ist die Grundlage für jeden Abschnitt dieser Lektion. Wenn also Abschnitt 1 die Tatsache behandelt, dass Gott „allwissend“ ist, dann gilt für jeden nachfolgenden Abschnitt eine der anderen Beschreibungen: „allsehend“, „allwirkend“, „allweise“, „allliebend“ und schließlich „ewig“.

Es ist sehr bemerkenswert! Es ist ebenso bemerkenswert, dass man schauen kann, wie Moses Geschichte im Wechselseitigen Lesen all diese Eigenschaften Gottes veranschaulicht. Ich wäre nicht überrascht, wenn Mary Baker Eddy sie in dieser Geschichte deutlich sichtbar finden würde! Dann bedenken Sie, dass wir nach dem Thema „Sakrament“ (Thema in der nächsten Woche) mit den Synonymen beginnen, die die zweite Hälfte dieser Definition umfassen, ein Synonym pro Woche haben (außer Prinzip). Also sollten wir am Ende dieser Lektionen mit Gott ziemlich gut vertraut sein.

Durch diese ganze Lektion hindurch wird uns gesagt, dass wir Gott durch den geistigen Sinn (den Er uns verleiht) verstehen. Im Zitat B3 sehe ich eine neue Möglichkeit, um Gottes Aussage zu sehen, dass man Ihn finden wird, wenn man „von ganzem Herzen“ nach Ihm sucht. Wenn wir daran denken, den geistigen Sinn zu benutzen, um die Wirklichkeit zu beurteilen, Gott zu sehen, zu hören und zu fühlen, ist dann nicht der geistige Sinn der einzige Weg, wie wir Ihn „von ganzem [unserem] Herzen“ suchen können? Unser Herz ist nicht wirklich „ganz“, wenn wir versuchen, unsere materielle Existenz Gottes Fülle oder Trost „widerspiegeln“ zu lassen. Unsere von ganzem Herzen betriebene Suche nach Gott muss auf dem Wunsch beruhen, Ihn zu kennen, nicht für das, was Er für uns tun wird, oder gar für das, was unser Wissen über Ihn für uns tun wird. Vielmehr suchen wir Ihn von ganzem Herzen, weil Er selbst Liebe ist ̶ Er ist wirklich, und wir werden nur dann wissen, wer wir sind, wenn wir unsere Quelle, das Prinzip kennen.

Ich muss hier auch ein ganz tolles Gedicht von Lona Ingwerson im Christian Science Sentinel dieser Woche (31. Dezember 2018) erwähnen. Es verweist auf diese großartige Vorstellung von Gottes Glückseligkeit. Diese Allheit geht jedem Teil der Definition von Gott im Zitat S3 voraus. Ihr Gedicht trägt den Titel „Was wäre wenn?“ .https://sentinel.christianscience.com/shared/view/1t6bcywdnww?s=e

Abschnitt 2: Gott ist „allsehend“ ̶ der Mensch spiegelt diese Fähigkeit wider.

Im Zitat B5 wird uns gesagt, dass Gott alles ansah, was er gemacht hatte, und es „sehr gut“ war. Wenn Gott alles ist, als was Mary Baker Eddy Ihn im Zitat S3 definiert, dann kann es sicherlich kein Übel in Seiner Schöpfung geben. Aber das steht im Gegensatz zu vielem, was wir täglich menschlich sehen. Dies deutet darauf hin, dass es eine Möglichkeit gibt, das Universum des Geistes hier und jetzt zu sehen, was uns eine klare, schöne Unterscheidungsmöglichkeit gibt. Man stelle sich vor, man könnte „...dieses wahre Gleichnis und diese wahre Widerspiegelung überall erblicken.“ (S12) Ist das nicht ein erstaunliches Ziel ̶ Gottes Ebenbild in jedem, dem wir begegnen, zu sehen, wahrzunehmen?

Mary Baker Eddy sagt uns, dass wir diese geistige Unterscheidung haben können, wenn wir ...das falsche Zeugnis der körperlichen Sinne den Tatsachen der Wissenschaft unterordnen....“. Als Gott „alles ansah, was er gemacht hatte“, sah er es im Licht. Dieses Licht ist ein wichtiger Bestandteil der Sicht. Das Licht offenbart, was bereits da ist. In diesem Fall offenbart das geistige Licht die Tatsache, dass der Blick dieses Menschen nicht auf die Materie beschränkt werden konnte, sondern immer Teil der geistigen Schöpfung war, also dieses Menschen. Jesus wusste dies, und seine christlichen Sinne erkannten diese Tatsache und brachten sie für den Blinden zum Tragen.

Als ich über die Rolle des Glaubens bei der Heilung dieses Mannes nachdachte, dachte ich über seine Verbindung zum Licht nach. Ich dachte an Lied 287, wo es im mittleren Vers heißt: „Sieh, vor dem geist’gen Blick sich dehnt das Reich der Seele weit; glaubenserhellte Gipfel stehn enthüllt in Herrlichkeit.“.... Es ist unser „geistger Blick“, der dieses geistige Licht auffängt. Wenn Sie schon einmal den Sonnenaufgang beim Camping in den Bergen beobachtet haben, sehen Sie, wie das Licht zuerst die Gipfel berührt und sich langsam die Seiten der Berge hinunterbewegt und zuletzt die Täler erreicht. Was wäre, wenn unser Glaube, den wir mit unseren geistigen Sinnen pflegen, unserem Bewusstsein den zusätzlichen Auftrieb gibt, dass es das Licht sozusagen als erstes erreicht? War das die Art von Glauben, von der Jesus dem Blinden sagte, dass er ihn „gerettet“ hat? Durch die Pflege dieses Glaubens, sehen wir tatsächlich den Beweis für Gottes ganze Güte, Seine Regierung, die über alles und harmonisch regiert.

Abschnitt 3: Gott ist „allwirkend“ ̶ und sein Mensch spiegelt Sein Handeln wider!

Uns wird ein solcher Spielraum gegeben, um zu handeln, zu denken, auszudrücken, wenn wir erkennen, dass wir Widerspiegelung sind und nicht materielle Körper mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Kürzlich war ich im Freien und habe den Vollmond bewundert. Seine Leuchtkraft war erstaunlich, als er über den Bergrücken gegenüber unserem Haus kletterte. Doch der Mond ist 238.900 Meilen von der Erde entfernt, und alles Licht, das er ausstrahlt, ist reflektiertes Licht von der Sonne! Er produziert kein bisschen eigenes Licht. Unser eigener „Beitrag“ an reflektierter Aktivität Gottes ist nicht von einer Phase oder Umlaufbahn abhängig. Weil wir geistige Widerspiegelungen sind, sind wir nie von unserer Quelle der Aktivität, Inspiration, des Lichts, durch ein anderes „Objekt“, durch Meilen oder gar durch den materiellen Glauben getrennt.

Und weil Gott kein bloßer Feuerball ist, spiegeln wir das Licht der Intelligenz, der Gnade, der Stärke, der Beweglichkeit und so weiter wider, und das unendlich und ewig als seine Ideen. Jesus machte dies im Zitat B13 so deutlich und beanspruchte keine persönliche Anerkennung für seine Taten, obwohl er, mehr als jeder andere, als Sohn Gottes dazu hätte versucht sein können. Seine Fähigkeit zu heilen, das erkannte er, kam direkt von Gott, seinem Vater. Ich liebe die Art und Weise, wie Jesus uns sagt, dass selbst sein Urteil gerecht ist, nicht weil er persönlich „klug“ oder sogar besonders geistig gesinnt ist, was er war, sondern weil er den Willen Gottes und nicht seinen eigenen Willen zu tun sucht.

Ähnlich wie bei einigen der Dinge, über die wir vorhin gesprochen haben, ist dieser Wunsch, alles in Bezug auf Gott zu wissen und zu sehen, statt dafür, was Gott für uns „tun“ kann, eine Perspektive, die Harmonie und Freude in unsere Erfahrung bringt, sowie eine größere und lohnendere Aktivität, die alle segnet. Es ist inspirierend, über die Idee nachzudenken und sie anzurühren, dass unsere Fähigkeit zu handeln, zu segnen und Gutes zu tun, ein unbegrenzter Ausdruck von Gottes Sein ist. So wie die Sonne Licht und Wärme auf die ganze Erde abgibt und der Mond sein reflektiertes Licht, so ist Gottes Wesen die Quelle unserer unbegrenzten Fähigkeit, zu segnen, und diese Quelle scheint auf die ganze Menschheit. Doch Gott ist unendlich viel mehr als die Sonne und der Mensch als der Mond!

Man denke an die Idee, dass der Mensch geschaffen ist, um die Tätigkeit Gottes widerzuspiegeln. Jesus veranschaulichte dies am deutlichsten. Wenn Sie einen Schraubenschlüssel zur Reparatur eines Rohrlecks erhalten, ist er am wirkungsvollsten und hilfreichsten, wenn er für den Zweck verwendet wird, für den er bestimmt ist. Man kann ihn vielleicht als Hebel, als Hammer oder etwas anderes benutzen. Aber es wird den größten Segen bringen, wenn er so verwendet wird, wie er konzipiert ist. In ähnlicher Weise hat Gott den Menschen zum Segnen bestimmt. Wir können alle möglichen selbstverwirklichenden Pfade zu scheinbarem Glück, Erfolg usw., verfolgen. Aber am Ende werden wir unser Glück nur in dem finden, wofür wir bestimmt sind. Bedeutet das, dass wir alle genau das Gleiche im Leben tun? Nein! Aber zu wissen, dass wir „den Willen des Vaters tun“, wird am Ende unsere unterschiedlichen Wege zusammenbringen, denn jeder Weg ist ein Weg des Segens.

Abschnitt 4: Gott, der „Allweise“ ̶ bedenkt den Menschen mit Seiner Weisheit.

Wir wissen, wenn wir uns auf Gottes Weisheit und nicht auf unsere eigene verlassen, können wir die Unendlichkeit der Weisheit, die Geist ist, nutzen. Ist das nicht das, worüber Mose sich Sorgen machte ̶ dass er nur eine begrenzte Menge an Weisheit besaß, um eine ganze Nation aus der Sklaverei herauszuführen? Gottes Antwort an ihn war, dass Er bei ihm sein würde, dass Er ist. Gott ist selbst und der Mensch spiegelt dieses Sein ewig und unbegrenzt wider, denn unsere Identität ist an das „ICH BIN“ gebunden, nicht an unsere Eltern, unsere Familie, unsere Freunde, unsere Karriere, unseren Intellekt, unsere Kreativität, unsere sportlichen Fähigkeiten. Gott als den Allweisen zu erkennen, hilft uns, unsere eigenen „latenten Fähigkeiten“ zu entwickeln. (S24) Warum latent? Weil Gott alle Fähigkeiten in uns gelegt hat, müssen wir diese Fähigkeit nur entwickeln oder entfalten.

Als ich ein Kind und ein junger Erwachsener war, konnte ich nicht einmal in der Kirche aufstehen, um ein Zeugnis zu geben, ich fühlte mich so unwohl, wenn ich in der Öffentlichkeit sprechen sollte! Nachdem ich mich in meinem zweiten Studienjahr an der Universität, für den Studienschwerpunkt Musikperformance entschieden hatte, bekam ich viele Möglichkeiten, vor einem Publikum aufzutreten. Es war anfangs schwer ̶ ich wusste zwar, dass das Weitergeben von Musik, das Sprechen in der Öffentlichkeit usw. ein selbstloses Unterfangen ist. Ich wusste eigentlich, dass Gott bei mir war, dass das Publikum im Allgemeinen von mir erwartete, dass ich erfolgreich sein und nicht scheitern würde. Aber ich habe wirklich gekämpft, um Freiheit und Freude in dem gesamten Prozess zu spüren. In diesem Jahr am Danksagungstag konnte ich endlich aufstehen, um meinem Dank für die Christliche Wissenschaft in der Kirche Ausdruck zu verleihen (wenn auch zitternd). Im Laufe der Jahre habe ich mein Unbehagen immer wieder mit Ideen von dem Allwissenden über die Tatsache angesprochen, dass meine Fähigkeiten von Ihm stammten (so wie wir es im vorherigen Abschnitt gelesen haben). Ich besaß keine eigene Weisheit oder Talent getrennt von Gott.

Schließlich verbrachte ich Jahre damit, meine Musik in der Kirche aufzuführen, ich hielt ein Jahr lang Vorträge für Die Mutterkirche und genoss jede Minute davon, in dem Wissen, dass es sich nur um ein Mitteilen des Allweisen und sicherlich nicht um eine persönliche Fähigkeit handelte.

Ich habe viele Vorträge gehalten, einige sogar bis zu einer Länge von fünf Stunden. Immer finde ich es hilfreich, mich daran zu erinnern, dass es Gottes Wort ist, das gesprochen wird, unabhängig vom Inhalt. Es ist Gottes Plan, den ich wiedergebe, nach dem ich handle und den ich ausführe. Alles, was ich weiterzugeben habe, ist ein Spiegelbild des Allweisen, und so kann ich, wie Paulus in den Zitaten B16 und B17 erklärt, auf einen unerschöpflichen Brunnen von Einsicht, Freude, Energie und Inspiration zurückgreifen ̶ nie abhängig von meinem eigenen Intellekt ̶ und das können wir alle!

Abschnitt 5: Vielleicht ist es der „Allliebende“, als den wir Gott am besten kennen.

Als Philippus Jesus bittet, einfach nur herauszukommen und „uns den Vater zu zeigen“, erklärt Jesus, dass man ihn selbst, die Werke der Liebe, die er getan hat, ansehen möge, wie er die Jünger und die Menschheit geliebt hat ̶ es ist in Liebe, dass Philippus (und wir alle) den Vater am besten „sehen“ können. Liebe ist in der Tat oft der beste Weg, um die Kraft Gottes umzusetzen. Wir sehen dies in Mary Baker Eddys Aussage im Zitat S29. Die meisten von uns haben die Kraft der Liebe (und der Liebe) schon einmal gespürt. Wir sehen sie um uns herum. Selbst wenn wir scheinbar trockene Zeiten erleben, wenn wir unsere geistigen Sinne öffnen, können wir die Liebe der Liebe sehen, die sich um uns herum in sanften menschlichen Interaktionen, Großzügigkeit, Fürsorge, Nachdenklichkeit, Höflichkeit und so weiter ausdrückt.

In letzter Zeit haben meine Söhne und ich jeden Tag zusammen mit dem Kapitel 13 aus dem 1. Brief an die Korinther ein wenig aus Henry Drummonds Buch „Das Größte in der Welt“ gelesen. Es ist eine offenbarende Praxis, den Reichtum der Liebe zu sehen und wie er sich durch eine Reihe von Eigenschaften ausdrückt, die Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth darlegt. Gott spricht zu uns klar und deutlich durch die Liebe. Und wir können sehen, wie diese Liebe widergespiegelt wird, wenn wir geduldig, freundlich, großzügig, demütig, höflich, selbstlos, gutmütig, arglos, aufrichtig sind. Das sind die „neun Zutaten“ oder Eigenschaften, in die Henry Drummond Paulus' Erklärung der Liebe unterteilt, basierend auf Paulus' Worten. Mary Baker Eddy sagt uns im Zitat S25: „Gott ist Liebe“ „Mehr als das können wir nicht verlangen, höher können wir nicht schauen, weiter können wir nicht gehen.“ Wenn wir also in unserer Zeit das Hören auf die Liebe üben, werden wir zweifellos mehr von Gottes Natur hören, sehen und wahrnehmen! Und ebenso werden wir diese Liebe besser zum Ausdruck bringen.

Abschnitt 6: Wir werden dieses „neue Lied“ für immer singen, wenn wir unseren Platz in Seiner Ewigkeit verstehen.

Dieser Abschnitt veranschaulicht die abschließende Aussage in Mary Baker Eddys Definition von Gott aus dem ersten Abschnitt, bevor sie beginnt, die Synonyme aufzulisten. Gott ist der „Ewige“. Diese erstaunlichen Aussagen Seines Wesens als „allwissend / sehend / handelnd / weise / und liebend“ sind auch „ewig“! Sie verblassen nie, sterben, werden alt, schwanken. Aber sie erhellen die Schöpfung ständig bis in alle Ewigkeit. Nicht nur das, sondern wie dieser Abschnitt hervorhebt, können wir diese Ewigkeit, dieses Königreich des Himmels erblicken, in dem diese Eigenschaften im Überfluss ausgedrückt werden, und zwar genau hier und jetzt. Wir können uns dessen bewusst sein, wird uns gesagt (S31), mit dem menschlichen Bewusstsein, das jetzt von Gott geschenkt ist, von diesem Himmel. Es ist der „.... unerleuchtete menschliche Verstand...“, für den diese Vision des Himmels unsichtbar ist. Auch hier werden wir ermutigt, dass es unsere geistigen Sinne sind, die Gottes Natur und Sein offenbaren werden.

Wir können nicht danach streben, die Wahrheit über Gott zu erfahren. Versuchen Sie dies ̶ versuchen Sie, die Tatsache anzuerkennen, dass Gott „der Allwissende, Allsehende, Alltätige, Allweise, Allliebende und Ewige“ ist. Dies wäre kein Gott, der das Böse erschafft oder ignoriert. Dies ist der Gott, der uns Jesus gebracht hat, um den Menschen zu heilen und zu zeigen, dass Gott Gesundheit, Leben, Weisheit, Frieden und so weiter schenkt. Ich wette, dass wir uns alle einig sind, dass wir diesen ganzen Himmel nicht gesehen haben ̶ dass wir jeden Tag über etwas Neues singen können, wenn wir mehr von dem Gott entdecken, der dieses Königreich in jeden von uns hineingelegt hat.

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Pray for the World.  See God’s Just and Righteous Government for All! - As I studied this...
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